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Kategorie: Ärgerliches

…und der nächste!

Während ich am Nachmittag noch einen regulären Standplatz für die Nacht auf einem Rasthof bei Oberhausen ergattert hatte, mussten später kommende Fahrer bereits längs dahinter parken. Eigentlich normal und ohne Probleme machbar.

Für einen Ungar aber nicht. Keine Ahnung wie der es anstellte, aber er blieb mit seinem Auflieger an meinem hängen. Diesmal ging es für mich glimpflich ab. Außer einigen Kratzern an der rechten hinteren Traverse ist nichts zu sehen. Ein wenig schlimmer erwischt, hat es den Verursacher. Aber die wechseln eh ständig die Auflieger, von daher fährt er nicht lange so rum.

und der naechste

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Dieselklau

Wenn die Tankanzeige nach ungefähr tausend gefahrenen Kilometern so ausschaut, kann es eigentlich nur drei Ursachen haben.
Die erste wäre, dass Teil ist defekt. War aber nicht so, da ich mit einem Zollstock die Füllmenge gemessen habe. Mit dem Ergebnis, dass beide Tanks wirklich fast leer waren. Die zweite Ursache hätte ein Leck sein können. War aber auch nicht so. Einen LKW der hunderte Liter Diesel verliert, riecht man zwanzig Meilen gegen den Wind. Bleibt Ursache Nummer drei: Man hat mich, oder eher meinen Chef, beklaut.

So war ich heute früh etwas erschrocken, als ich die Anzeige gesehen habe. Gemerkt habe ich in der vergangenen Nacht nichts. Wie auch, wenn ich meine Ruhezeit in einer Notbucht an der A 4 zwischen Bergamo und Brescia verbringen musste. Lärm und ein ständiges Wackeln der Hütte wenn ein Fahrzeug vorbei fährt, sind da vorprogrammiert.

Auf jeden Fall fehlten mehrere hundert Liter Diesel. Saubere Arbeit Ihr Arschlöcher.

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Ignoranz?

Die rote Ampel weit vor dem Grenzübergang Rheinfelden scheint nur für mich zu gelten. Alle anderen Lkw düsen links vorbei.
Ich kann mir nicht vorstellen, dass die alle weiter Richtung Waldshut fahren. Oder ist das vielleicht die neue Kameradschaft, die seit kurzem auf verschiedenen Facebookgruppen propagiert wird?

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Schuldlos

Autohof Wilnsdorf. Oh sorry, Maxi Autohof Wilnsdorf. An der Einfahrt steht der Parkplatzwächter und kassiert und kassiert und kassiert. Auf dem Platz selbst drehen die Lkw Runde um Runde, ohne einen freien Platz zu finden.

Auf dem Weg zur Dusche habe ich mich kurz mit dem Mann unterhalten. Es war ein angenehmes Gespräch, mit einer netten Person.
So erzählte er mir, dass mehrere Fahrer die Parkgebühr direkt im Shop bezahlen. Das bekommt er nicht mit. Andere parken so schief, dass diese gleich zwei Spuren blockieren. Die Zeit, einen Rundgang über den Parkplatz zu machen, hat er auch nicht.

Wie auch immer. Keiner hat Schuld.

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Mit wehender Plane

Wie gut, dass ich den Knall nicht gehört habe. Während ich nach dem Entladen in einer Firma in Memmingen auf meine Papiere wartete, versuchte ein anderer Fahrer mit seinem Lkw rückwärts an eine Rampe zu fahren.

Dumm nur, dass er sich bei dieser Aktion etwas verschätzte. Das Ergebnis ist eine zerfetzte Pläne an meinem Auflieger. Versuche, das Loch mit Klebeband zu schließen, brachten nicht viel. Nach einigen Kilometern löste sich das Zeug immer wieder ab.

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Die Mär vom fehlenden Fahrer

Was sich im Moment im Fahrerbereich abspielt, ist einmalig. Die Fluktuation explodiert, gute Leute sind nur noch mit gravierenden Gehaltszuschlägen zu halten. Wir sprechen hier nicht von fünf Prozent, sondern die Zuwächse sind teils zweistellig.

Das sagte Hubertus Kobernuss, Inhaber der Kobernuss Spedition und Logistik aus dem niedersächsischen Uelzen vor einigen Tagen auf der verkehrsRundschau-Fachkonferenz „Optimale Preisgestaltung bei Transportdienstleistungen“ in Hannover. Dort ging es um den Fahrermangel und die dadurch entstehenden Kosten von Transport- und Logistikdienstleistern.

Ich habe noch keinen Lkw-Fahrer kennen gelernt, der sich über einen Gehaltszuschlag im zweistelligen Prozentbereich gefreut hat. Wohl weil es nie einen gegeben hat. Im Gegenteil. Wer sich heute irgendwo vorstellt, bekommt vom zukünftigen potenziellen Arbeitgeber Zahlen vorgesetzt, die sich zwischen 1 500 und 2 200 Euro bewegen. Brutto wohlgemerkt. Allein deshalb sind viele Fahrer gezwungen, Ihre Spesen als Einkommen mit einzukalkulieren, obwohl diese Zahlung eigentlich zur Bewältigung der höheren Verpflegungskosten eingesetzt werden soll.

Fahrermangel in Deutschland? Das ist wohl eher ein Märchen. Osteuropäer werden nicht gesucht, weil es zu wenig Fahrer gibt, sondern weil diese für noch weniger Geld fahren. Werden selbst Balten, Polen oder Ungarn zu teuer, weicht man mit der Fahrersuche nach Rumänien oder Bulgarien aus. Mittlerweile ist man mit der Rekrutierung im fernen Osten angelangt. Phillipinos arbeiten für noch weniger Geld.
Wenn tatsächlich mehrere zehntausend deutsche Lkw-Fahrer fehlen, warum versucht man nicht, arbeitslose Fahrer zu integrieren? Die haben bereits eine einschlägige Berufspraxis. Laut Statistik der Bundesagentur für Arbeit waren im Februar 2011 119 900 Kraftfahrzeugführer arbeitslos gemeldet. Selbst heute, knapp zweieinhalb Jahre später, dürfte diese Zahl noch immer sechsstellig sein.

Stattdessen unterstützt selbst die SVG Stuttgart ein Projekt mit dem Namen „Vision Job“ (Video). In dessen Rahmen wurden spanische Berufskraftfahrer nach Deutschland geholt und nach einer Weiterbildungsmaßnahme an mehrere Speditionen vermittelt. Diese Unternehmen mussten sich mit 4 000 Euro pro Fahrer an den Kosten für die Ausbildung beteiligen. Hätte man dieses Geld nicht auch in Auffrischungskurse für arbeitslose deutsche Fahrer investieren können?

Anderes Beispiel:

Sie sind Berufskraftfahrer (Führerschein CE) und bereit, in Deutschland zu wohnen und von dort aus im internationalen Fernverkehr eingesetzt zu werden (innerhalb der Europäischen Union)? Dann dürfte Sie dieser Job in Deutschland sicher interessieren

So steht es auf der Website der Firma Balkaninvest Bulgarien. Auf diesem Weg sucht man u.a. Kraftfahrer für eine Spedition aus der Mitte Deutschlands. Der Markt ist halt allen Zuwanderern zu allen Konditionen offen. Das wird durch eine fehlende Lohnuntergrenze in Deutschland möglich.
Natürlich sind auch – nach Absprache – regelmäßige Urlaube in Bulgarien machbar. Eine Übersiedlung mit Familie ist also nicht vorgesehen. Auch über das Lohnsystem und die Bezahlung wird nichts genaues geschrieben. Wen wundert das noch?

Die Folgen sind für deutsche Fahrer ein Entlohnungssystem, dass von einem niedrigen Grundlohn/Monat bestimmt wird. Spätestens zum Renteneintritt wird das vielen sprichwörtlich das Genick brechen.

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Eigenartig

Kleines Problem am Rande: Mit meinem mobilen Internet Stick komme ich nicht mehr ins Backend von WordPress. Das einzige was erscheint, ist eine Fehlermeldung:

Fehlermeldung WordPress

Via Festnetz von daheim gibt es keine Probleme. Ich dachte erst, es läge eventuell an einem Plugin. Dem war aber nicht so. Ich habe alle deaktiviert, trotzdem funktionierte es nicht. An den Einstellungen des Sticks habe ich auch nichts verändert.
Alle anderen Seiten kann ich ohne Probleme aufrufen. Nur mit dem Login von WordPress gibt es Probleme.

Das bedeutet leider, dass ich momentan von unterwegs nix mehr schreiben kann. So muss ich also vor- oder nachschreiben – zumindest so lange, bis ich eine Lösung für dieses Problem gefunden habe. Kommende Woche will ich nochmal die Einstellungen des Sticks kontrollieren. Vielleicht habe ich doch etwas übersehen.

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Nicht am Ziel

Vor 15 Monaten schrieb ich über die Anfänge eines neuen Radiosenders, speziell für die Transportbranche. Mittlerweile läuft das Programm auf „vollen Touren„. Aber nicht nur das. Vor einigen Tagen machte sich Andre Sahorn, einer der Macher dieser Station, mit ehrenamtlichen Helfern auf den Weg Richtung Ukraine, um die dortige Bevölkerung mit Spielsachen, Lebensmittel und Medikamenten zu unterstützen.

Leider lief nicht alles nach Plan. Wieso und weshalb seht Ihr im folgenden Video. Ich selber finde es nur traurig. Aber macht Euch Eure eigenen Gedanken darüber:

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