…ein Rasthof voller Urlauber ist schlimmer als fünf Kühler neben dem Lkw.
4 KommentareTruckOnline.de Posts
Wer glaubt, ein Christ zu sein, weil er die Kirche besucht, irrt sich. Man wird ja auch kein Auto, wenn man in eine Garage geht.
Albert Schweitzer
3 KommentareBlogleser Sven schreibt:
Hallo Maik ,
lese seit längeren Dein Blog und muss Dir ein grosses Lob aussprechen, echt super gemacht. Ich habe ein paar Bilder für dich zum Thema Ladungssicherung (auf belgisch ).
Da kann man nur mit dem Kopf schütteln.
Viele Grüsse Sven.
Hallo Sven,
danke für Dein Lob. Gerade in Belgien wundert mich diese Art der Sicherung, wo man doch gerade dort bei Kontrollen mindestens die gleichen Maßstäbe ansetzt, wie in Deutschland.
Trotzdem ist es immer wieder erstaunlich, welchen Mut einige beim transportieren Ihrer Ladung aufbringen. Die Folgen, die diese Art der Sicherung nach sich ziehen kann, werden – aus was für Gründen auch immer – ignoriert. Deine Fotos zeigen das auf eindringliche Art.
Stammleser Hajo schreibt:
Hallo Maik,
hier
https://www.fr-online.de/frankfurt_und_hessen/nachrichten/ist ein Artikel über zu wenig Flüssigkeit „auf dem Bock“.
Denk‘ dran, auch wenn später die Blase .. (war da nicht mal was? 🙂 ).
Gruß und allzeit gute Fahrt!
Hajo
Danke für den Hinweis Hajo. Ich kenne die Folgen von Flüssigkeitsmangel nicht und kann deshalb nicht sagen, ob man dadurch einschlafen kann, ohne es zu merken.
Vielleicht können Ingmar oder Mel etwas dazu schreiben.
PS. Einiges zu diesem Thema habe ich hier gefunden >>>
4 KommentareEin Tipp an alle Pkw – Fahrer: Uns entgeht nichts…
Muelltueten from Ralf Albert on Vimeo.
Update: Es ist zu heiß: Gestern Abend, also wo es quasi am heißesten war, speicherte ich diesen halben Beitrag ab, der so noch garnicht hier erscheinen sollte.
Wie auch immer. Jetzt isser da. Egal.
Es gibt Firmen, die verzichten auf eine seperate Wareneingangs- oder Versandannahme. Stattdessen muß man sich als Ankommender per Telefon anmelden, welches meist vor einer verschlossenen Schranke deponiert ist. Nach der Wahl einer hinterlegten Nummer wird man mit irgendeinem Büro verbunden und erhält alle nötigen Instruktionen.
Im Prinzip habe ich damit kein Problem. Es sei denn…

…der Apparat sieht so aus. Nicht mal mit Arbeitshandschuhen habe ich dieses Teil angefasst.
Es scheint aber Besucher dieser Firma zu geben, die in solchen Dingen schmerzfrei sind. Anders ist es nicht zu erklären, dass die Tasten welche gedrückt werden müssen, ohne weiteres erkennbar sind:

Vor einigen Wochen berichtete Ralf über seine Schwierigkeiten, bestimmte Kunden zu erreichen. Nein, nicht geistig oder visuell, sondern geografisch.
Er muß Betriebe anfahren, bei denen es kaum möglich ist, zu wenden oder die Einfahrten wurden so konzipiert, dass ohne mehrmaligen Rangierens ein Passieren des Tores nicht möglich ist.
So gibt es Firmen, die eigentlich keine richtigen Firmen sind. Die stellen in einem Schuppen in der letzten Ecke eines Hinterhofes zwei Maschinen auf und erwarten, dass ich mit einem Lkw die bestellte Ware bis zum halbverfallenen Tor bringe. Dann ist man entsetzt, ohne Hebebühne und Hubwagen zu kommen. Man sei unflexibel, heißt es dann.
Das der „Firmenchef“ anschliesend eine Stunde braucht, um mit einem Stapler, den die Russen 1945 als Kriegsbeute beschlagnahmt haben und 1990 von der Treuhandanstalt für eine symbolische Mark gekauft wurde, drei Paletten abzuladen, wird jedoch von diesem als Normalität angesehen.
Oder man baut Rampen, an denen nicht mal ein 7,5 Tonnen – Lkw vernünftig ansetzen kann. Dauert das rangieren etwas länger, kommen sofort dumme Sprüche. Als Standart gilt folgender: „Jetzt stelle Dich nicht so an. Hier haben schon viel größere Lkw entladen!“

Besonders nett finde ich auch Aussenlager. Betriebe mieten sich irgendwo eine Halle, die auch schonmal abseits einer normalen Strasse liegen kann. Beliebt sind dabei Bauernhöfe. Wer kann einem Bauern schon verdenken, einige Euro nebenbei zu verdienen – und sei es nur als Mieteinkunft für eine ansonsten leerstehenden Scheune.
Das die Anfahrt zu diesen Gehöften über enge Strassen verläuft, ist der Normalfall. Dort angekommen, kennt man aber immerhin den Rückweg – es sei denn, ein Wenden ist nicht möglich. Also quält man sich weiter über enge Wege – immer mit der Hoffnung, sich nicht festzufahren.

Manchmal bekomme ich eMails, bei denen ich mich frage, ob die ernst gemeint sind. Ein Beispiel? Hier fragt z.B. jemand – natürlich anonym – folgendes:
Kann es sein, dass LKW-Fahrer von ihren Arbeitgebern gezwungen werden Alkohol zu trinken, um im Falle eines Unfalls nicht für die Unfallschäden aufkommen zu müssen und den gesamten Schaden auf den Fahrer abzuwälzen?
Ich erfreue mich daran und speichere diese nach dem Lesen in einem Ordner mit dem sinnfreien Namen „moved“ ab. Dort bleiben diese dann und tun keinem mehr weh.
Aber manche sind so skuril oder putzig – die müssen einfach veröffentlicht werden. Die hier erwähnte ist solch ein Beispiel.
Wie kommt man auf solche Gedanken? Oder was ist in der Kindheit des Fragenden schiefgelaufen? Alkohol mit zwölf? Drogen mit vierzehn? Ich weiss es nicht!
Aber zurück zur eMail: Solch ein Fall ist mir nicht bekannt und ich kann mir auch nicht vorstellen, dass dieses schon einmal passiert es.
Wenn doch, lasst es mich bitte wissen. Jim Beam zum Nulltarif? Das sind doch gute Aussichten!


