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Kategorie: Lkw

Ladungssicherung für Dummies

In der Firma für die ich fahre, werden regelmäßig Lehrgänge über Ladungssicherung angekündigt, an denen sowohl Fahrer, als auch Lagerfachkräfte teilnehmen können.
Soweit, so gut…

Heute abend war wieder einmal das Laden von Stückgut angesagt. Das heißt, man lädt Paletten, die der Nahverkehr beim Kunden abholt und dann zur heimischen Spedition fährt.
Diese Paletten gehen widerum zu einer anderen Spedition, die der dortige Nahverkehr dann zum jeweiligen Adressaten fährt.
In meinem Fall ist das eine Spedition in der Nähe von Bologna.

Das blöde dabei ist, dass der Auflieger des öfteren bereits angeladen ist und die angegebenen Lademeter nicht stimmen.
Mein direkter Kunde hatte z.B. 6 Lademeter angegeben, aber gut 10 Meter gebraucht. So fehlten 4 Meter für das Stückgut. In solch einem Fall wird geschaut, welche Sendungen als Termingut deklariert sind und diese werden dann vorrangig geladen.

Das dabei auch Paletten gestapelt werden, ist irgendwo logisch. Nur wenn ich als Fahrer sage, dass dieses und jenes so nicht geht, weil ich es nicht sichern kann und meine Sprüche sowohl vom Staplerfahrer als auch vom Lagermeister mit einem blöden Grinsen und dummen Sprüchen beantwortet werden, dann werde ich nicht einfach nur grantig, sondern sehr grantig.
So erzählte mir z.B. der Lagermeister, dass es völlig ausreichen würde, gestapelte Paletten ohne Formschluß nach vorne, nur mit einem Spannbrett zu sichern. Da würde nichts passieren, dass würde er immer so machen.

Warum nehmen diese Leute an Lehrgängen teil, in denen das Thema Ladungssicherung thematisiert wird? Etwa nur, weil es Kaffee und belegte Brötchen gibt?

Traurig, wenn davon absolut nichts hängenbleibt und ich mir solch eine gequirlte Gülle von denen anhören muß…

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Ich denke NIE wieder mit

Sömmerda bei Erfurt, heute morgen um kurz nach sieben. Auf meinem Auflieger lagen sieben Formrahmen.
Laut Lieferscheine waren drei für eine Firma in Sömmerda bestimmt, drei für VW in Braunschweig und einer für eine Firma in Burg bei Magdeburg.
Blöd nur, wenn die Dinger in etwa gleich aussehen und der Kollege, der die Dinger letzte Woche vorgeladen hat, telefonisch nicht erreichbar ist und mir somit keiner sagen kann, welche Firma welchen Rahmen bekommt.
Die Kollegen in Sömmerda kamen schließlich mit Musterplänen und verglichen diese mit den Rahmen. Schon war klar, welche dort verbleiben.
Abgeladen war fix und so ging es auf den Weg nach Braunschweig.

Kurz vor Sondershausen klingelte das Handy und mein Disponent erzählte mir irgendetwas von einem fehlenden Rahmen in Sömmerda und ob ich denn sicher wäre, richtig abgeladen zu haben.
Klar, da fehlt nix„, erwiderte ich und nicht ohne Stolz erzählte ich weiter, wie ICH die Rahmen auseinanderhielt und welche jeweils für Braunschweig und Burg bestimmt sind.

Wieso Burg? Hab ich letzte Woche irgendetwas von Burg erzählt?“ unterbrach er mich.
Äh nö, aber laut Lieferschein ist…“ Weiter kam ich nicht.
Fahr zurück nach Sömmerda, das Ding ist für die bestimmt, da wartet man schon drauf!

🙁

Achso – die Strassen sahen heute früh so aus:

Schnee

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Ein Traum wird wahr

Jeder hat so seinen Traum, nur die wenigsten erfüllen sich diesen. Einer der sich seinen Traum erfüllte, ist Roland Singer.

Er wollte ein nicht alltägliches Auto in einer nicht alltäglichen Farbe. So brachte er seine Wünsche und Ideen auf ein Blatt Papier:

Zeichnung

Jetzt hatte er schon einmal einen Entwurf. Doch dann begannen die Probleme – es gab schon einen goldenen Longliner und er wollte sich ja abheben und etwas einzigartiges schaffen.

Die Entwürfe wurden abgeändert und es man einigte sich auf die Farbe orange. Dann begann der Aufbau:

Aufbau

Wieviel Arbeit und Mühe dahinter steckt, kann man bei den folgenden Bildern nur erahnen: >>>

Aber was zählt, ist die Erfüllung seines Traumes und die kann man hier bestaunen:

Longliner

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Die neuen Mautsätze

Am 1. Januar 2009 steigt die Maut auf deutschen Autobahnen und bestimmten Bundesstrassen für Lkw ab zwölf Tonnen zulässigem Gesamtgewicht.

Euro 5 – Fahrzeuge mit drei Achsen incl. Anhänger oder Auflieger zahlen dann 14,1 Cent, mit vier und mehr Achsen 15,5 Cent pro Kilometer.
Das sind rund 40% mehr als bisher.

Wer mit einem Dreiachser der Schadstoffnorm Euro 4 unterwegs ist, dem kostet der Kilometer künftig 16,9 Cent pro Kilometer. Mit einem Vierachser sind es schon 18,3 Cent/km.

Bei Euro-3-Lkw erhöht sich die Kilometermaut auf 19 Cent für Fahrzeuge mit drei Achsen und auf 20,4 Cent mit einer vierten Achse.

Die neuen Mautsätze auf einen Bick >>>

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Mustangs auf großer Reise

Marco berichtet in seinem Blog über eine ungewöhnliche Lieferung aus den Staaten – einen 2007er Mustang mit Shelby Paket und einen Mustang Bullitt aus 2008.

Als der Anruf eines Bekannten von Ihm kam: “Hast Du morgen Zeit? Der Container mit den Mustangs kommt zwischen 10.00 und 11.00 Uhr”, sagte er natürlich zu.
Logisch, denn wer lässt sich solch eine Gelegenheit schon entgehen?

Interessant für einige dürfte sicher die Verladung dieser Teile sein: Die Autos werden in den Container geschoben und durch Seile und Holzkeile gesichert. Die Holzkeile werden mit Nägeln im Boden befestigt.
Die Autos stehen so fest und sicher.

Auf den Bildern ist das gut zu erkennen:

PS. Vielen Dank an Marco für die Bilder…

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Prädikat: Ungewöhnlich

Dieses Teil steht im Scania-Museum in Södertälje, Schweden:

Scania - Aquarium

Solange man damit nicht selber baden geht 😉

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ADAC – Pannenstatistik

Der „ADAC-Truckservice“ veröffentlichte seine LKW Pannen-Statistik für das erste Halbjahr 2008. Aus dieser Statistik geht hervor, dass die häufigste Pannenursache noch immer Reifenschäden sind. Deren Anteil liegt bei 26,2%.
Knapp dahinter liegen Elektronikdefekte, deren Anteil 24,7% ausmachen.

Mit 19,9 % rangieren Motor-Defekte auf Platz 3, Bremsen-Defekte sind dagegen nur noch in knapp 5 % der Fälle die Pannenursache.

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