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TruckOnline.de Posts

Über den Fernpass

So, Feierabend. Heute kurz vor Modena.

Parkplatz bei Modena

Ich muss ja diese Woche vorsichtig sein. Als Deutscher mit einem schwedischen Lkw in Italien…

Aber Spass beiseite. Heute vormittag bin ich seit langen mal wieder über den Fernpass gefahren. Hat gut gepasst. Diese Strecke ist ja immer traumhaft, aber momentan besonders. Hinter Kempten lichtete sich der Nebel, die Landschaft schon tief verschneit. Dazu der blaue Himmel. War toll. Und ganz wichtig, ich hatte Zeit. Dann noch wenig Verkehr, also alles richtig gemacht.

Meine erste Abladestelle war bei einem Stahlhandel vor Innsbruck. Die bekamen einige Trapezbleche. Ging fix. Nach nicht mal einer halben Stunde war ich da wieder weg.
Morgen früh geht es noch nach Bologna, Dämmplatten entladen. Dürfte hoffentlich auch kein Problem sein. Danach soll ich Messegut für einen Empfänger im Ruhrgebiet laden. So ist zumindest der jetzige Stand. Aber das kann sich ja alles noch ändern.

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Schlaue Zitate

Ich stehe auf der Seite der Betroffenen, ob Pendler oder Brummifahrer. Jeder Stau ist einer zuviel

Martin Dulig (SPD, sächsischer Verkehrsminister)

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Unnütze Gedanken

Da komme ich gestern Abend spät nach Hause und im Briefkasten liegt eine Benachrichtigung von DHL für ein Einschreiben. Da gehen einem erstmal alle Schandtaten der letzten Monate durch den Kopf. Was könnte ich angestellt haben, wen habe ich belästigt, welche Behörde fühlte sich gestört. Nicht so toll. Auch wenn einem nix einfällt. Aber die Gedanken sind doch immer bei dem Brief. So ein Einschreiben kommt ja nicht nur so.

Eben war ich auf der Post. Zum Glück kam ich gleich dran. Und was war? Alles nicht so schlimm. Lediglich meine neue Kundenkarte von DHL war im Umschlag. Jetzt bin ich glücklich und kann mein Wochenende genießen. So wie es sein muss.

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Auf zum nächsten Kunden

So. Erste Abladestelle zum Freitag wäre geschafft. Die haben zwar erst kurz vor neun angefangen, nach einer Stunde war das Zeug aber unten. Das laden in Italien hat über drei Stunden gedauert.

Stahl Ladung auf Auflieger

Jetzt fix zur zweiten Firma und dann mal schauen, was noch anliegt.
Aso. Für die Ladungssicherungsprofis. Die Gurte habe ich schon entfernt und drei Teile wurden schon abgeladen. Also alles gut.

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Winter is coming

So. Der erste Feierabend nach drei Wochen Urlaub. Der Alltag hat mich also wieder.
Zum Glück war der Auflieger vorgeladen. Die Ladung, Drahtrollen und irgendwelche Holzkisten, war auch fix gesichert. So konnte ich heute früh gleich los fahren. Wenn alles normal läuft, bin ich morgen Nachmittag sogar schon leer. Schön, so beginnt die erste Woche wenigstens ruhig.

Jetzt stehe ich am Brenner. Bis hierher hat es der Winter schon geschafft. Sieht schon cool aus. Ein bissel wie Weihnachten.

Winter am Brenner

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Für alle, die nach dem dritten Absatz ( Kohäsionspolitik ) aufhören zu lesen. Ich musste auch erstmal googlen:

Die Kohäsionspolitik ist seit der Einheitlichen Europäischen Akte (1986) ein wichtiges Element der EU-Politik. Sie geht davon aus, dass zwischen reicheren und ärmeren Regionen in der EU eine Umverteilung stattfinden soll, um die Folgewirkungen der ungleichen wirtschaftlichen Entwicklung auszugleichen.

Rollendes Personal: Schaufenster eines ungleichen Europas – Die Branche steckt mit Kabotage- und Ausflaggungsdiskussionen mitten drin in der Problematik unterschiedlicher Sozialstandards.

Ein Wimpel an der Frontscheibe behindert die Sicht. Viele Plaketten und Mautgeräte sind aber notwendig. Danke Europa: Anfang Juli 2016 wurden in Frankreich die Umwelt- oder Feinstaub-Plakette Crit’Air (oder auch Luftqualitätszertifikat) und die dazugehörigen Umweltzonen, eingeführt.

Umweltplakette Frankreich

Bei Pizza Hawaii hört der Spass auf. Erst recht in Italien:

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Weitere Informationen

Originallink >>>
Quelle: NapoliFanpage.it

Mein Urlaub ist fast vorbei und Google macht mir Hoffnung auf Badeurlaub. Ab morgen findet Ihr mich an der Ostsee:

Sommer in Muehlhausen

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Kaputte Straßen und Mihail, der zu alt ist und nix versteht

Die A 20 brach entzwei. Ist die Straße der Einheit etwa verflucht? Gabriel Kords über den Bruch der Ostseeautobahn.

Mihail aus Craiova bekommt von seinem Chef die Anweisung, 22 Tonnen Stahl zu laden. Ganz am Ende der WhatsApp-Nachricht entdeckt er die Ladeadresse mit dem Hinweis, er wäre angemeldet und die Leute dort wüssten bescheid. In der Firma angekommen, zückt er sein Handy und hält es dem Versandmitarbeiter unter die Nase. Der hat natürlich keine Ahnung, was Mihail laden soll und fragt ihn nach Ladenummer und Lieferadresse. Die Antwort ist ein stummer Blick und Schulterzucken. Mihail versteht kein Wort.

Ich habe keine Ahnung, wie viele Male täglich so etwas passiert. Aber wohl so oft, dass Firmen sich mittlerweile genötigt fühlen, deutsche Frachtführer darauf hinzuweisen, den Fahrern klare Anweisungen zu erteilen. Oder halt Deutschunterricht:

„Die Fahrer die der deutschen Sprache mächtig sind wären herzlich willkommen. Man merkt dass wir auch viele ausländischen Fahrer schicken die sich gar nicht verständigen können. Und nicht wissen wohin sie laden wollen. Daher unbedingt den Fahrern den Ort mitteilen. Damit könnten die Aufträge zusortiert werden. (aber es ist bekannt, da alle anderen Speditionen auch keine deutschen Fahrer schicken)“.*

*Danke an Speditionskaufmann Björn-Malte für den Hinweis.

Noch etwas erheiterndes aus Sardinien. Der Kamerad versuchte mehrmals, durch diese Einfahrt zu kommen. Trotz mehrmaligen Anlauf klappte es natürlich nicht. Die Strohballen gaben kaum nach. Erst als vom innern des Hofes lautes Geschrei ertönte, gab der Fahrer auf. Wie die Geschichte letztlich ausging, weiß ich nicht. Ich ging dann weiter.

Zu hoch geladen mit Stroh

Allein am Dienstag letzter Woche wurden nur in Thüringen zwei Lkw-Fahrer wegen offensichtlich starker gesundheitlicher Probleme aus dem Verkehr gezogen. Beide Fahrer seien über 60 Jahre alt und der anstrengende Job als Lasterfahrer wohl nicht ohne Spuren an ihnen vorbei gegangen, teilt die Polizei einen Tag später mit.

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