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Kategorie: Lkw

Guter Einstieg

So. Dreiundzwanzig Tonnen Kranteile mit neuem Lkw pünktlich und sicher angeliefert und entladen. Also entladen lassen. Ich soll ja bescheiden bleiben.

ladung kranteile

War genau der richtige Einstieg für den Holländer. Jetzt auf zur Ladestelle und dann ab Richtung Heimat.

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Anmeldung und Kauf von Lkw – mit den praktischen Tipps lässt sich viel Geld sparen

Der Markt für gebrauchte Brummis hat in den letzten Jahren erheblich an Fahrt aufgenommen. Vor allem im Fokus der Begierde sind dabei leichtere Fahrzeuge der Gewichtsklasse bis 3,5 Tonnen. Der Markt für Lkw und Kleintransporter ist so groß wie nie zuvor. Im Vergleich zum Vorjahr sind die Preise auf dem Lkw-Markt noch einmal deutlich gesunken. …

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Und ich nenne das Teil nicht Dafne

Letzte Woche habe ich es ja schon mal leicht umschrieben. Da waren es aber noch Bilder in einer Zeitschrift. Seit heute ist es aber real.

neuer daf

Nach über zwanzig Jahren Scania darf ich ab sofort DAF fahren. Der erste Eindruck? Die Bedienung ist ein wenig umständlicher wie im Scania. Dafür wird mein Rücken geschont. Der Holländer poltert nicht so über Fugen und Querrinnen und die Koje sieht auch wertiger aus. Aber gut, letzteres ist keine Kunst. Denn wer die Liege im Scania kennt, wird wissen was ich meine.

Fahren werde ich ihn erst mal eine Woche. Denn danach geht es für drei Wochen in meinen wohlverdienten Urlaub. Aber für einen ersten Eindruck wird es reichen.

new daf

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Was für ein Zufall

Da habe ich doch eine alte Truckerzeitschrift in einem Staufach des Lkw gefunden.

Exklusiv-Test. XF Neu gegen Alt

Na so ein Zufall. Ob das wohl was zu bedeuten hat?

Trucker Zeitschrift DaF test

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Die Nacht der Gedanken

Da bekomme ich gestern Nachmittag die Order, am heutigen Vormittag leere Fässer zu laden und ich mache mir die halbe Nacht Gedanken darüber, wie das wohl vonstatten gehen soll.
Also stehend oder liegend, doppelt, dreifach, vierfach übereinander. Beult die Plane aus, muss ich die sichern, wenn, wie kann ich die sichern?

Und dann sind es profane zwanzig Liter Bierfässchen, akurat auf Paletten gestapelt und mit Folie umwickelt. Das kann echt nicht wahr sein.

Ladung Bier Fässer

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Noch kurz warten

Geil. Meine Kollegen aus dem Lager haben mal wieder mitgedacht – Lieferscheine und Frachtbriefe da deponiert, wo ich die nicht übersehen kann.

nasse papiere

Aber in Kurzform: Mein Auflieger für diese Woche wurde am späten Freitagabend bei uns am Lager fertig geladen. Ladung habe ich eben gesichert, könnte eigentlich losfahren. Aber irgendwas ist ja immer.

Diesmal sind es die Frachtpapiere. Etwas durchnäßt und schon leicht zerfleddert.
Klar, die Idee, Lieferscheine und Frachtbriefe aussen in einer Schlaufe vom Sattel einzuklemmen, war gut. So musste ich nicht lange suchen. Wer kann denn auch ahnen, dass es auch mal stürmt und regnet.

Aber gut. Trinke ich noch nen Kaffee, oder auch zwei, und dann wird meine zuständige Fachdisponentin auch eintrudeln. Von ihr bekomme ich neue, trockene Papiere. Also alles halb so wild.

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Schweinesteak und falsche Dusche

Donnerstagabend. Kühlbox leer, Vorräte fast aufgebraucht. Schon blöd, wenn man nicht zum einkaufen kommt. Aber dafür gibt es ja SaniFair. Deren über mehrere Wochen gesammelte Bons ergibt auch ein Abendessen.

Sanifair Bons Coupons

Die Frau hinter der Kasse hat zwar erst ein wenig gemosert. So von wegen, eigentlich dürfte sie nur zehn Bons annehmen. Aber da ich so nett geschaut habe, gab’s mal ne Ausnahme.

Zu essen gab es Schweinesteak mit gerösteten Gemüße und Bratkartoffeln. Klingt zwar toll, aber über den Geschmack brauchen wir uns nicht zu unterhalten. Rasthausessen halt.

Apropo Qualität. Duschen konnte ich gestern doch noch. Aber ganz komische Geschichte. Vielleicht auch ein bissel peinlich.
Beim ersten Kunden musste ich ja länger warten. Kurz vor zwei Uhr Mittags kam ich da weg. Die zweite Ladestelle war ne kleinere Spedition. Stückgut laden. War ein elendes Gefummel, bis alles drauf war. Dazu noch viel gurten. Ladungssicherung, ihr wisst schon.

Natürlich war ich durch geschwitzt. Endgültig. Auf gut Glück fragte ich auch hier nach einer Dusche. Aber mit wenig Hoffnung. Aber siehe da, es gab eine. Obwohl. Eigentlich sogar zwei. Von der wusste ich aber noch nichts.

Der Lagermann erklärte mir den Weg. Nur da war keine Dusche, nur eine Toilette. Mit einer Kutzschüssel und einem dreckigen Waschbecken daneben.
Also ging ich eine Tür weiter. Die Aufschrift „Privato“ ignorierte ich erstmal. Dahinter eine Art Büro mit feinsten Ledersessel und kuscheliger Ledercouch.

Am Ende des Raumes noch eine Tür. Und siehe da. Ein Duschraum vom besten. Mit Edelwaschbecken und anständiger Kloschüssel. Die Wände toll gefließt. So was haben viele nicht in der eigenen Wohnung.
Ohne groß nachzudenken, nutzte ich die. Warum auch nicht? Bin ja meist ein reinlicher Mensch und hinterlasse keinen Dreck.

Grade beim trocken rubbeln, klopfte es an die Tür. „Un Momento“ rief ich. „Saró pronto presto„. Also „bin gleich fertig.“
Von draussen hörte ich böse Wörter. Ui, war wohl doch die falsche Dusche. Aber jetzt war es eh zu spät.

Kurz darauf im Lager lernte ich einen italienischen Patron so richtig kennen. Laute Wörter prasselten auf mich hernieder. Oh je.
Das wäre seine Dusche, die für die Fahrer ist nebenan und was weiß ich noch alles.
Da ist keine Dusche„, sagte ich vorsichtig. Nun stürmte er Richtung Kutzklotoilette, ich hinter her. Und siehe da. Zwischen Bückschüssel und schmutzigen Waschbecken kam in zwei Meter Höhe tatsächlich ein Rohr mit Duschkopf am Ende aus der Wand. Das habe ich echt nicht gesehen. Ich schwöre.

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Motivation pur

Eigentlich lief es gestern echt gut. Fünf Abladestellen von Brescia bis hinter Mailand. Angemeldet, Plane auf, Ware runter, Plane zu, weg. Halb drei war der Auflieger leer.
Dann fix zur ersten Ladestelle. Da war ich gegen vier. Ein Lkw an der Rampe, eigentlich kein Problem.

Für die aber schon. „Morgen früh, acht Uhr“, hieß es. „Blödmänner“, dachte ich mir. Und noch einiges mehr.

Pünktlich kurz vor acht stand ich vorhin wieder vor deren Tor. Zehn Minuten gewartet, angemeldet, um dann zu erfahren, dass deren Zeug erst gegen Mittag fertig ist. Toll.
Hätten die mir das schon gestern Nachmittag erzählt, wäre ich erst zur zweiten Ladestelle gefahren. So bräuchte ich jetzt nicht sinnlos rum stehen.

Ach so. Duschen darf man hier als Fahrer natürlich auch nicht. Schon klar.

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