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Kategorie: Internes

Es geht wieder los

Wie sagt man so schön? Ich habe eine gute und eine schlechte Nachricht. Welche wollt Ihr zuerst hören? Also gut, ich beginne mal mit der positiven Meldung: Nach „zwei Wochen auf der Stelle stehen ohne bewegt zu werden„, sprang der blaue Bock ohne Probleme an.

Nun zur schlechten: Da mitten in der Nacht der Motor läuft, ist mein Urlaub wohl vorbei. Och je…

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Der Gewinner des Buches ist…

Herzlichen Glückwunsch und viel Spaß mit dem Buch. Sobald ich die Adresse von „FunThomas“ habe, geht das Päckchen auf Tour. Alle anderen die leer ausgegangen sind: Vielen vielen Dank für Eure Teilnahme.

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Wer möchte ein wenig Dieselduft gewinnen?

Irgendwann in diesem Jahr habe ich mir ein Buch mit dem Namen „Dieselduft“ gekauft. Wo und wann weiß ich nicht mehr. Kein Scherz – und das, obwohl sich auf der zweiten Umschlagseite eine original Unterschrift der Autorin Cornelia Bienenstein-Hock befindet.

Die Geschichte handelt von Carola, die unbedingt den Lkw-Führerschein machen möchte. Der Auslöser war einer der trüben Tage, der Alltagsblues wie ihn jeder kennt. Bei Männern würde man es Midlife-Crisis nennen. Ob es so etwas auch bei Frauen gibt? Ich habe keine Ahnung. So tief hat sich mir die weibliche Psyche zum Glück noch nicht geöffnet. Auf jeden Fall steigt Ihre Stimmung augenblicklich, nachdem sie sich in der Fahrschule angemeldet hat.

Ab da beginnen aber die wirklichen Probleme. Ihr Fahrlehrer hat wenig Geduld und wird so für Sie zum Angstgegner. Die Fahrstunden verlaufen mehr schlecht als recht. Trotzdem schafft Sie die Prüfungen und ist damit Ihrem Ziel wieder einem Schritt näher, irgendwann einen großen Brummi fahren zu dürfen.

Wer mein Exemplar haben möchte, schreibt bis zum 30.12.2013, 23.59 Uhr im Kommentarbereich einfach “Ich will” oder “Ich möchte“. Vergesst bitte nicht, eine gültige eMail – Adresse anzugeben. Auch diesmal werde ich per “random.org” den neuen Besitzer des Buches ermitteln.

Viel Glück.

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Es wird immer besser

So. Gegen sechs Uhr gestern Abend war ich wieder daheim. Der Tag war zwar anstrengend, aber klasse. Allmählich nimmt das ganze an Fahrt auf – wenn auch langsam. Aber Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Das einzige was mich während der Demo störte, waren meine kalten Füße. Aber auch das ist schon wieder vergessen.

Ich habe mich gefreut, viele Bekannte wieder getroffen zu haben. Achso: Danke an den Fischkopp Marco, dass ich bei Dir mitfahren durfte. Es war ein Erlebnis. Auch viele Aschaffenburger waren toll. So oft wurde mir noch nie zugewunken.
Ohne Scheiß. Nach dem Kommentaren, die ich am Freitag auf der Webseite einer örtlichen Lokalzeitung gelesen hatte, war ich mir der Gastfreundschaft der Aschaffenburger nicht ganz so sicher. Aber wie so oft lagen digitale Meinungen und reales Leben weit auseinander.

Mein Taxi

Gedenken

Bericht im Bayerischen Fernsehen
Brummi-Blockade in Aschaffenburg – Radio Primavera

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Der Trucker

Ich bin ein ganz normaler Versicherungsvertreter, der ein Gebiet von knapp 500 Kilometer Umfang betreut. Durch dieses große Gebiet kommt es vor, dass ich meine Frau und meine Kinder immer nur im Abstand von 14 Tagen sehen kann. Es ist hart, aber ich liebe meinen Job und, na ja, ich sehe meine Betty und die 2 Kinder (Michelle und Debby) ja alle 14 Tage und dann bleibe ich ja auch 2 Wochen Zuhause und kümmere mich um sie.

Ich war wieder mal auf Tour und mittlerweile auf dem Heimweg. Es waren noch gut 100 Kilometer bis zu meiner Betty und es lief gut. Doch was war das; urplötzlich kam Nebel auf und da auch schon die Dunkelheit hereinbrach, dachte ich mir, such ich mir halt ein Hotel und übernachte noch mal. Nach etwa zwei Kilometer ging auf einmal der Motor meines Wagens aus und ich konnte ihn nicht mehr starten. Da auch mein Handy versagte und ich kein Netz bekam, konnte ich nicht mal Hilfe rufen.

Nach etwa fünf Stunden – es war gerade Mitternacht und ich war schon in Richtung der nächsten Stadt gelaufen – hörte ich plötzlich ein Motorengeräusch. Hinter mir schien ein Truck zu sein. Der Fahrer stoppte sein Fahrzeug und öffnete die Beifahrertür.
Kann ich dich ein Stück mitnehmen Kumpel?“ hörte ich eine tiefe Stimme aus dem inneren des Trucks. Erfreut stimmte ich zu und erzählte ihm was passiert war und wo ich hinwollte. Er meinte mit einem zustimmenden Nicken „OK. Spring rein.“.
Während der Fahrt unterhielten wir uns und ich erfuhr, dass er diese Stecke seit 10 Jahren jede Woche fährt. Auch auf ihn warteten zuhause eine Frau und 2 Mädels und morgen wollte auch er endlich wieder bei Ihnen sein. Weiterhin erfuhr ich, dass er sich große Sorgen um seine Familie machte, falls ihm was passieren würde. Und na ja, was soll ich sagen, ich sprang sofort darauf an und schwatzte ihm eine Lebensversicherung auf.

Er war hell auf begeistert und wollte, dass ich sofort ein Vertrag aufsetzen sollte. Was ich auch tat. Nach dem er unterzeichnet hatte bestand er auch darauf, die ersten sechs Raten gleich zu bezahlen, so das sie gleich in Kraft trat.

Es war inzwischen kurz vor eins und wir näherten uns einer Raststätte. Nun teilte er mir mit, dass er nun abbiegen müsste. Wenn ich aber in die Raststätte ginge, sollte ich einen Gruß von Joe ausrichten. Dann würde mich bestimmt jemand den Rest des Weges mitnehmen. Also verabschiedete ich mich von Joe und ging in Richtung des Gastraumes.
Während ich den Schankraum betrat, hörte ich im Hintergrund den Motor aufheulen. Ich ging zum Tresen und fragte den Wirt, ob es jemand gibt, der in meine Richtung fahren würde. Der Wirt zeigt auf einen bärtigen Mann an einem Tisch, zu dem ich mich hin begab. Während ich mich abwandte sagte ich etwas lauter: „Ich soll euch einen Gruß von Joe ausrichten„.

Es wurde still im Lokal und der Wirt fragte erstaunt „Joe? Joe der Trucker„? Nach einem Kopfnicken von mir sagte er : „Das kann nicht sein, Joe ist Tot. Er starb genau heute vor einem Jahr. Als er hier losfuhr um endlich nach Hause zu kommen wurde sein Truck geschnitten und stürzte gleich an der Ausfahrt die Böschung hinunter. Wenn Sie wollen können sie den Truck noch sehen er liegt so tief das man ihn nicht bergen konnte.“ Nach meiner Frage nach seiner Familie erfuhr ich, dass er am Tage seines Todes eine hohe Lebensversicherung abschloss und somit die Zukunft seiner Familie gesichert war.

Ich sah in meine Tasche und der Versicherungsantrag war verschwunden und das Geld auch. Nun war ich neugierig geworden und ging zu der Ausfahrt. Dort sah ich die Böschung hinunter und da lag der Truck in dem ich eben noch saß. Etwa 10 Meter vor mir erschien eine leuchtenden Gestalt. Es war Joe und ich hörte diese tiefe Stimme:

Danke Kumpel

(freie Übersetzung einer amerikanischen Fernfahrer Legende)

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Digitale Helden

Lkw-Fahrer haben ein neues Hobby entdeckt: Facebookgruppen gründen – und fast jeder will die Öffentlichkeit bekehren. Wer da nicht mit zieht, wird ermahnt und entsorgt.
Sorry, aber das ist mir zu heroisch. Jetzt wird aufgeräumt…

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No Radio Interference

Das konnte man gestern auf der Facebookseite von ET-Radio lesen:

ET Radio

Die Sendung wurde vorher aufgezeichnet. Logisch, ich habe ja wenig Zeit. Da ich gestern in Italien weilte, weiß ich auch nicht, wie diese Radioshow geworden ist. Für etwaige Hörschäden übernehme ich deshalb keine Verantwortung.
Wenn ich mir aber das Sendeschema so anschaue, wird das ganze noch einige mal wiederholt. So z.B. morgen um elf oder für Frühaufsteher Sonntag um vier. Zumindest denke ich mal, dass es die gleiche Sendung ist.

Achso, kleiner Nachtrag: Ein Dankeschön an den Moderator Jochen für seine Geduld. Er hatte es nicht einfach mit mir.

ET-Radio
Sendeschema

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Demo in Lübeck

Vor genau drei Monaten berichtete ich über eine Demonstration der „Actie in de Transport“ in Berlin. Die Teilnehmerzahl war gering. Auch deshalb war ich damals der Meinung, dieses Strohfeuer würde schnell erlöschen.

Seit vorgestern muss ich meine Meinung etwas revidieren. Zum dritten Mal (zwischendurch gab es eine Demo in Köln) riefen die Organisatoren dazu auf, gegen Lohndumping und weitere Missstände in der Transportbranche zu protestieren. Als Versammlungsort wurde Lübeck ausgewählt. Lübeck deshalb, weil dort die lettische Firma „DinoTrans“ ihren deutschen Standort hat.
Diese Firma, nach eigenen Angaben eine der führenden Unternehmen im Bereich Trailer-Trucking, setzt u.a. philippinische Fahrer ein, die nicht einmal 700 Euro im Monat verdienen.

Aber zurück zur Veranstaltung vom Samstag. Mittlerweile bin ich mir sicher, dass dieser Tag der „Actie“ und ihren Zielen einen Schub nach vorn gegeben hat. Auch wenn die Teilnehmerzahl mit ungefähr dreihundert Leuten auch diesmal noch überschaubar blieb, war die Entschlossenheit nicht zu übersehen und vor allem auch nicht zu überhören.

Die nächste Demonstration wird voraussichtlich am 5. Oktober in Dortmund stattfinden. Ich denke es ist nicht all zu sehr vermessen, dort mit einer vierstelligen Zahl an Teilnehmern zu hoffen. Also Leute, bekommt Euren Arsch Pops hoch und zeigt, dass auch deutsche Kraftfahrer den Willen und die Kraft haben, etwas zu verändern.

Demo in Lübeck

Weitere Berichte:

Protest gegen Billigkräfte am Lkw-Steuer
Dann sind die Autobahnen dicht!
Brummifahrer demonstrieren lautstark gegen Lohndumping (nur für Abonnenten der Lübecker Zeitung)
Lkw-Konvoi gegen Sozialdumping

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