
Also ich muss zugeben, mir gefällt der neue Iveco. Ob er innen einen ähnlich guten Eindruck macht, keine Ahnung. Aber von außen finde ich ihn echt gelungen.
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Also ich muss zugeben, mir gefällt der neue Iveco. Ob er innen einen ähnlich guten Eindruck macht, keine Ahnung. Aber von außen finde ich ihn echt gelungen.
3 KommentareDas ein Kollege aus dem Nahverkehr einen halben Tag „meinen“ Lkw fährt um die von mir letzte Woche in Italien geladene Ware auszuliefern, damit ich meine Wochenruhezeit einhalten kann, ist ja nett. Auch das er seinen Lieblingssender hören möchte, auf der Suche danach die von mir gespeicherten Stationen löscht, geschenkt.
Nur warum er in den Einstellungen des Bordcomputer Kilometer durch Meilen und Celsius durch Fahrenheit ersetzt hat? Keine Ahnung. Vielleicht haben sich Gene aus Übersee in ihm versteckt? Ich weiß es nicht.

Was ich aber weiß, dass er die Plane vom Auflieger nicht auf bekommen hat. Ist eigentlich nicht so schwer. Erst die Plane ein Stück hoch drücken, den Hebel der sich darunter versteckt, nach vorn ziehen, die Seitenplane entspannt sich, fertig. Dann die Strebe aus der Führung drücken und schon öffnet sich die Seite des Aufliegers ganz leicht.
Macht man das nicht, zieht man an der Schlaufe wie ein Irrer. Logisch, ist ja noch alles fest. Da gibt nix nach, außer die Schlaufe irgendwann selbst. Also statt mal zu schauen, warum da nichts passiert, denn irgendeinen Grund muss es ja geben, lässt er rohe Kräfte walten.

Aber stimmt, es gibt schlimmeres. Die Einstellungen im Bordcomputer sind schnell geändert, Radiostationen fix neu gespeichert und zwei Nieten, schon ist die Halteschlaufe wieder fest. Also kein Grund zur Aufregung, lohnt nicht.
5 Kommentare14 Tage auf dem Brenner, ohne Dusche, ohne Frau.
Tom Astor „14 Tage auf dem Brenner„
Im LKW vergammelt der Spinat.
Kennt Ihr nicht? Macht nix. Ist auch nicht die Musik, die ich höre. Und ganz so schlimm ist es heute auch nicht. Denn weder habe ich schon mal Spinat durch die Gegend gefahren, noch stehe ich hier zwei Wochen herum.
Aber ein „aber“ gibt es immer. Gestern Feiertag und Fahrverbot in Österreich, heute Stau in Italien. Also alles wie immer.
Das ich allerdings schon bei Kilometer 49,8, also zwischen Klausen und Brixen, weit unterhalb vom Brenner stehe, ist heftig. Selbst für mich, fahre ja nicht erst seit letzte Woche hier runter.

Übrigens, viele Lkw sind der beste Indikator dafür, dass die Wirtschaft in Europa wieder anzieht. Denn was produziert wird, muss auch transportiert werden. So zumindest meine These.
Aber nun ja. Stehe ich die nächsten Stunden halt dumm rum. Habe eh nichts systemrelevantes geladen. Kann da eh nix dran ändern.

Auch schon wieder sechs Jahre her, dass ich den V8 bekam. Jetzt ist er schon fast zwei Jahre Geschichte. Unglaublich wie die Zeit vergeht.
Das war übrigens der Lkw, den ich am längsten fahren durfte. Alle anderen die ich neu bekam, habe ich nach drei, dreieinhalb, spätestens vier Jahren wieder abgegeben. Ziemlicher Verschleiß 😉

Das vor der Einfahrt in eine Firma die Körpertemperatur überprüft wird, habe ich in Deutschland noch nicht erlebt. In Italien aber schon mehrfach.
Gemessen wird an der Stirn mit einem Infrarotthermometer, natürlich aus sicherer einiger Entfernung. Logisch, geht ja nicht anders.
Bisher waren die Messungen relativ genau. Also immer so zwischen 36 und 37 Grad. Heute früh in einem Betrieb bei Pordenone im Nordosten Italiens lief aber irgendetwas schief. Das Gerät zeigt 33,6 Grad an.
Ein bissel wenig, dachte ich und machte mich für eine zweite Messung bereit. Der Prüfer, übrigens in Klamotten vom italienischen roten Kreuz, war aber zufrieden.
Na ja, wenn er meint. Über den Sinn oder eher Unsinn dieser Messung lasse ich mich dann natürlich nicht aus. Ich durfte einfahren zum entladen. Ziel erreicht.
2 KommentareEin Leser schreibt und fragt:
Hallo, ich habe Deinen Bericht im MDR gesehen. Der wo es um die eigentlich unnötigen Transporte geht. Sehr interessant, und verstehe mich nicht falsch, aber wenn es die nicht geben würde, hättest Du doch eigentlich nichts zu fahren. Du solltest eigentlich froh sein, dass es auch solche im Grunde unnötigen Transporte gibt. Oder wie siehst Du das?
Hallo,
na ja. Es war nicht mein Bericht, sondern nur ein Artikel im Online-Angebot des MDR. Ausserdem ging es da weniger um „unnötige“ Transporte, sondern um die derzeitige Situation unterwegs. Habe ich ja schon hier erwähnt.
Aber da gefragt wurde. Das Transporte mit dem Lkw sinnvoll sind, stellt doch keiner in Frage. Auch ich nicht, zumal ich damit mein Leben finanziere. Trotzdem wird man doch fragen dürfen, ob dieses endlose Wachstum des Straßengüterverkehrs wirklich alternativlos ist.
Viele sehen doch selbst, wie es auf den Autobahnen ausschaut. Auf der rechten Spur Lkw an Lkw, Parkplätze sind Mangelware. Selbst an Wochenenden sind die Rastanlagen überfüllt, da mit vorwiegend ost- und südosteuropäischen Lkw. Über die Lebensbedingungen dieser Fahrer will ich erst gar nicht anfangen.
Und der Anteil schwerer Lkw steigt Jahr für Jahr weiter. Dabei ist unsere Infrastruktur bereits jetzt an ihrer Grenze angelangt. Viele Baustellen, Brücken die mit Lkw nur mit verringerter Geschwindigkeit befahren werden dürfen oder gleich gesperrt werden. Und es wird nicht besser.
Nur weil ich mir ein paar Gedanken mache, bedeutet doch nicht, dass ich an dem Ast säge, auf dem ich sitze. Im Gegenteil. Denn wenn einige wenige ihren privaten Konsum nur ein wenig überdenken, gibt es trotzdem noch genügend zu transportieren. Auch mit dem Lkw.
Kommentare geschlossenSo klingt eine „Alarmstufe Rot“ – Fehlermeldung im DAF in Echt. Wie ein altersschwacher Wecker, der seine beste Zeit schon lange hinter sich hat. Lässt sich auch nicht stumm schalten. Das Gepiepse nervt also bis zur Behebung des Fehlers.
Letzten Donnerstagfrüh, auf einem Wald- und Wiesenparkplatz im tiefsten Bayerischen Wald. Ich starte den Lkw und sofort piepste es unaufhörlich nervtötend. „Stop, Kühlflüssigkeitsstand zu niedrig, sofort stehenbleiben„, blinkte vorn in der Anzeige. Und das alles in rot. Oh je.
Dabei war ich noch leicht tranig und nicht mal losgefahren. Die nächste Tankstelle natürlich kilometerweit entfernt. Wie es eben so ist.

Tja, musste ich meinen privaten Wasservorrat anzapfen. Aber der ist ja nicht nur zum waschen und Zähne putzen gedacht, sondern auch für Notfälle. Wie das einer war. So kam ich bis zur nächsten Tankstelle.
Heute, wieder in Bayern, hatte ich etwas Zeit. Im Internet geschaut, wo die nächste Werkstatt ist, fix angerufen, Problem geschildert und gefragt, ob ich kommen darf. „Klar, könnte aber etwas dauern. Wir haben nur eine Notbesetzung„, kam als Antwort.
Kurz mit meinem Boss telefoniert, klar, soll hinfahren. Die ganze Reparatur hat dann inclusive Fehlersuche keine zehn Minuten gedauert. Eine Schelle hatte sich gelockert, dadurch drückte an der Verbindung das Wasser raus. Kleine Ursache, große Wirkung.
Warum der Kühlwasserbehälter aber so leer war, dass gleich „Alarmstufe Rot“ ausgelöst wurde? Keine Ahnung. Ich habe auch keine Pfütze unterm Lkw gesehen. Aber letztlich egal. Jetzt ist wieder Ruhe.
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