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Kategorie: Allgemeines

Bücher zu verschenken

Wenn ich unterwegs bin, lese ich viel. Pro Woche schaffe ich in der Regel ein Buch. Da ich am Tag vor meinem Urlaub den Lkw ausgeräumt habe, stapeln die sich jetzt bei mir zu Hause.

Also müssen einige weg. Wer Interesse an einem oder mehreren Büchern hat, schreibt einfach im Kommentarbereich „Hier! Buch Nummer X!“ Die Aktion läuft bis zum 18. 09. 2015, 23.59 Uhr.
Jedes Exemplar ist aber nur einmal vorhanden. Gibt es mehrere Interessenten für einen Band, werde ich mittels “random.org” direkt nach dem Ende den neuen Besitzer ermitteln.

Für den Anfang gibt es erstmal zehn Bücher zur Auswahl. Das wären:

  • 1. „Krähenmädchen“ von Erik Axl Sund
    2. „Totenblick“ von Markus Heitz
    3. „Abendruh“ von Tess Gerritsen
    4. „Girl On The Train“ von Paula Hawkins
    5. „Ostfriesenwut“ von Klaus-Peter Wolf
    6. „Verteidigung“ von John Grisham
    7. „Mordsmäßig schmalzig“ von Gert Anhalt
    8. „Mutter ruft an“ von Bastian Bielendorfer
    9. „Herbstmilch“ von Anna Wimschneider
    10: „Cityboy“ von Geraint Anderson
  • Vergesst bitte nicht, eine gültige eMail – Adresse anzugeben. Diese werde ich natürlich nur zur Benachrichtigung der neuen Besitzer verwenden.

    51 Kommentare

    Der Trucker

    Freie Übersetzung einer amerikanischen Fernfahrer-Legende:

    Ich bin ein ganz normaler Versicherungsvertreter, der ein Gebiet von knapp 500 KM Umfang betreut. Durch dieses große Gebiet kommt es vor, dass ich meine Frau und meine Kinder immer nur im Abstand von 14 Tagen sehen kann.
    Es ist hart aber ich liebe meinen Job und, na ja, ich sehe meine Betty und die 2 Kinder (Michelle und Debby) ja alle 14 Tage und dann bleibe ich ja auch 2 Wochen Zuhause und kümmere mich um sie.

    Ich war nun wieder mal auf Tour und war mittlerweile auf dem Heimweg. Es waren noch gut 100 KM bis zu meiner Betty und es lief gut. Doch was war das; urplötzlich kam Nebel auf, und da auch schon die Dunkelheit hereinbrach, dachte ich mir, such ich mir halt ein Hotel und übernachte noch mal.
    Nach etwa 2 Kilometer ging auf einmal der Motor meines Wagens aus und ich konnte ihn nicht mehr starten. Da auch mein Handy versagte und ich kein Netz bekam, konnte ich noch nicht mal Hilfe rufen.

    Nach einigen Stunden – es war gerade Mitternacht und ich war schon in Richtung der nächsten Stadt gelaufen – hörte ich plötzlich ein Motorengeräusch. Hinter mir schien ein Truck zu sein. Der Fahrer stoppte sein Fahrzeug und öffnete die Beifahrertür. „Kann ich dich ein Stück mitnehmen Kumpel?“ hörte ich eine tiefe Stimme aus dem inneren des Trucks. Erfreut stimmte ich zu und erzählte ihm was passiert war und wo ich hinwollte.
    Er meinte mit einem zustimmenden Nicken „Ok. Spring rein.„. Während der Fahrt unterhielten wir uns und ich erfuhr, das er diese Stecke seit 10 Jahren jede Woche fährt. Auch auf ihn warteten zuhause eine Frau und 2 Mädels und morgen wollte auch er endlich wieder bei ihnen sein. Weiterhin erfuhr ich, dass er sich große Sorgen um seine Familie machte, falls ihm was passieren würde, und na ja, was soll ich sagen, ich sprang sofort darauf an und schwatzte ihm eine Lebensversicherung auf.

    Er war hell auf begeistert und wollte das ich sofort ein Vertrag aufsetzen sollte, was ich auch tat. Nach dem er unterzeichnet hatte bestand er auch drauf die ersten 6 Raten gleich zu bezahlen, so das sie gleich in Kraft trat.

    Es war inzwischen kurz vor eins und wir näherten uns einer Raststätte. Nun teilte er mir mit, dass er nun abbiegen müsste, aber wenn ich in die Raststätte ginge und einen Gruß von Joe ausrichten würde, mich bestimmt jemand den Rest des Weges mitnehmen würde. Also verabschiedete ich mich von Joe und ging in Richtung des Gastraumes.

    Im Hintergrund hörte ich noch den Motor des Trucks aufheulen, während ich den Schankraum betrat. Ich ging zum Tresen und fragte den Wirt, ob es jemand gibt, der in meine Richtung fahren würde. Der Wirt zeigt auf einen bärtigen Mann an einem Tisch, zu dem ich mich hin begab. Während ich mich abwandte, sagte ich etwas lauter „Ich soll euch einen Gruß von Joe ausrichten„.

    Es wurde still im Lokal und der Wirt fragte erstaunt „Joe? Joe der Trucker„. Nach einem Kopfnicken von mir sagte er : „Das kann nicht sein, Joe ist Tot. Er starb genau heute vor einem Jahr. Als er hier losfuhr um endlich nach Hause zu kommen wurde sein Truck geschnitten und stürzte gleich an der Ausfahrt die Böschung hinunter. Wenn Sie wollen können sie den Truck noch sehen er liegt so tief das man ihn nicht bergen konnte.“ Nach meiner Frage nach seiner Familie erfuhr ich, dass er am Tage seines Todes eine hohe Lebensversicherung abschloss und somit die Zukunft seiner Familie gesichert war.

    Ich sah in meine Tasche und der Versicherungsantrag war verschwunden und das Geld auch. Nun war ich neugierig geworden und ging zu der Ausfahrt, sah die Böschung hinunter und da lag der Truck in dem ich eben noch saß. Etwa 10 Meter vor mir erschien eine leuchtenden Gestalt, es war Joe und ich hörte diese tiefe Stimme:

    Danke Kumpel

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    Die Softwarelösung für Tankstellenbetreiber

    Wenn es um Tankstellen geht, dann dreht es sich meistens um die Benzinpreise. Doch diesmal geht es um eine Tankstellensoftware, die den Betreibern das Leben erleichtern soll: edoil von eurodata und bietet zahlreiche Funktionen an. Wie uns die Branchenstudien der vergangenen Jahre gezeigt haben, sind die Gewinne und Roherträge der deutschen Tankstellen sehr schwankend, da kann eine Ersparnis gerade im Verwaltungsbereich durch eine Tankstellensoftware die Entwicklungsaussichten vielleicht verbessern, denn gerade die bürokratischen Aufgaben fressen viel Zeit und Geld

    edoil ist eine umfassende Softwarelösung, die in jedem Unternehmen dieser Branche und im hochmodernen Rechenzentrum der eurodata betrieben werden kann. Das Basismodul beinhaltet folgende Funktionalitäten:
    – Disposition
    – Wärmeabo, Ratenzahlung
    – Außendienstlösung
    – Stammdatenverwaltung
    – Kundenmanagement
    – Angebot, Auftrag, Lieferschein, Fakturierung
    – Kontingentverwaltung
    – Online Bonitätsprüfung in Zusammenarbeit mit diversen Instituten
    – Bestellung und Wareneingang, Versandanzeige, Rechnungsprüfung
    – Übernahme elektronischer Einkaufsrechnungen
    – Zahlung

    Aurach

    Das Besondere an dieser Tankstellensoftware ist, dass man sich neben dem Basismodul noch weitere Bereiche manuell hinzu buchen kann, aber sich nicht für alle entscheiden muss. So kann jeder Tankstellenbetreiber selbst entscheiden, welche Funktionalitäten er in Anspruch nehmen möchte. Da gibt es die Möglichkeiten der Tankstellenabrechnung, der Tankkartenabrechnung, der Finanzbuchhaltung und das Dokumentenmanagement mit folgenden Funktionalitäten:

    Tankstellenabrechnung
    – Tankstellen- und Pächterstammdaten
    – Automatische Übernahme und Abrechnung von Nassdaten aus den Tank- und Kassensystemen
    – Automatische Übernahme und Gutschriften von Debit-/Kredit-/Schwerlastkarten, Eigenen Tankkarten und Ringkarten
    – Abrechnung der Kartengebühren nach verschiedenen Modellen
    – Tages-/Monatsabrechnung
    – Fehlmengenkontrolle
    – Spannenausgleichsabrechnung
    – Dispositionsliste zur Befüllung der Tankstelle
    – Zahlung/Sepa

    Tankkartenabrechnung
    – Exportschnittstellen für Tankdaten zur Weiterverarbeitung beim Kunden
    – Limitkontrolle
    – Zahlung/Sepa
    – Abrechnung eigener Tank- und Ringkarten
    – Automatische Übernahme aus Tank-/Kassensystemen
    – Automatische Fakturierung mit Berücksichtigung von indiv. Preisvereinbarungen

    Finanzbuchhaltung
    – Integriertes Buchhaltungssystem / Kostenstellenrechnung
    – Automatische Kontierung elektronischer Kontoauszüge
    – Automatische Kontierung aller Geschäftsprozesse, die in obenstehenden Modulen erzeugt wurden
    – Elektronische Archivierung der Finanzbuchhaltung gemäß GDPdU
    – Übermittlung der Umsatzsteuerwerte (StDUEV) an das Finanzamt
    – Betriebswirtschaftliche Auswertungen mit Branchenvergleich
    – Anbindung von Drittsystemen möglich

    Dokumentenmanagement
    – Komplette oder teilweise Auslagerung des Rechnungsversandes durch volle Integration unserer ebilling-Lösung
    – Automatisierte Übertragung Ihrer digitalen Dokumente und gescannter Papierbelege in das Online-Archivsystem

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    Alles ist Politik

    Auf der Selbstdarstellungsseite der SPD kann man diese Sätze lesen:

    Verantwortungsvolle Flüchtlingspolitik.

    Die schwersten Menschenrechtskrisen seit Jahrzehnten zwingen heute fast 17 Millionen Menschen dazu, ihre Heimat zu verlassen.

    Sie brauchen dringend Zuflucht – in Deutschland und in anderen sicheren Staaten. Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität sind sozialdemokratische Grundwerte.

    Wie diese verantwortungsvollen Grundwerte aussehen, kann man auf diesem Video bestaunen. Und das ist nur eines von zig anderen, die man allein auf Youtube findet.

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    Weitere Informationen

    England. Das ist die Hoffnung für die Flüchtlinge. Aber Calais ist die Realität. Auch für Lkw-Fahrer. Ich kenne die Strafen nicht, die einem Fahrer drohen, wenn Flüchtlinge in Dover oder Folkestone auf deren Lkw entdeckt werden. Aber die sollen ziemlich hoch sein. Die Anklage in GB lautet wohl auf Menschenhandel. Und darauf steht Gefängnis. Oder zumindest hohe Geldstrafen. Natürlich auch für Chauffeure.
    Ob diese wussten, dass sich Menschen auf oder unter deren Auflieger versteckten, spielt dabei sicher kaum eine Rolle.

    In der Firma für die ich fahre, lädt ein Ire regelmäßig für England. Der ist eigentlich locker drauf, fröhlich, meist gut gelaunt. Etwas crazy halt. Das ist nicht negativ gemeint, im Gegenteil. Nur gestern, als ich Ihn mal auf die Situation in Calais ansprach, wurde er still und nachdenklich. Das kenne ich sonst nicht von Ihm.

    Es ist traurig, was Politik mit Menschen macht. Abends nach getaner Arbeit oder wenn ich zwischendurch mal warten muss, da ich nicht immer sofort be- oder entladen werde, schaue ich auf Facebook durch diverse Fahrergruppen. Diese liefern ja mittlerweile eine Art Feldherrenblick, der früher den Mächtigen vorbehalten war. Da wird online über Weltpolitik schwadroniert, natürlich aus Fahrersicht. Was früher der Stammtisch in Autohöfen war, ist jetzt halt Facebook.
    Auch über dieses oder ähnliche Videos wurde diskutiert. Für einige gibt es endlich wieder reale Feinde da draußen. Also abseits von Polizei und Pkw-Fahrern. Nämlich Menschen, die noch weiter unten stehen. Flüchtlinge die nichts mehr haben, ausser Ihren Klamotten am Laib. Und ein wenig Hoffnung.

    Meinungen zu Calais

    Sind das die Ansichten von Einzelpersonen? Nee, glaub ich nicht. Dieses Denken ist eher weit verbreitet. Wer sich dagegen stellt, wird mittlerweile gern als Gutmensch betitelt. Auch ich durfte mir das schon anhören.
    Das ist mir aber egal. Denn wenn ich von irgendwelchen Hohlköpfen als solcher bezeichnet werde, dann bin ich halt einer. Sogar gerne.

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    RoadStars – powered by Mercedes-Benz

    Ohne viel Text, dafür mit viel Inhalt. Mercedes-Benz hat ein Portal aus der Taufe gehoben, welches wirklich sehenswert ist – und das schreibt einer, der seit über fünfzehn Jahren nur Scania fährt. Also die Marke, die sich seit Jahrzehnten auch als „King of the Road“ bezeichnet.

    Aber das ist Legende. Denn auch bei Mercedes-Benz hat sich viel getan. Über den neuen Actros MP4 hört und liest man z.B. viel gutes. Sprüche wie „Der Auspuff raucht, der Fahrer zittert, der Actros hat den Berg gewittert“ oder „Wie bekommt man 20 Fahrer in einen Actros? Man wirft nen Scaniaschlüssel rein. Und wie bekommt man sie wieder raus? Man wirft den Motor an„, gehören längst der Vergangenheit an.
    Ich würde auch in einen Actros einsteigen. Dann hätte ich am Morgen wenigstens keine Rückenschmerzen.

    Aber gut. Zurück zum bereits erwähnten Portal „RoadStars„. Das ist eine Online Community rund um das Thema Trucks. Nicht einfach nur fix hingezimmert, so nach dem Thema „nimm und sei zufrieden, dass wir Dir überhaupt irgendwelche Themen und Infos zur Verfügung stellen„. Nein, im Gegenteil. Die Auswahl an Daten, Nachrichten und Fakten ist wirklich groß.

    So kann man die Print-Magazine „ROUTE“ und „Transport“ multimedial erleben. Die gibt es sonst nicht frei verkäuflich, sondern nur auf Bestellung bei Mercedes-Benz. Interessant finde ich auch den „Secret Place“. Hier verraten zwölf Fahrerinnen und Fahrer jeden Monat Ihre geheimen Plätze abseits von Stress und Hektik.
    Ob Norwegen oder Österreich, die Türkei oder England. Die Berichte und Bilder sind wirklich eindrucksvoll.

    Jens Stratmann ist ein sogenannter Autoblogger. Er schreibt also Testberichte über Autos und alles was so rund herum dazu gehört. Vor einigen Tagen befuhr er mit einem Skoda die Großglockner Hochalpenstraße. Mit Ihm zusammen strömen rund 900 000 Besucher jedes Jahr zwischen Mai und Oktober über den Alpenpass entlang des mit 3.798 Metern höchsten Bergs Österreichs.
    Damit das überhaupt möglich ist, muß bis Anfang Mai die 48 Kilometer lange Passstraße geräumt sein.

    Früher, in den ersten Jahren nach dem Bau der Passstraße 1935, waren für die Räumung 350 Männer bis zu 70 Tage lang im Einsatz. Heute benötigen zwölf Mitarbeiter für diese Aufgabe gerade einmal noch zwei Wochen.

    Wie das möglich ist? Der Unimog U530 mit angebautem Räumschild wühlt sich selbst durch meterhohe Schneemassen. Damit sorgt das Teil dafür, dass die Straßen und Parkplätze innerhalb kürzester Zeit wieder befahren werden können. Auch das erfährt man auf „RoadStars“.

    Oder das eine Hochzeit nicht nur zwei Menschen verbindet, sondern auch das Fahrerhaus mit dem Chassis. Wie das funktioniert sieht man ja bereits in diesem Video.
    Im Mercedes-Benz Werk Wörth bei Karlsruhe passiert das aber alle drei Minuten. In jedem Detail verarbeitet nach dem Motto „Trucks you can trust“. Und das seit über 50 Jahren.

    Ich will jetzt nicht alles erwähnen. Dieses ganze Online-Projekt der Daimler AG ist wirklich umfangreich. Es gibt noch viel mehr zum Lesen und Schmökern. Klickt einfach mal rein. Und wenn Euch noch irgendein Thema fehlen sollte…

    schreibt einfach an die Macher dieses Portals. Die haben sicher immer ein offenes Ohr für Eure Wünsche.

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    Der alternde Truck – Mittel gegen Rost

    Gerade die älteren Liebhaberstücke sind von Korrosion bedroht. Breitet sich der Rost an bestimmten Stellen eines Lastkraftwagens oder eines Pkw aus (zum Beispiel am Unterboden), ist der Schaden oft irreparabel. Der Kampf gegen den Rost ist daher mehr als wichtig. An dieser Stelle geben wir ein paar Tipps zur Oberflächenpflege und Rostprävention.

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    Wie man ein nicht fahrtüchtiges Fahrzeug zum Käufer bringt

    Es ist eine seltene Situation, die dennoch einige Menschen betreffen kann: Man besitzt einen (alten) Pkw, den man verkaufen möchte, welcher aber nicht mehr fahrtüchtig ist. Soll heißen: Das Auto ist schlichtweg nicht fahrbar und man möchte es möglichst günstig, sicher und schnell von A nach B bringen. Wie kann man in einer solchen Situation vorgehen?

    3 Situationen, in denen das Auto nicht mehr fahrtauglich ist

    Es gibt viele verschiedene Situationen, die ein Fahrzeug unfahrbar machen. Laut der ADAC Pannenstatistik 2014 musste das Unternehmen 2013 über vier Millionen Mal Pannenhilfe leisten. Viele dieser Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbar. Dennoch kann man sie weiterhin verkaufen.

    • Motorschaden: Der Motorschaden ist ein kostspieliges Thema, dessen Reparatur sich je nach Alter des Fahrzeugs nicht mehr lohnt. In den meisten Fällen müsste der Motor komplett ausgetauscht werden, was sich unter Umständen schlichtweg nicht lohnt. In diesem Fall optieren Pkw-Besitzer für den Verkauf des Fahrzeugs ohne oder mit beschädigtem Motor. Einige Menschen kaufen dieses an und bauen einen neuen Motor ein oder verwenden einfach die restlichen Bauteile, die sie separat verkaufen.
    • Unfall: Unfälle können großer und kleiner Natur sein. Erstere bedeuten unter Umständen einen Totalschaden. In diesem Fall ist das Fahrzeug nicht mehr fahrbar. Je nach Schaden kann es dennoch verkauft werden. Meist verfolgen die Käufer denselben Hintergrund wie beim Motorschaden. Sie verkaufen einzelne Teile des Pkws, die beim Unfall nicht beschädigt wurden. Laut dem Österreichischern Automobil-, Motorrad- und Touringclub (ÖAMTC) landen viele solcher Autos in Österreich auf der sogenannten Wrackbörse. In Deutschland gibt es eine solche leider nicht.
    • Oldtimer: Der Transport eines Oldtimers ist eine besondere Situation. Diesen möchte man unter Umständen aufgrund seines hohen Wertes nicht fahren, um einen Schaden auszuschließen. Oder aber es handelt sich um ein altes Auto, welches schlichtweg nicht mehr fahrtüchtig ist. Dieses möchte der Verkäufer aber restaurieren und es somit fahrtauglich machen. In beiden Fällen kommt nur der Transport infrage.

    Ein besonderer Fall ist der Verkauf eines fahrtauglichen Fahrzeugs, welches man aber nicht fahren möchte, damit der Tacho keine zusätzlichen Kilometer registriert. Das kann unter Umständen auch bei einem Oldtimer zutreffen. Wer einen solchen Gebrauchtwagen besitzt, hat die Möglichkeit, seinen Pkw unproblematisch zu verkaufen. Einige Unternehmen haben sich darauf spezialisiert, Gebrauchtwagen anzukaufen. Sie führen eine Bewertung aus und ermitteln mit ihrer Hilfe den Wert des Fahrzeugs. In einigen Fällen ist auch ein Erbschaftsverkauf oder die Ablösung bei der Bank möglich.

    Vorüberlegungen für den Kauf eines nicht fahrbaren Fahrzeugs

    Der Verkauf eines nicht fahrbaren Pkws ist mit gewissen Vorüberlegungen verbunden, da es sich von einem klassischen Autoverkauf unterscheidet. Eine Probefahrt mit dem Fahrzeug fällt von vorneherein aus, schließlich kann das Fahrzeug nicht bewegt werden. Wie es sich auf der Straße verhält, ist für den Käufer somit nicht ersichtlich. Er muss dem Verkäufer somit großes Vertrauen schenken. Der Fahrzeughalter kann den Käufer beruhigen, indem er ihm alle Daten über das Fahrzeug nennt, über Reparaturen informiert und das Service-Heft vorlegt. Auch Rechnungen zu Reparaturen und Pflegemaßnahmen sind eine gute Möglichkeit, zu zeigen, dass es sich um ein gepflegtes Fahrzeug handelt.

    Scania alt

    Verkäufer sollten aber auch kein Risiko eingehen, das Fahrzeug zum Käufer zu bringen, ohne dass man vorher eine Garantie für die Transaktion erhält. Sollte es sich der Käufer plötzlich anders überlegen, bleibt man auf den Transportkosten sitzen. Aus diesem Grund ist es sinnvoll, den Käufer zum Standort des Fahrzeugs zu bitten, damit er sich dieses ansehen kann. Hier sollte auch der Kaufvertrag unterschrieben werden, indem bekräftigt wird, dass sich der Verkäufer verpflichtet, das Fahrzeug bis zu einem bestimmten Datum auszuliefern. Der Kfz-Kaufvertrag sollte alle wichtigen Punkte beinhalten, damit keine der beiden Seiten den Kürzeren zieht.

    Wie man die Fahrzeuge zum Verkäufer bringt

    Unabhängig davon, welche der zuvor genannten Fälle vorliegt, muss man dafür sorgen, dass man das Fahrzeug zum Verkäufer bekommt. Folgende Möglichkeiten kommen infrage:

    • Lkw: Als Lkw-Fahrer denkt man beim Pkw-Transport natürlich an den Autotransporter, mit dem in ganz Europa Autos transportiert werden. Dieser lohnt sich aber nicht für ein einzelnes Fahrzeug. Die Alternative wäre, den Pkw in einem Anhänger zu transportieren. Dieser Transport lohnt sich für wertvolle Fahrzeuge (Oldtimer) aber auch große Fahrzeuge, die nicht auf einen herkömmlichen Autotransportanhänger passen. Lkw-Anhänger können mit einer Plane abgedeckt sein, wodurch das Fahrzeug durch äußere Einwirkungen geschützt ist.
    • Anhänger: Der kostengünstigste Transport erfolgt mit dem Anhänger, welchen man mit einem anderen Pkw ziehen kann. Autotransportanhänger müssen nicht zwingend gekauft werden, sie kann man einfach mieten. Die Anhänger sind sowohl in offener als auch geschlossener Bauweise erhältlich.
    • Abschleppfahrzeug: Defekte Fahrzeuge können mit einem Kran oder einer Seilwinde geborgen und auf das Plateau des Abschleppwagens gebracht werden. Damit eignet sich der Abschleppwagen insbesondere für Unfallwagen, die aufgrund ihrer starken Beschädigung gar nicht mehr bewegt werden können.
    • Versandunternehmen: Einige Versandhändler bieten den Transport eines Autos von Punkt A nach B innerhalb der Bundesgrenzen an. Meist erfolgt diese Zustellung jedoch nur dann, wenn das Fahrzeug rollfähig und lenkbar ist. Dies ist bei einigen Unfallwagen unter Umständen nicht möglich.
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