Drücke "Enter", um den Text zu überspringen.

TruckOnline.de Posts

Große Erwartungen, kleine Realität

Abladestelle in Italien. Die Firma hat einen Namen, bei dem man sich zwangsläufig fragt, wie groß muss die Bude wohl sein? Da heißt es bestimmt erst mal warten.

Und dann kommt man dort an und das Gelände ist so klein, dass man nicht einmal mit dem Lkw auf den Hof kommt. Abgeladen wird einfach auf der Straße.

Der Betrieb war echt winzig. Selbst einen Kaffee gab es und das ist selbst in Italien mittlerweile nicht mehr alltäglich.

Schreibe einen Kommentar...

Hungrige Banditen

In der Straße, in der der Lkw, den ich fahre, regelmäßig über die Wochenenden steht, waren Samstag oder Sonntag, Banditen unterwegs.

Screenshot eines Artikels in dem berichtet wird, dass Ware aus einem Lkw Auflieger gestohlen wurde
Screenshot: Thüringer Allgemeine, Link zum Artikel >>> (+ Beitrag)

Der beklaute Lkw mit den verschwundenen Brötchen stand direkt hinter meinem. An dem war wohl kein Gauner dran.

Nicht einmal ein Zettel von der Polizei wurde hinterlassen, etwa mit dem Hinweis: „Achtung, bei Ihrem Hintermann oder eher Ihrer Hinterfrau, wurden einige Dinge vom Auflieger entwendet. Schauen Sie bitte bei sich mal nach, ob alles in Ordnung ist.“
Wäre mir der Artikel nicht von Bekannten zugeschickt worden, hätte ich nicht einmal gewusst, dass Räuber, Diebe und Bauernfänger unterwegs waren.

Sollten die tatsächlich bei mir reingeschaut haben, dann haben sie die Türen anschließend wieder ordentlich geschlossen. Denn das waren die gestern Abend.
Das wären dann wenigstens anständige Ganoven gewesen.

2 Comments

Tonnenweise Zuversicht

Ladungssicherung? Ach wo, der Fels vertraut auf sein Eigengewicht. Spanngurte? Ketten? Antirutschmatten? Für was?

Bei dem Gewicht bleibt der Brocken schon liegen. Denn wer braucht schon Zurrmittel, wenn man auf göttlichen Beistand und die Schwerkraft setzt.

Das Bild zeigt einen Lkw auf Sardinien mit einem Felsbrocken, der ungesichert auf der Ladefläche liegt
Das Bild zeigt einen Lkw von nah mit einem Felsbrocken, der ungesichert auf der Ladefläche liegt
Schreibe einen Kommentar...

Die besten Jahre sind wohl vorbei

Gestern Abend, Feierabend auf einem Rasthof zwischen Mailand und Bergamo. Ich schaue fern und esse nebenbei etwas.

Plötzlich klopft es an die Tür. Ich schaue runter, eine Frau steht davor. Ich lasse das Fenster halb ab und frage: „Ja? Was ist?“ Sie antwortet: „Ficki Ficki?“ Ich sage: „Nee.“
Und weg war sie.

Tja, früher waren die Damen auch mal hartnäckiger. Gut, da war ich auch dreißig Jahre jünger und knackiger. Heute brauch ich eher ne Überweisung vom Arzt.

1 Kommentar

Scania und die Märchenstunde in den Anzeigen

Die Anzeige in der Scania-Schüssel zeigte noch sechshundert, sechshunderfünfzig Kilometer Reichweite an. Am Donnerstagvormittag getankt, einmal 344 und einmal 301 Liter.
Danach waren beide Tanks voll, wirklich bis oben hin. Ich hab immer noch nachgetröpfelt, bis wirklich nichts mehr rein ging. Also insgesamt knapp 650 Liter.

Der Lkw hat aber zwei Tanks mit 700 und 550 Liter Inhalt. Also 1.250 Liter. Heißt, die Behälter hätten theoretisch noch mindestens halb voll sein müssen. Obwohl, auch praktisch. Weil ich hab ja voll getankt.

Ach, diese Reichweitenanzeige im Scania kannst auch vergessen, stimmt doch vorn und hinten nicht. Man kann sich auf nichts mehr verlassen. Ja, so ist das.

Der AdBlue-Tank dagegen, auch noch vier-, fünfhundert Kilometer Reichweite. Die Anzeige springt auf einen Strich runter. Dann ist Alarmstufe Rot: Achtung, Achtung, es muss getankt werden. Sonst wird die Motorleistung gedrosselt.

Meine Güte, was eine Hektik in den Anzeigen.

2 Comments