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Kategorie: Allgemeines

Ein außergewöhnliches Projekt

Bei Wikipedia liest man folgendes über Esref Armagan:

Der Künstler, der zusammen mit einem Bruder in kleinbürgerlichen Verhältnissen aufwuchs, ist von Geburt an blind, malt Objekte und Lebewesen aber wie ein Sehender. Bereits im Alter von sechs Jahren fertigte er die ersten Zeichnungen mit Bleistift an und ritzte mit Nägeln Figuren in Karton.
Sein Vater, der die Begabung seines Sohnes früh erkannte, kaufte ihm Spielzeugminiaturen von Menschen, Fahrzeugen und Häusern, die Eşref Armağan ertastete und anschließend zeichnete. Diese Technik des Tastens wendet er noch heute an.

Esref Armagan gilt als wissenschaftliches Phänomen und wichtige Figur in der modernen Geschichte der Malerei. Um die Formen seiner gemalten Objekte zu erfassen, nutzt Armagan den Tastsinn seiner Hände und weitere Sinneswahrnehmungen. So hat er bereits die verschiedensten Motive gemalt – von historischen Gebäuden über maritime Objekte und Blumen bis zum Porträt des ehemaligen US-Präsidenten Bill Clinton.
Jetzt hat er den neuen S60, laut Volvo das aufregenste Auto der Firmengeschichte, mit seinen Händen ertastet und gezeichnet.

Bisher hat den neuen S60 niemand erblickt. Er bleibt bis zur Premiere im nächstes Jahr unter absoluten Verschluß.
Diesen Herbst jedoch wurde dem blinden Künstler erlaubt, den neuen Volvo zu erleben. Dazu wurde Esref Armagan nach Göteburg, in den Hauptsitz Volvos, eingeladen.
Dort traf Armagan auch mit Volvo Design Director Peter Horbury zusammen. „Ich bin stolz auf den neuen Volvo S60. Kein anderer Volvo zuvor hatte eine so dynamische, skulpturartige Form, die zudem noch sehr emotional ist. Auch deshalb war es für uns so faszinierend, dieses neue Fahrzeug einem blinden Künstler vorzustellen”, sagt Horbury.

Im Oktober hat Volvo ein Video veröffentlicht, welches die künstlerische Arbeit von Esref Armagan zeigt. Zusätzlich hat man die Möglichkeit, auf der Facebook – Seite von Volvo Vorschläge zu machen, welche Teile der Künstler zeichnen soll.




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Herbstliche Depressionen

Es ist November, es ist trüb und kalt – Zeit, um in herbstliche Depressionen zu fallen. Dieser Zustand macht auch vor Bloggern nicht halt.
Wie sonst ist es zu erklären, dass gerade jetzt wieder über den Zustand oder Stillstand der sogenannten deutschen Blogosphäre geschrieben, gestritten und diskutiert wird.

So lese ich z.B. bei Robert Basic, dass der Hype um Blogs gelaufen zu sein scheint. Hmm, wann war eigentlich dieser Hype?

Hype bedeutet ja eigentlich, dass Blogs in der breiten Öffentlichkeit wahrgenommen werden. Frage ich jedoch Freunde oder Bekannte, ob diese überhaupt wissen was ein Blog ist, ernte ich Blicke und bekomme Antworten, die von Unverständnis bis Mitleid alles ausdrücken. Soviel zur Wahrnehmung von Weblogs.
Dieses dauernde Hinterfragen findet man aber eigentlich nur bei den Medien- und PR-Bloggern – zumindest in dieser völlig übersteigerten Form.

Die deutsche Blogosphäre ist ein in sich geschlossenes Gebilde. Ich brauche nur vier oder fünf Blogs zu lesen, denn die anderen tun nichts anders, als auf die gleichen Texte zu verlinken.
In den Fokus der Öffentlichkeit geraten Blogger nur, wenn mal wieder einer der Ihren abgemahnt wurde und ein Schrei der Empörung durch sämtliche Blogs hallt. Diese kurze Aufmerksamkeit bekommen Sie aber nur, weil traditionelle Medien dann darüber berichten.

Aber genau diese Gefahr von Abmahnungen ist eines der Probleme mit denen Blogger zu kämpfen haben. Sobald einer anfängt, ernste Worte über eine Firma/Produkt/Institution/politische Person zu schreiben, wird mit aller Macht versucht, demjenigen den Mund zu verbieten.
So ist eine freie Meinungsäusserung niemals möglich.

Ich lese ein Blog nicht, weil es ein Blog ist, sondern weil mich der Inhalt interessiert. Die Artikel müssen gut recherchiert und geschrieben sein.
Genau das ist der Weg, Blogs bekannter zu machen. Wenn die Inhalte stimmen, kommen ausser denen, die nur Ihr eigenes Weblog bekannter machen wollen, auch normale Besucher.

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Benjamin wird vermisst

Vermisst

Hallo,

seit dem 1. 05. 2009 vermissen wir unseren Sohn Benjamin Bastian! Er wurde am 04.05. noch einmal in Oslo gesehen.
Benjamin ist 20 Jahre alt; 1,89m groß; hat braune Augen und dunkelblondes Haar.

Es wäre nett, wenn vielleicht alle, besonders in Skandinavien, die Augen offen halten könnten.

Wir machen uns schreckliche Sorgen. Die Polizei ist informiert!

Vielen Dank
Axel und Manuela

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Ja, Nein, Vielleicht – Ramsauer und die Pkw Maut

Wir wollen, dass das Straßennetz stärker durch die Nutzer finanziert wird.

Diesen Satz sagte der neue Verkehrsminister Ramsauer in einem Interview mit der “Passauer Neuen Presse”. Das man selbst mit solchen unscheinbaren Sätzen eine große Diskussion auslösen kann, merkte er sofort.

Kurze Zeit später machte er einen Rückzieher – dabei hätte er sich diese Blamage ersparen können, denn schließlich hatte Angela Merkel im Wahlkampf klar gesagt, dass es in der neuen Legislaturperiode keine Pkw – Maut geben wird.

Klar muß über die gerechte Finanzierung der deutschen Verkehrswege nachgedacht werden. Diese soll aber den deutschen Autofahrer wegen einer dann geringeren Kfz- und Mineralölsteuer nicht teurer kommen, sondern nur Ausländer.
Also ist es dieses Neidgefühl, dass ausländische Autofahrer deutsche Strassen kostenlos nutzen dürfen, für Befürworter einer Pkw – Maut das ausschlaggebende Argument.
Dabei wird aber eine völlig unlogische und irrationale Erhöhung der eigenen Kosten im eigenen Land hingenommen.

Ramsauer kann gerne ein durchdachtes und logisches Konzept für eine Pkw – Maut entwickeln lassen. Doch das braucht Zeit, denn eine Debatte wie sie jetzt begonnen hat, schadet der Sache nur.

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Neues Blut im BMVBS

Der Regierungswechsel in Berlin sorgt für neue Köpfe im Ministerium für Bauen, Wohnen, Verkehr, Stadtentwicklung und Aufbau Ost: Chef des Mammutressorts wird Dr. Peter Ramsauer, der bisherige Leiter der Landesgruppe der CSU im Deutschen Bundestag.
Ramsauer ist in der Vergangenheit als Verkehrsexperte nicht besonders in Erscheinung getreten. Doch war er als CSU-Landesgruppenchef in die wichtigen Entscheidungen der großen Koalition eingebunden.

Als Parlamentarische Staatssekretäre stehen ihm die Abgeordneten Enak Ferlemann (CDU), Dr. Andreas Scheuer (CSU) und Jan Mücke (FDP) zur Seite.
Sie alle gehörten in der vergangenen Wahlperiode dem Verkehrsauschuss an.

In Berlin wird derzeit außerdem spekuliert, daß der bisherige verkehrspolitische Sprecher der CDU/CSUBundestagsfraktion, Dirk Fischer, neuer Vorsitzender des einflussreichen Verkehrsausschusses werden könnte.

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Das 14. Opfer?

Neun Monate Haft auf Bewährung. So steht es in rechtskräftig in den Akten. Das Landgericht Magdeburg befand den 48-jährigen Lastwagenfahrer aus Ostfriesland, der im Juni 2007 auf der A 14 einen schweren Unfall verursachte, am gestrigen Donnerstag der fahrlässigen Tötung und fahrlässigen Körperverletzung für schuldig.

Ob das Urteil gerecht ist, kann und will ich nicht beurteilen. Aber ein Mensch, der unabsichtlich 13 Menschen getötet hat, wird für den Rest seines Lebens so zu kämpfen haben, dass die juristische Strafe wohl keine Rolle spielt. Denn eigentlich ist er das 14. Opfer.
Nach dem Unfall hat er die Angehörigen aufgesucht, mit Ihnen gesprochen. Er hat sich sowohl seiner Schuld, als auch seiner Verantwortung gestellt. Das verdient in meinen Augen Respekt.

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Straßenbauprogramm West und Pkw – Maut

Eines der Arbeitsschwerpunkte des neuen Bundesverkehrsministers Peter Ramsauer (CSU) ist das Nachholprogramm für die Verkehrsinfrastruktur in den alten Bundesländern.
In den vergangenen 19 Jahren habe der Ausbau der maroden Strukturen in den neuen Bundesländern Priorität gehabt. Deswegen seien zwangsläufig die Belange des Westens der Republik vernachlässigt worden, sagte er dem „Traunsteiner Tagblatt„.

Auch der neue baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus (CDU) plädiert für ein „Straßenbauprogramm West“. Ausserdem sprach er sich in den „Stuttgarter Nachrichten“ für die Einführung einer PKW-Maut in Deutschland aus.

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