Deutscher Rasthof, 19.25 Uhr. Jetzt parkt man mich wieder zu, so das ich morgen früh nicht losfahren kann.
Passiert das in Italien, fragt man wenigstens. In Deutschland nicht, da werde ich ignoriert.
Kategorie: Ärgerliches
Mich stinkt es schon an, eine Minute auf das rote Licht einer Ampel zu schauen, nur um die Grünphase nicht zu verpassen. Das ist aber kein Vergleich zu diesen Hinweistafeln, die vor diversen Firmen hängen und einem anzeigen, ob und wann man zur zugewiesenen Ladestelle fahren darf.

Ich habe keine Ahnung, wer sich so etwas ausgedacht hat. Nach fünf Minuten Dauerglotzen verschwimmen die Buchstaben vor den Augen, nach zehn Minuten fängt der Hals an, steif zu werden und nach fünfzehn Minuten ist man gewillt einzuschlafen.
Dazu kommt, dass vor einigen Firmen diese Tafeln in Lkw – Höhe angebracht sind und somit kaum einsehbar, da diese durch andere Laster oder Gegenstände verdeckt sind.
Entweder man steigt alle zwanzig Sekunden aus (gut, dass hilft gegen bestimmte steife Körperteile) oder man bleibt direkt davor stehen – bei Wind und Wetter.
Es gibt aber auch Lichtblicke. Firmen wie z.B. „Lidl“, haben es mittlerweile geschafft, diese Tafeln zu verschrotten und dafür akustische Hinweisgeber auszuteilen. Diesen „Piepser“ bekommt man bei der Anmeldung und sobald man an der Reihe ist, macht er sich akustisch und virtuell bemerkbar.
3 KommentareSpam ist ärgerlich, gar keine Frage. Diese ungeliebten Nachrichten verstopfen nicht nur sinnlos eMail – Postfächer, sondern kosten auch viel Zeit.
Momentan gibt es ein erhöhtes Spamaufkommen der Firma Tecadress Media Ldt. In den letzten Tagen habe ich zig Spamkommentare von denen gelöscht.
Es mag sein, dass es Firmen gibt, die es nötig haben, auf Spamkommentare zu setzen. Erstaunlich, dass dazu auch Firmen wie „Audi„, „Grohe“ oder „dodenhof“ gehören. Aber auch der Freistaat Thüringen oder der „TÜV Süd“ tauchen in der Referenzliste dieses Unternehmens auf.
Ich werde wohl nie Geschäfte mit dieser Firma machen (müssen) – nein, mehr noch: Ich werde nie in die Verlegenheit kommen, überhaupt Mail-Adressen kaufen zu müssen…
5 KommentareSven schreibt:
Ich wollte unter https://truckonline.de/blog/2010/02/02/wow/ einen Kommentar setzen, aber es kam, wie immer, folgendes Fehlerfenster:

Maintenance Downtime? Capacity Problems? Demnach ist der Server öfters mal „stark ausgelastet“ und der Webserver blockt dann weitere Anfragen ab. Mein Webhoster bekommt es einfach nicht in den Griff.
Ich könnte es mal „spaßig“ ausdrücken: Strato kann seinen Kunden Zeitfenster zuteilen – in diesem Zeitraum könntet Ihr dann Eure Kommentare und Meinungen loswerden.
Aber Spass beiseite. Es ist ärgerlich für Euch, dass nachdem Ihr einen Kommentar geschrieben habt, dieser wegen irgendwelchen Problemen meines Webhosters nicht angezeigt wird.
Es ist ärgerlich für mich, da ich an der seit langen laufenden Konfiguration nichts geändert habe und trotzdem regelmäßig Fehler auftauchen.
Immerhin hat „Strato“ reagiert und versprochen, zügig Abhilfe zu schaffen. Wie diese aussehen soll, weiss ich zwar nicht, aber wie heißt es so schön: Die Hoffnung stirbt zuletzt…
5 KommentareFreitagnachmittag, irgendwo kurz vor Feierabend: Nichts geht mehr – weder vor, noch zurück…

Nun ja, es ist ja auch nicht verwunderlich, wenn ein Sattelzug mit einer einsamen angetriebenen Achse gegen die Glätte ankämpfen muß.
Übrigens – das was Ihr da seht, ist wintertaugliche Bereifung. Oder anders ausgedrückt: Mit sogenannten Sommerreifen wäre ich genausoweit gekommen.
9 KommentareEin Blogleser schreibt:
Hallo,
ich komme an der SPAM-Protection nicht vorbei.
Nach meiner Lebenserfahrung ist 3+4 = 7 und 10+8 = 18
Die Website denkt allerdings was anderes.
Viele Grüße….!
Hmm, tolle Show. Ich habe nochmal mit einem Taschenrechner nachgerechnet und joa – es stimmt.
Warum dieses Plugin (nicht das Blog 😉 ) nicht in Stimmung war, kann ich auch nicht sagen.
Hat noch jemand Probleme mit dieser Rechenaufgabe? Dann seit doch bitte so nett und schreibt einen Kommentar…
Kleiner Scherz (ha ha). Alternativ könnt Ihr mir auch eine eMail senden…
9 KommentareMontagfrüh auf dem tiefverschneiten Gelände eines „Global Player„, irgendwo zwischen Finnland und Mauretanien: An der Warenannahme Nummer drei werde ich zunächst eine Weile ignoriert. Nach fünf Minuten reagiert ein Männlein auf mein inzwischen etwas lauteres Räuspern.
Es nimmt meine Papiere, schaut sich jeden Lieferschein genau an, merkt nach einiger Zeit, dass die Lieferscheine zwei bis fünf nur Durchschläge vom ersten sind und fragt schlieslich, was ich eigentlich geladen habe.
„Slipeinlagen“ antworte ich. Er schaut mich an, schluckt kurz aber heftig und ruft seinen Kollegen zu Hilfe. Nun blättern beide in sämtlichen Lieferscheinen, von denen zwei bis fünf nur Durchschläge vom ersten sind.
„Den Kunden kenne ich nicht, damit kann ich nichts anfangen„, sagt plötzlich der hinzugekommende Kollege. „Gib mir Deine Telefonnummer und ich rufe Dich an, wenn ich genaueres weiss„!
Nach knapp drei Stunden überwinde ich mich, nochmals nachzufragen. Vor dem Schalter der Warenannahme Nummer drei steht inzwischen eine ganze Truppe weiterer Lkw – Fahrer. Als der Redeschwall der anderen kurz nachlässt, rufe ich in den Raum: „Was ist nun mit meinen Slipeinlagen? Habt Ihr etwas rausbekommen?“
„Du hast keinen Termin und auch keine Registrierungsnummer„, bekomme ich zur Antwort und ernte mitleidige Blicke der anderen Fahrer. „Die Nummer fordere ich für Dich an!“
Nachzufragen, wann denn diese Registrierungsnummer eintrifft, habe ich mich nicht getraut. Jetzt warte ich halt weiterhin auf dem tiefverschneiten Parkplatz, irgendwo zwischen Finnland und Mauretanien…
3 KommentareIm Sagenbuch des Preußischen Staates von Johann Georg Theodor Grässe findet man u.a. folgende Geschichte:
Einst soll die Stadt Mühlhausen schwer von dem Hessenvolke bedrängt und belagert worden sein. Schon waren die meisten Vertheidiger der Stadt gefangen, todt oder verwundet und der nächste Sturm mußte die Belagerer in den Besitz derselben bringen.
Da gab die Noth den Mühlhäusern einen klugen Gedanken ein. Im Dunkel der Nacht wurden die Mauern der Stadt mit hölzernen Pfählen oder Pflöcken bewehrt und die Pflöcke gleich lebendigen Söldnern geschmückt und gerüstet. Aber zwischen diesen hölzernen Soldaten bewegten sich hin und wieder lebendige Krieger und drohten spottend hinab in das Lager der Feinde.Als nun bei anbrechendem Morgen die staunenden Hessen die neuen Rüstungen und die zahlreichen Streiter und Vertheidiger der Mauern gewahrten, da verzweifelten sie an ihrem Siege und zogen kleinmüthig von dannen. Davon sollen sie den Namen der dummen oder blinden Hessen bekommen haben.
Tja, so hat man sich früher seinen Angreifern gewehrt. Heute geht man andere Wege, um eine Invasion aus Richtung Westen zu verhindern.
Nachdem der Versuch mit einem Stacheldrahtzaun letztlich am Wiederstand der eigenen Bevölkerung gescheitert ist, fährt man jetzt ganz harte Geschütze auf: Man weigert sich, die Strassen zu räumen…
B 249 in Thüringen:

B 249 in Hessen (10 Kilometer weiter):

