1 KommentarDie Zukunft ist eine komische Sache. Als ich ein kleiner Junge war, da war sie noch unheimlich weit weg. Aber jetzt ist sie da und ich möchte, dass sie noch lange bleibt.
Horst Krause im Film „Krauses Zukunft„.
TruckOnline.de Posts
Schöne Doku über das Mit- und Gegeneinander auf deutschen Autobahnen. Auch wenn der Film schon dreißig Jahre alt ist. Aber allein schon die Autos, einfach nur geil. Und der Typ gleich am Anfang, in seiner gelben Jogginghose, Vokuhilafrisur, Schnauzer und Pilotenbrille. Lehnt lässig am Polizeiwagen, zieht an seiner Kippe und erwartet lächelnd seine Strafe. Der Typ ist irgendwie Kult.
Was mir noch auffällt, ist die Offenheit der Leute und wie freundlich oder von mir aus auch nett die mit den Reportern umgehen. Heute irgendwie undenkbar, da läge die Kamera mehr als einmal im Dreck.
Bei einem kurzen Gespräch vor einigen Wochen erwähnte mein Chef, dass er eine Zahlungsaufforderung aus England bekommen hätte. Darin ging es um irgendein Parkvergehen. Ich hätte wohl mal falsch gestanden oder keine Parkgebühr gezahlt. So genau wußte er es auch nicht mehr. Der Brief wäre mit meiner Anschrift wieder zurückgegangen, demnächst würde ich also Post bekommen.
Freitag lag das Schreiben im Briefkasten. Allerdings nicht aus England, sondern aus Schweden. Dafür im besten Amtsdeutsch verfasst.
Warum aus Schweden? Ich habe jetzt nicht danach gegoogelt, aber vielleicht hat der Parkplatzbetreiber da seinen Hauptsitz.
Wie auch immer. Tatort war der Rasthof „Wetherby“ an der M1 nördlich von Leeds. Dort hätte ich länger gestanden, als bezahlt. Nämlich meine bezahlte Parkzeit um ungefähr eine halbe Stunde überschritten. Fällig werden jetzt knapp 120 Euro. Begleiche ich meine Strafe allerdings innerhalb der nächsten 14 Tage, ist „nur“ noch ein Betrag von etwas über siebzig Euro fällig. Wohlgemerkt zu den dreißig Pfund, die ich, also in dem Fall mein Chef, eh schon fürs Parken bezahlt habe.

Die fällige Strafe habe ich gestern überwiesen. Keine Ahnung, ob ich das überhaupt hätte zahlen müssen. Vielleicht wäre es mit „aussitzen“ auch irgendwann gut gewesen. Zumal ich eh nicht wieder so bald nach England fahre. Das steht schon mal fest.
Das kuriose ist nur: Zu wenig stehen kostet Geld, zu lange aber auch. Jedenfalls in England. Wie man es macht, ist es falsch.
2 Kommentare
Hier noch einmal Monaco, diesen reichen, unabhängigen Stadtstaat an der französischen Mittelmeerküste. Während am hinteren Kennzeichen die entsprechende Jahreszahl der Zulassung sowie die Aufschrift PRINCIPAUTE DE MONACO, also Fürstentum Monaco, vermerkt sind, findet sich auf dem vorderen Schild nur das Mittelschild des Wappens von Monaco, sowie die entsprechende Nummer.
Die Kennzeichen bestehen übrigens grundsätzlich aus vier Zeichen, entweder ein Buchstabe und drei Ziffern oder wie hier aus vier Ziffern:

So. Test Nummer fünf in den letzten drei Wochen. Dieses mal in Italien für 40 Euro. Irgendwie wird es jedes Mal unangenehmer.
Das Stäbchen bis fast zum Anschlag in der Nase zu spüren und dann dieses rum rühren, ist nicht meins. Aber nicht nur das testen selbst, auch noch zwei, drei Stunden später hab ich das Empfinden, als ob die Nase immer „laufen“ würde. Schon ein komisches Gefühl.
Na ja, immerhin wieder „negativ“, am Ende zählt nur das. Mit einem anderen Ergebniss habe ich aber eh nicht gerechnet.

Chancengleichheit auf Europas Straßen sieht so aus: Osteuropäische Transporteure haben bei den Arbeitskosten einen Vorteil von über 170 %. Auch bei den Lohnkosten wird getrickst. Denn nur knapp 1/4 des Lohnes wird versteuert. Der Rest wird in Spesen und Zulagen versteckt.
***
Ein Sattelzug verliert einen tonnenschweren Stahlquader? Fakenews. Der war so schwer, der kann überhaupt nicht rutschen. Ist schließlich eine alte Fernfahrer Weisheit
***
Der Straßengüterverkehr ist auch deshalb wettbewerbsfähig, weil viele Fahrer aus Osteuropa die Hälfte oder 2/3 des Jahres im Lkw verbringen und für die geleistete Arbeit einen Hungerlohn erhalten.
***
Kleiner Tipp. Wer betrunken noch fahren will, nie mehr als erheblich saufen. Denn: Deutlich alkoholisiert – Lkw liegt neben der Straße. Erheblich alkoholisiert – Lkw steht neben der Straße.
***
Amazon wächst und wächst und wächst. So als würde das Wachstum nie enden.
***
Ermittler des Hauptzollamts Osnabrück haben ein mutmaßliches Netzwerk von Paket-, Kurier- und Scheinfirmen zerschlagen und fünf mutmaßliche Haupttäter festgenommen.
***
