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Kategorie: Lkw

Vor dem Aufstehen

Eigentlich müßte ich schon hundemüde in meinem Bettchen liegen! Der Grund? Heute früh (kacke, gestern früh) gegen Acht klingelte das Firmenhandy.

Ich drückte noch im Tiefschlaf diese grüne Taste. Noch ehe ich etwas sagen konnte, meldete sich mein Chef: „Wann bist Du hier?

Äh, wo hier?
Na hier, heute ist TÜV!
Nee, heute ist Samstag!
Samstag ist TÜV! Wo ist der Lkw?
Äh, auch hier!

Was folgte, klang wie ein gestresstes Stöhnen: „Der Lkw muß zum TÜV. Der TÜV – Mensch kommt nur alle 4 Wochen, dass weist Du doch. Welchen Auflieger hast Du dabei?
Hmm… Ähh…, ich glaube den 292!
Ahhhhh, der ist auch fällig!
Tja, dass hättest Du mir sagen müssen. Riechen kann ich das noch nicht. Dann muß das halt in 4 Wochen gemacht werden!
Da habe ich jetzt schon 14 Fahrzeuge. Mit Deinen sind es schon 16. Das nimmt doch dann wieder kein Ende!

Damit war das Gespräch von seiner Seite aus beendet und was schlimmer war: Ich war munter…

PS. Bevor irgendwelche Fragen kommen: Ja, ich hatte das Handy im Schlafzimmer. Der Grund ist ein (in meinen Ohren) so nervender Weckton, bei dem man aufstehen muß.
Nur war dieses Aufstehen nicht vor 10.00 Uhr geplant 😉

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Der Kunde ist König

Folgende eMail bekam mein Disponent von einem Kunden:

Soeben erhalten wir eine Anlieferung durch Ihr Fahrzeug. Es betrifft einen Import aus Italien. Unser Versandleiter informiert mich gerade, daß Ihr Fahrer nur wenig hifsbereit ist. Er will nicht die Ladung mit einem Hubwagen so an den Rand fahren, daß unser Staplerfahrer es beim Abladen einfacher hat. Wir sind es gewöhnt, daß Fahrer beim Ab- oder Beladen in dieser Form behilflich sind. Ihr Fahrer dagegen sitzt im Führerhaus und läßt es alles geschehen. Dies finden wir so nicht in Ordnung. Vielleicht können Sie intern diesbezüglich einmal mit Ihrem Fahrer sprechen. Danke.

Mit freundlichen Grüßen…

5 Minuten später kam dieser Zusatz:

Hallo Herr Disponent*!
Eine ergänzende Information: Ihr Fahrer fuhr auf den Hof und öffnete seinen LKW seitlich. Unser Versandleiter hat ihn daraufhin gebeten rückwärts zur 2. Halle hoch zu fahren, weil dort die Entladung schneller geht. Das hat der Fahrer verweigert. Er blieb dort stehen, wo er sich hingestellt hat seitlich geöffnet und sich anschließend ins Führerhaus gesetzt. Er hat sich demnach auch Anweisungen unseres Personals widersetzt.

Dieser „Import aus Italien“ bestand aus Paletten, wobei jede Palette ungefähr 700 Kilogramm wog. Der Lkw sollte rückwärts auf eine steile Rampe gefahren werden. Das hätte bedeutet, dass ich jede dieser Paletten bergauf hätte schieben müssen.
So habe ich es vorgezogen, die Seite des Aufliegers zu öffnen, damit seitlich abgeladen werden kann.

Komischerweise war der Staplerfahrer (der wohl auch gleichzeitig Versandleiter ist) damit einverstanden.
Das ich im Führerhaus gesessen und alles habe geschehen lassen, entspricht ebenfalls nicht der Wahrheit.

Aber nun ja – der Kunde ist König und belassen wir es dabei…

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Lkw aus Nahost

Diese Iraner fotografierte ich letzten Freitag auf einem Rasthof bei Mailand.

Bei dem Renault kommt das Fahrerhaus aus Frankreich, das Fahrgestell aus Deutschland, der Motor aus den USA und die Endmontage findet im Iran statt.

Volvo dagegen expodierte vor einigen Jahren eine größere Anzahl Lkw in den Iran. Das dürfte wohl auch der Grund sein, dass man hauptsächlich dieses Fabrikat bei uns herumfahren sieht.

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62. IAA Nutzfahrzeuge

Zur Zeit findet die 62. IAA Nutzfahrzeuge 2008 in Hannover statt.
Diese setzt in diesem Jahr neue Rekordmarken bei der Anzahl der Aussteller, der Internationalität sowie der belegten Ausstellungsfläche.
Die Zahl der Aussteller liegt mit rund 2.000 um ein Viertel über dem bisherigen Rekordjahr 2006, die Ausstellungsfläche ist mit 275.000 Quadratmetern um 10 Prozent größer als vor zwei Jahren.

IAA Hannover 2008

Die Hersteller von Lastwagen und Bussen fahren zur Branchenshow in Hannover dennoch nicht ohne Sorgen. Die weltweite Konjunkturabschwächung belastet das Geschäft in den USA und Westeuropa. Wer Wachstum will, muss nach Asien, Russland oder Südamerika ausweichen.
Zugleich wächst angesichts des Klimawandels der Druck, immer umweltfreundlichere Fahrzeuge zu bauen, was wiederum zusätzliche Investitionen erfordert.

Hier findet Ihr einige Eindrücke >>>

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Beulenpest

Zwei Spanngurte um jedes Paket, die Pakete noch einmal in sich gegurtet, vorsichtig gefahren und trotzdem hing das Zeug in der Plane.

Glücklicherweise ist alles gut gegangen, auch wenn beim Empfänger alles per Hand abgeladen werden mußte. Dort war man natürlich alles andere als begeistert.

Was bleibt ist die Erkenntnis, dass gute und auf den ersten Blick ausreichende Ladungssicherung halt doch nicht immer ausreicht.

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Warum fällt mir so etwas nicht ein

Am kommenden Montag will der 34 – Jährige Berufssoldat Marco Hellgrewe im niedersächsischen Bergen einen Rekordversuch starten.
Er will mit einem Giga – Liner acht Stunden lang rückwärts fahren. Die Strecke führt vom Truppenübungsplatz in Bergen über die Panzerstraße durch den Landkreis Soltau-Fallingbostel und zurück.

Um einen Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde zu erreichen, darf die Fahrt nicht unterbrochen werden. Begleitet wird die von der Landesverkehrswacht Niedersachsen und dem Verband der Automobilindustrie (VDA) unterstützte Aktion von einer Spendensammlung zugunsten der Hannelore-Kohl-Stiftung.

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Ein perfektes Haus

Wenn schon, denn schon„, dachte sich wohl der stolze Besitzer dieses Trucks und baute eine passende Garage zum Haus.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen 🙂

Gefunden bei: flickr

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