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Kategorie: Lkw

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Martin hat einen Videotipp. Danke Dir:

Kennst Du schon diese Möglichkeit?

Unterführung zu niedrig: Dieser Lkw-Fahrer findet eine kreative Lösung

Viele Grüße

Martin

Hallo Martin,

dass Video habe ich letzte Woche schon mal gesehen. Ich dachte erst, es wäre in Polen oder irgendwo in Osteuropa entstanden. Aber nix da, ist hier in Deutschland. Auf jeden Fall ist der Fahrer kreativ. Macht er bestimmt nicht zum ersten mal. Erinnert mich auch ein wenig an Ralpf. Der fuhr oder fährt ja auch solche Container durch die Gegend.

Nur eine kleine Unklarheit wäre da noch: Wo ist eigentlich der Anhänger geblieben?

Abrollkipper ohne Anhänger

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Drücken bis es kracht

Für einen Kunden in Mittelhessen lade ich in Italien Gitterboxen und die will der 1zu1 getauscht haben. Also nehme ich leere GiBos mit darunter und bringe volle mit hoch.
Die leeren Boxen werden Freitagnacht oder Samstagvormittag bei uns am Lager geladen.

Also alles ganz easy. Zumal ich beim laden nicht dabei sein muss. Was soll auch schon passieren?
Zwei übereinander, zwei nebeneinander, bis die geforderte Menge auf dem Auflieger steht. Montagmorgen schau ich kurz drauf, hänge zwei Spannbretter dahinter und fahre zur nächsten Ladestelle. Besser geht es nicht.

Eigentlich. Es sei denn, man erwischt einen Lagermenschen, der versucht, diese Dinger längs drauf zu würgen. Sprich drei Stück nebeneinander.
Selbst wenn einer das zum ersten mal macht, dürfte er bereits nach der ersten Reihe merken, dass da irgendwas mit der Breite nicht passen kann. Weil die nun mal etwas breiter sind, als normale Paletten.

Aber manche sind so im Rausch, da wird gedrückt und geschoben, bis sich die Alubretter biegen. Wenn es an der Runge trotz zigfachen davor krachen nicht passt, werden Lücken gelassen.
Kaputte Querbretter und zerwürgte Rungen? Ladungssicherung? Bei der nächsten Ladestelle reicht der Platz nicht? Juckt doch einen Lageristen nicht. Hauptsache das Zeug ist irgendwie drauf.

Gitterboxen auf Auflieger

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Werbung: Die Maut wird ausgeweitet

Tja. Im Juli ist es soweit. Dann wird die Lkw-Maut in Deutschland auf alle Bundesstraßen ausgeweitet. Damit umfasst das mautpflichtige Streckennetz dann ungefähr 52 000 Kilometer. Aber nicht nur das. Auch rund 30 000 Unternehmen werden dann erstmals von der Maut betroffen sein. Denn die betrifft nicht nur Firmen aus dem Transport- und Logistikbereich, sondern auch viele andere Branchen, die regional unterwegs sind.

Lkw Maut ab 1. Juli 2016

Bereits seit Anfang des Jahres werden die derzeit rund 1,1 Millionen OBUs auf die zentrale Mauterhebung schrittweise umgestellt. Die Software wird dabei über Mobilfunk aktualisiert. Lkw müssen dafür also nicht in eine Werkstatt. Wurde diese Umstellung durchgeführt, erkennt man das an einer neuen Anzeige auf dem Gerät. Das bisher übliche akustische Signal bei Durchfahrt eines Streckenabschnittes sowie die Anzeige des Mautbetrages entfallen. Also nicht wundern, wenn es nicht mehr piept.
Die Umstellung soll im 2. Quartal dieses Jahres abgeschlossen sein.

Registrierung bei Toll Collect

Wenn in einem Lkw noch keine OBU eingebaut ist, registriert sich das Unternehmen zunächst bei Toll Collect. Das funktioniert über das Toll Collect Kunden-Portal. Ist das passiert, können u.a. die Fahrzeuge selber an- und abgemeldet werden, Adresse und weitere Daten geändert oder eine neue Zahlungsweise beantragt werden. Die Zugangsdaten für das Kunden-Portal erhalten Neukunden direkt bei der Online-Anmeldung.

Nach der Registrierung können zertifizierte Werkstätten die On-Bord Unit einbauen. Diese Servicepartner findet man auf der Toll Collect-Homepage. Das Gerät selbst ist kostenlos, nur die Kosten für den Einbau muss das Unternehmen selbst tragen.

Mautgeraet Toll Collect

Fotograf Berthold Litjes
Anzeige auf Deutsch nach Umstellung auf zentrale Mauterhebung ab Ende Oktober 2017

Auch bei der manuellen Einbuchung gibt es Änderungen. So soll das System flexibler werden. Im Mittelpunkt steht zukünftig die Online-Einbuchung. Die bisherigen Mautstellen-Terminals sollen lediglich ergänzen, so das deren Anzahl verringert werden kann.
Auch nicht registrierte Kunden können künftig online einbuchen. Dazu kann jedes internetfähige Endgerät verwendet werden. Ausserdem soll ab Frühjahr 2018 eine App die Einbuchung über Smartphone und Tablet erleichtern.

Welche Zahlungsmittel

Laut Toll Collect ist die Einbuchung in Deutsch, Englisch, Polnisch und Französisch möglich. Desweiteren führt der Mautbetreiber zusätzlich zu den anderen Zahlungsmitteln wie Kreditkarte oder Tankkarte, als Zahlungsart die paysafecard ein. Diese ist sowohl online, als auch in Kiosken und Postämtern erhältlich.

Weitere Infos zu diesem Thema sind auf der Website von Toll Collect nachzulesen oder in der hier als Download verfügbaren Broschüre.

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Eins zu wenig

Der Kunde bei Cuneo wollte seine Plastikrohre auch heute früh nicht. War ja klar, ist ja noch nicht Freitag. Also wurde ich zu einer Spedition nach Turin beordert.
Der gute Staplerfahrer hatte seine liebe Not mit den Rohren. Und für mich galt, Abstand rettet Leben.

Entladung eines Lkw

Nach knapp anderthalb Stunden war die Ladung unten. Nur fehlte ein Paket. Sieben sollten es sein, sechs waren es aber nur.
Ich hatte vorher schon zwei Kunden. Jetzt überlege ich seit Stunden, ob irgendwo eines zu viel abgeladen wurde. Aber das kann eigentlich nicht sein. Der erste bekam ein Paket, der zweite drei. Und soweit kann ich noch zählen. Auch wenn es bei einem ziemlich hektisch ablief.

Vielleicht steht es auch noch beim Absender. Denn mitgezählt beim laden habe ich auch nicht so richtig. Da war ich mit gurten beschäftigt.
Na ja, dass Paket wird sich schon auffinden. Trotzdem kacke.

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Zu früh

Was ein Theater. Kunde bestellt zwölf Meter langen Kunststoffrohre. Die aber erst für Freitag. Da aber heute Dienstag ist, weigert der sich, die abzuladen. Wohl ein Fehler vom Absender.

Jetzt steh ich seit dem frühen Nachmittag in der Wallachei zwischen Asti und Cuneo und harre der Dinge, die irgendwann kommen.

Das irgendwann ist morgen. Wenn sich am Vormittag auch nix tut, soll ich zu einer Spedition nach Turin und dort abladen. Na die werden sich freuen.
Aber mir egal. Ich bleibe anständig und führe die mir übertragenen Aufgaben brav aus.

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Optimist

Was habe ich am Dienstag geschrieben? Alles wird gut? Super, war auch so. Ich sollte immer so optimistisch sein. Mittwochvormittag war der Auflieger leer, am späten Nachmittag schon wieder beladen. Die Fahrzeit reichte sogar noch bis zum Brenner.

Heute habe ich zwar meine zweite Zehnerfahrzeit für diese Woche angerissen, aber das juckt mich nicht. Morgen ist eh nur Nahverkehr angesagt, da heißt es am Nachmittag „aus die Maus„. Und dann ab ins Wochenende.

Fahrzeit

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Planung bringt nix

Fast zwei Stunden gebraucht, um über den Brenner zu kommen und nun ist meine gut durchdachte Planung im Eimer. Denn eigentlich wollte ich noch vor Mittag zwei Kunden schaffen. Am Nachmittag noch drei und der Auflieger wäre leer gewesen.

Schnee am Brenner

Aber nix da. Ein bissel Schnee und Eis und alles steht. Jetzt warte ich über Mittag beim ersten Kunden in Bozen. Deren Pause ist natürlich ausgedehnt, von zwölf bis zwei. Aber alles wird gut. Wir haben ja erst Dienstag.

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Generator lädt nicht

Motor gestartet, erste Fehlermeldung: Generator lädt nicht. Das ist doch zum Mäuse melken.
Also geht die erste Fahrt für dieses Jahr in die Werkstatt. Die ist zwar nur drei Kilometer entfernt, trotzdem kacke.

Generator lädt nicht

Ach ja. Das gleiche Problem hatte ich vor fünf Jahren schon mal. Irgendwie können die Kisten zwei Wochen Standzeit nicht ab.

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