Sechsundsechzig Euro für ein Kostüm zum Thema „fetter Lkw – Fahrer“? Gut, dass ich mir die inzwischen sparen kann: Faschingskostüm Fetter Lkw – Fahrer
8 KommentareKategorie: Internes
Damals, in der deutschen demokratischen Schule, war Frieden das wohl meistgehörte Wort. Neben Freundschaft versteht sich. Nur habe ich das als Kind nie so richtig ernst genommen.
Heute denke ich, die hatten recht. Es gibt wohl wirklich nichts wichtigeres.
Gastbeitrag
Noch immer gibt es auf Deutschland’s Straßen jedes Jahr viel zu schwere Verkehrsunfälle, an denen Lkw beteiligt sind. Die moderne Sicherheitstechnik hat in den vergangenen Jahren jedoch einen deutlichen Beitrag dazu geleistet, die Unfallzahlen erheblich zu senken.
Durch Sicherheitssysteme wie ABS, ESP und das neue automatische Notbremssystem ABA sind die bundesdeutschen Straßen ein Stück weit sicherer geworden.
Vor allem bei Lkw, die in Deutschland zu Unrecht ja noch immer als Unfallverursacher Nummer eins verschrien sind, lohnt sich die Investition in moderne Sicherheitssysteme.
Trucks, die mit Stabilitätsregulierung (ESP), automatischem Notbremssystem (ABA), Abstandregeltempomat (ACC) und Spurwächter ausgestattet sind, verursachen nur halb so viele Unfälle wie Lkws gleichen Typs ohne derartige sicherheitsrelevante Ausstattung.
Deutlich weniger Unfälle
Eine noch deutlichere Sprache spricht die Statistik der entstandenen Schadenssumme durch Lkw-Unfälle. Bei Fahrzeugen, die mit der Sicherheitstechnik ausgestattet sind, fällt die Schadenssumme um 90 Prozent geringer aus als bei Lkw, die nicht mit ESP, ABA und Co. ausgestattet sind.
In die Sicherheit ihrer Fahrzeuge zu investieren, rechnet sich für Fuhrunternehmen und Lkw-Besitzer gleichermaßen: ein komplettes Sicherheitspaket ist schon für knapp 11.000 Euro zu haben – eine relativ überschaubare Summe im Vergleich zu den horrenden Kosten, die ohne Safety-Ausstattung im Falle eines Verkehrsunfalls zu erwarten sind.
Kein Wunder also, dass immer mehr Lkws in Deutschland mit aktiven Sicherheitssystemen ausgerüstet werden.
Sicherheitstechnik wird Pflicht
Auf europäischer Ebene liegen die Ausstattungsquoten hingegen noch deutlich unter dem Bundesdurchschnitt. Das dürfte sich in naher Zukunft ändern, denn laut EU-Gesetz müssen ab dem Jahr 2013 alle neu entwickelten Lkws mit einem Gewicht über 3,5 Tonnen mit dem Notbremsassistenten ABA ausgestattet werden. Ab 2015 wird der Notbremsassistenten für alle neu zugelassenen Trucks Pflicht.
Den deutschen Straßenverkehrswächtern vom ADAC geht diese Verordnung der EU noch nicht weit genug. Ginge es nach dem Automobilclub, dann müsste ABA so schnell wie möglich ebenso selbstverständlich wie Luftfilter und Motor in jeden Lkw eingebaut werden.
Der ADAC demonstriert an einem Crashtest eindrucksvoll, wie zahlreiche Unfälle durch moderne Fahrzeugtechnik verhindert werden könnten. Bei Geschwindigkeiten von bis zu 55 Stundenkilometern kann der Notbremsassistent den Aufprall auf ein anderes Fahrzeug komplett verhindern, bei höheren Geschwindigkeiten wird der Aufprall immerhin deutlich gebremst.
Mit der neuen Verordnung will die Europäische Union ihrem Ziel näher kommen, bis 2020 die Zahl der Verkehrstoten auf den Straßen Europas zu halbieren. Schon 2003 formulierten die EU-Kommissare in Brüssel einen ähnlichen Vorsatz, der nicht ganz so erfolgreich wie erhofft in die Tat umgesetzt werden konnte. Anders als vor acht Jahren wird heute bei der verbindlichen Verordnung unfallverhindernder Sicherheitstechnik nicht mehr lange gezögert.
Auch ESP und Rollover Protection werden ab November 2014 in allen europäischen Lkw Pflicht. Damit nehmen die EU-Wächter auch diejenigen Sicherheitssysteme ins Visier, die die häufigsten Ursachen schwerer Verkehrsunfälle mit Lkw-Beteiligung verhindern könnten: fast 40 Prozent aller Lkw-Unfälle entstehen durch Abkommen von der Fahrbahn und durch Spurführungsfehler.
Überschreite ich mit einem Pkw die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 17 km/h, kostet mich das 35 Euro.
Überschreite ich mit einem Lkw die zulässige Höchstgeschwindigkeit außerhalb geschlossener Ortschaften um 17 km/h, kostet mich das 93.50 Euro und einen Punkt in Flensburg.
Tolle Show.
21 KommentareMercedes – Benz sucht Deutschland’s beste Trucker – Geschichten. Eigentlich ist das hinfällig, denn diese findet man eh nur hier 🙂 .
Gut, einen Unterschied gibt es: Bei denen kann man etwas gewinnen. Die Schreiber der fünf am besten bewerteten Storys dürfen einen Daimler – Pkw nutzen. Für eine Woche. Wow.
Na ja, immerhin hat man die freie Wahl. Vorrausgesetzt, die gewünschte Karre ist verfügbar. Nochmal ein wow. Ausserdem werden zehn Fahrsicherheitstrainings verlost.
Aber zurück zum Thema. Eine Woche Daimler ist besser als keine Woche Daimler. Was liegt also näher, als eine Geschichte aus diesem Blog dort einzureichen.
Gedacht, getan. Nur mit den Sternen hapert es. Bisher liegt mein Erlebnis auf Nummer vier. Das ist durchaus verbesserungswürdig.
Wer also für eine knappe halbe Minute Lust und Laune verspürt, kann gerne auf diesen Link klicken und einen Stern vergeben. Ein gedankliches Dankeschön ist Euch sicher. Absolut.
Achso: Die anderen, bereits veröffentlichten Geschichten sind auch toll. Es macht Spass, diese zu lesen – und das meine ich ehrlich. Aber nicht vergessen: Einen Stern bekomme nur ich!!!
21 KommentareJa ja, ich weiss – das Bild ist kacke. Aber der gute Wille zählt. Nicht wahr?
Also: Da ist Dein Meer – Blick – Bild. Natürlich nicht ohne Gegenleistung. Samstag habe ich (wie immer) was vor. Du weißt bescheid 🙂




