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Kategorie: Firmen

Stapeln geht nicht

Auf den Auflieger den ich hinter mir herziehe, passen 34 Europaletten. Zumindest dann, wenn diese ebenerdig geladen werden. Oftmals sind diese aber auch stapelbar. Dann mache ich das logischerweise. Laderaum ist halt ein knappes Gut. Deshalb wird versucht, soviele Paletten wie möglich zu verstauen.

Letzten Mittwoch habe ich in einer Firma geladen, die das übereinanderstellen ihrer Ware wohl grundsätzlich verbietet. Normale Aufkleber wurden wohl schon öfter ignoriert, so das Aufsteller unter das Verpackungsband geklemmt wurden. So wird das heimliche auftürmen von Paletten wirklich unmöglich.

Stapeln verboten

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Größtes Pleiterisiko tragen Spediteure

Nach Einschätzung des Kreditversicherers Euler Hermes haben Speditionen und Logistikunternehmen 2013 das größte Pleiterisiko. So müssen wahrscheinlich 22 von 1 000 Unternehmen mit einer Insolvenz rechnen.
In einem Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur (dpa) sagt Euler-Hermes-Chefvolkswirt Romeo Grill: „Zwar hat sich die Insolvenztendenz etwas entspannt. Das Risiko liegt aber immer noch auf einem hohen Niveau“.

Bei den Spediteuren und Logistikern mussten in diesem Jahr laut Euler Hermes insgesamt 533 Unternehmen Insolvenz anmelden, dass sind knapp 60 weniger als im Jahr zuvor. Für 2013 erwartet Chefvolkswirt Grill angesichts der konjunkturellen Flaute ein ähnlich hohes Niveau.

Mehr dazu: Spediteure haben das größte Pleiterisiko (welt.de)
Pleite-Risiko bei Logistikern hoch (mz-web.de)

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Stadler kündigt Insolvenz an

In einem Kommentar weist Blogleser Zeyringer auf folgendes hin:

Der Großfrächter Stadler in Peuerbach (Bezirk Grieskirchen) hat in Briefen an Geschäftspartner Insolvenzanträge für seine Firmen „Stadler Güterverkehrs GmbH“ und „Stadler Speditions GmbH“ angekündigt. Als Ursache werden Steuer- und Abgabenvorschreibungen angeführt.

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Ob diese Forderungen wirklich EU-widrig sind, ist mir eigentlich egal. Schon deshalb, weil ich davon keine Ahnung habe. Wendig finde ich aber folgendes:

Der operative Transportbetrieb wurde zuletzt in zwei neue Firmen, die „Statransport“ und in die „Stadler Cargo und Transportlogistik“ verlagert…

Somit stehen die beiden Insolvenzfirmen in keinem Zusammenhang mit den derzeit ausführenden Transportbetrieben. Zwei alte GmbH werden also in die Insolvenz geschickt und mit zwei neuen läuft das Geschäft erst einmal normal weiter.

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Zu früh gekommen

Seit kurz nach neun stehe ich in einem Gewerbegebiet unweit von Koblenz. Eigentlich wollte ich um diese Zeit abladen, nur wußte ich nichts von einem Zeitfenster. Dieses wurde für meine Ladung auf 14.30 Uhr gelegt.
Den Tag verbringe ich also bisher – vorsichtig ausgedrückt – äusserst ruhig.

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…und der nächste wackelt

Die Firma Menath-Transporte, eines der größten Transport- und Logistikunternehmen der Region, hat Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt.

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Danke an Blogleser Martin K. für den Hinweis.

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Morgenmuffel

Vor drei Wochen.

Mittwoch Morgen, halb acht. Ich stehe auf dem Parkplatz einer Firma etwas ausserhalb eines kleinen Dorfes, irgendwo zwischen Mailand und Turin. Entladen habe ich bereits am Nachmittag vorher.
Da sich die Fahrt zur der mir bereits mitgeteilten Ladestelle nicht mehr lohnte, blieb ich dort stehen. Es waren eh nur knapp dreißig Kilometer bis dahin.

Eigentlich wollte ich gegen sieben losfahren. Aber ich habe herrlich geschlafen und es war dermaßen ruhig in der Nacht. Also nutzt man manchmal die kleinen Freiheiten, die einem der Fernverkehr noch gibt – und sei es auch nur, eine halbe Stunde länger liegen bleiben zu können. Zumal es keiner mitbekommt. Die Firma ist schließlich weit weg.
Nicht so an diesem Morgen. Noch während ich die Vorhänge aufzog, erblickte ich einen Lkw mit einer wohlbekannten Farbgebung. Ein Kollege stand neben mir.

Tranig und noch etwas angeschlagen begrüßte ich ihn mit einem „Scheiße, ich hab verpennt!“ Gut, dass war ein wenig geflunkert. Aber wer gibt schon freiwillig zu, aus Bequemlichkeit nicht aus der Koje gekommen zu sein. Ausserdem war es eine Notlüge und die sind nicht nur zu dieser frühen Stunde durchaus mal erlaubt.
Unser kurzes Gespräch drehte sich um allgemeine Themen. Also wo kommst Du her und wo mußt Du hin. Nichts besonderes also. Aber genau richtig für mich. Kurz nach dem aufstehen ist Denken schwierig. Meist erzähle ich dann irgendeinen Müll.

Immerhin kannte mein Arbeitskamerad die Firma, in der ich laden mußte: „Kein Problem, ist leicht zu finden. Und ich glaube, dass Zeug was Du da bekommst, brauchste nicht mal gurten!“ Dann war es auch schon kurz vor acht und wir verabschiedeten uns.

Das Ankommen war wirklich einfach. Eine halbe Stunde später fuhr ich auf das Betriebsgelände. Nur das mit dem nicht sichern müssen, passte nicht so richtig. In einer großen Halle lagen viele Ballen mit synthetischen Fasern. Achtunddreißig davon sollte ich bekommen.
Nach knapp zwei Stunden war alles verladen und verzurrt. Also keine aufreibende Sache.

Achso, eines noch. Der erwähnte Kollege liest hier mit. Wenn Ihr Ihn mal treffen solltet, seit bitte nett zu Ihm. Er ist es nämlich auch.

Ladung

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Nord-Süd meldet Insolvenz an

Die Nord-Süd-Spedition ist wirtschaftlich ins Schleudern geraten.

Die Nord-Süd-Spedition zählt zu den Branchenführern in Deutschland. Mit 563 Mitarbeitern erwirtschaftete die Unternehmensgruppe im Jahr 2011 einen Umsatz von 62,1 Millionen Euro.

Neben dem Hauptsitz in Rheda-Wiedenbrück gibt es sechs weitere Standorte in Deutschland sowie jeweils einen in Tschechien und der Slowakei. Die ausländischen Gesellschaften sollen von der Insolvenz nicht betroffen sein.

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NordSued Spedition

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Streit mit Scania

Saab muss sich von seinem roten Greif trennen. Der Grund: Der Lkw-Bauer Scania, früher Partner von Saab, hat das gleiche Logo. Weil Saab jetzt einer asiatischen Investorengruppe gehört, will Scania sich distanzieren.

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Scania diese SAABoteure. Aber im ernst: Einen richtigen Saab wird es wohl eh nicht mehr geben. Von daher kann ich Scania schon verstehen.

Ganz ohne Nostalgie geht es aber trotzdem nicht – und sei es auch nur auf einem Kennzeichenhalter:

Kennzeichenhalter

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