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Kategorie: Firmen

Sicherheit geht vor

Und ich wunderte mich schon, wieso neben Warnweste und Arbeitsschutzschuhen auch ein Helm zum Betreten einer Firma in der ich entladen durfte, vorgeschrieben war. Bis ich diesen Rampenaufgang entdeckte:

Rampenaufgang

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Hach, was bin ich beliebt

Manchmal muss ich morgens nach dem aufwachen kurz überlegen, wo ich eigentlich stehe. Das schiebe ich immer auf mein Alter. Mit 46 kann das schon mal passieren.

Das mir aber ein Kollege freiwillig beim beladen und sichern hilft und dabei auch noch die Hauptarbeit übernimmt, kann nicht an meinem Alter liegen.
Nee, sondern nur an meiner Beliebtheit in der Firma. Was auch sonst.

Ladung sichern

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Ein schwieriges Teil

In manchen Firmen läuft es so verdreht, da könnte ich verzweifeln. Selbst nach all den Jahren, die ich schon fahre.

Da wird, wie heute, ein Coil bestellt, etwas über vier Tonnen schwer. Die kommen mit einem Stapler, der dreieinhalb Tonnen hebt.
Das ist aber kein Problem, der würde das auch packen.

Es war ein zehn Mann Betrieb, im Industriegebiet eines kleinen Dorfes, zwischen Mantova und Parma. Ich blieb auf der Straße stehen, ging hinein, um mich anzumelden.
Ein älterer Mitarbeiter zeigte mir den Platz, wo er entladen wollte.

Der Coil stand fast vorne an der Stirnwand. Davor befand sich ein Stapel sechs leerer Paletten, dahinter zehn Meter lange Bauelemente für eine andere Firma.
Bereits beim beladen hatte ich drauf geachtet, dass einige Zentimeter Platz zum Coil gelassen wurden.

Ich öffnete die Plane, der Alte schaute sich den Coil an und ging weg. Dann passierte eine halbe Stunde nichts mehr.
Zwischendurch telefonierte ich mit der zweiten Entladestelle, einer Baustelle hinter Bologna. Der Bauleiter erzählte mir, dass es reicht, wenn ich am nächsten Vormittag zwischen acht und neun dort auftauche. Zumindest die Zeit spielte jetzt keine Rolle mehr.

Dann kam der Alte wieder, im Schlepptau einen jüngeren Kollegen. Der setzte sich auf den Stapler, fuhr an den Auflieger, lies die Gabeln hoch und wieder runter und diskutierte mit dem Alten. Dann waren sich beide einig, dass auch die andere Seite des Sattels geöffnet werden sollte.
Nun fing ich an zu diskutieren. Warum, wieso, weshalb? Ob er nicht in der Lage wäre, ein lumpiges Holzgestell mit einem Coil abzuladen.

Dann mischte sich der Alte wieder ein. Ich sollte die Plane zu machen und vom Hof fahren. Der Junge wollte aber die andere Seite geöffnet haben. Einfach nur Theater.
Und jetzt ich wieder. Abladen oder nicht abladen? Nun war auch der Junge der Meinung, ich sollte fahren.

Meine Antwort war wohl nicht allzu freundlich. Immerhin reichte diese aus, den Älteren soweit zu bringen, einige Lieferscheine zu zerknüllen, um die mir an den Kopf zu werfen.
Lieferscheine aus Papier, tut nicht weh. Schon klar. So etwas lasse ich mir trotzdem nicht bieten. Meinen Brüller hörte man bestimmt noch drei Straßen weiter.

Natürlich beschwerten die sich beim Absender und der sich bei der Spedition, für die ich fahre. Das ist mir aber egal.

Nach mehr als drei Stunden Warterei bekam ich die Order, erst die Bauelemente entladen zu lassen. Danach wieder neunzig Kilometer zurück, um einen erneuten Versuch mit dem Coil zu starten.
Da bin ich mir aber sicher: Morgen klappt es auf wundersame Weise.

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Spannendes Wetter

So, Feierabend für heute. Und das mit tollen Blick auf Schnellstraße und Tankstelle.

Schnellstrasse bei Brescia

Aber das macht nichts. Denn dafür ist das Wetter spannend. Bis eben zuckten die Blitze und ein Sturzregen ergoss sich übers Land. Das gefällt mir.

Das entladen heute Vormittag in San Bernadino lief übrigens prima. Kaum im Dorf angekommen, kam schon einer der Arbeiter angerannt und zeigte mir den Weg zur Baustelle.
Die Jungs dort warteten schon ungeduldig. Um so schneller waren die Teile abgeladen. So muss das sein.

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Schlechtes Timing

Ich sage noch zur Staplerfahrerin: „Wenn Du die Palette fallen lässt, sag vorher bescheid. Ich möchte gerne ein Video davon machen!“ Natürlich rufte Sie erst „huch„, als das Ding schon auf dem Boden lag. Ganz schlechtes Timing.
Immerhin reichte es noch für ein Foto:

Transportschaden

PS. Ihr ist sowas natürlich noch nie passiert. Das glaubte ich Ihr sofort…

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Eine Substanz Prämie

Es gab mal eine Zeit, da fuhr ich öfter zu VW – nach BS, WOB, Baunatal. Aber die ist vorüber. Trotz Zeitfenster war danach der Tag gelaufen. So lange hat man mich dort warten lassen. Eigentlich hätte ich auch eine Prämie bekommen müssen. Eine „ichstehemirdiereifenplatt“ Prämie…

Trotz der Diesel-Krise bekommen die 120.000 Mitarbeiter im VW-Haustarif pro Kopf 3950 Euro Erfolgsprämie. Das teilte der Konzern in Wolfsburg mit. Die Prämie ist die Alternative für die Gewinnbeteiligung der Tarifmitarbeiter aus 2015, die wegen der Verluste in der Diesel-Krise diesmal entfiel. Vor einem Jahr hatte es mit dem regulären Mitarbeiter-Bonus 5900 Euro pro Kopf gegeben. Mit der Anerkennungsprämie fließen damit 1950 Euro weniger; das sind umgerechnet exakt ein Drittel Einbuße.

Zum Artikel (externer Link) >>>

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Guten Morgen

Die Leute in der Firma, bei der ich entladen muss, fangen erst um halb neun an. Zeit zum ausschlafen also.

Aber denkste. Seit kurz nach sieben werkeln drei Grünflächenmitarbeiter mit ihren Arbeitsgeräten herum und zerstören die morgendliche Ruhe.

rasenpflege

Besonders der mit dem Laubbläser. Das Ding macht so einen Lärm. Unglaublich.

Laubbläser

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Anspielung

„Tut mir leid. Ich habe bereits einen drin, da bekomme ich Dich nicht auch noch rein.“

Krass. Dabei wollte ich doch nur wissen, wann ich in die Halle zum Entladen fahren darf.

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