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TruckOnline.de Posts

Ich beiß ins Lenkrad

Von Geiselwind zum Brenner in acht(!!!) Fahrstunden. Eigentlich wollte ich es bis Brescia schaffen.
Allein für die dreißig Kilometer von Holzkirchen bis zum Inntaldreieck habe ich fast vier Stunden gebraucht.

Das ist nicht mehr feierlich und macht wirklich keinen Spass mehr. Bei der kleinsten Störung bricht der Verkehr zusammen. Und es wird jedes Jahr schlimmer. So zumindest mein Gefühl. Keine Ahnung, wie das mal enden soll.

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Premiere in Geiselwind

Meine erste Nacht, die ich auf dem Autohof in Geiselwind verbringe. Ehrlich. Länger als eine dreiviertel Stunde stand ich hier noch nie. Und das auch nur wegen der Metzgerei, die es hier gibt. Sonst zieht mich hier nix her.

Auch heute nicht. Aber ein Stau bei Würzburg und schon sind zwei Stunden weg. Dann wird es mit der Fahrzeit eng und die Plätze an der Autobahn sind alle übervoll. Was untertreibe ich. Mega übervoll.

Die letzte Hoffnung ist dann halt irgendein Autohof. Wie eben Geiselwind. Aber selbst hier war vorhin um zehn schon alles ziemlich belegt. Ein akzeptables Plätzchen konnte ich mir aber noch ergattern. Der Wachdienst kassiert zwar ab, eine Garantie wirklich parken zu können, ist das aber nicht.

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Italien in Westfalen

Toll. Fast acht und noch keiner da. Das sind ja italienische Verhältnisse. Und das mitten in Westfalen. Nur der Regen trübt das ganze Ambiente etwas.

Aber gut. So beginnt der Tag schön ruhig. Und die Woche ist ja auch noch lang. Warte ich halt noch ein wenig…

Haus im Regen

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Der Krümmer pfeift

Seit Mittwoch letzter Woche pfeift der Lkw wie eine Dampflok auf schwerer Bergauffahrt. Erst dachte ich, irgendeine Luftleitung wäre undicht. Da sich aber weder die Leistung verringerte und auch sonst nix weiteres negatives bemerkbar war, fuhr ich erst am Freitag in Oberbayern in eine Werkstatt. Auf deutsch gibt es halt weniger Verständigungsprobleme.

Nach kurzer Fehlersuche fanden die dort die Lösung: Der Halter eines Dehnrohres am Krümmer hat sich verabschiedet. Dadurch bewegte es sich nach aussen und mehrere Dichtungen wurden dadurch zerstört. So zumindest habe ich es verstanden.

Nach kurzer Absprache mit meinem Chef sollte ich das dort reparieren lassen. Aber wie das so ist, fehlten die passenden Teile am Lager. Jetzt wird der Schaden am morgigen Montag in der heimischen Werkstatt behoben. Auch gut, darf ich morgen erst später anfangen.

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Effizienz lernen. Von SaniFair.

Ich habe schon länger nichts mehr über SaniFair geschrieben. Das bedeutet aber nicht, dass meine Zufriedenheit mit deren Duschen überhand genommen hat. Nein, eigentlich nicht.

Letzten Montag, A 45, Langen-Bergheim, Fahrtrichtung Aschaffenburg. Nach dreimaligen vorsichtigen Rufen kommt die Bedienung der Raststätte an die Kasse:

Guten Abend. Einmal Duschen bitte!
Macht drei Euro und den Fahrzeugschlüssel bekomme ich auch!

Joa. Ist die Dusche wenigstens sauber?
Woher soll ich das wissen? Ich weiß nur, dass da unten keiner mehr ist!

Hmm. Also macht niemand mehr sauber?
Das habe ich doch eben gesagt. Wenn Ihnen das nicht passt, gehen Sie halt wieder. Keiner zwingt Sie hier zu duschen!

Ich bezahle, gebe den Lkw-Schlüssel als Pfand ab und gehe eine Etage tiefer. Am Drehkreuz zahle ich noch einmal 70 Cent, laufe einmal nach links und schließe die Tür zum Duschraum auf. Als erstes kommt mir ein Schwall heißer, stickiger Luft entgegen. Ich trete einen Schritt zurück und warte kurz. Das bissel Hoffnung auf etwas frische Luft erfüllt sich aber nicht.
Also betrete ich den Raum. Im selben Augenblick bereue ich, keine Gummistiefel angezogen zu haben. Der ganze Boden stand unter Wasser.

Jatzt muss ich SaniFair aber mal loben. Die denken durchaus ökonomisch. Statt Geld für eine Reinigungskraft auszugeben, die auch am Abend für Sauberkeit sorgt, investieren die lieber in einen Gummiabzieher. Der stand in einer Ecke. So hat jeder Benutzer die Möglichkeit, das Wasser selbst wegzuschieben. Das ist wirklich clever.

Apropo sparsam. Gespart wurde auch am Toilettenpapier. Das war nämlich nicht vorhanden. Ist wohl nutzlos. Schließlich will man eh duschen. Es geht noch weiter. Damit keiner unnötig Strom verbraucht, wird auch noch die einzige Steckdose bearbeitet. Ohne Plastikabdeckung wagt sich da niemand dran. Erst recht nicht in einem Feuchtraum.

Steckdose bei SaniFair

Das das Wasser vom Waschbecken nur läuft, wenn man ständig auf die Armatur drückt, schockt einen danach auch nicht mehr. Im Gegenteil. Der Stolz, die Sparsamkeit dieser Firma unterstützen zu dürfen, überstrahlt alles. Vielleicht ist es aber auch nur die Erleichterung, eine SaniFair-Einrichtung mal wieder überlebt zu haben. Zumindest für den Augenblick.

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Lkw sicher be- und entladen

Nirgends passieren in der Arbeitswelt mehr Unfälle, als beim Be- und Entladen von Autos, Lieferwagen und Lkw. Häufig herrscht Zeitdruck und diese eigentlich eher unspektakuläre Aufgabe erfolgt „mal eben so“ nebenbei. Häufig wird der Be- und Entladevorgang erst gar nicht als eigenständiger Arbeitsschritt erkannt und daher auch kaum mit der nötigen Sorgfalt bedacht. Denn gerade hier lauern zahlreiche Gefahren und Risiken.

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Geblitztdingens

Zwanzig Kilometer pro Stunde zu schnell kostet in Italien ab 170 Euro. Nachts ist es noch etwas teurer. Da hatte ich ja noch Glück, dass ich nur acht km/h zu schnell war. Und am Tag geblitzt wurde. So leerte sich mein Konto nur um 92.94 Euro.

Aber mal ernsthaft. Natürlich ärgert mich das. Logisch, ist eine Menge Kohle für mich. Nun ja, war ja meine Schuld. Langsamer kommt man auch ans Ziel.

In Italien geblitzt

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