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Kategorie: Ärgerliches

Irrweg

Das Ende einer vermeintlichen Abkürzung:

Sperrschild

Nein, es gab vorher kein Hinweisschild und ja, ich habe geflucht!

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Bedauern? Nein, bestimmt nicht!

Nach einer Stunde Dauerbrummens des Lkw neben mir, klopfte ich zaghaft an die Tür. Nachdem sich diese öffnete, fragte ich ebenso zaghaft: „N’abend, kannst Du mal bitte den Motor ausmachen?“
Die Antwort meines Nachbarn verstand ich nicht, also fragte ich nochmal nach, diesmal etwas lauter.

Dann brüllte er mich an: „Wenn Du hier seit 5 Tagen stehen müßtest, würdest Du auch den Motor laufen lassen“

Nein, bedauern tue ich den Mann nicht. Allein schon aus dem Grund, dass ich die längste Zeit in einer Firma gewesen wäre, die mich mehrere Tage auf einem stinkenden Rasthof versauern lassen würde.

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Was is nu kaputt?

Irgendwie habe ich mich erschrocken, als vor mir plötzlich alles aufleuchtete – und das ganze auch noch um 13.13 Uhr.
Hmm, jetzt ist wieder alles normal, denke ich zumindest. Na ja, weiterfahren und beobachten…

Was nun? Auto kaputt?

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Nur noch Gauner unterwegs

Letzte Nacht hat man mir den Tankdeckel geklaut – während ich unschuldig schlief. Nichts dramatisches, trotzdem irgendwie ärgerlich.
Das ganze heute früh mit einer Plasiktüte und Klebeband verschlossen, nur fliegt diese ganze Konstruktion nach einiger Zeit immer wieder weg. Mittlerweile beim dritten Rasthof nach Plastiktüten gefragt 🙂 .
Na ja, bis heute abend muß es gehen, dann mal in irgendeinem Autohof nach einen neuen Deckel schauen…

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Eigentlich hat es nur leise geknirscht

Ich weis nicht, wie oft ich schon Auflieger auf- oder abgesattelt habe und nie ist etwas passiert. Aber irgendwann ist immer das erste mal.

Mit der Zugmaschine fahre ich unter den Auflieger, betätige die Luftfederung um die Zugmaschine anzuheben und fahre weiter. Ich spüre einen kleinen Ruck, gebe etwas mehr Gas und höre es knirschen.

Ob ich zuerst „ups“ oder „Scheisse“ gedacht habe, weis ich nicht mehr. Im Endeffekt ist das auch egal. Beide Seitenspoiler hat es erwischt und irgendein Luftventil ist auch hinüber.
Achso – die „kleine“ Beule in der Rückwand hätte ich fast vergessen.

Der Grund dieses Missgeschicks ist eigentlich ganz einfach: Ich habe die Zugmaschine nicht hoch genug angehoben, so das der sogenannte Königszapfen des Aufliegers nicht in die Sattelplatte eingerastet ist, sondern über die Sattelplatte hinweg „gegangen“ ist. So stoppten erst die Spoiler meine Rückwärtsfahrt.

Na ja, muß ich morgen halt einen unfreiwilligen Werkstattaufenthalt einplanen…

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Ich habe einen dicken Hals

Meine Rückladung aus Italien besteht u.a. aus drei Pressformen, jede ungefähr mit einem Gewicht von 2 Tonnen. Diese sind für eine Firma in einem oberfränkischen Kaff bestimmt.

„Die müßten am Samstag entladen werden„, erzählte mir einer meiner Disponenten bereits am Donnerstag. „Das kann aber drei oder halb vier werden„, antwortete ich.
„Kein Problem, da ist immer einer da„, bekam ich zur Antwort.

Es lief besser als gehofft: Gegen 12.00 Uhr war ich bereits hier.
Diese Firma befindet sich mit weiteren Betrieben in einem größeren Industriekomplex. Das ganze Gelände wird von einem Pförtner bewacht.
Der erklärte mir den Weg und gab mir eine Telefonnummer eines der Mitarbeiter dieser Firma mit. Das machte mich schon etwas stutzig.

Die Firma war natürlich geschlossen und auch auf lautes Klopfen an ein Metalltor reagierte niemand. Anrufe bei der vom Pförtner bekommenen Handynummer brachten auch nichts, es „meldete“ sich nur die Mailbox.

Nun trottete ich abermals zum Pförtner. Der versuchte ebenfalls, diesen Mitarbeiter zu erreichen – natürlich auch umsonst.
Dann fiel sein Blick auf einen Zettel: „Äh, um halb vier kommt noch ein Lkw, der dort abladen soll. Der hat Ware von der Firma S. geladen!“
„Das ist das Zeug was ich drauf habe„, erwiderte ich. „Dann müssen Sie bis halb vier warten„, bekam ich zur Antwort.

Tja, so stehe ich am Samstagnachmittag in einem oberfränkischen Kaff und warte darauf, dass irgendwann einer auftaucht, der das Zeug entlädt.
Schuld daran hat natürlich keiner – weder der Auftraggeber, noch der Empfänger und am wenigsten meine „hochqualifizierten“ Disponenten.
Der Depp bin ich, dem mal wieder ein Wochenende (oder das, was im Normalfall davon übrigbleibt) versaut wird.

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