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Kategorie: Lkw

All Inclusive. Für nur € 80,00.

Einige Dinge die man so auf verschiedenen Seiten liest und auch unter Kollegen hört, sind ja schon unglaublich. Wie zum Beispiel die Sache mit den gekauften Führerscheinen und Fahrerkarten. Kurz zur Erinnerung: Bis September diesen Jahres muss jeder Lkw-Fahrer eine Grundqualifikation und Weiterbildung absolviert haben. Diese Lehrgänge werden durch den Eintrag der Schlüsselzahl 95 auf dem Kartenführerschein nachgewiesen.
Das ganze dauert 5×7 Stunden (also gesamt 35 Stunden) und kostet hier in Deutschland je nach Anbieter zwischen 250 und 700 Euro.

In Norwegen hat nun einer heraus gefunden, dass es in Litauen möglich ist, illegale Lizenzen zu erwerben. Gut, dass überrascht mich jetzt nicht besonders. In Polen oder auf dem Balkan wird es wohl auch möglich sein.
Nur wie einfach das teilweise geht, wundert mich schon. So lese ich auf diesem Blog, dass ein Mitglied der Straßenverkehrsorganisation Norges Lastbileier – Forbund ( NLF ) es schaffte, in Litauen einen gefälschten Führerschein und Personalausweis zu kaufen – für wirklich preiswerte achtzig Euro. Das in diesem Führerschein die „95“ bereits eingetragen war, versteht sich von selbst.

Auf diese Masche kam er durch einen litauischen Fahrer. Der behauptete Ihm gegenüber, mehr als eine Fahrerlizenz mit verschiedenen Identitäten zu besitzen. Er könne somit die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten ganz einfach umgehen. Ist die tägliche Fahrzeit voll, wechselt er die Fahrerkarte und fährt mit seiner neuen Persönlichkeit weiter.
Rund um die Uhr zu fahren, wäre also kein Problem. Bei einer Kontrolle zeigt man einfach den zur Fahrerkarte gehörenden Führerschein vor.

Roar Melum, so heißt der Norweger vom NLF, legte seine Unterlagen der Polizei in Trondheim vor. Dort war man erstaunt, dass es so einfach ist, einen Führerschein auf diese Weise zu bekommen. Die gefälschten Ausweise waren so gut, dass selbst die Polizisten Probleme hatten, einen Unterschied zu Originalpapieren zu erkennen.

Artikel auf lastebil.no
New License for € 80,00 (roadmaster561)

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Der Kunde ist König

Letzte Woche durfte ich in Oberitalien 25 Tonnen Flachstahl laden. Das war eine tolle Ladung. Dach auf, Hölzer und Antirutschmatten verteilen und schon kam das Zeug per Kran angeschwebt. Anschließend das ganze noch sichern und fertig. Nach nicht einmal dreißig Minuten war alles erledigt.

Anderthalb Tage später war ich beim Kunden in Deutschland. Trotz neuer Lagerhalle mit modernen Kran an der Decke musste ich die Seite öffnen. Dort war man der Meinung, entladen per Stapler ginge schneller, besser und sicherer. Nach einer Stunde war der Auflieger nicht mal halb leer.

Flschstahl

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Sie haben Post

Letzten Juni zapfte man mir in Italien mehrere hundert Liter Diesel aus dem Tank meines Lkw ab. Damals waren die Diebe so clever, dass ich davon nichts mitbekommen habe. Selbst die Tankdeckel wurden wieder ordentlich drauf geschraubt.

Aber es gibt auch dumme Dieseldiebe. Blogleser Micha schickte mir ein Beispiel aus Dresden, welches zeigt, dass bei einigen die Hirnmasse nicht mal dazu reicht, Sprit zu klauen. So bohrten die zunächst ein Loch in den Tank des Lkw. Allerdings setzte man den Bohrer für dieses Loch zu weit oben an. Da der Tank nicht voll war, kamen die Gauner nicht an den begehrten Stoff.
Also folgte ein zweiter Versuch. Aus diesem, weiter unten angesetzten Loch, lief schließlich der Kraftstoff aus.

Nur waren die Auffangbehälter wohl derart dilettantisch präpariert, so dass viel Kraftstoff daneben lief. Ob die dann aufgaben oder einfach nur gestört wurden, ist nicht bekannt. Spaziergänger sahen später das Malheur und verständigten Polizei und Feuerwehr.
Das ärgerliche: Auch hier war der Tankdeckel des Lkw unverschlossen. Die Dieselklauer hätten also nur den Deckel abschrauben brauchen.

Den eigentlichen Ärger dürften nun der Fahrer und dessen Chef bekommen. Neben dem unnütz verflossenen Diesel kommt sicher eine nicht unerhebliche Rechnung auf die Firma zu. Auch der Fahrer könnte Nachteile erleiden. Denn viele werden so disponiert, dass der Lkw übers Wochenende in der Nähe des Wohnortes abgestellt werden kann.
Ob das nach solch einer Aktion weiter möglich ist, kann durchaus bezweifelt werden. Dann bleibt der Laster in der Firma und der Angestellte kann zusehen, wie er die oftmals mehrere hundert Kilometer zurück legen kann.

Dieseldiebstahl geht schief

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Holiday Year

Auf Einladung von Mercedes waren in den letzten Tagen einige Blogger in den Staaten, um mit der neuen C-Klasse von Houston nach Detroit zu reisen. Die Berichte lesen sich ganz nett und sind auch unterhaltsam.

Aber mal ehrlich – die Aktion von Jan Jaap Verweij, einem Holländer, ist doch wesentlich cooler. Der verschiffte einen Scania samt umgebauten Sattelauflieger Richtung USA und ging dort mit seiner Familie für 232 Tage auf Tour. Im Heck des zum Wohnmobil umgebauten Aufliegers fand auch noch ein Pkw Platz – leider kein Saab, sondern nur ein…
Aber lassen wir das.

Vom CB-Funk mäßigen Interview ist nicht immer all zu viel zu verstehen. Aber das ist eigentlich auch egal. Wichtiger sind eh die Bilder:

Mit der neuen Mercedes-Benz C-Klasse (W205) zur NAIAS 2014
Artikel zum Schlagwort: #MBRT14

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Sonne in der Nacht

Diese Nacht verbringe ich auf einer Raststätte in Oberbayern. Stehen tue ich relativ gut, links ist eine Grünfläche, rechts die Ausfahrt zur Autobahn. Platz für einen weiteren Lkw ist somit eigentlich nicht mehr.

Es sei denn, eine grinsende Sonne prankt auf dessen Plane. Fast zehn Minuten brauchte der Ungar, um zentimetergenau neben mir einzuparken.
Das ich morgen früh nicht weg komme, er nur noch über die Beifahrerseite aussteigen kann und der Verkehr zur Autobahn über eine Bordsteinkante holbern muss, spielt keine Rolle. Er hat einen Platz für die Nacht gefunden und ist zufrieden.

Mal schaun, ob er das morgen früh um fünf auch noch ist. Dann beginnt mein Arbeitstag und um weiter fahren zu können, muss ich Ihn wecken. Oder seinen linken Spiegel opfern.

Waberers International

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Es geht wieder los

Wie sagt man so schön? Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollt Ihr zuerst hören? Also gut, ich beginne mal mit der positiven Meldung: Nach „zwei Wochen auf der Stelle stehen ohne bewegt zu werden„, sprang der blaue Bock ohne Probleme an.

Nun zur schlechten: Da mitten in der Nacht der Motor läuft, ist mein Urlaub wohl vorbei. Och je…

SONY DSC

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Grün-Gelbe Entfremdung

Die Allianz steht: Neben dem Grünen Özdemir fordert auch der Vorsitzende des ADAC Südbaden, Clemens Bieniger, eine Ausweitung der Lkw-Maut auf Bundes- und Landesstraßen. Eine Gebührenpflicht für Lastwagen auch auf diesen Strecken würde helfen, den Verkehr in geordnete Bahnen zu lenken, sagte er der Nachrichtenagentur dpa.
Laut Bieniger rollt der internationale Schwerlastverkehr immer mehr durch Städte und Gemeinden. Anstatt die Autobahn zu nutzen, wählten viele Lastwagenfahrer kleinere Straßen. Ein Ausweiten der vor neun Jahren eingeführten Maut könne dafür sorgen, dass Lastwagen die Autobahnen nutzen, anstatt kostenfrei über kleine Straßen zu fahren.

Für diese These hat er auch ein Beispiel parat. So sei in Baden-Württemberg die stark befahrene Ost-West-Verbindung von der Rheinebene über den Schwarzwald in Richtung Stuttgart und Bodensee besonders betroffen.
Aha. Also ich wage mal zu behaupten, dass bereits vor der Mauteinführung auf deutschen Autobahnen viele Lkw-Fahrer den beschwerlichen Weg über den Schwarzwald nutzten, um vom Oberrhein zum Bodensee zu kommen. Wie auch sonst? Kein normal denkender Mensch gurkt von Freiburg nach Karlsruhe, um dann über die Autobahnen 8 und 81 wieder Richtung Bodensee zu fahren. Der Umweg beträgt ja nur läppische 230 Kilometer.

Vom Oberrhein nach Singen

Am 18. September letzten Jahres wurde im Verkehrsausschuss des Verbandes Region Stuttgart (VRS) ein Bericht vorgestellt, der besagt, dass seit der Einführung der Lkw-Maut auf Autobahnen im Jahr 2005 nicht mehr Lastwagenfahrer auf Bundesstraßen ausgewichen sind. Im Gegenteil, der Lkw-Verkehr auf Bundesstraßen ist, von Ausnahmen abgesehen, zwischen 2005 und 2012 sogar um 11,1 Prozent zurückgegangen.

Die Bundesregierung kam Anfang 2013 übrigens zu einem ähnlichen Ergebnis, allerdings aufgrund von Modellrechnungen (Drucksache 17/12028). Danach gab es auf 94 Prozent der Bundesstraßen in Deutschland keine nennenswerte Zunahme des Lkw-Verkehrs.

Mir kann keiner erzählen, dass ein Vorsitzender des ADAC Südbaden diese Studien – der BaWü-Bericht beruht übrigens auf reale Zählungen – nicht kennt. Warum behauptet der dann gegenteiliges? Vielleicht weil die Maut auf Autobahnen für den Bund viel Geld einbringt? Da können auch Landstraßen kostenpflichtig werden?

Aber so direkt kann sich Bieniger natürlich nicht äußern. Er ist ja kein Politiker, sondern nur der Regionalfürst eines Automobilclubs. In dieser Funktion liegt Ihm natürlich das Wohl der Mitglieder des ADAC am Herzen. Was auch sonst. Außerdem muss er sich von der Politik abgrenzen. Das gehört sich in solch einer Funktion so. Denn zusätzlich fordert er den Bau weiterer Ortsumfahrungen und gerade dafür stellt die Bundesregierung zu wenig Geld bereit.

Aber Bieniger kennt noch einen anderen Grund, weshalb Lkw-Fahrer Landstraßen statt Autobahnen befahren. Die moderne Technik ist daran Schuld. So gibt das Navigationssystem die kürzeste Route vor und diese wird dann auch befahren, zumal sie meist kostenfrei ist. Zudem seien hierzulande immer mehr Speditionen aus dem Ausland unterwegs, deren Fahrer nicht ortskundig sind.
Also ich habe in meinem Navigationsgerät nicht die kürzeste Route eingestellt, sondern die schnellste. Mit dieser Einstellung werde ich nur in den seltensten Fällen über Landstraßen gelotst. Eben dann, wenn es über kleine Straßen wirklich schneller geht. Ich denke, mit dieser Konfiguration ist ein Großteil meiner Kollegen unterwegs.

Außerdem befinden sich Be- oder Entladestellen in der Regel nicht direkt an einer Autobahn. Bundesstraßen zu befahren, bleibt somit nicht aus. Aber das darf ein Automobilclubmensch nicht erwähnen. Eher werden Brummifahrer als dümmliche Zeitgenossen dargestellt. Das ist schon eine armselige Polemik.
LKW fahren nicht zum Spaß durch die Gegend und schon gar nicht durch Ortschaften. Oftmaliges Bremsen und Beschleunigen kostet nicht nur Sprit, sondern erhöht auch den Verschleiß eines Lkw. Aber das ist ja allgemein bekannt. Sicher auch den Funktionären des ADAC.

ADAC Südbaden
ADAC fordert LKW-Maut in Ortsdurchfahrten

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Freie Fahrt für Lkw

Obwohl der 6. Januar (Heilige Drei Könige) in Baden-Württemberg, Bayern und Sachsen-Anhalt gesetzlicher Feiertag ist, haben Brummis auch in diesen Bundesländern freie Fahrt.

Normalerweise gilt an Feiertagen die gleiche Regelung wie an Sonntagen: Lkw-Fahrverbot (über 7,5 Tonnen) auf allen Straßen von 00:00 bis 22:00 Uhr. Bei regional begrenzten Feiertagen (wie Fronleichnam, Reformationstag oder Allerheiligen), beschränkt sich das Fahrverbot auf die Bundesländer, in denen der Tag gefeiert wird.

Für zwei regionale Feiertage gibt es jedoch Ausnahmen. Neben dem Dreikönigstag haben schwere Lkw auch an Mariä Himmelfahrt (15. August), das nur in Bayern und im Saarland Feiertag ist, in ganz Deutschland freie Fahrt.

Unterschiede in Österreich und Italien

Anders in Österreich und Italien: In diesen Ländern besteht am Dreikönigstag ein generelles Lkw-Fahrverbot.

Stichwort Reformationstag: Der ist in Niedersachsen am 31. Oktober ein Feiertag, in Nordrhein-Westfalen dagegen Allerheiligen am 1. November. Also einen Tag später.
Um zu vermeiden, dass Lkw-Fahrer auf ihrem Weg durch Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen an beiden Tagen von Feiertagsfahrverboten betroffen sind, werden die Fahrverbotszeiten an beiden Feiertagen auf die Zeit von 6 Uhr bis 22 Uhr beschränkt.

Niedersachsen und NRW haben sich abgestimmt

Zudem gewähren beide Länder in diesem Zeitraum an dem in ihrem Gebiet jeweils geltenden Feiertag Durchfahrtsrechte auf den wichtigsten Transitverbindungen A1, A 2, A 30, A 31 und A 33.

Damit haben Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen ihre unterschiedlichen Lkw-Fahrverbote am Reformationstag (31.Oktober) und an Allerheiligen (01.November) in den Jahren 2020-2025 aufeinander abgestimmt. Die Fahrverbotszeiten werden jeweils auf die Zeit von 6-22 Uhr beschränkt. Zudem gelten zusätzlich ganztägige Durchfahrtsrechte auf wichtigen Transitstrecken.

kein fahrverbot am 6. Januar
Kein Lkw-Fahrverbot am 6. Januar
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