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Monat: Juli 2016

Zuwachs

Ihr erinnert Euch an meinen Kollegen, der mir vor drei Wochen beim sichern meiner Ladung geholfen hat? Ja gut, eigentlich hat er ja fast alles allein gemacht. Aber egal. Zur Belohnung darf er sich über eine neue Zugmaschine freuen.

Ok., ich habe etwas übertrieben. Denn ganz so ist es nun auch nicht. Er hätte eh ein neues Arbeitsgerät bekommen. In Babyblau. Wie alles neue, was jetzt noch kommt.

New Truck

Schönes Teil. Hat nur einen kleinen Fehler. Die Kühlerklappe ist viel zu hell. Richtige Scanias haben einen schwarzen Grill. So. Soviel dazu.

Aber damit nicht genug. In zwei neue Volvos hat mein Arbeitgeber auch investiert. Ebenfalls in Babyblau. Wie bereits erwähnt.

New Volvo Truck

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Sicherheit geht vor

Und ich wunderte mich schon, wieso neben Warnweste und Arbeitsschutzschuhen auch ein Helm zum Betreten einer Firma in der ich entladen durfte, vorgeschrieben war. Bis ich diesen Rampenaufgang entdeckte:

Rampenaufgang

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Wenn Druck fehlt

Auf den Weg von oder nach Italien tanke ich nach Möglichkeit in Österreich. Nicht etwa, weil ich dem deutschen Staat keine Steuereinnahmen gönne, sondern weil der Diesel etwas preiswerter ist. Und bei vielen hundert Liter machen sich einige Cent Unterschied durchaus bemerkbar. Denn was für meinen Arbeitgeber gut ist, kann für mich nicht schlecht sein.
Aber genug geschleimt.

Worauf ich eigentlich hinaus will: An der Station in Kufstein, die ich zu meiner Stammtanke ausgewählt habe, gibt es eine Prüfstation. Beim langsamen durchfahren kann man auf einer Anzeige den Reifendruck und das Gesamtgewicht ablesen. Gut, letzteres funktioniert nicht immer. Aber das mit dem Reifendruck finde ich eine tolle Sache.
Grün bedeutet, dass alles gut ist. Leuchtet aber irgendwo was rot, wird es Zeit für die Luftpumpe.

Luftdruck prüfen

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Fundstücke Teil CXI

Duncan Sheik – What is Love


Youtube-Originallink >>>

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Kühlproblem

Irgendwie verstehe ich den Sinn der Kühlbox im Scania nicht. Wird über einen Zeitraum von 24 Stunden der Motor nicht gestartet, schaltet die sich automatisch aus. Das ist blöd, denn so muss ich jeden Freitag die Box komplett leer räumen.
Ein Unterspannungsschutz würde die Batterien bestimmt genauso schonen.

Kuehlbox

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Keine Überraschung

Es ist keine große Überraschung, dass sich bereits zahlreiche Lastwagen im Besitz von Speditionen befinden, die der Euro-6 Norm entsprechen. Schließlich ist die Abgasnorm bereits seit 2014 verpflichtend. Dies bedeutet wiederum, dass bereits viele Spediteure Erfahrungen gesammelt haben. Die Fuhrparks etlicher Betriebe umfassen daher eine gewisse Anzahl entsprechender Fahrzeuge.

Mittlerweile zeigen sich die Spediteure aufgeschlossen. Auch die anfängliche Zurückhaltung vieler Speditionen gegen die Modelle mit Erfüllung der Euro-6 Norm gehört der Vergangenheit an. Hierfür zeigen sich gleich mehrere Gründe verantwortlich, insbesondere die Tatsache, dass der erhoffte Finanzvorteil bei der LKW-Maut nun existiert.

Natürlich sind die Mehrkosten nicht zu unterschätzen, belaufen sie sich doch auf einen größeren vierstelligen Betrag. In diesem Zusammenhang ist auf den Kraftstoffverbrauch zu verweisen. Die Euro-6 Norm versprach gegenüber der Euro-5 Norm keine allzu große Ersparnis. Die Vorteile liegen vielmehr bei der Abgasbehandlung. Zunehmend mehr Ingenieure sind sich darüber einig, dass die Motoren nicht mehr viel sparsamer werden können. Künftige Verbesserungen beim Kraftstoffverbrauch werden eher auf Einsparungen beim Fahrzeuggewicht sowie Verbesserungen bei der Aerodynamik zurückzuführen sein.

Anfangs waren Spediteure auch verunsichert, weil womöglich in absehbarer Zeit die Euro-7 Norm folgen könnte. Ob es tatsächlich dazu kommt, bleibt jedoch abzuwarten. Gerade weil sich im Bereich der Motoren viel getan hat und weitere Verbesserungen nur noch bedingt zu erzielen sind, könnte es noch eine ganze Weile dauern, bis die nächste Norm kommt.

Für Euro6-Lkw spricht außerdem die Tatsache, dass es Vorteile bei der Besteuerung gibt. Immer mehr Transportunternehmen erneuern ihre Lkw-Flotten und stellen auf schadstoffarme Fahrzeuge um. Investitionen, die sich schon mittelfristig amortisieren: Denn mit emissionsarmen Nutzfahrzeugen lassen sich die Betriebskosten – etwa bei der Lkw-Maut – erheblich senken und zugleich steigende gesetzliche Anforderungen erfüllen.

Immerhin sind die Vorteile bei der Abgasbehandlung nicht zu übersehen. Gegenüber Fahrzeugen mit Euro-5 Standard verspricht Euro-6 eine Verringerung des Ausstoßes an Stickoxiden von bis zu 80 Prozent. Zumal auch die Anzahl an ausgestoßenen Rußpartikeln um bis zu zwei Drittel zurückgeht.

Daimler Lkw

Mittlerweile ist auch am Gebrauchtmarkt eine größere Anzahl an Zugmaschinen erhältlich, die den Euro-6 Standard erfüllen. Ein Blick in ein Portal für gebrauchte Zugmaschinen, wie z.B. unter anderem das von Mobile.de, gibt schnell Aufschluss über die Verfügbarkeit von gebrauchten Trucks, die der Euro-6 Norm entsprechen. Derzeit ist das Angebot an entsprechenden Lastwagen noch sehr überschaubar, doch da wird sich noch viel tun. So haben dann auch Unternehmen, die bei ihren Nutzfahrzeugen vorzugsweise auf gebrauchte Maschinen setzen, ebenfalls die Möglichkeit, Vorzüge der Euro-6 Norm auszukosten.

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Meine Meinung dazu

Ich muss Euch mal kurz entführen – und zwar zu einen der besten Autoblogs, die es auf deutsch zu Lesen gibt. Betrieben wird der von Jens Stratmann. Ja, und genau der hat mir einige Fragen gestellt.
Dabei ging es ein wenig um das „damals und heute“, aber auch um neue Assistenzsysteme und meine Meinung dazu.

rad-ab.com screen

Wer Lust und Laune und ein wenig Zeit hat, darf gerne mal rüber klicken: LKW-Fahrer damals und heute – Was hat sich verändert?

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