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Kategorie: Ladung

Kölner Frohnaturen

Anlieferung in einem Zentrallager in Köln. Hier gibt es weder Pager, die mich irgendwann an eine Rampe piepen, keine Anzeige, auf die ich dauernd gucken muss und auch keine Lautsprecher, deren Durchsage man eh nicht versteht. Nee, man wird noch persönlich abgeholt.
Aber das ist noch nicht alles. Bisher habe ich es nur mit netten Leuten zu tun. Der Pförtner, die Damen im Wareneingang, selbst im Lager kein mürrisches Gesicht. Ob es daran liegt, dass Freitag ist? Nein, keine Unterstellungen, hier sind die bestimmt immer freundlich.

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Spass bei der Arbeit

Heute im hessischen Hinterland eine Firma mit zwei Formrahmen beliefert. Einer um die acht Tonnen, der zweite um die zwölf Tonnen schwer. Also Entladung per Kran.
Den hinteren, größeren abladen zu lassen, war kein Problem. Ösen rein drehen, Ketten dran, anheben, runter.

Ladung bereit zum Entladen

Beim zweiten dann folgendes Gespräch:

Ablader: „Du, mit dem Kran komme ich wohl nicht ganz bis ran. Du müsstest noch etwas nach hinten fahren“.
Ich: „Klar, kein Problem.“

Ablader: „Aber warte kurz. Ich probiere es erstmal“.
Ich: „Joa. Mach einfach „.

Kurz darauf:

Ablader: „Nein, reicht nicht. Ein guter Meter fehlt. Ich könnte es aber trotzdem mal probieren „.
Ich: „Nee. Das Teil macht nen Satz nach hinten, wenn Du es anhebst. Ich fahr zurück „.

Ablader: „Kann der Kran über dem Auflieger bleiben?“
Ich: „Nein. Du musst den komplett abbauen.“

Ablader: „Wirklich? Das dauert jetzt aber“.
Ich: „Boah. Das war ein Spass. Klar kannst Du den so übern Auflieger hängen lassen.“

Wir haben beide herzhaft gelacht.

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Warten am Montag

Irgendwie nicht mein Wochenanfang. Seit viereinhalb Stunden stehe ich an einer Rampe und warte darauf, dass die Lagerleute meinen Auflieger endlich halbwegs beladen bekommen. Elf Lademeter sollen es werden, vier haben die mittlerweile geschafft.
Eigentlich auch kein Wunder. Denn immer wenn ich mal nach hinten laufe, ist nie jemand zu sehen. Keine Ahnung, was die hier so treiben.

Na ja, immerhin sind die Temperaturen erträglich. Macht das stehen zwar auch nicht angenehmer, aber nun ja. Lässt sich halt nicht ändern.

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Wartemodus

Der heutige Tag wird Ihnen präsentiert von warten, warten, warten. Und dem Blick auf trübes Wetter, grauer Schotterfläche, weiß-brauen Hauswänden. Hat auch was. Wenn auch wenig romantisches.

Italien kann so schön sein

Keine Ahnung, warum es hier nicht vorwärts geht. Eigentlich ist gar nicht so viel los. Trotzdem stehe ich jetzt schon zweieinhalb Stunden und warte auf die Beladung. Meine nächste Ladestelle ist zwar nur vierzig Kilometer entfernt, schaffe ich aber nicht mehr vor Mittag. Also erst vierzehn Uhr. Schon kann ich meine dritte Stelle, die ich auch noch am Nachmittag machen wollte, vergessen. Nicht so toll.

Na ja, schalte ich also in den Ruhemodus und schaue, was noch geht. Werde erstmal meine Disponentin anrufen. Damit wäre meine Fahrerpflicht erledigt. Beschleunigen kann ich eh nix.

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Positive Pläne

Habe ich es schon erwähnt? Der Donnerstag ist in Italien „Tag der Befreiung“ und das ist dort unten ein Feiertag. Da muss ich mich diese Woche echt mal bewegen. Also noch schneller als sonst.

Zum Glück habe ich einen Disponenten, der ein Herz für mich hat. Von dem habe ich zwei Abladestellen bekommen, die auch noch relativ nah zusammen liegen. Beide nordöstlich von Venedig. Heißt, ich kann sogar über die Tauern fahren, brauche also nicht durch Tirol. Denn ich habe keine Ahnung, ob die Dienstagfrüh vor Kufstein wieder mit der Dosierung von Lkw anfangen. Und darauf habe ich echt keinen Bock.

Gut, ich muss seit langem mal wieder am Abend um zehn losfahren. Nur so schaffe ich es, Mittwochvormittag beide Stellen abzuladen. Dann kann ich am Nachmittag laden und wieder Richtung Österreich fahren.
Und da die Italiener so schlau sind, Lkw-Fahrverbote an Feiertagen in der Regel erst ab neun Uhr zu verhängen, reicht die Richtung. Da brauche ich am Mittwochabend nicht mal bis zum Brenner zu kommen, sondern kann Donnerstag in aller früh irgendwo bei Trento oder Bozen losfahren. Wichtig ist nur, bis neun Uhr am Brenner zu sein.

Wenn das alles so passt, bin ich zufrieden. Falls nicht, steh ich einen Tag in Italien rum. Ist dann halt so. Aber wird schon laufen.

2 Comments

Guter Dienstag

Das heute war mal ein Bilderbuchdienstag. Fünf Abladestellen von Brescia bis hinter Mailand und es hat alles wunderbar geklappt,
Bei zwei Kunden musste ich Paletten umstellen lassen, sonst wären die nicht an ihre Ware gekommen. Selbst das machten die Mitarbeiter ohne zu mosern. Ein Staplerfahrer spendierte mir sogar noch nen Espresso. Sind halt nett, die Italiener. Na ja, lag vielleicht auch am Wetter.

Denn der Wetterbericht im Internet hat nicht geflunkert. Zehn Grad über Null heute Mittag in Mailand. Dazu strahlend blauer Himmel. Klar das sowas die Stimmung hebt.

Frühling im Januar

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Frühe Luftnummer

Noch eine Stunde Fahrzeit bis zu meinem letzten Entladekunden – die Niederlassung einer Spedition in der Nähe von Vicenza. Zehn Paletten bekommen die.
Halb sechs fangen die an. Wurde mir gesagt. Hab gestern noch extra bei meiner Disponentin nachgefragt und die hier unten in Italien.

Also um kurz nach vier aus der Koje gequält, eine halbe Stunde später losgefahren.
Jetzt, um sieben, ist das Gebäude immer noch duster. Das war mir irgendwie klar. Aber eigentlich meine Schuld. Ich hätte es wissen müssen, dass das wieder eine Luftnummer wird.

Nun denn, Standheizung läuft, in der Kühlbox liegt noch Joghurt. Was soll ich auch sonst machen.

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