Ich habe es ja schon erwähnt: Eine halbe Milliarde Euro will Daimler in die Entwicklung hochautomatisierter Lastwagen stecken. Können die sich aber sparen, denn solch ein System gibt es bereits. Nennt sich Navitronautomatikfahrsystem und funktioniert wunderbar.
Kategorie: Lkw

Ist nicht schwer zu erkennen, steht ja drauf. Iran, Islamische Republik, Amtssprache Persisch, Hauptstadt Teheran, 79 926 270 Einwohner. Steht so auf Wikipedia.
Sieht man hierzulande nicht so selten. Oft im Pulk mit mehreren Lkw. Vor Jahren habe ich in Hamburg-Waltershof mal acht, neun iranische Fahrer stehen sehen. Auch im Großraum Mailand und der italienischen A4 sieht man ab und an iranische Lkw.

Das untere Kennzeichen ist ein sogenanntes Transit-Nummernschild. Diese werden für Fahrten ins Ausland vergeben, pro Fahrzeug nur einmal ausgegeben und gelten ein Fahrzeugleben lang.
Kommentare geschlossenMorgen beginnt in Karlsruhe die Nufam. Das Motto lautet „Get things moving„. Bis Sonntag präsentieren rund 400 Aussteller alles rund um das Thema Nutzfahrzeuge. Wird interessant.

Aber nicht nur das. Vor vier Jahren war ich zum ersten Mal dort und auch diesen Samstag bin ich wieder da zu sehen. Und zwar am Stand der AidT.e.V.. Dieser befindet sich auf dem Freigelände. Unsere Themen sind u.a. die Abstandskampagne, Abbiegeassistenten und der Trixispiegel.
Also wer zur Nufam kommt, besucht uns. Es lohnt sich. Versprochen.
Ich sollte Autotester werden. Türen zuschlagen kann ich schon…
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Weitere InformationenIn der Niederlassung eines „Logistic Global Players„, irgendwo bei Turin. Das Gespräch fand dreisprachig statt, hier mal frei ins Deutsche übersetzt.

Lagerchef sagt: „Fahr an Rampe 50.“
Ich sage: „Geht nicht. Die ist vermüllt. Rampe 47 ist frei.“
Lagerchef sagt: „Dann fahr an Rampe 49.“
Ich sage: „Geht nicht. Da gibt es keine Rampe. Die 47 ist frei“
Lagerchef sagt: „Nein. Dann an Rampe 48.“
Ich sage: „Ok., mache ich.“
Lagerablader sagt: „Was machst Du hier? Bist Du blöd? Du siehst doch, dass hier Zeug rum liegt. Fahre an Rampe 47.“
Ich sage? Nix mehr…
Du musst die Ware unbedingt bis Mittag anliefern. Die warten darauf.
Also die dreiviertel Nacht nach Tirol durch gezuckelt, um die geladenen Großküchengeräte für den Neubau eines Fastfoodtempels, welcher in zwei Wochen eröffnet werden soll, abzuladen. Das pünktliche Ankommen hat auch geklappt.
Aber dann. Die Baustelle eine Katastrophe. Kaum Platz, alles war zugestellt, die Zufahrt gleichzeitig die Einfahrt eines Supermarktes.
Na ja, Bauplatz halt. Ein anderer Lkw wurde gerade entladen. Das der eine Hebebühne hatte, war für mich erstmal nebensächlich.
Den Mann, der für meine Friteusen, Eismaschinen und Grills zuständig war, habe ich schnell gefunden. Dann hieß es warten.
Nach einer knappen Stunde war ich schließlich dran. Meine erste Frage: “ Wo ist Euer Stapler?“
„Wir haben keinen“, kam als Antwort. „Wie wollt Ihr abladen? Da sind Teile dabei, die wiegen achthundert Kilo.“ “ Ja, ich habe eh kaum Leute. Wenn unsere Lkw kommen, die haben alle eine Hebebühne.“ „Tja. Ich nicht. Und nun?“ Keine Antwort und weg war er.
Also mit meinem Disponenten telefoniert. Der den Ladeauftrag nochmal rausgesucht, von Hebebühne stand da nix. Er wollte den Auftraggeber anrufen.
Schön. Und meine Zeit wurde allmählich knapp. Kurz nach Mitternacht losgefahren, jetzt war bereits Mittag. Zwischendurch noch umgeparkt, jetzt stand ich auf dem Parkplatz eines Fahrradhändlers.
Eine halbe Stunde später der Rückruf. Ich sollte noch einmal mit dem Ladenbauer reden, ob eventuell doch noch was möglich wäre. Gesagt, getan. Konnte ich mir aber sparen. War nichts zu machen.
Tja nun. Jetzt werden die Teile morgen Vormittag bei einer Spedition abgeladen und die liefern dann dort erneut an. Hoffentlich mit Hebebühne. Aber das kann mir egal sein.
Kommentare geschlossenTja. Alles noch runter bekommen gestern. Drei Kunden bis halb eins, den vierten am Nachmittag. So wie es sein muss.
Dann heute Vormittag eine Komplettladung übernommen und einmal quer durch die Schweiz Richtung Deutschland. Dank der Massen an Urlaubern ging das zwar nicht ganz so fix, aber egal.
Die Nacht verbringe ich auf einem Rasthof im Breisgau und morgen früh geht es weiter Richtung Nordhessen. Also macht Platz für mich…
1 KommentarStau, Regen, und ja, grünes Gras.

Joa. Bin wieder in Deutschland. Die Überfahrt von Sardinien aufs Festland am Montagnachmittag war weniger ruhig. Denn dieses Mal war eine Touristenfähre gebucht. Das Teil, ein Wahnsinnsklopper, natürlich voll mit Urlaubern.
Aber ich hatte eine Einzelkabine, also eine Dusche für mich allein. Ist doch auch schon mal was.

Auch wenn ich die Kabine sonst eigentlich nicht gebraucht habe. Gegen halb fünf legte der Dampfer in Olbia ab, sieben Stunden später, also kurz vor Mitternacht, war ich in Livorno. Die Zeit dazwischen verbrachte ich meist auf Deck. Wetter war ja prima.
Geladen habe ich Dienstagvormittag in der Nähe von Florenz. Konnte also den Rest der Nacht in Livorno stehen bleiben. Ideal.
Die Ladung, irgendwelche Kunststofffolien, geht ins Rhein/Main-Gebiet. Wenn ich morgen vormittag gegen neun da bin, passt das. Denn danach ist die erste Inspektion vom DAF angesagt. Der Termin steht. Und der Rest des Tages ist danach eh gelaufen.
