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Effizienz lernen. Von SaniFair.

22 Jul 2017

Ich habe schon länger nichts mehr über SaniFair geschrieben. Das bedeutet aber nicht, dass meine Zufriedenheit mit deren Duschen überhand genommen hat. Nein, eigentlich nicht.

Letzten Montag, A 45, Langen-Bergheim, Fahrtrichtung Aschaffenburg. Nach dreimaligen vorsichtigen Rufen kommt die Bedienung der Raststätte an die Kasse:

Guten Abend. Einmal Duschen bitte!
Macht drei Euro und den Fahrzeugschlüssel bekomme ich auch!

Joa. Ist die Dusche wenigstens sauber?
Woher soll ich das wissen? Ich weiß nur, dass da unten keiner mehr ist!

Hmm. Also macht niemand mehr sauber?
Das habe ich doch eben gesagt. Wenn Ihnen das nicht passt, gehen Sie halt wieder. Keiner zwingt Sie hier zu duschen!

Ich bezahle, gebe den Lkw-Schlüssel als Pfand ab und gehe eine Etage tiefer. Am Drehkreuz zahle ich noch einmal 70 Cent, laufe einmal nach links und schließe die Tür zum Duschraum auf. Als erstes kommt mir ein Schwall heißer, stickiger Luft entgegen. Ich trete einen Schritt zurück und warte kurz. Das bissel Hoffnung auf etwas frische Luft erfüllt sich aber nicht.
Also betrete ich den Raum. Im selben Augenblick bereue ich, keine Gummistiefel angezogen zu haben. Der ganze Boden stand unter Wasser.

Jatzt muss ich SaniFair aber mal loben. Die denken durchaus ökonomisch. Statt Geld für eine Reinigungskraft auszugeben, die auch am Abend für Sauberkeit sorgt, investieren die lieber in einen Gummiabzieher. Der stand in einer Ecke. So hat jeder Benutzer die Möglichkeit, das Wasser selbst wegzuschieben. Das ist wirklich clever.

Apropo sparsam. Gespart wurde auch am Toilettenpapier. Das war nämlich nicht vorhanden. Ist wohl nutzlos. Schließlich will man eh duschen. Es geht noch weiter. Damit keiner unnötig Strom verbraucht, wird auch noch die einzige Steckdose bearbeitet. Ohne Plastikabdeckung wagt sich da niemand dran. Erst recht nicht in einem Feuchtraum.

Steckdose bei SaniFair

Das das Wasser vom Waschbecken nur läuft, wenn man ständig auf die Armatur drückt, schockt einen danach auch nicht mehr. Im Gegenteil. Der Stolz, die Sparsamkeit dieser Firma unterstützen zu dürfen, überstrahlt alles. Vielleicht ist es aber auch nur die Erleichterung, eine SaniFair-Einrichtung mal wieder überlebt zu haben. Zumindest für den Augenblick.

6 Tonnen geladen zu “Effizienz lernen. Von SaniFair.”

  1. 1
    Jens meint:

    Den Fahrzeugschlüssel abgeben?

    Never ever, sorry. Perso oder so fände ich ja noch okay, aber Fahrzeugschlüssel?? Ist das überall so?

    Weiß dein Chef und seine Kunden, dass du sein Betriebsvermögen einem potentiellen Diebstahl aussetzt, indem du den Schlüssel jemand Fremdem überlässt?

  2. 2
    maik meint:

    Da wo man Sanitairräume nur mit einem Schlüssel betreten kann, ist das so. Die Betreiber wollen so verhindern, dass dieser Schlüssel verschwindet und das Schloss ausgewechselt werden muss. Deshalb dieses Tauschgeschäft Schlüssel gegen Schlüssel.

  3. 3
    Crossi meint:

    Perso darfst auch net abgeben….

  4. 4
    maik meint:

    Auch den wollen einige Firmen, bei denen man be- oder entlädt, sehen. Und ja, auch die Daten werden teilweise gespeichert. Ob das zulässig ist? Da bin ich leicht überfragt.

  5. 5
    Gast meint:

    Den Fahrzeugschlüssel wollte man von mir in einem anderen Zusammenhang auch schon öfter als Pfand haben.

    Ich habe den nie abgegeben, aus folgendem Grund und mit folgender Argumentation:

    – Ich kann nicht kontrollieren, ob irgendwer mit dem Ding mein Fahrzeug aufschließt, dieses durchsucht und ggf. Dinge entwendet

    – Ich kanne ebenfalls nicht verhindern, dass jemand sich den Schlüssel greift und mit meinem Fahrzeug wegfährt

    – Wenn ich Ihnen den Schlüssel als Pfand aushändige, tragen Sie die Verantwortung für den Schaden, falls sowas, auch ohne dass Sie fahrlässig handeln, passiert – können und wollen Sie das?

    – Außerdem untersagt mir mein Arbeitgeber strengstens, die Gewalt über das Fahrzeug (und somit auch den Schlüssel) an betriebsfremde Personen zu übergeben, und zwar stets und immer mit Ausnahme von Werkstattaufenthalten.

    Dann war das Thema stets durch; war allerdings auch, wie gesagt, ein anderer Zusammenhang.

  6. 6
    Nur so ganz kurz bemerkt | Quetschkommo.de meint:

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    […] haben die Jungs hinterm Lenkrad auch geheime Superkräfte, da muss ich mich mal bei Maik schlau machen, der kennt sich da sicher […]

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