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Kategorie: Lkw

Kein Schnee, keine Kälte

Am Mittwoch war ich im Wallis – Komplettladung für eine Firma in Turtmann. Laden sollte ich in Italien. Was lag also näher, über den Simplon zu fahren. Eigentlich hatte ich gehofft, ein wenig Schnee zu sehen. Aber selbst in zweitausend Meter Höhe war vom Winter kaum etwas zu spüren. Selbst die Temperatur lag bei relativ milden fünf Grad. Plus wohlgemerkt.

Kein Schnee am Simplon

Mich erstaunte, dass viele Laster über den Pass fuhren. Klar, er kostet nichts. Von der LSVA auf Schweizer Seite mal abgesehen. Und man darf ihn mit Gefahrgut befahren. Dementsprechend hatten viele Lkw die Warntafeln offen.
Beladen ist es für die Maschine aber eine Quälerei. Die Steigung und das anschließende Gefälle nimmt jeweils kein Ende. Gut, ich bin leer da drüber. Für mich war es angenehm – und mal was anderes als Gotthard, Tauern oder Brenner.

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Polizisten nehmen Maß

Eng ist’s, so eng, dass vielleicht gerade zwei Autos aneinander vorbei kämen. Eine gewöhnliche Straße eben, wie sie in einem dicht bebauten städtischen Wohngebiet typisch ist. Im Prinzip hat Heribert Gosebrink mit seinem überlangen Gefährt hier nichts verloren.

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Sie haben Post

Tim schickte mir folgende Nachricht:

Hallo,
Vieleicht von Interesse für dich. Deine Meinung dazu würde ich gerne lesen.

www.derwesten.de/staedte/muelheim/gefaehrliche…

Tja,

bisher wurde ich noch nie überfallen. Weder beruflich, noch privat. Einem Kollegen wurde mal mitten in der Nacht die Batterieabdeckung geklaut. Das ist das einzige Vorkommnis, welches mir aus meinem Bekanntenkreis berichtet wurde. Und als Überfall kann man das auch nicht bezeichnen.

Selbst in Italien verbringe ich meine Nächte auch mal Abseits von Rasthöfen, so z.B. in Industriegebieten. Gut, eine Ausnahme bildet dabei der Großraum Neapel. Da ziehe selbst ich es vor, an der Autobahn stehen zu bleiben. Aber sonst bin ich da relativ schmerzlos.
Auch von Sicherungsmaßnahmen, wie z.B. mit einem Spannset die Türen von innen sichern, halte ich nichts. Gauner finden immer Mittel und Wege, in’s Fahrzeuginnere zu kommen. Da lassen die sich wohl kaum von einem Gurt abschrecken.

Zu den Absatz mit den Schüssen auf Autotransporter – die Polizei geht wohl mittlerweile davon aus, dass die Neuwagen von einem anderen Lkw aus attackiert wurden. Zumindest meine ich, dass irgendwo gelesen zu haben.

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Coca Cola Weihnachtstruck-Tour 2011

Ab dem kommenden Wochenende sind Sie wieder unterwegs: Die Coca-Cola Weihnachtstrucks. Ab halb drei steht so ein Teil u.a. in Essen. Da geht sicher Ralf’s größter Wunsch in Erfüllung.

Die Termine 2011 der Coca Cola Weihnachtstrucks:

26.11.2011, Samstag
14.30–19.30 Uhr Essen, Limbecker Platz
14.30–19.30 Uhr Riegel, Kirchplatz
14.30–19.30 Uhr Saarbrücken, Vorplatz Kongresshalle, Hafenstraße

27.11.2011, Sonntag
14.30–19.30 Uhr Koblenz, Am Löhrrondell
14.30–19.30 Uhr Pirmasenz, Oberer Schloßplatz
14.30–19.30 Uhr Ulm (Münsterplatz)

28.11.2011, Montag
14.30-19.30 Uhr Leverkusen (Breitenbachstraße gegenüber Kaufhof)
14.30-19.30 Uhr Frankenthal (Weihnachtsmarkt, Rathausplatz)
14.30-19.30 Uhr Offenburg (Rathausplatz)

29.11.2011, Dienstag
14.30-19.30 Uhr Mönchengladbach (Alter Markt)
14.30-19.30 Uhr Wiesbaden (Dern’sches Gelände)
14.30-19.30 Uhr Schwäbisch Gmünd (Marktplatz)

30.11.2011, Mittwoch
14.30-19.30 Uhr Kempen (Buttermarkt)
14.30-19.30 Uhr Hanau (Am Freiheitsplatz)
14.30-19.30 Uhr Pforzheim (Marktplatz)

01.12.2011, Donnerstag
14.30-19.30 Uhr Dormagen (Vor dem Historischen Rathaus)
14.30-19.30 Uhr Hannover (Ernst-August-Platz)
14.30-19.30 Uhr Heilbronn (Lohtorstraße)

02.12.2011, Freitag
14.30-19.30 Uhr Stolberg (Kaisersplatz)
14.30-19.30 Uhr Wolfenbüttel (Stadtmarkt)
14.30-19.30 Uhr Rottenburg a. N. (Platz an der Zehntscheuer)

03.12.2011, Samstag
14.30-19.30 Uhr Langenfeld (Stadthallenvorplatz)
14.30-19.30 Uhr Peine (Echternplatz)
14.30-19.30 Uhr Nagold (Vorstadtplatz)

04.12.2011, Sonntag
14.30-19.30 Uhr Gotha (Neumarkt)
14.30-19.30 Uhr Aulendorf (beim Schloß)

05.12.2011, Montag
14.30-19.30 Uhr Stadthagen (Am Markt)
14.30-19.30 Uhr Memmingen (Illerpark)

06.12.2011, Dienstag
14.30-19.30 Uhr Weimar (Theaterplatz)
14.30-19.30 Uhr Oberhausen (CentrO, Luise-Albertz Platz)
14.30-19.30 Uhr Fürstenfeldbruck (Rathausplatz)

07.12.2011, Mittwoch
14.30-19.30 Uhr Oelsnitz/E. (Rathausplatz)
14.30-19.30 Uhr Bochum (Ruhr-Park)
14.30-19.30 Uhr Altötting (An der Hofmark)

08.12.2011, Donnerstag
14.30-19.30 Uhr Sangerhausen (Bahnhofstraße)
14.30-19.30 Uhr Paderborn (Domplatz)
14.30-19.30 Uhr Schwandorf (Marktplatz)

09.12.2011, Freitag
14.30-19.30 Uhr Burg (Rolandplatz)
14.30-19.30 Uhr Salzkotten (Marktplatz vor dem Rathaus)
14.30-19.30 Uhr Garching bei München (Rathausplatz)

10.12.2011, Samstag
14.30-19.30 Uhr Wustermark/OT Elstal („Designer Outlet Berlin“ Center, direkt an der B5)
14.30-19.30 Uhr Cloppenburg (Stadtmitte Beckermann-Kurve, Bahnhofstraße/Sevelter Str.)

11.12.2011, Sonntag
14.30-19.30 Uhr Cottbus (Stadthallenvorplatz, Berliner Straße)
14.30-19.30 Uhr Pinneberg (Drosteivorplatz, Dingstätte)
14.30-19.30 Uhr Bayreuth (Ehrenhof)

12.12.2011, Montag
14.30-19.30 Uhr Potsdam (Platz am Brandenburger Tor)
14.30-19.30 Uhr Lübeck (CITTI-PARK, Herrenholz 14)

13.12.2011, Dienstag
14.30-19.30 Uhr Hamburg (Tibarg Hamburg Niendorf)
14.30-19.30 Uhr Würzburg (Viehmarkt an der Friedensbrücke)
14.30-19.30 Uhr Kyritz (Marktplatz

14.12.2011, Mittwoch
14.30-19.30 Uhr Waren/Müritz (Neuer Markt)
14.30-19.30 Uhr Jever (Alter Markt)
14.30-19.30 Uhr Fürth (Fürther Freiheit am Paradiesbrunnen)

15.12.2011, Donnerstag
14.30-19.30 Uhr Rövershagen (In Karls Erlebnis-Dorf)
14.30-19.30 Uhr Brake/Unterweser (Postplatz)
14.30-19.30 Uhr Flughafen München (Galerie MAC Forum)

Für alle, die es interessiert – der Weihnachttruck in Zahlen:

Zugmaschine: Freightliner FLD Conventional Zugmaschinen für die Coca-Cola Weihnachtstour per Schiff aus den USA importiert. Fahrerhaus aus einem speziellen Aluminiumgehäuse im typischen US Design.

Hubraum: Mit 12 Zylindern und einem Hubraum von 12,7 Litern hat der Motor der Detroit Serie 60 eine durchschnittliche Lebenslaufleistung von 1,5 Millionen Meilen.

Coca Cola Weihnachttruck

Schaltung: 18 Gänge Fuller Getriebe

Länge: 16,50 Meter

Breite: 2,50 Meter

Höhe: 4 Meter

Gewicht: ca. 18 Tonnen

Wendekreis: 25 Meter

Lichtlaufleiste: Die Gesamtlänge der Lichtlaufleiste pro Truck beträgt 360 Meter.

Termine und technische Daten sind natürlich ohne Gewähr. Nicht das Ihr mich noch für irgendwelche entgangene Freuden verantwortlich macht…

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Nichts geht mehr

Ich überlege seit Tagen, mit welchen Worten ich ein Erlebnis beginnen soll. Nur irgendwie fällt mir kein passender Anfang ein. Dabei ist dieses Mißgeschick eigentlich schnell erzählt: Festgefahren habe ich den Lkw. Aber so richtig.
Nein, nicht im Schlamm oder Dreck. Sondern auf dem Parkplatz eines Einkaufszentrums. Aber von Anfang an…

Die Firma bei der ich am letzten Mittwochnachmittag entladen habe, lag in der Nähe eines größeren Supermarktes, am Stadtrand von Pordenone in Oberitalien. Was lag also näher, dort noch einige Sachen für meinen abendlichen Gebrauch einzukaufen.
Die Zufahrt zum Parkplatz war breit und teilte den Einkaufstempel von den Stellplätzen ab. Diese widerum erreichte man nach vielleicht hundert Meter über einen Kreisverkehr: Nach rechts ging es auf die Parkplätze, geradeaus weiter in Richtung Ausfahrt. Bis dahin war alles easy. Zumal kein Verbotsschild die Einfahrt für größere Fahrzeuge untersagte.
Es war nicht viel los. Einen passenden Platz für den Lkw zu finden, stellte deshalb kein Problem dar.

Eben dieses bekam ich aber nach meinen Bummel durch diverse Geschäfte. Anstatt rückwärts in den nicht weit entfernten Kreisel zu schieben, zog ich es vor, den Schildern auf dem Parkplatz zu folgen. Und damit begann mein Irrweg. Um die Ausfahrt am anderen Ende des Platzes befahren zu können, mußte ich zentimeterhohe Bordsteinkanten überwinden. Egal. Hauptsache weg. Nur führte dieser Weg in einem Bogen zurück zum Kreisverkehr. Jetzt kam ich aber von rechts und die Zufahrt zu diesen versperrten Bäume.
Der Weg zu meinem ursprünglichen Standplatz war auch nicht möglich. Hier standen diverse Verkehrsschilder im Weg. Da stand ich nun wie blöd. Irgendwie hilflos. Denn nix ging mehr.

Aber wenn die Not am größten ist, kommt ein Mensch mit Handy am Ohr und kreuzt meinen Weg. Ich beachtete Ihn erst nicht. Zu sehr war ich mit meinen Problemen beschäftigt.
Diese vergrößerten sich noch. Während ich einige Meter rückwärts fuhr, hörte ich es metallisch klimpern. Beim Versuch, einen Baum zu umkurven, übersah ich einen Wegweiser. Das Ergebnis? Schild hinüber und Plane vom Auflieger etwas eingerissen. Nun ja.
Jetzt machte sich der Telefonmann bemerkbar. Er stellte sich als Mitarbeiter des zuständigen Sicherheitsdienstes vor und sprach weiter. Nur nicht mit mir, sondern mit seinem Telefon.

Jetzt war es soweit. Der Kragen platzte. Also meiner. Erst beschimpfte ich Ihn, dann Berlusconi und am Schluß alle Italiener. Natürlich in meiner Sprache. In solchen Situationen ist es besser, wenn mich keiner versteht.
Kurz darauf trafen drei weitere Personen am Tatort ein – zwei Männer und eine Frau. Einer von denen konnte deutsch. Zeit also, meine Klappe zu halten. Der erklärte mir das weitere Vorgehen. Dieses bestand darin, dass einer vorgeht und ich Ihm folgen sollte. Mit dem Lkw. Meine Frage nach dem krummen Schild wurde ignoriert. Das besserte meine Laune zumindest etwas.

Nun ging es quer über den Parkplatz. Natürlich nicht, ohne das Äste diverser Bäume Blech und Plane streiften und Kanten diverser Absperrungen überwunden werden mußten. Mir war das zu diesem Zeitpunkt egal. Hauptsache weg von diesen Ort.
Dank tatkräftiger Hilfe gelang mir das sogar. Zum Schluss erklärte man mir, wo ich gefahrlos parken kann. Nett gemeint, aber sinnlos. Da fahre ich nie wieder hin.

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White Van Man

Cohn Structa ist eine Sache unklar und fragt:

Warum eigentlich nur Gelbe LKW ? Farballergie ? Alle Gelben sind doof ? Fährt man in gelben LKW anders als in grünen ?

Vor sechs Jahren habe ich in einem Forum über folgendes Erlebnis berichtet:

Gleich vorneweg: ich habe nichts gegen Linienfahrer.

Nur was sich gestern abend wieder auf der A5 zwischen Reiskirchen und Hattenbach abspielte (sicher nicht nur dort), ist für einen normalen Menschen nicht zu begreifen.
Da wird überholt auf Teufel komm raus (Überholverbote sind dabei egal), eingeschert wird keine 5 Meter vor einem, bergab sind 100 km/h gar nichts und das alles bei strömenden Regen.

Dann lief es bei Alsfeld kurzzeitig etwas „langsamer“ (ca. 30 – 40 km/h), da wird geschimpft auf die „Penner“, die sich erlauben, mit dieser Geschwindigkeit einem Berg hinaufzufahren u.s.w.

Und das alles von Linienfahrern (Paketdienste, Schenker, Dachser u.s.w.!

Ich bin auch kein „Unschuldslamm“, aber über solche Aktionen kann nicht mal ich mehr lachen!

So eilig kann es kein Mensch, b.z.w. Linienfahrer haben…

Wie bereits erwähnt: Das war vor sechs Jahren. Geändert hat sich seitdem nichts. Nachts über die A7 zwischen Göttingen und Kirchheim zu fahren, ist für mich ein Graus. Das oben geschilderte spielt sich (und nicht nur dort) noch immer ab.

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Ich und ein Actros

Da fährt man auf einen Autohof, um seine vom Gesetzgeber vorgeschriebene Pause zu machen und dann steht da zufällig der neue Actros rum. Anschauen durfte man Ihn, drin rum krabbeln auch.

Neuer Actros

Es ist der erste Mercedes, an dem ich wirklich gefallen finden könnte. Zumindest von innen. Gut, das Teil war dieses Megadingens – ausserdem mit diversen Extras, die wohl bei den wenigsten Arbeitgebern auf der Bestellliste landen werden.
Trotzdem war der erste Eindruck recht angenehm.

Neuer Actros

Neuer Actros

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TV – Tip: Könige der Strasse

Es ist wie ein Schweben. Hoch oben über den Straßen, in seinem gut gefederten Sitz, sieht der Mensch die draußen vorüber ziehende Welt mit anderen Augen. Das Versprechen von Unabhängigkeit, Freiheit und Abenteuer – hier wird es eingelöst.

Mit dem an allen Ecken und Enden reglementierten Alltag eines wirklichen LKW-Fahrers hat das freilich herzlich wenig zu tun. Im richtigen Leben können die Rebellen der Landstraße von jedem schlecht gelaunten Polizisten oder kleinkarierten Zöllner schnell auf den Boden der Tatsachen zurückgeholt werden.
Aber im Kino dürfen wir träumen…

Mit fünf entsprechenden Kinospielfilmen begibt sich ARTE im Oktober „on the road„: Unter der brennenden Sonne der Sahara jagt ein Laster einen anderen für 100.000 DOLLAR IN DER SONNE. In Henri Verneuils Klassiker liefern sich unternehmungshungrige Fahrer eine wilde Verfolgungsjagd voller Action und Abenteuer, an der eine Männerfreundschaft beinahe zerbricht.

In Steven Spielbergs DUELL wird das Freiheitsversprechen pervertiert, die Erlaubnis zum Brechen aller Regeln und Normen zur tödlichen Bedrohung – für den, der nicht im LKW sitzt.

Die Fahrer aus Sam Peckinpahs CONVOY fühlen, denken und handeln wie ehedem die Cowboys und erfüllen damit wie die Helden der alten Western den ewigen Zuschauertraum vom freien Leben in einem weiten Land.

Für die Brüder Joe und Paul Fabrini in Raoul Walshs Klassiker SIE FUHREN BEI NACHT bedeutet der eigene Truck vor allem wirtschaftliche Eigenständigkeit im Amerika der Großen Depression.

Und dem von Hans Albers gespielten Fernfahrer Schlüter ermöglicht das Fahrzeug zumindest für kurze Zeit das Ausbrechen aus den spießigen Konventionen der Bundesrepublik der 1950er Jahre. Die Liebe darf dann auch mal zusteigen des NACHTS AUF DEN STRASSEN.

Begleitend zu den TV-Ausstrahlungen finden sich auf den Internetseiten von ARTE.TV zahlreiche Zusatzangebote und spannende, anregende Vorabinformationen: arte.tv/trucker

Einen Überblick über die Reihe und ihre Einzeltitel könnt Ihr Euch hier verschaffen:

Alle Filme im Überblick

Convoy – Ein Spielfilm von Sam Peckinpah

Duell – Ein Film von Steven Spielberg

Sie fuhren bei Nacht – Ein Film von Raoul Walsh

Nachts auf den Straßen – Ein Film von Rudolf Jugert

Passend zur Reihe gibt es eine virtuelle Pinnwand, die man mit eigenen Erlebnissen bestücken kann: Mein Truck und ich

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