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Kategorie: World Wide Web

Unterwegs…

…am Brenner:






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Wenn einem der Frust überwältigt

Ein Beitrag tiefer war es Show – hier ist es das reale Leben. Wenn einem der Frust überwältigt, muß man zu Mitteln greifen, um diesen abzubauen. Was eignet sich dazu besser, als eine Hupe >>>

Wer mit einem Lkw im Transit durch die Schweiz fahren muß, ist genervt: Grenzstau vor Basel, diverse Warteräume im Land selber, Blogabfertigung Blockabfertigung vor dem Gotthardtunnel, schließlich wieder Stau vor Chiasso.
So werden aus einer Fahrzeit von rund vier Stunden auch mal sechs, sieben oder mehr Stunden. Irgendwann ist einem jedes Mittel Recht, um seinen Unmut der Umwelt kund zu tun.

Link zum Video >>>

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Staublunge inkl.

Bei Wikipedia heißt es zum Thema Abgasnorm:

Eine Abgasnorm (z. B. Euro-Norm) legt für Kraftfahrzeuge Grenzwerte für Kohlenmonoxid (CO), Stickstoffoxide (NOx), Kohlenwasserstoffe (HC) und Partikel (PM) fest und unterteilt die Fahrzeuge somit in Schadstoffklassen, denen bestimmte Schlüsselnummern zugewiesen werden, die unter anderem der Berechnung der Kfz-Steuer und der Einteilung in Schadstoffgruppen für Umweltzonen dienen.

In welche Norm die Trucks im folgenden Video eingeordnet werden, ist mir völlig Wurscht. Ich finde es geil. Und nur das zählt:

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Sie haben Post

Blogleser Peter (der Peterle) schreibt und fragt:

Servus, 94 Seiten deines Blogs hab ich die letzten tage immer mal wieder
gelesen. also immer mal wieder, bis jetzt 94 😉

Da ich selbst im März von Düsseldorf nach Grein/at Trampen will, kam mir die
Idee, in deinem Blog mal nach Tramper, Trampen und tramp zu suchen – Fehlanzeige.
Wie Stehst du Trampern, nimmst du mal welche mit oder lehnst du das Generell ab
jemanden mitzunehmen?
Hatte mich die tage mit einen Befreundeten Fahrer unterhalten (Express-Touren im
LT28, Deutschlandweit :D) und er lehnt es generell ab, was ich irgendwie nicht
so ganz verstehen kann.

ach so, ich mein jetzt nicht grad Italien mit Verbissenen Mädels (*g*) sonder
eher Deutschland/Dänemark/Österreich/Schweiz/Belgien …

Gruß und allzeit eine gute Fahrt sowie immer heile nach hause kommen 😉

der Peterle

Moin Peter,

ich nehme eigentlich jede mit – sofern Sie jung und gutaussehend ist.

Na gut, Spass beiseite. Früher habe ich schon Leute mitgenommen. Ich habe es überlebt, wurde also weder ermordet, noch ausgeraubt.
Heute jedoch nicht mehr. Zum einen liegt es daran, dass man kaum noch Tramper sieht. Immer weniger Menschen gehen dieser Freizeitbeschäftigung nach.
Zum anderen ist man vorsichtiger geworden. Nein, nicht wegen Angst oder so etwas. Sondern man denkt einfach weiter.

Was passiert z.B., wenn ich in einen Unfall verwickelt werde und Dir passiert etwas? Würdest Du mich etwa nicht auf Schmerzensgeld verklagen, nur weil ich so freundlich war, Dich mitzunehmen?

Siehst Du? Deshalb grüße ich zwar freundlich, wenn ich einen Tramper sehe, lasse Ihn aber stehen.

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Unterwegs…

…in Mühlhausen/Thüringen:





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Von der Last, ein Auto zu verkaufen

Ich verkaufe gerade ein Auto. Also ein gebrauchtes. Früher hat man das Gefährt bei solchen Gelegenheiten an den Strassenrand gestellt, dass rechte Seitenfenster einen Spalt offen gelassen und darauf gehofft, nach zehn Tagen oder so, einige Zettel von Kaufwilligen im inneren der Karosse zu finden.
Zur Not half auch eine Zeitungsannonce. Aber da meldeten sich nur irgendwelche Snobs. Und mit denen wollte ja keiner was zu tun haben. Also blieb nur der Strassenstrich.

Heute dagegen? Jaaaa – da ist das viel einfacher. Man knipst sein Auto zehn mal aus verschiedenen Perspektiven, lädt die Fotos in sogenannte virtuelle Fahrzeugmärkte hoch, schreibt noch ein wenig Kauderwelsch dazu und hofft auf Reaktionen. Einfach und genial, da kann ja eigentlich überhaupt nichts schief laufen.

Aber Fehlanzeige. Mein erster Fehler war, die Karre an einem Sonntagabend nach 22.00 Uhr zu inserieren. Der erste Anruf kam bereits zehn Minuten später. Eine tiefe Stimme fragte:

Hallo, ist noch Auto da?
Ja klar, habe ich ja grad erst inseriert!
Gut, ich melden mich morgen wieder!

Ich war freudig erregt. Kaum online und schon der erste Anruf. Das eventuell der BND mithörte, war mir egal.

Da steht er...

Kurz darauf machte ich mich fertig für mein Bett. Während ich im Bad ein wenig Körperhygiene betrieb, klingelte mein Handy erneut. Den Mund voll Zahnpasta meldete ich mich:

Hallo?
Ich interessiere mich für Ihr Auto!
Ja?
Wie ist denn der Lack?
Goldig!
Ja, dass sehe ich. Aber wie ist der Zustand des selbigen?

Jetzt tropfte mir etwas Zahnpasta auf mein Mobiltelefon. Mit einem Finger wischte ich den Klecks beiseite. Durch das ungewohnte Geräusch etwas mißtrauisch geworden, fragte mein Gesprächspartner:

Hallo? Sind Sie noch da?
Ja klar, ich will ja, dass Sie mein Auto kaufen!
Na ja, ich wollte erstmal nachfragen!

Dann legte er auf. Meine freudige Erregung zog sich in das innere meines Körpers zurück.

Zwanzig Minuten später wanderte ich in das Reich der Träume. Dort gibt es keine Autos, niemals. Mein Traumland ist weiblichen Geschöpfen vorbehalten. Wunderschöne Frauen, die man auch ohne Porsche und Ferrari abschleppen kann.
Auf halben Weg dahin, brachte mich das Rasseln des Telefons wieder in die Realität zurück. Im Halbschlaf meldete ich mich:

Hallo?
Ja, auch hallo. Ich störe doch nicht?
Nein, bei was auch!
Dann ist ja gut. Ist das Auto noch da?
Ja, bis jetzt schon!
Wie ist denn der Lack?

Jetzt war ich hellwach. Es konnte doch kein Zufall sein, dass bereits der zweite Anrufer nach dem Zustand der Farbe fragt. Ich war mir sicher, dass diese virtuellen Fahrzeugverschleuderer Ihre Hotlinemitarbeiter mit diversen Fragebögen ausstatten, um virtuellen Fahrzeugverschleuderern wie mir, Interesse vor zu gaugeln.
Nun stellte ich eine für mich um diese Zeit clevere Frage:

Wo wohnen Sie eigentlich?
In der Nähe von Nordhausen. Das ist ja nicht weit von Ihnen entfernt!
Ja, das ist wohl wahr!

Mein Verdacht löste sich buchstäblich in Luft auf.

Jetzt ist es ein wenig ungünstig, zumal der Zustand des Lackes im dunklen eh nicht erkennbar ist. Aber Sie können sich das Auto gerne am nächsten Wochenende anschauen„, redete ich weiter.
Damit war er einverstanden und wir wünschten uns gegenseitig eine geruhsame Nacht. Ich schaltete mein Handy aus…

Heute morgen nach dem Anschalten, quäkte es zwei Minuten lang. Drei vergebliche Anrufe und eine SMS waren das Ergebnis der letzten Nacht. Ich zweifelte am Verstand der Menschheit.

Kaum unterwegs, klingelte es erneut und dann im „Halbstundentakt“. Die Mehrzahl der Anrufer quälte mich mit unüberlegten Fragen, wünschen nach Preisnachlässen von teilweise fünfzig Prozent und irgendwelchen Forderungen.
Insgesamt blieben drei Anrufer übrig, die ein ernstes Interesse bekundeten und auf die ich nun hoffe. Aber ich warte ab – Druck mache ich mir nicht. Schließlich frisst mein „Erdbeerkörbchen“ kein Heu.

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Unterwegs…

…in Biel (Schweiz):





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