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TruckOnline.de Posts

Schlaue Dialoge

Was nützen die besten Konzepte und clevere Logistik, wenn die Lastkraftwagen in Staus steckenbleiben? Wenn die Transportsysteme Straße, Schiene und Wasser konkurrieren, anstatt zu kooperieren?

Detthold Aden (deutscher Manager und Vorsitzender des Vorstandes der BLG-Logistikgruppe in Bremen)

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Truck Driving Time Lapse

Autofahrten sind eigentlich öde, besonders für einen mitfahrenden Kameraden. Läuft das ganze jedoch in Time Lapse ab, wird es wieder interessant.
Bei Wikipedia klingt das ganze so:

Beim Zeitraffer handelt es sich um eine filmische Methode zur Beschleunigung der Langzeitaufzeichnung von Bewegungsabläufen, bei der die Bildfrequenz der Aufnahmekamera im Verhältnis zur Abspielfrequenz herabgesetzt wird.
Werden die Aufnahmen dann mit normaler Geschwindigkeit abgespielt, scheint der aufgenommene Vorgang schneller abzulaufen. Dadurch werden auch Änderungen sichtbar, die in Echtzeit aufgrund ihrer langsamen Natur vom Menschen nicht oder nur schwer wahrnehmbar sind.

Aha. Aber genug Theorie. Praktisch schaut das dann so aus:

Laut Beschreibung auf YouTube wurde das Video am 31. Oktober letzten Jahres aufgenommen. Die meißten Aufnahmen stammen aus Pennsylvania.
Ich finde das Video cool. Doch, wirklich.

Soviel zum Fernverkehr. Auf einer Baustelle gelten natürlich andere Maßstäbe. So manche Arbeitsgänge erschließen sich mir nicht wirklich und das nicht nur im folgenden Beispiel. Aber es muß ja einen Sinn haben.
Das ganze klingt jetzt vielleicht arrogant, soll es aber nicht. Ich habe halt von dieser Materie keine Ahnung.

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Sinneswandel

Es gab mal eine Zeit, da war Frankreich für mich das, was heute Italien ist: Mein Hauptreiseziel. Ich quälte mich von Nord nach Süd und von Ost nach West. Und natürlich wieder zurück. Die Strafen für diverse Vergehen waren vergleichsweise milde. Also zumindest im Gegensatz zu heute.
Die Gendarmerie wollte pro Verstoß 900 Franc. Das waren umgerechnet knapp 300 deutsche Mark. Kaum zu glauben, aber so war das mal.

Für die Strecken, die ich damals gefahren bin, würde man mich heute einsperren. Oder für verrückt erklären. Was im Endeffekt auf das gleiche raus kommt.
Ein Beispiel? Na gut! Ich fuhr Sonntagabend in meinem Heimatort los. Montagmittag war ich in Auxerre. Das liegt irgendwo in Mittelfrankreich. Dort wurde nur umgesattelt. Am Abend stand ich bereits in der Nähe von Köln.
Meine Fahrstrecke innerhalb von 22 oder 23 Stunden? Etwas mehr als 1 300 Kilometer. An den restlichen Tagen wurde es nicht ganz zuviel. Unter 800 Kilometer blieb es aber selten.

Tja. So war das damals in meinen jungen Jahren. Stolz war ich da nie drauf. Warum auch.
Die Spedition in der ich damals angestellt war, gibt es schon seit acht oder zehn Jahren nicht mehr. Die Fahrer wurden verheizt. Keiner hielt es dort längere Zeit aus.
Auch ich suchte bald das weite.

Und heute? Wenn ich in irgendwelchen Zeitungen lese, dass ein Fahrer bei einer Kontrolle mit zig Stunden zuviel auf der Karte oder Scheibe aufgefallen ist, denke ich: „Was für ein Trollo!“
Dabei müsste ich es eigentlich verstehen…

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Ich wage es kaum zu schreiben – Teil II

Nachdem der Deutsche Anwaltverein (DAV) Tempo 80 für Lkw auf Landstrassen fordert, zieht jetzt der erste Politiker nach: Der deutsche Europaabgeordnete Dieter-Lebrecht Koch schreibt in einer Presseerklärung:

Aus verkehrssicherheitsrelevanten und umweltpolitischen Aspekten sollte auf den Autobahnen Europas eine zulässige Höchstgeschwindigkeit von 100 Kilometer pro Stunde und außerhalb von geschlossenen Ortschaften von 80 Kilometer pro Stunde für LKW gelten

Die in Deutschland vorgeschriebenen Geschwindigkeiten von 80 Kilometer pro Stunde auf Autobahnen und 60 Kilometer pro Stunde außerhalb geschlossener Ortschaften seien ein Grund für Staus und stockenden Verkehr.
Das belaste die Umwelt und führe verstärkt zu Unfällen.

Durch einen fließenden Verkehr kann die Umweltbelastung reduziert werden – doch dazu brauchen Laster die Möglichkeit zur Anpassung an den Verkehrsfluss

schreibt Koch weiter. Und fügt hinzu:

In Deutschland sehen wir jeden Tag Elefantenrennen auf der Autobahn, bei denen in minutenlangen Überholvorgängen schwere Lastkraftwagen die Straße blockieren. Diese oft gefährlichen Manöver werden durch ungerechtfertigte Tempolimits provoziert, die den Verkehr zunehmend behindern, anstatt einem veränderten und immer dichter werdenden Verkehrsaufkommen Rechnung zu tragen.

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Navi mit Komfortfunktionen für Lkw

Die Brücke zu niedrig, die Straße nicht breit genug: Fahrer von Lkw können mit ausschließlich auf Pkw zugeschnittenen Navigationsgeräten Probleme bekommen.
Auf der Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas kündigte Navi-Spezialist Garmin mit der dēzl-Serie (gesprochen: „diesel“) eine Reihe von Navigationsgeräten an, die spezielle Komfortfunktionen für Lkw mitbringen.

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Ich wage es kaum zu schreiben…

…aber der Deutsche Anwaltverein (DAV) fordert Tempo 80 für Lkw auf Landstrassen. „Ein 60 Stundenkilometer fahrender Lkw ist für den normalen Straßenverkehr ein Hindernis und provoziert gefährliche Überholmanöver„, sagte am Donnerstag der Vorsitzende der Arbeitsgemeinschaft Verkehrsrecht des DAV, Jörg Elsner, am Rande des Verkehrsgerichtstages in Goslar.

Eine Geschwindigkeitsbegrenzung von 60 Stundenkilometer sei bei der heutigen technischen Ausstattung der Lkw völlig unzeitgemäß.

Dem ist wohl nichts hinzuzufügen.

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Schlaue Dialoge

Hohe Ölpreise stützen die Wirtschaft. Denn es gibt mehr Menschen mit höherem Einkommen, also gibt es mehr Käufer für Luxusautos.

Julian Millward Hopkins (Mercedes-Benz)

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