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TruckOnline.de Posts

Shit happens

Hier durch Ihn gelesen:

Ein Lkw-Fahrer hat bei einer Kontrolle sein entlarvendes Fahrtenbuch in der Unterhose versteckt. Wie die Polizei am Freitag mitteilte, war der 34 Jahre alte Fahrer eines 40-Tonners einer Zivilstreife aufgefallen, weil er für ein Überholmanöver auf der Autobahn 3 mehr als vier Kilometer brauchte.

Bei der folgenden Kontrolle auf dem Rastplatz Haidt Süd… fanden sie 14 Diagrammblätter des Fahrtenschreibers in der Unterhose des Fahrers.

Es wäre einfacher gewesen, eine Fahrerkarte zu verstecken. Die hätte er sich hinten reinschieben können.
Aber Spass beiseite: Auch ich habe gestern morgen auf der A3 andere Lkw überholt. Das hat zwar keine angeblichen vier Minuten gedauert – kontrolliert wurde ich trotzdem.
Das Auslesen der Fahrerkarte dauerte keine fünf Minuten. Dann bekam ich das Teil wieder, begleitet von einem dummen Kommentar des Wachtmeisters.

„Verdienen Sie überhaupt Geld„, wurde ich gefragt. Auf mein „Häh? Was wollen Sie von mir„, antwortete er: „Bei diesen Fahrzeiten. Da findet man ja überhaupt nichts!“

Abgesehen davon, dass man von solchen Kontrollen nie etwas liest (nicht interessant – 463 Stunden nonstop am Steuer macht sich halt besser), soll der doch zufrieden sein. Aber vielleicht wurde auch nur sein Ego (nennt man das so) verletzt. Nichts zu finden oder zu beanstanden, kann manchen Leuten halt schon Probleme bereiten.

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Die Sache mit den Geräuschen

Es gibt Erlebnisse, die zum einen schwer zu beschreiben sind und bei denen ich mir zum anderen nicht sicher bin, ob man diese überhaupt veröffentlichen kann. Ich versuche es trotzdem einmal…

Donnerstagabend, in einer Raststätte an der A3 zwischen Nürnberg und Würzburg. Die Dusche macht Ihren Namen alle Ehre. Das bedeutet, dass sich ausser einem Dusch- und Waschbecken nichts in diesem Raum befindet. Also gehe ich zum urinieren in das öffentliche WC.
Natürlich waren alle Urinalbecken besetzt. Ich betrat eine Kabine, kurz darauf knallte die Tür der Nachbarzelle mit einem lauten Knall zu.

Das erste, was ich aus dieser vernahm, war ein kurzer, hochtoniger Laut. Gleichzeitig hatte ich den Eindruck, dass sämtliche Männer Ihren Atem anhielten. Selbst ein quäkender Junge verstummte augenblicklich. Nicht einmal die nervige SaniFair – Werbung, die solche Geräusche sonst dezent übertönt, lief im Hintergrund.

Dann – ganz unerwartet – rauschte das Wasser laut durch das Becken und die Reinigungsvorrichtung setzte sich in Gang. Dabei wird bekanntermaßen die Toilettenbrille um 360 Grad gedreht. Doch damit schien der Mann irgendwelche Probleme zu haben, denn ich hörte verhaltenes Fluchen.
Einige Sekunden später jedoch, verschaffte sich mein Toilettennachbar endgültige Erleichterung. Das Geräusch, welches durch die Toilettenschüssel noch verstärkt wurde, klang wie der Ton einer Tuba. Es war erschreckend laut.

Ich verließ meine Kabine und ging zu den Waschbecken. Kurze Zeit später stand der Mann neben mir. Ein jeder schaute ernst und wusch sich mit großer Bedächtigkeit die Hände. Ich schaute Ihn kurz an und bemerkte ein Zucken seiner Mundwinkel. Plötzlich überkam mich der Drang, laut lachen zu müssen.
Mein einziger Ausweg bestand darin, diese Örtlichkeit fluchtartig zu verlassen.

Nun aber drängte sich ein ganzer Pulk von Menschen in die Anlage. Es war wohl ein Reisebus angekommen, deren Insassen scheinbar alle den gleichen Drang verspürten. Ich wühlte mich wie ein Kampfstier zwischen den Leuten hindurch.
In der Dusche atmete ich erst einmal tief ein. Dabei konnte ich mir ein Lachen nicht verkneifen. Nein, nicht wegen dem von Blähungen geplagten Mann. Es war einfach die Situation. Na ja, vielleicht auch Komik. Aber nur ein bisschen…

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Schlaue Dialoge

Ich besitze ein einziges Auto – und das ist ein Toyota. Außer ein paar Häusern habe ich mir noch nichts geleistet.

Leonardo DiCaprio (Schauspieler)

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Kein Bock auf Reifenwechsel

Ich finde es ja toll, wenn an Tagesbaustellen, bei denen die linke Spur gesperrt ist, der Standstreifen freigegeben wird.
Wenn ich jedoch der erste bin, der da drüber fahren muß, ist das nicht ganz so prickelnd. Schrauben, Steine, Nägel und der ganze andere Kram der da so rumliegt, bleibt in den Reifen hängen und beschert mir ein leicht ungutes Gefühl.

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Das ist doch nicht so schlimm

Gelesen in der HNA:

Einwohner in Hemeln hatten sich schon lang gefragt: Ist der neue große Kreisverkehr an der Bundesstraße 3 zu eng? Jetzt setzte sich diese Erkenntnis auch bei den Verantwortlichen durch.

Fehler seien bei der Planung nicht gemacht worden, betont Kreisdezernentin Christel Wemheuer. Diese seien strikt nach den Richtlinien erfolgt. Somit wäre die Ausfahrt auch für Lkw durchaus befahrbar gewesen. Um aber zu vermeiden, dass der Bordstein in Mitleidenschaft gezogen und von langen Lkw-Gespannen eventuell sogar umgefahren werde, baue man den Kreisel um.

Na ja, dass kann ja mal passieren. Wichtig ist, dass während der Planung keine Fehler gemacht wurden. Kommt es später doch zu Problemen, baut man das Teil halt nochmal um. Die höheren Kosten wurden sicher vorher schon mit eingerechnet.

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Wenn einem der Frust überwältigt

Ein Beitrag tiefer war es Show – hier ist es das reale Leben. Wenn einem der Frust überwältigt, muß man zu Mitteln greifen, um diesen abzubauen. Was eignet sich dazu besser, als eine Hupe >>>

Wer mit einem Lkw im Transit durch die Schweiz fahren muß, ist genervt: Grenzstau vor Basel, diverse Warteräume im Land selber, Blogabfertigung Blockabfertigung vor dem Gotthardtunnel, schließlich wieder Stau vor Chiasso.
So werden aus einer Fahrzeit von rund vier Stunden auch mal sechs, sieben oder mehr Stunden. Irgendwann ist einem jedes Mittel Recht, um seinen Unmut der Umwelt kund zu tun.

Link zum Video >>>

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Staublunge inkl.

Bei Wikipedia heißt es zum Thema Abgasnorm:

Eine Abgasnorm (z. B. Euro-Norm) legt für Kraftfahrzeuge Grenzwerte für Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffoxide (NOx), Kohlenwasserstoffe (HC) und Partikel (PM) fest und unterteilt die Fahrzeuge somit in Schadstoffklassen, denen bestimmte Schlüsselnummern zugewiesen werden, die unter anderem der Berechnung der Kfz-Steuer und der Einteilung in Schadstoffgruppen für Umweltzonen dienen.

In welche Norm die Trucks im folgenden Video eingeordnet werden, ist mir völlig Wurscht. Ich finde es geil. Und nur das zählt:

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Blogleser Peter (der Peterle) schreibt und fragt:

Servus, 94 Seiten deines Blogs hab ich die letzten tage immer mal wieder
gelesen. also immer mal wieder, bis jetzt 94 😉

Da ich selbst im März von Düsseldorf nach Grein/at Trampen will, kam mir die
Idee, in deinem Blog mal nach Tramper, Trampen und tramp zu suchen – Fehlanzeige.
Wie Stehst du Trampern, nimmst du mal welche mit oder lehnst du das Generell ab
jemanden mitzunehmen?
Hatte mich die tage mit einen Befreundeten Fahrer unterhalten (Express-Touren im
LT28, Deutschlandweit :D) und er lehnt es generell ab, was ich irgendwie nicht
so ganz verstehen kann.

ach so, ich mein jetzt nicht grad Italien mit Verbissenen Mädels (*g*) sonder
eher Deutschland/Dänemark/Österreich/Schweiz/Belgien …

Gruß und allzeit eine gute Fahrt sowie immer heile nach hause kommen 😉

der Peterle

Moin Peter,

ich nehme eigentlich jede mit – sofern Sie jung und gutaussehend ist.

Na gut, Spass beiseite. Früher habe ich schon Leute mitgenommen. Ich habe es überlebt, wurde also weder ermordet, noch ausgeraubt.
Heute jedoch nicht mehr. Zum einen liegt es daran, dass man kaum noch Tramper sieht. Immer weniger Menschen gehen dieser Freizeitbeschäftigung nach.
Zum anderen ist man vorsichtiger geworden. Nein, nicht wegen Angst oder so etwas. Sondern man denkt einfach weiter.

Was passiert z.B., wenn ich in einen Unfall verwickelt werde und Dir passiert etwas? Würdest Du mich etwa nicht auf Schmerzensgeld verklagen, nur weil ich so freundlich war, Dich mitzunehmen?

Siehst Du? Deshalb grüße ich zwar freundlich, wenn ich einen Tramper sehe, lasse Ihn aber stehen.

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