2 KommentareIst mir scheiß egal, ob die mir den Führerschein abnehmen. Ich hab nen Anwalt, ich fahr trotzdem weiter.
Spediteur Gerd Fischer aus Bergisch Gladbach in einem sehr unterhaltsamen Interview auf Radio RSG
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Jahrzehntelang war man „Fuhrmann“ von Beruf, wenn man mit der nötigen Fahrerlaubnis Laster, Bus oder Lieferwagen fuhr – einzige Voraussetzung war der passende Führerschein. …
Kommentare geschlossenAm Mittwoch, also übermorgen, wollen Transportunternehmer und Lkw-Fahrer Autobahnen und Bundesstraßen blockieren. Und zwar Deutschlandweit. Mit dieser zweiten Aktion, eine erste fand letzten Samstag in Köln statt, soll vor allem gegen die derzeitigen hohen Spritpreise ein Zeichen gesetzt werden.

Klar das bei diversen Fahrern die Spannung jetzt natürlich groß ist. Denn Straßen und Wege blockieren, endlich passiert das, wovon viele ihr halbes Arbeitsleben lang träumen.
So wird in etlichen WhatsApp-Gruppen darüber diskutiert, wer welches Autobahnkreuz oder Bundesstraße wo dicht machen kann.
Ob es wirklich zu irgendwelchen Aktionen kommt? Ich hab da durchaus Zweifel. Denn gerade in unserer Berufsgruppe gibt es viele, tja, wie soll ich sie nennen, Maulhelden? Joa, denke das trifft es ganz gut.
Aber auch andere teilen nicht diese Vorfreude. So macht sich ein Fahrer, Jürgen, darüber ernsthafte und auch berechtigte Gedanken zum Thema „Aufruhr und Blockaden„:
Am Mittwoch wollen einige, sagen wir mal geistig inkontinente Chefs von Speditionen und deren Fahrer, Autobahnen und Landstraßen blockieren, um gegen die derzeitigen Spritpreise zu demonstrieren. Vom Straftatbestand der Nötigung mal abgesehen: Ich kann nur jedem raten, es nicht vor meinem Lkw zu probieren.
Denn anstatt sich diejenigen vorzunehmen, die schon seit Jahren durch Lohndumping und/oder Ausflaggen der Fahrzeuge in Billiglohnländer einen Frachtpreis verhindern, der mittelständische Speditionen überleben lässt, wollen die jetzt die komplette Gesellschaft in Sippenhaft nehmen.
Aber dazu fehlen denen offensichtlich die Eier.
Denn dann müsste man ja die Zentralläger von Amazon, Schenker, DHL und anderen Großlogistikern blockieren.Also genau diejenigen, bei denen sich diese Speditionen nach stundenlangen Wartezeiten an die Rampe stellen und den Fahrer selbst entladen lassen.
Und wenn andere Firmen, die diesen Scheiß nicht mehr zu diesen Preisen mitmachen wollen, höhere Preise verlangen, sind es genau solche Spediteure, die dann zuschlagen.
Weil bei denen Fahrer auf BlingBling – Lkw sitzen, für 2 400€ Brutto. Wenn es denn überhaupt so viel ist.Und selbst wenn der Diesel unter 1,50 Euro zurück geht, wird sich nichts ändern.
Jetzt rufen die zu Gemeinsamkeit auf? Da lach ich wirklich hart.Die Chance zum gemeinsamen Handeln besteht schon seit Jahren.
Aber als wir vor Jahren dazu aufgerufen haben, genau diesen oben genannten Verantwortlichen in die Suppe zu spucken, haben genau diese Spediteure uns im Stich gelassen.
Und jetzt könnt ihr uns mal.

Hier mal wieder ein Beispiel, wieso eine Dashcam nützlich sein kann. Erst recht, wenn das wie hier im Video zu sehende Ausbremsen eines Lkw so extrem ist. Aber zumindest ähnliche Situationen kennen viele Lkw-Fahrer.
Zumal solche Aktionen in den letzten Jahren schon irgendwie zugenommen haben. Ist zumindest mein Gefühl. Übrigens genau wie das kurz vor einem Lkw einscheren, weil man die eigene Autobahnabfahrt ja so plötzlich erreicht hat.
Wenn aber zusätzlich zum Ausbremsen auch noch Wasserflaschen oder andere Gegenstände aus einem fahrenden Auto fliegen, ist das echt kein Spaß mehr. Denn wenn man sieht, wie bei Minute vier eine dieser Flaschen beim Aufprall auf der Straße auseinanderplatzt, also ich will nicht erleben, wenn solch ein Teil vor meinem Auto oder Lkw aufschlägt.
Soll man hier die Polizei anrufen? Ich hätte es gemacht, zumal es ja auch einige Zeugen gab. Dem Fahrer wurde ja Hilfe über Funk angeboten.
Vielleicht hätten die Beamten den Fahrer des BMW noch auf der Autobahn erwischt. Gut, dass ist jetzt Spekulation. Aber eventuell bringt die Anzeige ja was.
Vielleicht sollte man mit dem Blödsinn, sorry, der Gewohnheit, aufhören, immer und überall und unbedingt zwei Streifen in viel zu enge Baustellenbereiche quetschen zu wollen oder zu müssen. Denn wenn ohnehin auf nur sechzig oder achtzig Kilometer pro Stunde limitiert ist, bringt auch das überholen von Pkw kaum etwas.
Denn diese Geschwindigkeit schafft heutzutage ja auch fast jeder Lkw. Zumal viele Autos, vor allem jene Modelle die häufiger auf den Autobahnen herumfahren, mittlerweile eh etwas zu breit sind.
Wenn es also kaum möglich ist, zwei ausreichend breite Fahrstreifen nutzen zu können, wäre quasi der sprichwörtliche „Gänsemarsch“ sicherer. Aber das ist nur meine Meinung.
Eine Firma im Sauerland bekommt Gestelle und Regalteile. Damit auch alles auf den Auflieger passt, wurde das vom Absender in Italien ein wenig verschachtelt und komplex verladen.
Also kleinere Boxen in größere gestellt und kürzere Rahmen auf längere. Aber alles easy. Die Ladung zu sichern, war keine große Schwierigkeit.
Während der Staplerfahrer nun also Teil für Teil ablädt, steht sein Gehilfe direkt daneben und versucht die wackeligen Objekte festzuhalten.
Auf meine Zwischenbemerkung, doch besser einige Meter Abstand zu halten, denn wenn solch ein Ding fällt, wäre er bestimmt mausetot, kam nur „Dann brauche ich morgen nicht mehr zu kommen“ als Antwort.
Dem Staplerfahrer scheint das Schicksal seines Arbeitskameraden aber auch egal gewesen zu sein. Denn statt seinen Kollegen mal selbst aufzufordern, einige Meter weg zu gehen, antwortete der lapidar: „Mir ist noch nie etwas runter gefallen.“
Kommentare geschlossen1 KommentarEin seltsames Spiel. Der einzige gewinnbringende Zug ist, nicht zu spielen.
Zitat aus dem Film „WarGames“, auf deutsch „Kriegsspiele“. WOPR (ein neu entwickelter lernfähiger Computer) erkennt, dass bei einem Atomkrieg keiner gewinnen kann, und probiert daraufhin alle Atomkriegsstrategien durch, von denen ebenfalls keine siegreich wäre.
Zähne putzen ist aber vom „nicht gestattet“ ausgenommen? Oder gilt „rasieren“ hier als Oberbegriff für sämtliche Reinigungsarbeiten? Aber vielleicht ist auch nur das Haare entfernen in bestimmten Körperregionen nicht erwünscht?
Och je, Fragen über Fragen.

1 KommentarDie können zufrieden sein, dass ich gestern so schön gefickt habe, dass ich entspannt bin, sonst wäre ich schon da vorne.
Berliner Lkw-Fahrer im Stau wegen einer Straßenblockade von irgendwelchen Jungaktivisten in einem Interview mit BildTV
