Industriewaffel mit Pflaumenmus:
6 KommentareKategorie: Allgemeines
Ich habe keine Ahnung, wie das Wetter gerade in Deutschland ist. Hier in Mittelitalien, zwischen Ancona und Pescara, sind es jetzt, um kurz nach zehn Uhr Abends, noch immer 33 Grad.
Vor Stunden war es zwar noch um einiges wärmer, im Fahrerhaus ist es trotzdem heiß wie in einer Sauna.
Selbst das laufen lassen des Motors zwecks Klimaanlage bringt nicht wirklich etwas. Kaum stellt man das Teil aus, heizt sich die Hütte innerhalb kürzester Zeit wieder auf Aussentemperatur auf.
4 KommentareKennt Ihr den oder die KCD? Oder Camion Pro? Dann gibt es noch den BDBK. Ach ja, die Truckerfreunde und andere Foren darf man nicht vergessen.
Diese ganzen Vereine, Gewerkschaften, Clubs, Foren oder was auch immer, wollen Lkw – Fahrern das Leben auf der Strasse erleichtern. Das ist eigentlich ein toller Vorsatz. Nur bleibt es leider dabei. Denn im Miteinander zeigt sich das wahre Übel – dem eigentlichen Mitstreiter gönnt man nicht „die Butter auf dem Brot“. Mehr noch: Gegenseitige Beschimpfungen und Beleidigungen sind an der Tagesordnung.
Eigentlich traurig. Besonders wenn man die Darstellung auf Außenstehende betrachtet.
Früher dachte ich ernsthaft, Trucker wären eine eingeschworene Gemeinschaft. So nach dem Motto „Einer hilft dem anderen“. Doch bereits nach kurzer Zeit „auf dem Bock“ mußte ich diese Vorstellung revidieren.
Heute glaube ich, dass es keine Berufsgruppe gibt, die ähnlich egoistisch Ihrer Arbeit nachgeht. Vielleicht liegt das am sogenannten Tunnelblick. Was links und rechts vom eigenen ich abgeht, sieht man nicht mehr. Was bleibt, ist die völlige Konzentration auf Tempo und Zeit. So werden viele Dinge nicht mehr realistisch genug erkannt.
Vielleicht ergeht es den am Anfang genannten Vereinen ebenso. Nur das bei denen nicht nur die Konzentration auf eine gemeinsame Sache fehlt. Nein, schlimmer. Der Wille für den Versuch, ernsthaft etwas zu verändern, ist nicht vorhanden.
Die eigene Profilierungssucht steht im Vordergrund. Um diese auszuleben, werden konkurrierende Clubs oder was auch immer, nieder oder einfach nur lächerlich gemacht.
So wird das nichts mit einer Verbesserung der Arbeitsbedingungen von Lkw – Fahrern. Also auch der von mir. Im Gegenteil.
Auf unbeteiligte wirkt das nur peinlich und bestärkt die öffentliche Meinung auf die von Eigenverantwortung weit entfernte Fahrergemeinde. Das ist eigentlich schade.
So sehen sie aus, die Arbeitsverträge im Speditionsgewerbe. Zumindest im Osten unserer schönen Republik:
Vielleicht bin ich ein wenig naiv. Aber solche Zahlen und Ansprüche sind traurig. Dafür würde ich nicht einmal im Nahverkehr fahren.
PS. Danke an den Zusender.
21 KommentareKleiner Auszug aus einem Gespräch mit einem Azubi:
„Was lernst Du eigentlich?“
„Berufskraftfahrer. Eigentlich wollte ich in die Werkstatt. Aber dafür waren meine Noten zu schlecht!“
4 KommentareÜbernachten Fernfahrer auch im Ausland in den Schlafkabinen Ihrer Lkw, können Sie in Ihrer Steuererklärung gleichwohl keine höheren Übernachtungspauschalen wie etwas Angestellte auf Auslandsdienstreisen geltend machen.
Die Fahrer dürfen die Kosten aber pauschal abrechnen und dabei etwa fünf Euro absetzen, wie der Bundesfinanzhof (BFH) in einem Urteil entschied.
Zur Begründung hieß es, höhere Pauschalen würden die tatsächlich angefallenen Aufwendungen beträchtlich übersteigen und zu einer falschen Besteuerung führen. Können Lkw – Fahrer keine Einzelnachweise vorlegen, dürfen Sie Ihre Aufwendungen schätzen.
Zudem entschied der BFH, dass angestellte Fernfahrer die Kosten für die Fahrten von der Wohnung zum Lkw in der tatsächlich angefallenen Höhe als Werbungskosten abziehen dürfen.
>>> Az: VI R 48/11
Kommentare geschlossenSonne ist toll, aber nicht immer gesund. Das hat auch ein 69 – jähriger Lkw – Fahrer aus den USA gemerkt. Er fuhr 28 Jahre mit einem Truck und die Sonne hat die linke Gesichtshälfte deutlich schneller altern lassen als die rechte.
Alles weitere steht hier >>>

Bild: The New England. Journal of Medicine (via Dangerous Minds)




