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Kategorie: Unterwegs

Kein Witz

Auf neue Instruktionen zu warten und dabei vor einem Bäcker mit angeschlossenen Bistrocafe zu stehen, ist für mich nicht so einfach. Immerhin muß ich dem Drang nach leckeren Kuchen oder frischen Brötchen widerstehen. Das ist pure Quälerei.
Mich woanders hinstellen geht auch nicht – hier ist der einzige Platz, an dem ich nur halbwegs störe.

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Ein wenig Dichtkunst

Ich muß gar nichts außer sterben„, habe ich vorhin auf der Heckscheibe eines Pkw gelesen. Das einzige was mir dazu einfiel, war: „Wow, was für ein Philosoph!

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Gedanken

Ich stehe neben einem anderen Lkw. „Vilniaus Dobilas“ lese ich auf dessen Plane. Klingt irgendwie heiter. Oder von mir aus auch froh.
Der Fahrer sieht nicht glücklich aus, im Gegenteil. Ich frage mich, wie lange er nicht zu Hause war. Und ob er Familie hat.

Aber ich muß weiter. In fünf Minuten weiss ich schon nicht mehr, dass es Ihn überhaupt gibt.

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Ein ganzer Kerl

Xynthia, das stürmische Luder. Da hat Sie letzte Nacht doch tatsächlich versucht, mir Dachziegel, Äste und halbe Bäume in den Weg zu legen.
Aber ein Mann wie ich, kommt mit jeder Frau zurecht*. Nach Mitternacht ging Ihr relativ schnell die Puste aus…

*Ja ja, manchmal brauche ich diese Art von Bestätigung

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Klarstellung

Meine Frontscheibe ist so schmutzig – ich sehe nicht einmal Kollegen aus der eigenen Firma, die mir grüßend entgegenkommen. Nachher heißt es wieder, ich wäre arrogant, weil ich nicht zurück winke.

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Nicht so toll

Eigentlich wollte ich – abgesehen von meinem Wocheneinkauf gestern – an diesem Wochenende keinen Cent ausgeben. Doch ich mußte raus aus dieser Kiste. Irgendwann hält man die Enge des Lkw nicht mehr aus.

Das Restaurant dieses Autohof’s scheint in der Umgebung beliebt zu sein. Ein Großteil der Tische war besetzt und es strömten immer neue Gäste in den Gastraum.
Ich belegte einen Tisch, der eigentlich für vier oder fünf Personen gedacht war. Kurze Zeit später kam ein Kellner und fragte mich, ob ich allein bin. Ich bejahte. Er bat mich, an einem kleinen Zweiertisch Platz zu nehmen.
Seine Bitte ignorierte ich und verlangte stattdessen nach der Karte. Er wiederholte das ganze noch einmal. Ich zischte Ihm leise zu, er soll mir gefälligst die Karte bringen.

Die Rechnung belief sich auf 13.95 Euro. Ich zahlte mit einem 20 Euro – Schein und lies mir den Rest des Betrages herausgeben. Auf den Cent genau.

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Es ist ja nun nicht so…

…das ich muffel. Trotzdem verspüre auch ich das Gefühl, von Zeit zu Zeit mal duschen gehen zu müssen.
Heute war es mal wieder soweit. Doch statt eines Schlüssels bekam ich folgendes zu hören: „Duschen gibt’s hier leider nicht. Versuche es an der nächsten Raststätte.

Gut, für viele ist es sicher uninteressant, aber ich war schon überrascht: Da gibt es doch tatsächlich noch Raststätten in Deutschland, in denen es keine seperaten Sanitairräume gibt.

Was für eine Sauerei…

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