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Kategorie: Firmen

Zug um Zug

Fahr mal in ein Dorf bei Verona, haben sie gesagt.
Bekommst dort 24 Tonnen Draht, haben Sie gesagt.

Das ich jetzt acht Stunden Züge zählen darf, weil die Ladung erst am späten Nachmittag fertig ist, haben sie nicht gesagt.

Ein Zug
1 Kommentar

Neuer Markenname für die Scania S-Baureihe

Scania benennt seine Premium-Baureihe, die S-Baureihe, um. Also nicht wundern, wenn es ab sofort 450 S statt S 450 heißt. Oder eben 730 S und nicht mehr S 730. Diese neue Namensgebung gilt aber nur für die großen Fahrerhäuser. Also die mit flachen Boden. Bei der R-Reihe bleibt alles wie gewohnt.

Vereinbarung mit Daimler AG

Hinter der Änderung steht eine Vereinbarung mit der Daimler AG, der Muttergesellschaft von Mercedes-Benz.

Der neue Markenname für die S-Baureihe, bei dem die PS-Zahl zuerst angegeben wird, wird auf den ab sofort bestellten Lkw zu sehen sein und betrifft wie bereits erwähnt keine andere Baureihe.

Neuer Markenname bei der S-Reihe von Scania

„Mit dieser Anpassung erfüllen wir eine Vereinbarung, die wir mit Daimler getroffen haben,“ sagt Alexander Vlaskamp, Senior Vice President, Head of Scania Trucks.
„Wir sind bestrebt, unsere Marken zu schützen und wissen, warum Daimler mit seiner langjährigen S-Klassen Historie im Pkw-Bereich ein Problem mit dem Markennamen unserer S-Baureihe hatte.
Der neue Markenname für die S-Fahrerhäuser wird im Dezember 2019 eingeführt und es könnte keinen besseren Lkw als den Scania 730 S geben, um die S-Baureihe zu repräsentieren.“

Über Scania

Scania Deutschland verzeichnete 7.427 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2018 und damit einen Marktanteil von 11,3 Prozent. 

Scania in Aktion

Scania Österreich verzeichnete 1.290 neu zugelassene Scania Lkw im Jahr 2018 und damit einen Marktanteil von 16,7 Prozent

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So arbeitet man miteinander

Was ein Scheiß, wenn die Ladung für den ersten Kunden vorne an der Stirnwand steht. Ging aber letzte Woche nicht anders zu laden. Ist eben manchmal so.

Aber dem Staplerfahrer ein paar nette Worte erzählt, ein bissel Honig um den Mund geschmiert, dazu selbst etwas betröppelt tun und schon lädt er nen viertel Auflieger so um, bis er an seine Paletten kommt.
Läuft kann ich dazu nur sagen. Er hat seine Ware, ich hab sie los. Und wir beide sind zufrieden.

Paletten müssen runter
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Manchmal hilft es, innerlich abzuschalten

In der Niederlassung eines „Logistic Global Players„, irgendwo bei Turin. Das Gespräch fand dreisprachig statt, hier mal frei ins Deutsche übersetzt.

Wirrwarr an Rampe

Lagerchef sagt: „Fahr an Rampe 50.“
Ich sage: „Geht nicht. Die ist vermüllt. Rampe 47 ist frei.“

Lagerchef sagt: „Dann fahr an Rampe 49.“
Ich sage: „Geht nicht. Da gibt es keine Rampe. Die 47 ist frei“

Lagerchef sagt: „Nein. Dann an Rampe 48.“
Ich sage: „Ok., mache ich.“

Lagerablader sagt: „Was machst Du hier? Bist Du blöd? Du siehst doch, dass hier Zeug rum liegt. Fahre an Rampe 47.“
Ich sage? Nix mehr…

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Wenn es an der Hebebühne liegt

Du musst die Ware unbedingt bis Mittag anliefern. Die warten darauf.

Also die dreiviertel Nacht nach Tirol durch gezuckelt, um die geladenen Großküchengeräte für den Neubau eines Fastfoodtempels, welcher in zwei Wochen eröffnet werden soll, abzuladen. Das pünktliche Ankommen hat auch geklappt.

Aber dann. Die Baustelle eine Katastrophe. Kaum Platz, alles war zugestellt, die Zufahrt gleichzeitig die Einfahrt eines Supermarktes.
Na ja, Bauplatz halt. Ein anderer Lkw wurde gerade entladen. Das der eine Hebebühne hatte, war für mich erstmal nebensächlich.

Den Mann, der für meine Friteusen, Eismaschinen und Grills zuständig war, habe ich schnell gefunden. Dann hieß es warten.
Nach einer knappen Stunde war ich schließlich dran. Meine erste Frage: “ Wo ist Euer Stapler?“

„Wir haben keinen“, kam als Antwort. „Wie wollt Ihr abladen? Da sind Teile dabei, die wiegen achthundert Kilo.“ “ Ja, ich habe eh kaum Leute. Wenn unsere Lkw kommen, die haben alle eine Hebebühne.“ „Tja. Ich nicht. Und nun?“ Keine Antwort und weg war er.

Also mit meinem Disponenten telefoniert. Der den Ladeauftrag nochmal rausgesucht, von Hebebühne stand da nix. Er wollte den Auftraggeber anrufen.
Schön. Und meine Zeit wurde allmählich knapp. Kurz nach Mitternacht losgefahren, jetzt war bereits Mittag. Zwischendurch noch umgeparkt, jetzt stand ich auf dem Parkplatz eines Fahrradhändlers.

Eine halbe Stunde später der Rückruf. Ich sollte noch einmal mit dem Ladenbauer reden, ob eventuell doch noch was möglich wäre. Gesagt, getan. Konnte ich mir aber sparen. War nichts zu machen.

Tja nun. Jetzt werden die Teile morgen Vormittag bei einer Spedition abgeladen und die liefern dann dort erneut an. Hoffentlich mit Hebebühne. Aber das kann mir egal sein.

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Die ruhigste Zeit des Jahres

Montagabend, kurz nach elf. Ich stehe auf der italienischen Seite des Brenner und der Parkplatz ist noch halb leer. Was ist hier los? Normalerweise ist der Platz seit Stunden überfüllt. Hmm…

Viel Platz am Brenner

…aber alles normal. In Italien hat die ruhigste Woche des Jahres begonnen. Das Land ist im Urlaubsmodus, die meisten Firmen haben geschlossen. Also Betriebsferien. Ich glaube, nicht mal „zwischen den Jahren“ ist so wenig los.

Ein Vorteil für mich, dass wenig Verkehr ist. Komme also gut vorwärts. Vor allem auch streßfreier. Habe vier Abladestellen – und große Hoffnung, dass die Betriebe die ich beliefern muss, geöffnet haben. Zumindest mit einer Notbesetzung. Ich also das Zeug vom Auflieger gut runter bekomme.
Ansonsten werden die Paletten bei einer Spedition zwischen gelagert. Kostet aber wieder Zeit, wäre also blöd. Zumal am Donnerstag Feiertag ist. Da will ich schon wieder in Deutschland sein.

Aber wird schon alles funktionieren. Hat es ja bisher jedes Jahr. Zumindest einigermaßen.

Ach ja. Und die Standheizung läuft. Kühl hier oben.

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Kölner Frohnaturen

Anlieferung in einem Zentrallager in Köln. Hier gibt es weder Pager, die mich irgendwann an eine Rampe piepen, keine Anzeige, auf die ich dauernd gucken muss und auch keine Lautsprecher, deren Durchsage man eh nicht versteht. Nee, man wird noch persönlich abgeholt.
Aber das ist noch nicht alles. Bisher habe ich es nur mit netten Leuten zu tun. Der Pförtner, die Damen im Wareneingang, selbst im Lager kein mürrisches Gesicht. Ob es daran liegt, dass Freitag ist? Nein, keine Unterstellungen, hier sind die bestimmt immer freundlich.

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