Wer träumt nicht davon, Sardinien einmal absolut flexibel und spontan mit dem Wohnmobil zu entdecken? Um die Reise zu einem vollen Erfolg werden zu lassen, ist im Vorfeld allerdings auch etwas Planung notwendig. …
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Es ist mal wieder der fünfte eines Monats. Und an diesem fragt „Gut gebrüllt“, wie denn von anderer Leute Blogger der Tag so war. Das nennt sich dann „Was machst Du eigentlich den ganzen Tag„.? Oder eben in Kurzform „WmDedgT„.
Hier ist, zum sechsten Mal, meine Ausgabe:
0.01 Uhr, den Tag bei und mit Freunden begonnen. Geburtstagsfeier. Grad jetzt im Januar ist jeder Samstag verplant, irgendwie häufen sich die Partys und Zusammenkünfte am Anfang eines jeden Jahres.
1.24 Uhr, ich mach mich auf den Heimweg. Weit bis zu meiner Wohnung ist es nicht, per Fuß kaum zehn Minuten. Die kalte Luft tut gut.
2.14 Uhr, noch ein paar Stunden im eigenen Bett. Gute Nacht.
9.43 Uhr, ein vorerst letztes Mal ohne Weckhilfe aufgewacht. Zwei Wochen Urlaub sind fast vorbei. Echt toll.
9.50 Uhr, Pieseln, waschen, Zähne putzen – im eigenen Badezimmer. Den Raum werde ich die ersten Tage unterwegs echt vermissen. Ist immer so.
10.04 Uhr, Frühstück. Noch mal schön in Ruhe. Draußen schneit es. Cool 🙂 .
16.00 Uhr, so langsam wird es Zeit, Klamotten zu packen. In drei Stunden will muss ich los. Der Lkw steht übern Jahreswechsel in der Firma, die ist über zweihundert Kilometer entfernt. Wenn ich am späteren Abend dort bin, noch Verpflegung und Wäsche in die Karre einräumen und einige Stunden pennen.
Klar, könnte ich auch morgen früh machen. Aber ich hab wenig Lust, in der Nacht gegen drei losfahren zu müssen.
18.35 Uhr, fix duschen. Danach noch einige Dinge die ich unterwegs so brauche, zusammen suchen.
19.08 Uhr, hilft ja nüscht. Ab ins Auto. Google Maps sagt Stau an – auf der A4 irgendwo bei Bad Hersfeld und der A5 hinter Alsfeld. Aber die Straßen scheinen frei zu sein. Kein Schnee, kein Eis.
21.39 Uhr, ich bin am Lkw. Jetzt fix alles einräumen, Bett beziehen, Koje herrichten. Und Standheizung an. Die Batterien werden schon halten, auch nach zwei Wochen Standzeit. Danach mein Auto parken und diesen Text fix tippen. Der Alltag hat mich wieder.
2 KommentareEddie Stobart, der Visionär hinter den legendären rot-grünen Lastwagen, ist im Alter von 95 Jahren gestorben. Sein Tod am 25. November wurde von seinen Vertretern bestätigt und löste im ganzen Land Beileidsbekundungen von Fans und Bewunderern aus.
Eddie wurde 1929 in Cumberland geboren und begann seine Karriere als Transportarbeiter mit Pferdefuhrwerken für den Cumberland County Council.
Nach der Schule half er auf der Farm seiner Familie. 1960 kaufte er seinen ersten Lastwagen und lackierte ihn in den heute ikonischen Farben, die zum Synonym für britische Straßen wurden.
Eddie Stobarts Speditionsunternehmen begann bescheiden, mit nur acht Lastwagen und zwölf Angestellten. Unter der Leitung seines Sohnes Edward wuchs das Unternehmen in den 1970er Jahren jedoch zu einem Transportriesen heran, der heute über 2.500 Fahrzeuge betreibt.
Stobart ist auch für seine einzigartige Tradition bekannt, seine Trucks nach Frauennamen zu benennen, damit sie leicht wiedererkennbar sind. Der erste Truck wurde nach dem Supermodel Twiggy benannt, gefolgt von Tammy Wynette, Dolly Parton und Suzi Quatro.
Dieser skurrile Brauch faszinierte die Öffentlichkeit und Fans hielten oft an, um Trucks wie Maggie, Betty und Rosie zu fotografieren, wenn sie auf den Autobahnen unterwegs waren.
Die Fahrer wurden Teil des Charmes der Marke, trugen Kragen und Krawatten und winkten oder hupten als Reaktion auf Gesten der Öffentlichkeit.
Im Laufe der Jahre erweiterte sich die Namenstradition, und moderne Trucks tragen Namen aus aller Welt, wie die finnische Tuula Karina, die walisische Angharad und sogar Optimus Prime aus der Transformers-Reihe.

Fans nahmen auch Namen mit tieferer Bedeutung an, wie Saoirse Erin, ein irischer Name, der „Freies Irland“ bedeutet. Die Tradition förderte eine treue Anhängerschaft, und Fanclubs feierten die Kreativität hinter den Namen und die Nostalgie, die sie beim Anblick der Stobart-Lastwagen verspürten.
Nach Eddies Tod strömten herzliche Beileidsbekundungen ein. Ein Bewunderer schrieb: „Ein weiteres Ende einer ikonischen Ära der britischen Wirtschaft. Ruhe in Frieden, Sir. Sie haben Tausenden von einfachen Leuten große Freude bereitet, indem sie auf langen Fahrten die schönen Namen Ihrer Trucks sammelten. Hoffen wir, dass der Name erhalten bleibt.“
Der Einfluss von Eddie Stobart auf die britische Wirtschaft und Kultur ist unbestreitbar und sein Erbe wird durch die Tausenden von Lastwagen, die seinen legendären Namen tragen, weiterleben.
Kommentare geschlossenDie Verkehrssituation am Brenner ist schon arg harte Kacke und wird sich in den nächsten Jahren auch nicht zum flüssigen Ausfluss ändern.
Auf einen Artikel darüber, hat mich Blogleser Otto aufmerksam gemacht. Vielen Dank dafür 😉
Hallo Maik,
hat die Baustelle am Brenner eigentlich Auswirkungen für dich (ich bin durch den unten aufgeführten Artikel darauf gekommen.
Grüße
Moin, nicht nur die Baustelle direkt am Brenner. Von Innsbruck bis Bozen ist die Autobahn eigentlich nur noch Baustelle. Ist ein Stück fertig, werden anderswo neue Abschnitte aufgebaggert. Aber so ist das nun mal.
Die Luegbrücke, um die geht es ja in dem Artikel, war in den letzten Wochen meist schon nur einspurig. Zumindest dann, wenn ich da lang gefahren bin. Also von wegen erst ab 1. Januar.
Es lief aber gut, gab keinen Stau. Vielleicht auch deshalb, weil derzeit wenig Urlauber unterwegs sind. Der November ist halt keine Reisesaison.
Das macht mir ein bissel Hoffnung für nächstes Jahr. Das es eben doch nicht so übel wird, wie einige Spezialisten vorhersagen. Zumal an verkehrsreichen Tagen zwei Spuren je Richtung geöffnet werden sollen.
Denn auf so einen güllemäßigen Megastau wie bei der Heimfahrt aus dem Urlaub, hab ich wenig keine Lust.
Ab Ende November sind die Coca-Cola Weihnachtstrucks wieder auf Tour durch ganz Deutschland. In diesem Jahr werden acht Orte besucht, vier davon – wie auch schon im vergangenen Jahr – mit der Eisenbahn. …
15 KommentareDritter Tag Scania, erste Strafe. Fängt ja gut an.
Ich fahr gemütlich übern Brenner, die Ampel über der Lkw-Durchfahrtsspur springt auf rot. Bedeutet ich werde kontrolliert.
„Was soll schon passieren“, denke ich mir. Palettenware eines Kunden aus der Nähe von Verona geladen, habe ich schon öfter gefahren. Sind bissel mehr wie vierundzwanzigeinhalb Tonnen, bisher hat immer alles gepasst.
Ich fahre auf die Waage, ein Polizist wünscht mir einen guten Tag. Ich grüße nett zurück. Dann „Führerschein, Personalausweis, Fahrzeugpapiere, EU-Genehmigung und Frachtbrief bitte“.
Ich suche alles zusammen, reiche ihm das rüber.
Nebenbei fragt der mich „Fahren Sie mit der RoLa?“ Ich: „Nein. Wieso soll ich denn mit der RoLa fahren?“ Er: „Was haben Sie denn geladen?“ Ich: „Schweissdraht!“ „Oh“, sagt er. „Ist ein bisschen schwer?“ „Nö“, antworte ich. „Ist eigentlich nicht zu schwer.“
Nun er wieder: „Doch. Auf dem Lkw ist zu viel geladen.“ Meine Frage: „Ja wie viel zu viel?“ Seine Antwort: „Achthundert Kilo.“ Ich gespielt erstaunt: „Oh.“
„Fahren Sie mal vor auf den Parkplatz. Ich komme dann zu Ihnen“.
Hab ich natürlich gemacht. Dort kurz gewartet, dann kam er auch schon. Da den Tacho ausgelesen, nebenbei schweigend ein Rundgang um den Lkw. Na ja, fast schweigend. Einen Reifen vom Auflieger guckt er an, „Der ist aber auch bald fällig“.
„Da ist überhaupt nix fällig“, sag ich. „Der ist auf der Mittelachse. Das dauert noch, bis der gewechselt werden muss.“
Die Polizisten da sind mir eh ein bissel lichtscheu. Da gab es mal eine Folge der „Asphalt Cowboys“, damals noch mit dem Schubert. Da hatte man einen Beamter von da oben mit eingebunden.
Der Lkw vom Schubert wurde gemessen, war angeblich zu lang, weil die Sattelplatte zu weit hinten war. Die sollte er dann versetzen.
Nur statt nach vorn, damit der Sattelzug kürzer wird, hat der die noch ein Stück nach hinten geschoben oder gedrückt. Was weiß ich, wie das funktioniert. Ich hab nicht mal ne Ahnung davon, ob man sowas überhaupt unterwegs machen kann.
Anschließend wurde der Lkw wieder vermessen, und oh Wunder, plötzlich passte es mit der Länge. Obwohl der Lkw ja nun noch etwas länger war. Versteh ich bis heute nicht.
Na ja, Asphalt Cowboys halt. Nur das sich damals ein Polizist für dieses Theater hergegeben hat…
Aber zurück zum Thema.
Als er mit der Kontrolle auf dem Parkplatz fertig war, hieß es: „So, jetzt schließen Sie mal zu und kommen dann vor zu uns und warten im Warteraum.“ Genau das tat ich.
Nach einer Weile kam er: „So. Da ist die Rechnung.“ „Was denn für ne Rechnung?“ „Sie sind zu schwer. Das kostet.“ „Ja wie viel denn?“ „Siebzig Euro Strafe für Sie plus zehn Euro Wiegegebühr plus siebzig Euro für den Unternehmer. Also hundertfünfzig Euro.“ „Joa. Dann will ich die mal bezahlen, die achtzig Euro. Und wie läuft das jetzt mit der RoLa?“ „Damit brauchen Sie doch nicht fahren. Sie sind gerade noch im Toleranzbereich.“
Schön. Dann hab ich die achtzig Euro bezahlt und durfte weiter fahren. Ich will darüber aber nicht meckern oder so. War ja meine Vergehen.
Obwohl. Ist ja auch die Schuld vom kack Scania. Mit dem DAF hatte ich wegen sowas nie Probleme, kam mit genau der Ladung immer so auf um die vierzig Tonnen Gesamtgewicht. War also alles immer im grünen Bereich.
Nur der Scania ist ein bissel schwerer. Zweiter Tank und so. Vielleicht hab ich im Urlaub auch was zugenommen. Kleiner Scherz.
Nee. Da fahr ich seit gut zwanzig Jahren fast wöchentlich übern Brenner und zum ersten Mal durfte ich da was zahlen. Und dann auch noch zehn Euro Wiegebebühr. Zehn Euro.
Aber nun ja. Geld ist bezahlt, Strafen im Ausland sind eben etwas empfindlicher. Denn hier in Deutschland hätten die achthundert Kilo Übergewicht nix gekostet. Wenn auch grad so.
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Für viele Lkw-Fahrer ist der Besitz eines US-amerikanischen Fahrzeugs mehr als nur ein Hobby – es ist eine Leidenschaft. Ob Sie nun täglich auf den Straßen Europas unterwegs sind oder sich auf ein großes Abenteuer über den Atlantik begeben, die Wartung Ihres amerikanischen Fahrzeugs ist entscheidend. …
Kommentare geschlossenNach fast auf die Woche genau sechs Jahre DAF hat auch diese Episode ein Ende. Ab demnächst, also nach meinem Urlaub, werde ich wieder mit einem Scania unterwegs sein.
Letzten Freitag ausgeräumt, ist immer wieder wie ein kleiner Umzug. Das Teil noch gewaschen, jetzt steht der da, eigentlich so gut wie neu. Also von dem Hagelschlag oben rechts und der ein oder anderen Blessur mal abgesehen.
Links an der Seitenverkleidung hat sich mal ein Staplerfahrer verschätzt, da ist ein bissel Farbe abgeplatzt, und joa, der Fernscheinwerfer oben rechts. Konnte ich aber nix für.
DAF wollte knapp zwölfhundert Euro für ein neues Licht, ein Ersatzteilhändler die Hälfte. Tja nun, da hat sich die Frage, wer den Umsatz macht, erübrigt.

Was aus dem DAF wird, keine Ahnung. Ich wäre gern weiter mit gefahren, war schon zufrieden. Aber Paccar Leasing wollte ihn zurück. Unbedingt.
Vielleicht hatten die Angst, in nen halben oder einem Jahr noch weniger im Weiterverkauf zu bekommen. Keine Ahnung.
Jetzt wieder Scania. Wird nen 540er, allerdings keine neue Zugmaschine. Den fuhr mal ein Kühlerfahrer hier in der Firma.
Der hat aufgehört, seit dem wurde der ab und an mal im Nahverkehr bewegt. Sonst stand der oft rum.
Nun also ich. Hab mir das Teil noch nicht wirklich angeschaut. Mach ich in drei knapp zweieinhalb Wochen. Dann werde ich berichten.
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