Millionen Menschen werden in den nächsten Wochen mit dem Auto in den verdienten Urlaub fahren. Brummi-Kolonnen bringen den Urlaubsverkehr zum Erliegen.
Peter (Ramsi) Ramsauer in einem Interview mit der BILD-Zeitung
12 KommentareMillionen Menschen werden in den nächsten Wochen mit dem Auto in den verdienten Urlaub fahren. Brummi-Kolonnen bringen den Urlaubsverkehr zum Erliegen.
Peter (Ramsi) Ramsauer in einem Interview mit der BILD-Zeitung
12 KommentareIn Italien ist es warm. Sehr warm. Auch nachts sinken dort die Temperaturen derzeit nicht unter 25 Grad. So lasse ich die Fenster lange geöffnet, um das innere der Fahrzeugkabine zumindest ein wenig abzukühlen.
Gestern war es ein wenig zu lange – ich bin eingeschlafen. Und was soll ich sagen? Früh’s war noch alles da: Handy, Tankkarten, Brieftasche. Selbst der aufgeklappt auf der Mittelablage stehende Laptop war noch unberührt.
Aber vielleicht habe ich es den Gaunern auch nur zu leicht gemacht. Die wollen schließlich gefordert werden. So ein halboffen stehender Lkw ist für die sicher nicht interessant genug.
8 KommentareDa ist man eh schon spät dran und dann steht man auch noch im Stau. In drei Stunden ist Annahmeschluß für meinen festgebuchten Platz auf der RoLa* in Freiburg und noch habe ich knapp 120 Kilometer bis dahin – 45 Minuten Pause muß ich auch noch einrechnen.
*RoLa: Rollende Landstraße
8 KommentareEs wird ja immer wieder behauptet, Lkw – Fahrer würden während der Fahrt alles machen – ausser sich auf den Verkehr zu konzentrieren. Na ja, zumindest Essen als artfremde Tätigkeit kann ich ausschliessen. Appetit kommt bei diesem Namen sicher nicht auf:

Sehr geehrte Damen und Herren,
an der Zapfsäule einer Tankstelle habe ich ein Prüfsiegel Ihres Amtes gesehen. Laut diesem Siegel ist diese Zapfsäule bis 2012 geeicht.
Für welchen Zeitraum werden Zapfsäulen geeicht? Wäre es nicht besser, Zapfsäulen jedes Jahr zu eichen? Denn Sie stimmen mir ja sicher zu: Mineralölgesellschaften schenkt man wenig glauben. Über eine Beantwortung meiner Fragen wäre ich sehr dankbar.Mit freundlichen Grüßen
Maik Erdmann
Sehr geehrter Herr Erdmann,
Zapfsäulen haben eine Eichgültigkeit von 2 Jahren (gesetzlich festgelegt). Geeicht bis 2012 bedeutet, die Eichgültigkeit endet am 31.12.2012. Zur weiteren Information: alle messtechnisch relevanten Bauteile in der Säule sind mit Sicherungsstempeln der Eichbehörde versiegelt.
Mit freundlichen Grüßen
im Auftrag
Peter Bernhard
Hessische Eichdirektion
Außenstelle Fulda
Wenn jemand in Italien gegen sechs Uhr am Morgen an die Fahrertür hämmert, kann es zweierlei bedeuten: Überfall oder Polizei. Gut, im schlimmsten Fall auch beides.
Logisch denken kann ich bei dieser Art Weckruf nicht. Das krabbeln aus der Koje und den Vorhang ein wenig zurückziehen, geht automatisch. Eine Gefahr für mich sehe ich in diesem Zustand nicht – eher für den, der mich so brutal weckt.
Das erste was ich heute früh sah, war die Ecke eines Aufliegers, die sich bedrohlich nah meinem linken Aussenspiegel näherte. Das öffnen des Fensters und ein Brüller waren eins. Wie bereits beschrieben – reiner Automatismus.
Ich zwängte mich in meine Hose, zog ein T – Shirt über und stieg mit Badeschlappen an den Füßen aus. Nun brauchte ich einen Moment um zu begreifen, was ich sah.
Gestern Abend parkte ich vorschriftsmäßig auf einem Rasthof bei Verona. Gut, nicht ganz – aber immerhin so, ohne einen zu behindern. Wie es aber des Nachts so ist, wird jede noch so freie Fläche von anderen Fahrern genutzt, um ebenfalls Pause zu machen.
Eben diese Fläche fehlte heute früh einem Tschechen, um loszufahren. Wie lange er schon rangierte, konnte ich nur erahnen, denn auf der Rastanlage ging sprichwörtlich nichts mehr.
Wer Italiener kennt, weiss wie ungeduldig dieses Volk ist. Da wird versucht, jede noch so kleine Lücke zu nutzen, um vorwärts zu kommen. Nur gab es diese nicht, da der Tscheche alles dicht machte.
Natürlich hämmerte er in seiner Not an meine Tür. War ja irgendwie klar. Das ich in solchen Fällen auf stur schalte, konnte er ja nicht wissen.
Mittlerweile war eine Polizeistreife eingetroffen. Auch diese beachtete ich nicht, sondern hämmerte nun meinerseits an die Tür des Lkw, dessen Fahrer meiner Meinung nach im Weg stand. Irgendwie lief das bei dem ähnlich wie bei mir ab: Aus der Koje krabbeln, den Vorhang ein wenig zur Seite schieben und völlig tranig die Realität verkennen.
Nun mischte sich einer der Polizisten ein. „Dokumente, Dokumente„, raunzte er mich an. Ich fauchte zurück: „Was willst Du? Nichtmal zwanzig Jahre alt und macht mich früh um sechs schon dumm an. Sowas mag ich überhaupt nicht„!
Während ich zu meinem Lkw ging, folgte er mir, immer wieder „Dokumente, Dokumente“ rufend. Dabei übertönte er selbst das Hupen der immer ungeduldiger werdenden Autofahrer.
Nun mischte sich sein Kamerad ein. Dieser war weit über fünfzig und sah aus wie Räuber Hotzenblotz. Bei dessen Anblick kam mir kurz der Gedanke, ob das nicht doch vielleicht ein Überfall ist und alle unter einer Decke stecken würden. Na ja, es war früh am Morgen. Da zieht man jede Möglichkeit in Betracht.
Wie dem auch sei: Räuber Hotzenblotz wollte, dass ich wegfahre. Meinen Fingerzeig auf den anderen Lkw und meinen digitalen Tachometer ignorierte er. Der Kerl war noch sturer als ich.
Zumindest einen Ausdruck des Tachographen sollte er mir unterschreiben. Immerhin war ich vom regulären Ende meiner Pause noch drei Stunden entfernt. Damit war er einverstanden.
Während es über mir ratterte und der Ausdruck zu Vorschein kam, sah ich den blau – weißen Alfa mit der Policia – Aufschrift an mir vorbeiziehen. „Elende Mistböcke„, dachte ich. „Jetzt verpissen die sich einfach ohne Unterschrift!“
Den Rasthof verließ ich kurze Teit später. Aus den Augenwinkeln sah ich noch, wie die Vorhänge des anderen Lkw wieder geschlossen waren.
5 KommentareMein erstes Auto war ein DAF. Der war vom Aussehen her nicht ganz so schön.
Heidi Klum (Fotomodell)
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