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TruckOnline.de Posts

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Der grüne hessische Verkehrsminister Tarek Al-Wazir will mehr Überholverbote für Lkw und begründet das so:

Unser Ziel ist ein flüssiger und sicherer Autoverkehr

Klar doch. Mit noch mehr künstlich geschaffenen Hindernissen auf der rechten Spur wird für mehr Sicherheit und weniger Staus geworben. Was kommen wird, sind noch längere Lkw-Kolonnen, in denen die Eintönigkeit in den Fahrerkabinen weiter zunimmt und Pkw-Fahrer mit Tempo 100 die mittlere und linke Spur blockieren.
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Pkw Mautdesaster. Autobahn GmbH Desaster. TollCollect Desaster. Jetzt Mautbefreiung für schadstoffarme Lkw….usw. Das BMVI ist und bleibt ein Ministerium für Pleiten, Pech und Pannen.
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Wie groß muss die Not oder von mir aus auch die Angst sein, wenn ein Fahrer Hilfe bei der Polizei sucht, weil sein Arbeitgeber sämtliche Warnungen über den technischen Zustand (s)eines Lkw ignoriert?
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Als die Polizei kam, war der erneute Geisterfahrer schon weg. Das Problem ist dabei wohl nicht die Beschilderung, sondern das eigene Navi. Ein Schild, auf dem „Navi aus“ steht, scheinen einige wohl zu übersehen, so die Polizei.
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Ein Beitrag vom SWR über die Folgen, wenn notwendige Kontrollen nicht durchgeführt werden. Der Magnet bei Minute 1.40 ist mittlerweile Quark, so funktioniert das seit acht, neun Jahren nicht mehr. Gut finde ich die Aussage des Herrn vom AvD ab Minute 7.30, dass die Auftraggeber mit zur Verantwortung gezogen werden sollten und das Lkw-Fahrer nur die Ausführenden sind, die es aber ausbaden müssen.
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Der Weg zur Änderung des Berufskraftfahrerqualifikationsrechts ist frei. Freitag war die Novellierung im Bundestag: Weiterbildung nach Stand der Technik, Register für Bescheinigungen.
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Die eigene Sicherheit sollte immer an erster Stelle stehen

Die Grünen wollen Radfahrer und Fußgänger besser vor Unfällen mit Lastwagen schützen. Die Bundestagsfraktion spricht sich für Verkehrssicherheitszonen in Städten aus, in die nur noch Lastwagen mit einem Abbiegeassistenten fahren dürfen.

Hier die Gedanken von Andreas Kernke, Begründer des ehemaligen „Kraftfahrerkreis Hannover-Hameln„:

Gegeneinander geht nicht, nebeneinander ist zu wenig. Es geht nur miteinander. Die tödlichen Abbiegeunfälle sind eine unerträgliche Situation. Keiner von uns Berufskraftfahrern möchte so etwas erleben. Die Unternehmer ordern Lkw mit Abbiegeassistenten. Richtig und gut so. Ob das wirklich das richtige Mittel der Wahl ist? Erst in einigen Jahren werden wir das erfahren. Nämlich dann, wenn alle Fahrzeuge damit ausgerüstet sind.

Natürlich müssen wir auch darüber reden, dieses Thema in den Schulungen intensiv zu besprechen. Derweil wird unser Ruf in Deutschland systematisch schlecht geredet. Auch die Medien stürzen sich geil und sabbernd auf uns.

Wen wundert es dann, wenn nur noch gefrustete Kraftfahrer unterwegs sind? Eine Sache fällt mir immer wieder auf. Alles was die Politik in dieser Angelegenheit unternimmt, kostet nicht ihr Geld. Es ist immer das Geld der Wirtschaft. Warum werden nicht zeitnah Spiegel an den Ampelkreuzungen angebracht? Warum werden Radfahrer nicht geschult oder die Räder nicht mit Kennzeichen ausgerüstet (Wiedererkennung)? Warum werden die Ampelschaltungen nicht angepasst?

Mehrheitlich werden nur Fahrräder verkauft, die überhaupt keine Zulassung für die Straße haben. Niemand macht die Käufer darauf aufmerksam.Technisch einwandfreie Räder? Meist Fehlanzeige. Leuchtende Kleidung?
Schwarz ist schick. Wer die Statistik bemüht wird feststellen, dass es kaum einen Unterschied bei Rad- Unfällen mit Pkw gibt. Nur, kein Mensch spricht darüber. Ist das eine andere Art Unfall?

In Zukunft wird der mobilisierte Verkehrsraum in den Städten weiter schrumpfen und der Raum für Radfahrer, Fußgänger und all den anderen mit ihrer neuen Fortbewegungstechnik, wird wachsen. Wir sollten den Dialog suchen zu den Radfahrern.

Gegeneinander geht nicht, nebeneinander ist zu wenig. Es geht nur miteinander. Das bedeutet aber auch, dass wir mit allen gefährdeten Verkehrsteilnehmern einen tragbaren vernünftigen Weg finden sollten. Ich selbst habe vor etwa zwei Jahren den Dialog zum ADFC in Hannover gesucht. Leider wollte man mit einem Berufskraftfahrer nicht zusammen arbeiten. Heute reiche ich noch einmal die Hand. Wir müssen miteinander sprechen.

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Aller Anfang ist mühsam

Tja, Urlaub vorbei. Der Ernst des Lebens beginnt wieder. Hätte noch eine Woche mehr sein können, aber in achtzig Tagen ist ja schon Weihnachten. Heißt wieder zwei Wochen frei. Wow.

Immerhin begann die Woche relativ ruhig. Auflieger war vorgeladen, mit drei Kunden in Oberitalien. Zwei davon kenne ich gut, der dritte bereitet mir ein wenig grummeln im Bauch.
Die Firma ist mitten in Mailand. Da war ich letztes Jahr schon mal. Trotz Lkw-Navi und Maps kam ich nicht hin. Dauernd sollte ich rechts abbiegen, durch Straßen, da passte gerade ein Panda durch.

Irgendwann war ich nur noch einen knappen Kilometer vom Ziel entfernt, dann war ich wieder auf einer Ausfallstraße. Schon waren es erneut zwanzig Kilometer. An mein Fluchen kann ich mich noch gut erinnern.
Aber irgendwie kam ich doch hin. Klar, muss ja auf die ein oder andere Weise klappen. Nur die Strecke weiß ich natürlich nicht mehr.

Zum Schluss habe ich den Entlader noch gefragt, wie ich wieder am besten und schnellsten aus der Stadt komme. Der sagte, mit einem Hubschrauber, und fand das auch noch lustig. Ich nicht.
Den Weg zurück wollte ich mir eigentlich merken. Aber sinnlos, ging im zickzack durch die Stadt. Dann war da noch eine Bogenbrücke, die musste ich mittig durchfahren. Seitdem habe ich immer gehofft, da nicht mehr hin zu müssen.

Na ja, habe die Bude einmal gefunden. Da wird es morgen nachmittag auch funktionieren. Jetzt ist erstmal Feierabend. Alles andere dann später.

Ach ja, eines noch. Viel Verkehr heute auf den Autobahnen. Das mehr Lkw unterwegs waren, klar. Samstag war Feiertag, da hatten die Osteuropäer Zwangspause. Aber auch Pkw. Sind schon wieder irgendwo Ferien?

Anzeige Fahrzeit im DAF
Fahrzeit ist wichtig

Prompt meine erste 10er Schicht angebrochen. Wegen acht Minuten. Ging aber nicht anders, denn ich wollte bis zum Brenner kommen. Da kann ich morgen früh um vier weiterfahren, ohne in Österreich doppelte Maut zahlen zu müssen.

Bissel ärgerlich, aber einmal darf ich ja diese Woche noch zehn Stunden fahren. Wird schon passen.

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Die Sklaven der Straße. Meine Meinung? Jeder der nicht nur lokale Produkte kauft, also Waren die so kurz wie möglich transportiert werden, ist an deren Situation mitschuldig. Ich selbst nehme mich da null aus.
Wie oft versuche ich mir beim einkaufen mal zu fragen, brauche ich das wirklich? Muss ich das jetzt kaufen? Echt noch ein weiteres T-Shirt? Oder muss ich jede Woche Südfrüchte in meine Einkaufstüte packen? Reichen im Herbst nicht auch einheimische Äpfel und Birnen? Oder Tomaten und Radieschen? Tja, dass eigene Kaufverhalten zu reflektieren, wäre schon ein Schritt in die richtige Richtung.

Denn was mit den Fahrern passiert, ist wirklich moderne Sklaverei. Die leben wochenlang auf engsten Raum, haben kaum wirkliche soziale Kontakte, von deren Bezahlung und Behandlung ganz zu schweigen. Da wird Ausbeutung offensichtlich.
Der günstige Transport von Produkten, oft unter ausbeuterischen Bedingungen, ist ausserdem unredlich gegenüber der Konkurrenz, welche die Einhaltung der arbeitsrechtlichen Standards erfüllt. Denn Wettbewerb darf nicht auf Sozialdumping und der Verletzung von Menschenrechten beruhen.
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Die Lieferwagen sind meist weiß lackiert und tragen kein großes Firmenzeichen. Nur in kleiner Schrift an einer Seite ist der Aufdruck „im Auftrag von Amazon“ zu lesen.
Das Lieferkonzept funktioniert immer gleich: Amazon bringt die bestellten Artikel von seinen Lagern aus in die Verteilzentren, von denen die Kartons weiter in die Pakethubs wandern. Dort sortiert Amazon die Pakete und überreicht sie den Lieferpartnern.

lieferwagen im auftrag amazon in erfurt
Lieferwagen „im Auftrag von Amazon“ warten vor dem Verteilzentrum Erfurt

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Aufregung im Protestcamp? Toll. Aber ist es nicht so, dass sich die Strecke von Frankfurt nach Kassel durch den Lückenschluß der A 49 verkürzen wird, also weniger CO2 Ausstoss zur Folge hat? Von der Topographie und den regelmäßigen Staus bei Alsfeld ganz zu schweigen. Ach ja. Auch E-Autos fahren nicht offroad. Autobahnen werden also wohl auch in der Zukunft gebraucht.
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In Spanien gibt es ein neues Mittel gegen Schuldner in der Transportbranche: Sanktionen bis zu 6.000 Euro bei Zahlungsverzug.
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Oranienburg bekommt den ersten Trixispiegel. Die sind eigentlich simpel. Ein gewölbter Spiegel, idealerweise an einer Ampel angebracht, in dem der Lkw-Fahrer sich selbst und seine Umgebung sehen kann. Ganz ohne Toten-Winkel.

Dazu einige Kommentare auf Facebook?

Ehrlich? Nicht zu allem muss man eine Meinung haben, geschweige denn, sie posten.
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Schlaue Zitate

Wer sich wirklich um die Umwelt sorgt, kann seine Flotten jederzeit dort zulassen, wo sie tatsächlich arbeiten.

Cristina Tilling, Vertreterin der europäischen Frachtgewerkschaft ETF, zur in Frage gestellten regelmäßigen Rückkehrpflicht für Lkw

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Stoppt die Anarchie auf zwei Rädern? Tja, nur schade das nicht mehr Radfahrer diese Problematik erkennen. Denn das wäre zumindest ein Ansatz, um „Kampfradler“ besser in den Griff zu bekommen.
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Was ist denn nun los? Da wird ein Mobilitäts-Kompromiss, denn was anderes ist das EU-Mobilitätspaket nicht, fünf Jahre lang mühsam ausgehandelt, schon wird es nicht nur von osteuropäischen Ländern, sondern auch von Verkehrskommissarin Adina Valean in Frage gestellt.
Ein abstruses Argument von Gegnern dieses Paketes ist der Umweltschutz. Die vorgesehene regelmäßige Rückkehrpflicht des Fahrers an seinen Wohnort b.z.w. den Standort des Lkw, würde dem Klima schaden. Vom unverhältnissmäßigen Aufwand in den betroffenen Firmen und der Unwirtschaftlichkeit ganz zu schweigen.

Hä? Was sind das für fadenscheinige Begründungen? Hier werden doch nur wieder osteuropäische und asiatische Fahrer den Interessen von Lobbyisten, Großtransporteuren und Logistikern geopfert. Aber so ist das eben in einer Union. Da kann jedes noch so kleine Minimitgliedsland seine Vorstellungen und Entscheidungen durchsetzen. Mag legitim sein. Aber nicht sozial.
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Apropo Union. Die EU-Kommission ist gegen eine Verlängerung der Mautbefreiung für Lkw mit CNG- oder LNG-Antrieb in Deutschland. Na dann mal Gratulation an alle, die sich solch einen Laster aus Kostengründen für viel Geld gekauft haben.
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Der Kampf gegen städtischen Lkw-Verkehr. Wie hier in Hamm. Dabei ist es doch relativ einfach: Große Logistiker, egal ob die DHL, Amazon, Dachser, Hermes oder Rhenus heißen, wollen und brauchen Lkw. Da sollen die auch Parkplätze bereitstellen. Natürlich mit anständigen Sanitaireinrichtungen. Problem gelöst.
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Ende Juli starb Andreas Schubert, einer der bekannteren Lkw-Fahrer Deutschlands. Jetzt hat seine Witwe die Spedition verkauft. Käufer ist die Spedition Weber aus Waakirchen.
Also alles normal. Trotzdem gibt es in sozialen Netzwerken, also Facebook, Diskussionen über das „wie“ und „warum“ des Verkaufs. Und das ist nicht normal. Denn das sind wieder völlig unnötige Beiträge über Dinge, die keinen von uns etwas angehen.
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Nicht sozial geht es auch auf den Warteplätzen bei Ikea zu. Hat man letzten Sonntag im belgischen Genk wieder festgestellt. Bei einer umfassenden Kontrolle im Kampf gegen Menschenhandel wurden 33 Lkw untersucht, die alle aus osteuropäischen Ländern wie Litauen, Polen und Rumänien stammten. Die Fahrer selbst kamen aus Weißrussland und der Ukraine, also Ländern außerhalb der Europäischen Union.

Es stellte sich heraus, dass allgemeine Hygienebedingungen schlecht waren und es kaum sanitäre Einrichtungen für die Fahrer gab. Gekocht und gegessen wurde auf einem Anhänger.
Aber ich glaube ja, die machen das alle freiwillig. So ein bissel Campingfeeling mag doch irgendwie jeder. Daheim in ihrem öden Osten gibt es so eine Kultur nicht, also machen sich die Männer auf in den Westen. Denn biwakieren auf einem Ikea-Parkplatz, mit morgendlichen abkoten in einem angenzenden Gebüsch? Sicher der Traum vieler Ukrainer.
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Philippinische Lkw-Fahrer hätten in Afrika und in Saudi-Arabien gearbeitet, wo die Bedingungen ebenfalls schlecht waren, aber zumindest Dusch- und Toiletteneinrichtungen hatten. Hier in Europa ist es schlimmer, also gerade da, wo sie es am wenigsten erwartet haben.
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Exotische Kennzeichen

Wenn auch nicht wirklich exotisch, so doch hierzulande nicht so häufig zu sehen: Portugal. Das Land wird im Westen und Süden vom Atlantik begrenzt, im Osten und Norden von Spanien. Die Hauptstadt ist Lissabon, Amtssprache portugiesisch, etwas mehr als zehn Millionen Einwohner,

Das vordere Kennzeichen besteht aus jeweils drei Gruppen mit zwei Zeichen. Dazwischen befindet sich ein kurzer Bindestrich. Die Grundfarbe ist weiß, die Schrift schwarz.
Am linken Rand gibt es ein blaues Feld mit den zwölf europäischen Sternen und der Kennung „P“, in einem gelben Streifen rechts werden seit 1998 das Jahr (oben) und der Monat (unten) der Erstzulassung des Fahrzeugs vermerkt.

Ach übrigens. Portugiesische Kennzeichen geben keine Auskunft über Ort oder Region, sondern sind reine Versicherungskennzeichen.

portugal kennzeichen
Kennzeichen Portugal
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