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Kategorie: Lkw

Ups

Neue Plane?

lkw plane auflieger

Nee. Nur mal gewaschen.

auflieger lkw plane
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Schwertransporte – Wissenswertes zu den Giganten der Straße

Sie sind auf der einen Seite faszinierend, sorgen aber auch immer wieder für Verkehrschaos: die Schwertransporte. Sie transportieren Güter, die aufgrund ihrer Maße oder ihres Gewichts nicht den normalerweise gültigen Vorschriften der Straßenverkehrsordnung (StVO) bzw. Straßenverkehrszulassungsordnung (StVZO) entsprechen.

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Schlaue Zitate

Viele Fußgänger oder Radfahrer sind sich dessen nicht bewusst, dass Lkw-Fahrer nicht im Stande sind, sie von allen Seiten zu bemerken. Dieses fehlende Bewusstsein ist eine häufige Ursache der Unfälle, die auch nicht selten tödlich sind.

Aus der Mitteilung des französischen Innenministerium zur geplanten Signalisierung von Lkw über 3,5 Tonnen, um auf Gefahren des „toten Winkel“ hinzuweisen.

Mehr über diese beabsichtigte Verordnung könnt Ihr hier lesen >>>

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Geflickte Schnitte

auflieger Plane geflickt
So sieht eine geflickte Plane aus

Samstagnachmittag waren alle fünf Schnitte geflickt, heute früh den Auflieger in der Sattlerei geholt. Gute Arbeit von den Mitarbeitern dort, kann man nix sagen. Besser geht es nicht.

Ein Problem war, dass an zwei Stellen die Verstärkungen der Plane mit durchgeschnitten wurden. Die mussten auch mit erneuert werden.
Die alten werden rausgezogen und neue eingesetzt. Ist wohl ziemlich zeitaufwendig, wie mir der Chef bei einer Tasse Kaffee erklärte.

Trotzdem ärgerlich. Da sieht man sich vor, wäscht das Teil regelmäßig, brüllt weißt Staplerfahrer an darauf hin, bitte Abstand zu den lackierten Palettenkästen zu halten, passt auf die Alulatten auf, dass die nicht krumm oder kaputt gedrückt werden und dann kommen nachts irgendwelche Deppen.
Aber egal, ist passiert. Hoffentlich ist jetzt Ruhe für lange Zeit.

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Nächtlicher Besuch

Es wäre an dieser Stelle gar nicht mal so unpassend, ein Schimpfwort einzufügen. Aber auf manch dumme Dreistigkeit fällt mir irgendwie kein passendes ein. Tja gut.

Gestern Abend noch bis zum letzten Kunden gefahren, einer Spedition in der Nähe von Mailand. War die Nummer drei von drei.
Bei denen lade ich öfter ab. Meist bekommen die Kunststoffrohre. Auch gestern. Ist also eine eher unspektakuläre Ware und für potenzielle Diebe eher weniger interessant.

Das Einfahrtstor am Ende einer Sackgasse, alles hell beleuchtet. Etwas abseits davon kann man gut parken. Dort habe ich schon öfter gestanden, immer ohne Probleme.

Ich gehe nochmal eine Runde um den Lkw, schaue auch nach der Ladung. Danach lass ich sogar noch eine Tür offen und hänge die ein. Habe am Morgen ja keine zehn Meter, bis ich in der Firma bin.
Heute früh trotzdem fünf Schnitte in der Plane. Drei links, zwei rechts. Nein, nicht diese kleinen, die verschmerzbar sind. Nö, richtig große.

nächtlicher Besuch. Plane Lkw zerschnitten
Das Werk von Deppen

Es ist zum kotzen. Statt einfach in den Auflieger zu leuchten, eine Tür war ja offen, wird die Pläne zerschnitten. Diese Idioten.
Wieso? Keine Ahnung. Entweder zu blöd, eine offene Tür zu erkennen oder aus Frust, weil es nix passendes zu klauen gab.

Anzeige bei den Carabinieri habe ich erstattet. Wird aber eh nichts bringen. Schade um die Zeit, die ich dadurch vermuffelt habe.

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Aller Anfang ist mühsam

Tja, Urlaub vorbei. Der Ernst des Lebens beginnt wieder. Hätte noch eine Woche mehr sein können, aber in achtzig Tagen ist ja schon Weihnachten. Heißt wieder zwei Wochen frei. Wow.

Immerhin begann die Woche relativ ruhig. Auflieger war vorgeladen, mit drei Kunden in Oberitalien. Zwei davon kenne ich gut, der dritte bereitet mir ein wenig grummeln im Bauch.
Die Firma ist mitten in Mailand. Da war ich letztes Jahr schon mal. Trotz Lkw-Navi und Maps kam ich nicht hin. Dauernd sollte ich rechts abbiegen, durch Straßen, da passte gerade ein Panda durch.

Irgendwann war ich nur noch einen knappen Kilometer vom Ziel entfernt, dann war ich wieder auf einer Ausfallstraße. Schon waren es erneut zwanzig Kilometer. An mein Fluchen kann ich mich noch gut erinnern.
Aber irgendwie kam ich doch hin. Klar, muss ja auf die ein oder andere Weise klappen. Nur die Strecke weiß ich natürlich nicht mehr.

Zum Schluss habe ich den Entlader noch gefragt, wie ich wieder am besten und schnellsten aus der Stadt komme. Der sagte, mit einem Hubschrauber, und fand das auch noch lustig. Ich nicht.
Den Weg zurück wollte ich mir eigentlich merken. Aber sinnlos, ging im zickzack durch die Stadt. Dann war da noch eine Bogenbrücke, die musste ich mittig durchfahren. Seitdem habe ich immer gehofft, da nicht mehr hin zu müssen.

Na ja, habe die Bude einmal gefunden. Da wird es morgen nachmittag auch funktionieren. Jetzt ist erstmal Feierabend. Alles andere dann später.

Ach ja, eines noch. Viel Verkehr heute auf den Autobahnen. Das mehr Lkw unterwegs waren, klar. Samstag war Feiertag, da hatten die Osteuropäer Zwangspause. Aber auch Pkw. Sind schon wieder irgendwo Ferien?

Anzeige Fahrzeit im DAF
Fahrzeit ist wichtig

Prompt meine erste 10er Schicht angebrochen. Wegen acht Minuten. Ging aber nicht anders, denn ich wollte bis zum Brenner kommen. Da kann ich morgen früh um vier weiterfahren, ohne in Österreich doppelte Maut zahlen zu müssen.

Bissel ärgerlich, aber einmal darf ich ja diese Woche noch zehn Stunden fahren. Wird schon passen.

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Ein zukünftiger Gruß

Vor einigen Jahren an der Zugmaschine eines Kollegen mal diesen Aufkleber angebracht. War eigentlich eine spontane Idee, selbst unser Arbeitgeber hatte nichts dagegen. Zumindest kam kein negatives Gerede oder gar die Forderung, den Schriftzug wieder zu entfernen.
Jetzt ist der Lkw abgemeldet und wird wohl in den weiten Osten oder tiefen Süden verkauft und verschifft werden. Wer also auf einer Reise durch Sibirien oder Afrika diesen Hinweis sieht, grüßt mal den Fahrer von mir.

Aufkleber am Lkw
Aufkleber geht auf große Reise
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