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Kategorie: Firmen

Nix geschafft

Kurzer Rückblick auf den Tag:

6.00 Uhr: Arbeitsbeginn
7.30 Uhr: Entladebeginn
8.17 Uhr: Entladeende
8.19 Uhr: Telefonat mit Disponent. Ladeadresse erhalten.
Gegen 10.00 Uhr: Ankunft in der Firma
Gegen 16.45 Uhr: Abfahrt von der Firma.

Fazit: An der Ladestelle fast sieben Stunden mit warten vermurkt – eigentlich eine Frechheit. Nur weil die Ihre Bude nicht im Griff haben. Rechne ich die fünfzig Minuten Entladung hinzu, komme ich heute auf eine Standzeit von fast acht Stunden. Was dann als Fahrzeit übrig bleibt, kann sich jeder denken.

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Sudbrink Spedition meldet Insolvenz an

Die Sudbrink-Bremen Spedition, Transporte e.Kfr. hat Insolvenz angemeldet. Das bestätigte ein Vertreter der Kanzlei BBL Bernsau Brockdorff Insolvenz- und Zwangsverwalter gegenüber der VerkehrsRundschau. Zum vorläufigen Sachwalter der Spedition sei Justus von Buchwaldt eingesetzt worden.

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sudbrink

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Philippinos an Bord

Wie ein Fake sieht das Stellenportal „workabroad.ph“ nicht aus. Umso erstaunlicher oder erschreckender oder was auch immer ist es, dass eine Firma Fahrer auf den Phillipinen sucht und auch schon gefunden hat.
Zumindest begrüßt man diese Neuankömmlinge auf der Facebookseite dieser Firma recht herzlich.

Zum Stellenangebot >>>

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Sie haben Post

Benedikt schreibt folgendes:

Kennst Du die hier schon: www.ndr.de/fernsehen/sendungen/typisch577.html
Ganz gut gemacht. Ohne viel schnick schnack.

Benedikt

Danke für den Hinweis.

Aber zu Deiner Frage: Nein, diesen Beitrag kannte ich noch nicht. Da habe ich doch wirklich was verpasst. Manni der Mehlfahrer steht voll im Leben. Immer einen Spruch auf den Lippen und das ohne peinlich zu werden.
Bleibt als Fazit: Die mediale Darstellung des Fahrerberufes geht demnach auch anders. Es braucht nicht immer eine großartige Effekthascherei ala Showtrucks oder rülpsende Brummilenker.

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Warten ist Scheiße

Freitagabend, kurz nach 23.00 Uhr. Eigentlich wollte ich jetzt auf der heimischen Couch liegen und das Wochenende langsam anklingen lassen. Stattdessen stehe ich auf einem Autohof an der A13, nördlich von Dresden.
Laden sollte ich in einer Firma, hier in der Nähe. Angekommen bin ich da gegen Eins heute Mittag. Natürlich wird man nur beladen, wenn man vorher angemeldet ist und ein Zeitfenster bestätigt wurde. In meinem Fall kein Problem, um 14.30 Uhr sollte es losgehen.

Der Laster wurde gewogen, vom Pförtner bekam ich einen Pieper und die Anweisung, mir auf dem angrenzenden Parkplatz eine Lücke zu suchen. Kurz darauf stand ich inmitten zwanzig oder dreißig anderen Lkw. Und wartete. Eine Stunde, drei Stunden, fünf Stunden.
Gegen sechs ging ich nochmal zur Pförtnerbude. Mittlerweile hatte die Schicht gewechselt. Eine Frau packte gerade einige Brote aus und rührte nebenbei Zucker in ein Teeglas. Mit einen „Huhu“ machte ich mich bemerkbar.
„Gibt es hier Toiletten“, fragte ich höflich. „Ja, natürlich“, antwortete Sie. „Hinten in einer Ecke vom Parkplatz steht ein Dixi-Klo“. Ich ging ohne etwas zu sagen und zog es vor, meinen urinalen Drang noch etwas zu unterdrücken.

Zwei weitere Stunden verbrachte ich mit dösen. Zwischendurch untersuchte ich den Pieper, schüttelte ihn und drückte ein paar Knöpfe. Aber das Ding blieb stumm. Dann ging ich nochmal zur Pförtnerfrau. „Huhu, wann werde ich denn nun eigentlich beladen“? Sie fragte nach meiner Ladereferenz, wählte eine Nummer und wiederholte meine Frage. „Aha“, antwortete Sie. „Weit nach dreiundzwanzig Uhr“.
„Nee, heute nicht mehr“, erwiderte ich. „Das ist mir zu spät. Dann fahre ich jetzt weg und komme morgen wieder. Zwischen sieben und acht bin ich wieder hier!“ Damit war Sie einverstanden. Vielleicht wollte die auch nur Ihre Ruhe. Nur die bekam Sie nicht. Zwei weitere Fahrer standen schon parat und hatten die gleiche Frage.

Kurze Zeit später sattelte ich ab und fuhr zum bereits erwähnten Autohof. Der ist zwar auch nicht erste Wahl, aber es gibt Duschen und eine Toilette, die als solches zu erkennen ist. Dazu Nudeln mit Gulasch aus der Mikrowelle. Passt also zum heutigen Tag.
Wie der morgige wird? Keine Ahnung. Ich lass mich überraschen.

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Stapeln geht nicht

Auf den Auflieger den ich hinter mir herziehe, passen 34 Europaletten. Zumindest dann, wenn diese ebenerdig geladen werden. Oftmals sind diese aber auch stapelbar. Dann mache ich das logischerweise. Laderaum ist halt ein knappes Gut. Deshalb wird versucht, soviele Paletten wie möglich zu verstauen.

Letzten Mittwoch habe ich in einer Firma geladen, die das übereinanderstellen ihrer Ware wohl grundsätzlich verbietet. Normale Aufkleber wurden wohl schon öfter ignoriert, so das Aufsteller unter das Verpackungsband geklemmt wurden. So wird das heimliche auftürmen von Paletten wirklich unmöglich.

Stapeln verboten

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Größtes Pleiterisiko tragen Spediteure

Nach Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes haben Speditionen und Logistikunternehmen 2013 das größte Pleiterisiko. So müssen wahrscheinlich 22 von 1 000 Unternehmen mit einer Insolvenz rechnen.
In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagt Euler-Hermes-Chefvolkswirt Romeo Grill: „Zwar hat sich die Insolvenztendenz etwas entspannt. Das Risiko liegt aber immer noch auf einem hohen Niveau“.

Bei den Spediteuren und Logistikern mussten in diesem Jahr laut Euler Hermes insgesamt 533 Unternehmen Insolvenz anmelden, dass sind knapp 60 weniger als im Jahr zuvor. Für 2013 erwartet Chefvolkswirt Grill angesichts der konjunkturellen Flaute ein ähnlich hohes Niveau.

Mehr dazu: Spediteure haben das größte Pleiterisiko (welt.de)
Pleite-Risiko bei Logistikern hoch (mz-web.de)

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Stadler kündigt Insolvenz an

In einem Kommentar weist Blogleser Zeyringer auf folgendes hin:

Der Großfrächter Stadler in Peuerbach (Bezirk Grieskirchen) hat in Briefen an Geschäftspartner Insolvenzanträge für seine Firmen „Stadler Güterverkehrs GmbH“ und „Stadler Speditions GmbH“ angekündigt. Als Ursache werden Steuer- und Abgabenvorschreibungen angeführt.

Weiter (externer Link) >>>

Ob diese Forderungen wirklich EU-widrig sind, ist mir eigentlich egal. Schon deshalb, weil ich davon keine Ahnung habe. Wendig finde ich aber folgendes:

Der operative Transportbetrieb wurde zuletzt in zwei neue Firmen, die „Statransport“ und in die „Stadler Cargo und Transportlogistik“ verlagert…

Somit stehen die beiden Insolvenzfirmen in keinem Zusammenhang mit den derzeit ausführenden Transportbetrieben. Zwei alte GmbH werden also in die Insolvenz geschickt und mit zwei neuen läuft das Geschäft erst einmal normal weiter.

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