Die Lageristenstellung: Auf dem Stapler sitzen und zuschauen, wie ich beim Entladen schwitze.
3 KommentareKategorie: Unterwegs
An einem klaren, milden Frühlingsabend sieht selbst ein Industriegebiet irgendwo in Mittelitalien irgendwie rührend aus:

…auch bei mir:
Autohof Wertheim: „Guten Tag, ich würde gerne meine Wäsche waschen. Gibt es hier eine Waschmaschine?“
„Das weiss ich nicht. Ich wüßte auch nicht, wen ich da jetzt fragen könnte!“
Autohof Rottendorf: „Guten Tag, ich würde gerne meine Wäsche waschen. Gibt es hier eine Waschmaschine?“
„Du duschen?“
„Nein, Wäsche waschen!“
„Ahh, Wäsche waschen. Aber nicht geht. Kaputt“!
Autohof Strohofer Geiselwind: „Guten Tag, ich würde gerne meine Wäsche waschen. Gibt es hier eine Waschmaschine?“
„Ja, im Keller, macht zwei Euro plus 50 Cent fürs Waschmittel plus 20 Euro Pfand für den Schlüssel!“
5 Minuten später: „Die Tür der Waschmaschine geht nicht auf!“
„Moment, ich komme mal mit!“
5 Minuten später: „Hmm, da weiss ich jetzt auch nicht. Ich hole mal die Spülfrau, die hat Ihre Wäsche bis vor kurzen hier gewaschen!“
5 Minuten später: „So, auf ist die Tür. Aber da steht ja noch Wasser drin? Das läuft irgendwie nicht ab. Wollen Sie Ihre Wäsche da trotzdem rein tun?“
„Nee, ganz bestimmt nicht!“
Autohof Burghaslach: „Guten Tag, ich würde gerne meine Wäsche waschen. Gibt es hier eine Waschmaschine?“
„Ja, gibt es. Aber die ist leider kaputt!“
Autohof Tennenlohe: „Guten Tag, ich würde gerne meine Wäsche waschen. Gibt es hier eine Waschmaschine?“
„Nein, sowas haben wir hier leider nicht. Aber duschen können Sie sich hier!“
Anruf beim Autohof Neumarkt: „Guten Tag, ich würde gerne meine Wäsche waschen. Gibt es bei Ihnen eine funktionstüchtige Waschmaschine?“
„Ja, die haben wir!“
„Oh schön, in einer halben Stunde bin ich bei Ihnen!“
Autohof Neumarkt: Guten Tag, ich hatte wegen der Waschmaschine angerufen!“
„Ah ja, Moment bitte!“
Ein Schrei in Richtung Sanitairanlagen – eine Minute später kommt die Klofrau.
„Guten Tag, ich würde gerne meine Wäsche waschen.“
„Waschmaschine besetzt. Dauert bestimmt zwei Stunden!““
Autohof Regensburg: „Guten Tag, ich würde gerne meine Wäsche waschen. Gibt es hier eine Waschmaschine?“
„Ja, die haben wir. Nur ist die leider kaputt. Schimpfen Sie aber nicht. Es waren heute schon zwei da, die sich darüber aufgeregt haben!“
Wundert mich nicht…
11 KommentareIch hatte niemals ein Idol oder sowas in der Art. Trotzdem gibt es Menschen, die ich für Ihren Mut bewundere. Dazu gehören auch solche, die sich mit so einem Gefährt weiter als zehn Kilometer von der eigenen Haustür entfernen:

Gelesen bei www.fr-online.de:
Der hessische Verkehrsminister Dieter Posch (FDP) will Verstöße gegen das Nachtfahrverbot von Lastwagen härter bestrafen. „Wer das nächtliche Fahrverbot missachtet, soll nicht länger mit 20 Euro davonkommen“, sagte Posch am Freitag in Wiesbaden.
Die Abschreckungswirkung sei damit nicht hoch genug. Wer zum ersten Mal erwischt werde, solle künftig 300 Euro zahlen und einen Monat den Führerschein abgeben. Wiederholungstäter sollen mit 500 Euro und zwei Monaten Fahrverbot bestraft werden.
Oh je Posch, wo hat man Dich denn ausgegraben? Das Loch muß wirklich tief sein, denn in den oberen Erdschichten findet man solche Menschen wie Dich nicht.
Aber vielleicht bist Du auch nur zu oft mit Deinem Schädel auf irgendeinem Schreibtisch aufgeschlagen. Das würde diesen tollen Vorschlag der da von Dir kommt, zumindest einigermaßen erklären.
Wer ein Fahrverbot für das Nichtbeachten einen Durchfahrtverbotes fordert, hat für mich einen an der Waffel. Oder anders ausgedrückt: Den kann ich nicht mehr ernst nehmen. Der Weiterbau der A 49 wurde jahrelang verpennt und hinausgezögert. Das soll ich als Lkw – Fahrer jetzt büßen?
Nein Posch, so einfach geht das nicht. Dein Vorschlag zur Änderung des Bußgeldkataloges kommt im Bundesverkehrsministerium eh nicht durch, da bin ich mir sicher. Trotzdem ist es bedenklich, dass Politiker mit solchen Vorschlägen immer wieder auf Rattenfang gehen. So leistet man der Politikverdrossenheit weiter Vorschub.
5 Kommentare7.00 Uhr morgens, an irgendeinem Werktag. Der Berufsverkehr quält sich zähflüßig über drei Spuren, kurze Zeit später steht alles.
Alles? Nein, nicht in Rotterdam – da ist die rechte Spur für Busse und Lkw reserviert:
Am 14. April um 9.00 Uhr verkündet das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig das Urteil über den Weiterbau der Autobahn A 44 von Kassel Richtung Thüringen. Die Umweltschutzorganisation BUND hatte gegen die Baugenehmigung geklagt, weil durch die Autobahn ein Schutzgebiet mit seiner Fledermauspopulation beeinträchtigt werde.
In der Zwischenzeit streiten Gegner und Befürworter dieses Projekts mit beeindruckenden Fakten im Internet >>>
Nicht weniger ruhig geht es einige Kilometer südwestlich zur Sache: Dort soll mit ersten vorbereitenden Arbeiten für den Weiterbau der Autobahn 49 Kassel – Giessen noch in diesem Jahr begonnen werden.
Dieser Meinung ist zumindest der hessische Verkehrsminister Dieter Posch (FDP).
Das „Die Grünen“ in der Region anderer Meinung sind, wundert eigentlich nicht >>>
