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Kategorie: Lkw

17 000 Seiten – Staatsgeheimnis Lkw Maut

Also ich könnte eigentlich nur dazu aufrufen, dass ein Expertengremium zusammen gestellt wird, wo in aller Öffentlichkeit über die Problematik gesprochen wird. Es hat doch niemand was zu verbergen. Ich verstehe es nicht.
Diesen Vertrag kann man doch nicht geheim halten. Vielleicht eine Zeitlang. Aber irgendwann kommt alles an die Oberfläche.

Ernst Uhlmann (Fela Elektronik-Gruppe)

Bei Toll Collect ist etwas passiert, was wir bei vielen solcher Projekte inzwischen erfahren mussten. Nämlich das der Staat sich in diese Geheimverträge als der schwächere Partner hinein manövriert hat, so das die Investoren sich praktisch alles leisten können.
Bei Toll Collect etwa, dass die ihre versprochene vertragliche Leistung nicht erbringen und dafür auch keine Haftung übernehmen.

Werner Rügener (Buchautor)

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Der Osten liegt nicht im Süden

So gut wie jede Woche bin ich auf einer der Nord/Süd-Routen durch die Alpen unterwegs. Selten über die Tauern, häufiger durch die Schweiz (Gotthard oder San Bernardino) und oft über den Brenner. Aber egal welche Strecke ich fahre, es bietet sich immer das gleiche Bild: Lkw mit osteuropäischen Nummern beherrschen mittlerweile das Straßenbild.
Als Deutscher auf einem in Deutschland zugelassenen Lkw bin ich dort in der Minderheit.

Ein Beispiel? Die letzte Nacht verbrachte ich auf einem Rasthof auf der österreichischen Seite der Brennerautobahn, kurz vor Nösslach. Dort habe ich mir mal die Kennzeichen der anderen Lkw angeschaut. Es waren ausnahmslos Tschechen, Slowaken, Rumänen und Polen. Ach ja, ein Ungar stand auch noch dazwischen. Italiener oder Österreicher? Fehlanzeige! Deutsche? Ja, einer. Nämlich ich.

Die naheliegendste Frage ist dabei eigentlich: Was haben die da zu suchen? Der Osten liegt schließlich im Osten und nicht im Norden oder Süden. Klingt primitiv? Vielleicht! Aber die Antwort ist ebenso naheliegend. Gegen die billige Übermacht osteuropäischer Speditionen sind westliche Transporteure meist Chancenlos. Es sei denn, diese bedienen sich und verdienen mit an den Billigfirmen aus dem Osten.
Auch da kann man gleich in Österreich bleiben. Viele Frächter aus dem Alpenstaat haben einen Großteil ihrer Flotte Richtung Osten verlagert. Der Kostendruck ist halt gewaltig und die Tarife sind unter aller Sau.

Das soll aber weder eine Entschuldigung für dieses Gebaren sein, noch eine Lösung. Denn die Leidtragenden sind letztlich die heimischen Fahrer. Viele wurden entlassen oder offene Stellen einfach nicht neu besetzt. In anderen Mittel- oder Westeuropäischen Ländern wie Deutschland, Frankreich oder den Niederlanden läuft es ähnlich ab.
Genau da ist die Politik gefordert. Eine Angleichung aller Systeme, dazu gleiche Wettbewerbschancen sind nötig. Anders funktioniert es nicht. Ansonsten werden in einigen Jahren einheimische Lkw-Fahrer Geschichte sein.

Vor einigen Monaten unterhielt ich mich an einer Ladestelle mit einem tschechischen Fahrer. Der erzählte mir, dass er sieben Wochen am Stück zwischen Deutschland und England pendelt. Also laden in Deutschland, entladen in England, dort wird der Lkw wieder beladen und dann geht es retour zurück nach Deutschland. Nach diesen sieben Wochen darf er für eine Woche nach Hause. Danach beginnt das ganze Spiel von vorne.
Was der dabei verdient, hat er mir auch genannt. Es waren umgerechnet so um die elfhundert Euro im Monat. Davon muss er neben seiner Familie auch sich selber ernähren. Wie das geht? Ich weis es nicht.

Angestellt war er bei einer tschechischen Spedition, die aber für einen großen deutschen Logistiker unterwegs ist. Das zeigt, wer da die eigentlichen Fäden im Hintergrund zieht. Zum einen große Industriebetriebe, die ihren kompletten Versand an Logistikunternehmen abgeben und zum anderen eben diese Logistiker. Gewinnmaximierung auf Teufel komm raus, heißt auch hier das Zauberwort. Der Leidtragende ist mal wieder der Mann ganz unten.

Auch hier wäre Wettbewerbsgleichheit angesagt. Vor allem im Bereich der Kabotage könnten diese Verfehlungen überprüft werden. Wird es aber nicht. Aus diesem Grund hat der Vorsitzende der Fahrergemeinschaft Actie in de Transport Germany, Udo Skoppek, sich mit einem offenen Brief an das Bundesamt für Güterverkehr (BAG), gewandt. In diesem Schreiben fordert er die Behörden auf, ihrer Kontrollpflicht nachzukommen.
So nennt er als Beispiel die massiven Marktstörungen, die durch das Geschäftsgebaren der ungarischen Spedition Waberer’s hervorgebracht werden. Über den Jahreswechsel standen über einhundert Lkw dieser Firma auf Autohöfen in Süddeutschland. Deren Fahrer wurden Anfang Januar mit Bussen wieder zu ihren Fahrzeugen gebracht. Hierzu müssten die Anreisezeiten der Fahrer im Tachografen nachgetragen werden. Nur wird das gerne mal vergessen.

So zweifelt Udo Skoppek daran, dass dies je kontrolliert wurde. Auch der Umstand, dass viele Fahrzeuge nach Ansicht der Actie dauerhaft in Deutschland liefen, werfe Fragen nach der Einhaltung der geltenden Kabotageregeln auf. Denn gewohnt wird dabei natürlich durchgehend im Fahrerhaus des Lkw – und genau das ist nach Artikel 8 Ziffer 8 der EU-Verordnung 561/2006 nicht zulässig.
Um die Einhaltung dieser Verordnung Druck zu verleihen, wurde eine Petition gestartet. Mit dieser will man eine Änderung der Bußgeldbestimmungen herbeiführen, damit die Behörden hier besser einschreiten können. Wichtig ist, dass damit nicht die Fahrer bestraft werden sollen. Das Bußgeld soll dabei nur dem Unternehmer gelten, da er in der Regel für diese Verstöße verantwortlich ist.

Nur irgendwie scheint das bei vielen deutschen Fahrern nicht anzukommen. Denn in den vergangenen drei Wochen wurde diese Petition gerade einmal 867 mal unterzeichnet. Den Grund dafür kenne ich nicht. Fix Anmelden und seine Stimme abgeben. Das ist eigentlich ganz einfach und tut nicht einmal weh. Und man kann es während einer Werbepause von der heimischen Couch aus machen. Aber lieber phantasiert man hierzulande von Autobahnblockaden, Generalstreiks und ähnlichen Quark. Schade das viele nicht kapieren wollen, dass man auch auf diesem Weg der Politik Druck machen kann.

Onlinepetition

Offener Brief von Udo Skoppek (pdf)
Verordnung (EG) Nr. 561/2006 (pdf)
Actie in de Transport Deutschland
Bundesamt für Güterverkehr

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Lkw – Fahrer werden: Schwer, aber nicht unmöglich

Es klingt zunächst überraschend. LKW-Fahrer sind gesucht „wie´s Leben“. Kaum ein anderer Beruf wartet mit einer solchen Beschäftigungsgarantie auf, wie der des Brummifahrers. Aber so einfach, wie es klingt, ist es bei weitem nicht mehr. Einfach nur den LKW-Führerschein machen ist nicht mehr ausreichend, um auf einem Laster sein Geld verdienen zu dürfen.

LKW-Fahrer zu werden ist bereits schwer genug. Leider ist die Rechtslage außerdem so, dass alle fünf Jahre der Job zur Disposition steht. Die regelmäßige Gesundheitsprüfung ist verpflichtend. Wird diese nicht bestanden, ist es aus mit der Fahrerei. Man hat als LKW-Fahrer deshalb die Wahl, entweder ein diszipliniertes Gesundheits- und Fitnessprogramm zu leben oder damit zu rechnen, bei der nächsten Prüfung durchzufallen.
So schön die Fahrerei durch ferne Landen für viele auch ist – letztendlich ist LKW-Fahren eine sitzende Tätigkeit, welche gewisse körperliche Belastungen mit sich bringt.

Grundsätzlich stehen dem Interessenten drei Wege in den Beruf offen: Als Neuling ist eine reguläre, dreijährige Ausbildung der übliche Weg, um LKW-Fahrer zu werden. Umschüler können über einen 18-21 monatigen Kurs den Einstieg in den Beruf finden. Schließlich kann man sich mit einer mindestens 5jährigen, einschlägigen Berufspraxis auch direkt zur Facharbeiterprüfung anmelden.
Gerade der letztere Weg ist für die Paketfahrer eine interessante Perspektive. Die geforderten Kenntnisse sind jedoch umfassend: Neben dem Nachweis, einen LKW mit Anhänger sicher führen zu können, sind weitere Kenntnisse im Bereich Technik, Sicherheit und Recht notwendig. Die Reparatur des Lkw mit dem richtgen KFZ-Zubehör und die Kenntnis über alle Autoteile gehören ebenso in den Lernstoff. Das Hilft natürlich auch im Privaten Leben bei der Reparatur des eigenen Pkw weiter, wenn man z.B. gerade einen Online-Shop für Autoteile so wie das Verkaufsportal pkwteile.de durchstöbert und sonst eigentlich keine Ahnung hätte, wo die Teile denn einzusetzen sind.
Dies sich prüfungssicher aneignen zu können ist eine echte Herausforderung an die Lerndisziplin der Interessenten. Als Lohn winkt ein relativ sicherer Job mit einer nicht gerade üppigen Bezahlung. Mit Zusatzqualifikationen wie einer Berechtigung zum Schwer- oder Gefahrguttransport kann sich die Bezahlung jedoch noch steigern.

Für das Lkw-Fahren gelten strenge Regeln. Werden diese überschritten, drohen empfindliche Strafen. Insbesondere das Überschreiten der Lenkzeiten ist für Lkw-Fahrer der häufigste Grund für einen rechtlichen Konflikt.
Daneben können Geschwindigkeitsverstöße ebenso schnell für einen Verlust der Fahrerlaubnis und damit zum Ende der Fahrerkarriere führen. Drittens ist der LKW-Fahrer für die Ladungssicherheit verantwortlich. Dies sollte man sich als Lkw-Fahrer immer bewusst sein: So dringend die Ware auch am Bestimmungsort sein muss, den eigenen Job und die Gesundheit von anderen ist sie niemals wert.

Lkw-Fahren bedeutet vor allem eins: Verantwortung übernehmen. Als Lkw-Fahrer steht man in vielen Dingen in der Pflicht: Einen tonnenschweren Lastwagen sicher über tausende von Kilometern zu bewegen steht dabei nur am Anfang.
Die Überlegenheit des Lkw gegenüber anderen Verkehrsteilnehmern muss besonders im Bewusstsein des Fahrers verankert sein.

Manche, besonders für Fahrradfahrer oder Fußgänger tödlich verlaufende Unfälle, werden vom Fahrer noch nicht einmal bemerkt. Auch wurde schon beim Rangieren mit dem Anhänger schon so manches parkende Auto zertrümmert, ohne das der Fahrer davon etwas mitbekommen hätte. Umsicht, Vorsicht, vorausschauendes Handeln und das Bewusstsein, mit der eigenen Überlegenheit auch das höchste Verantwortungsgefühl aufbringen zu müssen, stehen bei diesem Beruf an erster Stelle. Zwar ist das wirtschaftliche Handeln für den Betrieb und damit auch für den eigenen Job sehr wichtig. Dies rechtfertigt jedoch niemals, das Leben von anderen aufs Spiel zu setzen.

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Batteriewechsel

Irgendwann haucht jede Batterie ihr Leben aus. Dann heißt es, alten Stromspender raus und neuen rein. Eigentlich ist das eine Arbeit von 15 Minuten. Dachte ich zumindest vorher. Nur hatte ich nach der Viertelstunde nicht mal zwei Schrauben los. Nach drei Lebensjahren waren die so angefault, dass nur noch ein Trennschleifer half.

Auch die restlichen Schrauben zu lösen, war eher Krampf. Letztlich dauerte die ganze Wechselaktion mehr als eine Stunde. Einen Vorteil hat die von Scania entworfene Konstruktion aber: Ich brauche mir keine Sorgen zu machen, dass mir die Batterien je geklaut werden. Jeder Dieb würde schon an der Befestigung verzweifeln.

batteriewechsel

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Bernhard hat zu folgendem Video eine Frage:

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Hallo,
ist das Materialermüdung? Ich denke mal ein Fahrer kann doch nichts falsch
machen beim Befestigen das Anhängers…wenn das Ding dran ist ist es dran oder?

Falsch machen, kann man schon einiges. So kann beim Aufsatteln des Aufliegers das Sattelschloss nicht komplett verriegelt sein. Der Fahrer merkt es wegen Unaufmerksamkeit oder Unerfahrenheit nicht und schon liegt das Teil nach einigen Metern auf dem Boden oder im günstigsten Fall noch auf dem Rahmen des Zugfahrzeugs.
Eine fehlende Abfahrtskontrolle ist ein weiterer Grund für das verlieren eines Sattelaufliegers. Mein erster Gang in der Früh geht zur Sattelkupplung. Ein Blick und ein Griff gehört zur morgendlichen Routine. Selbst nach einer kurzen Pause die ich nicht im oder am Lkw verbringe, schaue ich nach, ob die Kupplung noch verriegelt ist.

Der Kollege im Video verliert seinen Sattel bei voller Fahrt. Ob dafür ein Produktionsfehler oder Materialermüdung verantwortlich war, kann ich natürlich nicht sagen. Ich würde aber davon ausgehen, dass dem Fahrer keine Schuld trifft. Denn er hat ja schon einige Kilometer hinter sich.
Bleibt die Frage, ob ein Fahrer einen Königszapfen auf Verschleiß oder Beschädigung überprüfen kann? Ich denke eher nicht. Ein Röntgenblick ist schließlich noch nicht angeboren.

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Tod beim Abbiegen

Mit Forderungen nach Unfällen sind Politiker immer schnell zur Hand. So auch nach dem Tod eines 18-jährigen Mädels, welches in Hamburg mit Ihrem Fahrrad unterwegs war und von einem rechtsabbiegenden Lkw – Fahrer übersehen und überrollt wurde.
Nun fordert die Staatssekretärin im Bundesverkehrsministerium Katharina Reiche Konsequenzen. Sie verlangte die Einführung eines elektronisches Warnsystems für Lastwagen. Dieses Warnsystem soll verpflichtend zumindest für alle neu zugelassenen Lkw sein – sobald es zuverlässig einsetzbar ist. Eigentlich zeigt diese Forderung eine tiefe Hilflosigkeit, ja eine gewisse Frustration darüber, dass man bis heute ein so fehleranfälliges Verkehrssystem mit Toten und Verletzten hat.

Das es noch immer so viele Unfälle bedingt durch den toten Winkel gibt, liegt auch an mangelnder Aufklärung. Ein Radfahrer oder Fußgänger hat rechts neben einem Lkw nichts zu suchen. Eine nicht gerade kleine Fläche bleibt für mich als Fahrer unsichtbar. Da kann ich meinen Kopf noch so sehr verrenken. Gerade das muss bereits Kindern klar gemacht werden.

Wie soll so ein elektronisches Warnsystems eigentlich funktionieren? Vielleicht per Summton? Erklingt dieser, schau ich erst mal automatisch auf meine Instrumente, ob irgendeine Fehlermeldung aufleuchtet. Diese eine Sekunde Ablenkung reicht bereits, um den Blick von der Straße abzuwenden. Die Folgen wären ebenso verheerend.
Oder durch eine Warnmeldung im Außenspiegel? Diese mag vielleicht bei größeren Objekten wie Pkw anschlagen. Bei Fahrradfahrern oder gar Fußgängern habe ich da so meine Zweifel.

In den Niederlanden gibt es eine Regelung, die bereits seit Januar 2003 LKW-Besitzer verpflichtet, an ihren Fahrzeugen über 3,5 Tonnen einen vierten Außenspiegel, den sogenannten DOBLI-Spiegel (das ist ein Rückspiegel, der an der Front des Lkw unterhalb der Frontscheibe angebracht wird) anzubringen. Damit verringert sich die Größe des toten Winkels auf 4 %.
In Deutschland dagegen? Fehlanzeige! Nach Ansicht das Verkehrsministeriums löst dieser Spiegel das Problem nicht ausreichend, weil er angeblich die Sicht durch die Windschutzscheibe auf die Straße behindert.
Stattdessen ist seit 2009 ein Nahbereichsspiegel für alle Lkw ab 3,5 Tonnen vorgeschrieben. Dieser ist rechts über der Frontscheibe befestigt und deckt nur den vorderen rechten Bereich des Lkw ab. Für mich kann ich behaupten, dass dieser Spiegel seinen Zweck so gut wie nie erfüllt. Der eigentliche tote Winkel bleibt nach wie vor unsichtbar.

Die Gefahr bleibt also bestehen und meine Angst als Lkw-Fahrers einen Radfahrer oder Fußgänger zu übersehen, fährt weiter mit. Da helfen mir auch die halbgaren Forderungen einiger Politiker nicht wirklich weiter.

Unfall-Drama auf dem Weg zur Schule
ACHTUNG: Toter Winkel
Gefahr für Radfahrer durch den Toten Winkel
Homepage Katherina Reiche

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All Inclusive. Für nur € 80,00.

Einige Dinge die man so auf verschiedenen Seiten liest und auch unter Kollegen hört, sind ja schon unglaublich. Wie zum Beispiel die Sache mit den gekauften Führerscheinen und Fahrerkarten. Kurz zur Erinnerung: Bis September diesen Jahres muss jeder Lkw-Fahrer eine Grundqualifikation und Weiterbildung absolviert haben. Diese Lehrgänge werden durch den Eintrag der Schlüsselzahl 95 auf dem Kartenführerschein nachgewiesen.
Das ganze dauert 5×7 Stunden (also gesamt 35 Stunden) und kostet hier in Deutschland je nach Anbieter zwischen 250 und 700 Euro.

In Norwegen hat nun einer heraus gefunden, dass es in Litauen möglich ist, illegale Lizenzen zu erwerben. Gut, dass überrascht mich jetzt nicht besonders. In Polen oder auf dem Balkan wird es wohl auch möglich sein.
Nur wie einfach das teilweise geht, wundert mich schon. So lese ich auf diesem Blog, dass ein Mitglied der Straßenverkehrsorganisation Norges Lastbileier – Forbund ( NLF ) es schaffte, in Litauen einen gefälschten Führerschein und Personalausweis zu kaufen – für wirklich preiswerte achtzig Euro. Das in diesem Führerschein die „95“ bereits eingetragen war, versteht sich von selbst.

Auf diese Masche kam er durch einen litauischen Fahrer. Der behauptete Ihm gegenüber, mehr als eine Fahrerlizenz mit verschiedenen Identitäten zu besitzen. Er könne somit die vorgeschriebenen Lenk- und Ruhezeiten ganz einfach umgehen. Ist die tägliche Fahrzeit voll, wechselt er die Fahrerkarte und fährt mit seiner neuen Persönlichkeit weiter.
Rund um die Uhr zu fahren, wäre also kein Problem. Bei einer Kontrolle zeigt man einfach den zur Fahrerkarte gehörenden Führerschein vor.

Roar Melum, so heißt der Norweger vom NLF, legte seine Unterlagen der Polizei in Trondheim vor. Dort war man erstaunt, dass es so einfach ist, einen Führerschein auf diese Weise zu bekommen. Die gefälschten Ausweise waren so gut, dass selbst die Polizisten Probleme hatten, einen Unterschied zu Originalpapieren zu erkennen.

Artikel auf lastebil.no
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Der Kunde ist König

Letzte Woche durfte ich in Oberitalien 25 Tonnen Flachstahl laden. Das war eine tolle Ladung. Dach auf, Hölzer und Antirutschmatten verteilen und schon kam das Zeug per Kran angeschwebt. Anschließend das ganze noch sichern und fertig. Nach nicht einmal dreißig Minuten war alles erledigt.

Anderthalb Tage später war ich beim Kunden in Deutschland. Trotz neuer Lagerhalle mit modernen Kran an der Decke musste ich die Seite öffnen. Dort war man der Meinung, entladen per Stapler ginge schneller, besser und sicherer. Nach einer Stunde war der Auflieger nicht mal halb leer.

Flschstahl

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