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Kategorie: Ladung

Numero Dodici

Meinen ersten Kunden habe ich gestern nachmittag noch abladen können. Prima. Jetzt stehe ich beim zweiten und letzten, dem Zentrallager einer Lebensmittelkette.

Hier bekommt man gelbe Zettel und darf dann warten, bis die darauf stehende Zahl aufgerufen wird. Meiner hat die Nummer „12″. Bis „dodici“ reicht es. Nur bei der Nummer für die entsprechende Rampe wird es schon schwieriger. Und von denen gibt es hier reichlich. Zumal die Durchsage auch noch kaum zu verstehen ist.
Aber wenn ich nach fünf Minuten nicht auftauche, wird mich schon einer holen. Denk ich mal. Also kein Grund zur Panik.

Zettel mit Nummer zwölf

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Eine „beschissene“ Ladung

Geladen und gefahren habe ich ja schon vieles. Aber eine Komplettladung mit Klodeckeln fehlte noch in meiner Sammlung.

Klodeckel

Diesen Punkt kann ich jetzt also auch abhaken. Das sind übrigens knapp zehn Tonnen. Was damit passiert, weiß ich nicht. Ich schätze mal, die werden zerstückelt und recycelt.

Blogleser „yourrs“ machte den Vorschlag, „Dixi“ oder „ToiToi“ auf die Plane drucken zu lassen. Das würde zur Ladung passen. Haha, diese Idee behalte ich aber für mich.

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Und die nächsten vier Stunden

Montagmittag, kurz vor zwei, vierter Kunde.

„Hallo, ich will laden für Italien.“
„Hallo, Ladenummer und Kennzeichen?“

„Moment…

…Ladenummer lautet 987123. Das Kennzeichen ist WAR TE 963.“
„Du hast ein Zeitfenster für 19.00 Uhr. Kannst Dich aber eine Stunde früher melden.“

Und ja. Die Warterei nervt.

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Wartewochen

Montagfrüh, erster Kunde. „Du musst warten. Ich sag Dir bescheid, wenn Du abladen kannst“.

Irgendwie habe ich nichts anderes erwartet. Warten gehört mittlerweile zu meiner Haupttätigkeit.

Firmengebäude

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Sonnige Wartezeit

Bologna. Seit zweieinhalb Stunden warte ich darauf, in diese Halle fahren zu dürfen, um drei Stapel Bleche abladen zu lassen. Es werden bestimmt noch drei. Vielleicht auch vier. Also Stunden. Nicht Bleche.

Aber immerhin ist das Wetter toll. Das beruhigt ungemein.

Firmeneinfahrt

Nachtrag: Am Ende waren es viereinhalb Stunden. Ich habe mich also knapp verschätzt.

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Läuft

Acht Uhr beim ersten Kunden, der öffnet aber erst um neun seine Tore. Läuft. Zehn nach neun schaut sich einer meine Ladung an und verschwindet still und leise. Läuft schon besser. Zwanzig nach neun kommt er wieder und erklärt mir, dass die Paletten nicht abgeladen werden. Läuft grandios.

Meinen Disponenten angerufen, ihm das Problem erklärt. Er will sich drum kümmern. Kann sich jetzt nur noch um Stunden handeln. Läuft fantastisch.

Palette auf Auflieger

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Zwangspause

Gestern war Feiertag in Italien. Also auch Fahrverbot für den Schwerverkehr. Das heißt, dass Lkw auf den Weg dahin, bereits in der Schweiz zwangsgeparkt werden. Dafür haben die Eidgenossen spezielle Plätze geschaffen, um die Autobahnen frei zu halten.

Eigentlich eine ganz gute Idee. Es ist nur blöd, wenn man zu spät dort ankommt.

Der größte dieser Zwangsparkplätze ist bei Erstfeld. Ich habe keine Ahnung, wie viele Lkw dort parken können. Einige hundert bestimmt.
Losfahren darf man da erst, wenn sich die Lage im Tessin entspannt hat – und das kann dauern. Aber auch dann werden natürlich nicht alle Lkw auf einmal los geschickt. Nee, es wird dosiert. Alle zwanzig oder dreißig Sekunden wird einer auf die Reise geschickt.

Und nun bin ich wieder beim zu spät ankommen. Mich parkte die Polizei heute früh um kurz vor sechs auf dem Gelände. Das war da natürlich schon rappelvoll. Mein Tag war also am frühen Morgen schon gelaufen.

Weiter ging es gegen vier Uhr Nachmittag. Von den drei Kunden, die ich heute abladen wollte, habe ich nicht einen geschafft. Das ist eigentlich ein Unding. Zumal die alle im Raum Mailand liegen.
Jetzt hoffe ich, dass ich morgen Mittag leer bin und ich noch bei zwei Firmen laden kann. Die dritte Ladestelle schaffe ich eh nicht mehr. Da lade ich Freitag. So ist zumindest mein Plan.
Aber egal wie. Vor Samstagabend bin ich eh nicht zuhause.

In den Verkehrsmeldungen klang das übrigens so. Klingt doch ganz nett:

Verkehrsmeldung Schweiz

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