Fakt ist, dass sich die Haushaltslöcher unseres Staates eins zu eins im Straßenbelag wiederfinden.
Carl-Peter Forster (Manager in Automobilkonzernen)
1 KommentarFakt ist, dass sich die Haushaltslöcher unseres Staates eins zu eins im Straßenbelag wiederfinden.
Carl-Peter Forster (Manager in Automobilkonzernen)
1 KommentarIn der Firma für die ich fahre, gehört das Tauschen von Aufliegern zum Tagesgeschäft. Das sieht dann in etwa so aus: Ich stelle einen beladenen Auflieger ab, ein anderer Kollege fährt damit zum Kunden und macht diesen leer. Oder eben andersrum.
Das Problem dabei ist, dass der Zustand dieser Arbeitsmittel arg leidet. Jeder denkt, der nächste wird es schon richten. Das fängt bei den Reifen an, geht über defekte Beleuchtung und abgerissenen Planenschlössern und endet bei fehlenden Hilfsmitteln, wie Spannbretter, Antirutschmatten oder Zurrgurten.
Klar. Passieren kann immer was. Dagegen ist keiner gefeit.
Nur wenn ich Schäden wie auf folgenden Bild sehe, frage ich mich, mit wieviel dumpfer Gewalt einige Ihre Arbeit verrichten.

Der Bayerische Rundfunk veranstaltet am Samstag, den 8. Januar 2011 ab 20:15 Uhr den Themenabend „Mit dem Brummi durch die Nacht„. Gegenstand der Sendung ist der Beruf des Fernfahrers.
Das Programm im Überblick:
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3 KommentareAuf der A 3 bei Wertheim im Überholverbot einen langsamen Containerkutscher vor sich zu haben, hat auch Vorteile. Nach Beendigung dieser Zwangsmaßnahme war freie Fahrt angesagt – immerhin bis Geiselwind.
Apropo Geiselwind: So ein BurgerKing – McDrive für Lkw ist ja schon eine tolle Sache. Wenn nur die Einfahrt nicht so vereist wäre. Und die Gegensprechanlage hängt zu tief – da brüllt man sich ja die Stimme aus dem Hals.
Aber sonst alles prima. Also Essensmäßig.
Ein westfälischer LKW-Fahrer erzählt seinem normalen Arbeitsalltag bei der Sendung mit der Maus. Das muß irgendwann Mitte der siebziger Jahre gewesen sein.
Technikmäßig hat sich seitdem viel verändert. Andere Probleme sind aber noch immer aktuell – und werden es auch bleiben:
Oh. Personenwagen. Das ist auch ein Kapitel für sich. Ich habe noch nie erlebt, dass ein Personenwagenfahrer nicht über die Lastwagen schimpft.
Irgendwas machen wir immer falsch – zu langsam, zu schnell. Zu viel Gestank, zu dick oder unverschämtes überholen.Ich will ja nicht sagen, dass wir alle Engel sind. Aber wenn wir auch so über die Personenwagen reden würden, da käme auch allerhand zusammen. Wenn die doch schnell überholen würden oder mit der blödsinnigen Huperei aufhören würden. Und wenn die nicht mit sechzig auf der Autobahn rumtrödeln würden, u.s.w., u.s.w.
Wir kommen in Augsburg an. Erste Abladestelle. Hoffentlich klappt es heute mit dem abladen.
Normalerweise kommt man auf den Hof, keiner ist da zum entladen. Jeder vertröstet Dich: Gleich, gleich. Da stehste nen halben Tag, dann fängt es an, in den Fingern zu kribbeln. Denn der nächste Kunde wartet schon.
Was sich ebenfalls nicht geändert hat, ist die öffentliche Unkenntnis über die Zustände in diesem Wirtschaftszweig. Selbst staatliche Stellen verhalten sich noch immer nach dem Motto: „Nichts hören, nichts sehen und schon gar kein Machtwort sprechen.“
Die eigentlichen Probleme werden nur zaghaft angefasst. Zu hoch ist der Druck diverser Unternehmerverbände.
Selbst die Unterstellung, Lkw – Fahrer wären mehr oder weniger minder bemittelt, ist noch weit verbreitet – besonders in Unternehmer- und Disponentenkreisen.
Dieses Vorurteil wurde in den 60er – Jahren sogar wissenschaftlich untersucht*. Die Ausgangsvermutung dieser Untersuchung, dass Berufskraftfahrer über eine nur unterdurchschnittliche Intelligenz verfügen, konnte – man staune – nicht bestätigt werden.
*B. O. Hampel: Über das Intelligenzniveau von Berufskraftfahrern. Erschienen im Zentralblatt für Verkehrsmedizin, Verkehrspsychologie, Luft- und Raumfahrtmedizin, Bd. 10, Heft 10, 1964.
Auf Seite 19 heißt es: „Der Verfasser vertritt die Ansicht, dass die Annahme von der geringeren Intelligenz der Berufskraftfahrer auf einem komplex – qualitativen Anmutserlebnis beruht, welches einer empirischen Überprüfung nicht standhält.“
Freie Fahrt für freie Bürger. Das funktioniert auch in der Schweiz. Gut, es kann natürlich auch sein, dass die eidgenössischen Verkehrsplaner einfach nur Vertrauen in Ihre am Verkehr teilnehmenden Landsleute haben.
Das habe ich nicht immer. Die Strafen für diverse Vergehen im Strassenverkehr sind teilweise so hoch, dass viele übervorsichtig fahren – und das wird schon wieder gefährlich.

Ein Reporter erlebt die Härten im internationalen Transportgeschäft:
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