Ein kleiner Blick aus meiner Perspektive:
Kategorie: World Wide Web
Schwerverkehrskontrollen sind gut, Schwerverkehrskontrollen sind wichtig. Nur wenn diese gerade dann stattfinden, wenn viele Kollegen einfach nur nach Hause wollen – nämlich am Abend des Ostersamstages – bezweifel ich den wirklichen Sinn dieser Maßnahme.
Nun ja, als „Schweinepack“ würde ich die Verantwortlichen dieser Kontrolle jetzt nicht bezeichnen, sondern eher als schäbig und abgebrüht…
2 KommentareHach ja, ich mag mein Thüringen – irgendwie:
Gekannt schon länger, wiedergefunden in ähnlicher Form auf der Thüringer Blogzentrale
1 KommentarBlogleser Ronny fragt u.a.:
Hallo,
Du bist ja sicher auch mal mit einem Pkw unterwegs. Stören Dich dann eigentlich überholende Lkws?
Viele Grüße, Ronny
Hallo Ronny,
nein, die stören mich nicht. Einfach deshalb, weil ich solche Überholvorgänge auf einer Strecke von zwei- oder dreihundert Kilometer an einer Hand abzählen kann. Diese ganze Problematik namens „Elefantenrennen“ wird maßlos übertrieben.
Das schreibe ich nicht, weil ich selber Lkw fahre, sondern aus eigener Beobachtung.
Was mich jedoch stört, sind kilometerweit vor einem Hindernis ausscherende PKW – und zwar nicht nur Kleinwagen. Anschließend quälen diese sich mit 100km/h an einem LKW vorbei und bleiben nach Beendigung des Überholvorganges noch ewig links.
Versucht man dann vorsichtig, diesen Linksfahrer darauf hinzuweisen, doch wieder die rechte Spur zu benutzen, wird einem ein Zettel mit dem eigenen Kennzeichen präsentiert oder Mami versucht, Fahrer und Fahrzeug vom Beifahrersitz aus, zu fotografieren.
Das finde ich wesentlich nerviger, als einen überholenden Lkw.
6 KommentareIch werde den Eindruck nicht los, daß derzeit jedermann über Dinge schreibt, von denen er nichts versteht. Werde demnächst über Sex schreiben.
11 KommentareHeute Abend in der Raststätte Vaterstetten bei München:
„N’abend, ich hätte gerne den Schlüssel für die Dusche!“
„Hmm, die ist bereits seit zwei Tagen ausser Betrieb und das sicher noch bis Montag“
Na ja, so wie dem im folgenden Artikel wird es mir wohl nicht gleich ergehen:
Der Architekt Werner M. war bis November 2009 bei der Stadt Köln als Denkmalpfleger angestellt. Seine Vorgesetzte Renate Kaymer jedoch hat ihn innerhalb der Probezeit gekündigt – eigentlich noch nichts Besonderes. Die Begründung allerdings schon: Er sei durch sein „ungepflegtes Erscheinungsbild, insbesondere durch starken Schweißgeruch und unsaubere Hände, aufgefallen“, schreibt Spiegel-Online.
Gefunden und gelesen bei t-online.de
Kommentare geschlossenKevin schreibt und fragt:
Hey Maik,
ich bin derzeit 25, ausgebildeter Kaufmann im Einzelhandel und schiele derzeit auf ein Wechsel zu einer Ausbildung zum Berufskraftfahrer. Was mich dazu bewegt: Ich stelle fest, dass ich unheimlich gerne unterwegs bin und auch meinen Spass daran habe, mal 1000 km spontan mit dem Auto durch die Gegend zu fahren (gestern zum Beispiel vom Ruhrgebiet bis kurz vor Kiel und wieder zurück). Was mich die ganze Zeit ins Grübeln bringt ist die schon immer mal wieder gehörte Aussage, dass LKW-Fahrer kaum Familienleben haben und selten zu Hause sind. Was ist wirklich an der Sache dran? Sind es letztendlich häufig Aussagen von frustrierten LKW-Fahrer die sich im Job nicht wohlfühlen oder allgemein ihren Frust auslassen? Ist es einfach nur häufig übertrieben dargestellt? Oder ist es doch eher so, dass man als LKW-Fahrer mehr auf ein intensiveres Familienleben verzichten muss?
Über eine Antwort von jemanden, der diesen Beruf zu mögen scheint, würde ich mich freuen 🙂 .
Grüße
Kevin
Hallo Kevin,
Du verzichtest als Lkw – Fahrer nicht nur auf ein intensives Familienleben, sondern musst auch Deine privaten Kontakte zu Freunden und Bekannten zurückschrauben.
Irgendwelche Planungen für Freitagabend vornehmen? Vergiss es, da bist Du i.d.R. noch unterwegs. Sonntagabend mit Freunden schick essen gehen? Geht auch nicht, da Du oft um 22.00 Uhr losfahren musst.
Diese Aussage hat nichts damit zu tun, dass Fahrer frustriert sind, sondern es ist die Realität. Du verzichtest – nicht nur im Fernverkehr – auf vieles. Das muss Dir klar sein, wenn Du Dich zum Bkf umschulen lassen willst.
Außerdem bedeutet Lkw fahren nicht nur unterwegs sein. Einen Großteil der Zeit verbringst Du mit Be- und Entladen, b.z.w. dem dazugehörigen Warten. Dazu kommen Stress, Hektik und Termindruck, gepaart mit Beschränkungen und Verordnungen aller Art – Geschwindigkeitsbegrenzer, Überholverbote, Lenk- und Ruhezeiten. Hast Du endlich Feierabend, beginnst Du damit, Deinen Papierkram zu erledigen.
Du arbeitest im Einzelhandel? Belasse es dabei! Wenn Du Bock hast, Kilometer zu schrubben, mache es wie bisher: Setze Dich in Deinen Pkw und genieße die freie und weitgehend ungestörte Fahrt.
Aber letztlich liegt die Entscheidung bei Dir. Ich würde nie jemanden von diesem meinen Beruf abraten – vorausgesetzt er will es wirklich.
Hmm, auch in meinem Dasein gibt es Momente, in denen mir einfach nur öde ist. Fern zu schauen ist zur Zeit keine wirkliche Option, da mein TV – Gerät vor drei Wochen das zeitliche gesegnet hat und das von einem Freund ausgeliehene Gerät ohne Fernbedienung ist. Na ja, nicht ganz – das Teil liegt irgendwo bei Ihm und dauernd nachzufragen ist mir auch zu doof.
Nun läuft also dank meiner Faulheit, mich vom Sofa zu erheben, irgendein Sender in einer Dauerschleife. Die totale Verblödung ist also vorprogrammiert.
Um dieser vorzubeugen, wühle ich mich seit einer Stunde durch’s Internet und krabbel von Blog zu Blog. Bei einigen aus meiner Blogroll habe ich begonnen und bin letztendlich wieder auf meinem Weblog gelandet. Ich bin also sprichwörtlich im Kreis gekrochen.
Das ist natürlich auch kein wirklicher Zeitvertreib, also helft mir: Nennt mir Eure Bloglieblinge oder wie man sowas nennt. Es gibt doch sicher tolle Seiten – abseits diverser „Toplisten“ und auch meiner Blogroll – die ich noch nicht kenne.
Schließlich ist es keine Lösung, zehnmal den Bestatter anzuklicken…
