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TruckOnline.de Posts

Mit Überwachung schläft es sich am besten

Videoüberwachung

Was seht Ihr auf diesem Bild? Etwa nichts? Gut! Denn dann geht es Euch genau wie mir. Aber Angst brauche ich deshalb nicht zu haben – denn dieser Autohof ist Video überwacht. Was man jedoch auf diesen Filmen sieht, weiss ich nicht. Denn des Nacht’s sind bekanntlich alle Katzen grau. Oder sogar schwarz.
Aber vielleicht ist die Technik auf diesen sogenannten Maxi – Autohöfen mittlerweile so hochgerüstet, dass selbst vermummte Bauernfänger zweifelsfrei erkennbar sind.

Vom finanziellen her, dürfte es für diese Aufrüstung keine Probleme geben. Denn schließlich finanziert jeder Fahrer, der länger als zwei Stunden parkt, diese Technik mit. Ob er will oder nicht, denn eine Ausweichparkmöglichkeit gibt es nicht. Es ist also eine Art Zwangsüberwachungsfinanzierung.

Achso. Was mir noch aufgefallen ist: Auch für die Nutzung der Toiletten muß man zahlen. Das ganze läuft ähnlich ab, wie bei SaniFair – erst nach einer Spende von 50 Cent darf man durch ein Drehkreuz gehen und sein Geschäft erledigen.
Ob man dabei auch gefilmt wird, habe ich nicht heraus gefunden. So tief wollte ich nun nicht in’s Becken schauen.

Fairerweise sollte ich aber erwähnen, dass man für diesen Obulus einen Bon bekommt. Dieser kann anschließend im Shop der Tankstelle eingelöst werden. Ausser natürlich für Zigaretten. Und Zeitungen.
Der Pächter will ja auch was davon haben.

Der Parkplatz selber, ist nur halb gefüllt. Demnach haben nur wenige Fahrer ein gesteigertes Sicherheitsbedürfnis. Trotzdem klingt aus verschiedenen Richtungen das Brummen von Kühlaggregaten an mein Ohr. Warum es nicht möglich ist, diese Lkw seperat zu parken, verstehe ich nicht.
Gut, dass muß ich auch nicht. Hauptsache, ich bin bereit zu zahlen. Für’s parken und für’s pissen.

4 Kommentare

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Stammleser Peter schreibt:

Moin, kA wo es herkommt, habe es selbst grad per ICQ bekommen 😉

Denke mal, ist des Bloggens wert …

Grüßle,
der Peter

Truck hängt an Brücke

Aber klar doch, Peter. Cold Seavers hätte es nicht besser hinbekommen.

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Schlaue Dialoge

Der Körper ist nur eine Hülle. Wie ein Auto. Wenn man gut drauf aufpasst, hat man am Ende ein Vintage-Modell. Ich sehe mich als Sportwagen.

Karl Lagerfeld (Mode – Designer)

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Mützenbonus inklusive

Eigentlich habe ich ein entspanntes Verhältnis zur Gattung mit dem Namen Pförtner. Natürlich denken viele, Sie wären König und arbeiten nach dem Motto: Erst kommen die Pförtner, dann der Chef und dann Gott. Es sind halt Menschen, die es weder bei der Bundeswehr, noch bei der Polizei geschafft haben, eine Uniform tragen zu dürfen. Jetzt haben sie eine vom Wachschutz und das muss ausgelebt werden.

Das kuriose dabei ist, dass das in jedem Land gleich ist. Hier mal ein Beispiel aus Italien: Ich habe mehrere Kisten mit Messingrohre geladen, die für eine Firma in Arcevia – westlich von Ancona gelegen – bestimmt sind. Vor der Einfahrt in das nicht sehr große Betriebsareal muß man sich beim Pförtner melden. Er ist der Herr über Tor und Schranke, ohne Ihn geht demzufolge nichts.
Also zeige ich Ihm den Frachtbrief, auf dem alles notwendige steht: Der Absender und der Empfänger, sowie die Art des Materials. Den Namen der Spedition, die das Zeug anliefert, kann er auf dem Lkw ablesen und das Kennzeichen sieht er über einen Monitor. Mehr hat den nicht zu interessieren.

Tut es aber doch. So wollte er auch meinen Personalausweis. Dieser wird während meiner Anwesenheit in einer kleinen Holzkiste deponiert, die direkt am Fenster steht, durch welches ich mich mit dem Mann unterhalte.
Den bekam er natürlich nicht. Warum auch? Alles wichtige wußte er bereits. Für mich war die Sache damit erledigt, im Gegensatz zu Ihm. Er weigerte sich, die Schranke zu öffnen. Ich wartete in der Zwischenzeit brav im Fahrerhaus. Irgendwann und irgendwie mußte es ja weiter gehen.
Genau das tat es auch: Nach nicht einmal zwei Minuten öffnete er das Teil und ich konnte oder durfte zur Warenannahme fahren.

Das diese Leute Anweisungen der Geschäftsleitung befolgen müssen, ist mir klar. Auch sollte man bedenken, dass die teilweise viele Stunden bei miserabler Bezahlung arbeiten.
Zudem werden diese Jobs in einigen Firmen gerne als Übergangslösung für „kurz vor der Rente steher“ oder „Sonderlinge“ benutzt. Deshalb sind die oft komisch.

Meinen Ausweis oder ähnliches gibt es trotzdem nicht. Die anschließenden Diskussionen sind zwar lästig, aber notwendig. In dieser Sache bin ich nämlich ein wenig eigen.

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Fernfahrer sind Einzelkämpfer

Während französische LKW-Fahrer wochenlang für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen streiken, hätten die deutschen Fahrer zwar ebenfalls Grund genug zu klagen. Von Streik und Straßenblockaden ist die Bundesrepublik aber weit entfernt.
Die französische Streikkultur ist wie ein Lauffeuer„, sagt Verkehrssoziologe Alfred Fuhr. Dagmar Wäscher, Vorsitzende des Bundesverbands der Transportunternehmen, erklärt das Verhalten der Deutschen: „Fernfahrer sind eher Einzelkämpfer. Die Solidarität untereinander und die Streikfähigkeit fehlen.
Und wie schon Lenin 1918 spottete: „Wenn ein Deutscher einen Bahnhof bestreikt, kauft er sich erstmal eine Bahnsteigkarte.

Gelesen bei: trucker.de

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Advent Advent

In den Tagen vom 01. bis zum 24. Dezember erwartet Euch bei Gorden wieder ein Adventskalender-Rätsel.
Ein was? Hmm, also – es ist eigentlich ganz einfach: Hinter jedem der 24 Türchen verbirgt sich ein Link zu einem Blog. Auf diesen Weblogs gibt es Hinweise zu einem gesuchten Bild, welches sich in den Weiten des Internets versteckt. Aber keine Angst – das gesuchte Foto zu finden, ist nicht so schwer.

Mitmachen und mitraten kann natürlich jeder. Nach dem 24. Dezember wird ein Gewinner ermittelt. Dieser bekommt ein riesengroßes Paket, denn alle teilnehmenden Blogs spenden etwas. Neben dem Rätselspaß ist es auch eine schöne Art, neue und verschiedene Blogs kennen zu lernen. Wer braucht da schon solche Aktionen?

Aber zurück zum Thema: Wenn das kein lohnenswerter Dezember wird, dann weiß ich es auch nicht.

Kalender ohne Marzipan

Noch sind einige Türchen frei. Wer also Lust und Laune hat, bei diesem Projekt mit zu machen, meldet sich einfach bei Gorden.

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