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Kategorie: Raststätten

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Ein treuer Leser dieses Weblogs hat mir folgenden Hinweis geschickt:

Hallo Maik,

ich habe eine Mail mit nachfolgendem Inhalt erhalten. Vielleicht hast du oder jemand der deinen Blog liest, Interesse an diesem Thema bzw. dieser Veranstaltung:

„Sehr geehrte Kolleginnen und Kollegen,

nachfolgend sende ich Ihnen ein Angebot zum Thema „Telematisches LKW-Parken“ der TelematicsPRO e.V..

Die Verfügbarkeit von Lkw-Parkplätzen ist seit geraumer Zeit eine große Herausforderung im Bundesfernstraßennetz. Neben dem Bau neuer Stellflächen sind auch digitale, telematische Parkverfahren dringend notwendig. Der Einsatz dieser Technologien soll die vorhandenen Kapazitäten besser nutzen und aufwendige Neubau-Maßnahmen reduzieren. So können zum Beispiel beim sogenannten Kompaktparken mehrere LKW hintereinander platzsparend in einer Reihe parken.

Hierzu findet am 31.05.2016 eine Tagung in Weimar statt.

Das Programm und Anmeldeformular finden Sie hier:
telematicspro.de/telematisches-lkw-parken/

Klar interessiert mich das Thema. Die Parkplatznot nimmt ja immer drastischere Ausmaße an. Mittlerweile parken einige Fahrer selbst auf dem Pannenstreifen. Mit teilweise schlimmen Folgen. Dieser Unfall z.B. bei Nürnberg dürfte noch einigen in Erinnerung sein.

Nur leider kann ich daran nicht teilnehmen. Dienstag ist ein Arbeitstag. Aber eventuell hat ein anderer daran Interesse. Das wäre schön.

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Ein Obolus für den Chef

Es gibt tatsächlich noch Tankstellen an der Autobahn, die ohne SaniFair auskommen. Da steht wie zu Urzeiten ein Spendenteller am Eingang und die Klofrau sitzt oder steht daneben.
Ihre Hauptaufgabe ist, neben den reinigen der Örtlichkeiten, jeden böse anzuschauen, der keinen Obolus hinterlässt.

Natürlich hängt über dem Teller ein Zettel, der zu dem Trinkgeld auffordert. Ich habe die Frau gefragt, wer das Geld bekommt. Also sie oder Ihr Chef. Die Antwort war klar. Natürlich Ihr Arbeitgeber.
Dreißig Cent hab ich ihr trotzdem in die Hand gegeben. Obwohl mir klar war, dass sie das Geld nicht selber behält, sondern später auf den Teller legt. Das ist osteuropäische Ehrlichkeit. Oder von mir aus auch Ergebenheit.

klobettelei

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Kompromiss

Was für ein herrlicher Frühlingstag. Selbst auf einer Autobahnraststätte kann man den genießen.

Ich würde gern die Türen vom Lkw weit öffnen. Doch dann umweht mich ein herber Geruch von Urin.
Also ziehe ich die Vorhänge zu und lass mich von der trockenen Kühle der Standklima berieseln.

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Festa in Italia

Italiener sind cool. Feiern Ende April einfach ihren Tag der Befreiung. Die machten also heute das, was man landläufig von ihnen erwartet. Nämlich nix.
Selbst „Tag der Befreiung“ klingt auf italienisch viel sinnlicher: „Anniversario della Liberazione“.

Gut, davon habe ich nichts. Ich stehe mir am Irschenberg die Reifen eckig. Und darf um kurz nach drei morgen früh aufstehen.
Aber dafür sind morgen hoffentlich meine Italiener ausgeschlafen.

Na denn. Immerhin die Aussicht stimmt. Und die Standheizung rappelt. Gute Nacht 🙂

aussicht am Irschenberg

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(M)eine Gute Nacht Geschichte

Da wo ich diese Nacht parke ist zwar Halteverbot, aber es geht nicht anders. Die regulären Plätze sind alle belegt.
Aber hier stand ich schon öfter. Die Polizei ist nett und kassiert nicht ab.

Zumal ich hier keinen störe. Dumm ist nur, dass es arg bergauf geht. Ich penne also quasi in Hanglage.

Apropo Hanglage. Wusstet Ihr, dass es in Thüringen Hangschafe gibt?
Das sind Tiere, die ihr ganzes Leben an steilen Hängen weiden. Und damit die gerade stehen, wurden die so gezüchtet, dass die Beine auf der linken Seite kürzer sind.

Bereits als Lämmer lernen die, sich nicht zu drehen. Denn dann ist ja klar, was passiert. Die kullern den Hang hinunter und das war’s. Ende im Gelände.
Aber so ein Schaf ist klug und wenn es einmal gestürzt ist, merkt es sich das.

So, ich werde jetzt auch Hangschafe zählen. Denn um fünf morgen früh ist die Nacht vorbei.

Halteverbot

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Kaffee mit Goldstaub

Oho, dachte ich. Drei Euro vierzig für einen kleinen Becher Kaffee, ist ja schon ein wenig happig. Zumal da wirklich nicht viel drin ist. Zwei, drei mal angesetzt und schon ist er alle.

Kaffee mag ich nicht sonderlich, deshalb macht mir dieser Preis auch nichts aus. Aber Kollegen von mir trinken den schon regelmäßig.
Aber ich denke, für diesen Betrag würden die sich auch keinen kaufen. Hoffe ich zumindest.

Ein Espresso kostete übrigens 2.50. In Italien verlangt man dafür achtzig Cent .Oder mal einen Euro. Und dort wird er frisch aufgebrüht.

kaffepreis unverschämt

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Überraschung auf Rasthöfen

Auch in diesem Jahr waren am ersten und zweiten Weihnachtsfeiertag viele nette Menschen unterwegs, um Lkw-Fahrern die auf Rasthöfen die Festtage verbringen durften, kleine Geschenke zu überbringen. Das waren wieder einmal schöne Aktionen.

Aber natürlich gab es auch Kritik und Spott. Den „intelligentesten“ Beitrag der in diese Richtung ging, habe ich auf Facebook gelesen. Da äusserte sich jemand in etwa sinngemäß so, dass sich das Verteilen von kleinen Tüten mit Süßigkeiten im Osten Europas herum sprechen würde.

Facebook

Klar. Die fahren nur wegen der Süßigkeiten nach Deutschland und verzichten auf ein Weihnachtsfest mit ihrer Familie. Ehrlich, dümmer geht es kaum.

In diesem Video wird über eine der Aktionen berichtet. Interessant sind auch die Anmerkungen darin.

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Weitere Informationen


Original-Link
>>>

Noch eine kleine Anmerkung: Die ursprüngliche Initiatorin dieser Aktion heißt Jacqueline Scholz. Sie füllte in Eigenregie bereits 2011 mehr als 2 000 Tüten und verteilte diese an über die Feiertage „gestrandete“ Lkw-Fahrer.
Übrigens wurde auch ihr damals Geltungssucht und ähnliche Sachen vorgeworfen – und zwar vom im letzten Absatz des bei eurotransport erwähnten Forum. Solche Anschuldigungen sind also nix neues.

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Hinterland

Früh, halb sechs am Rasthof Kiefersfelden:

Guten Morgen. Zeitungen haben Sie noch nicht?“

„Na, wir san die letzten in Deutschland die se kriegen!“

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