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Kategorie: World Wide Web

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Vor zehn Jahren meldete RiCö“ Insolvenz an. Die Firma war einst eine der größten Speditionen in Deutschland. Jetzt verwarf der Bundesgerichtshof (BGH) die Revision des Ex-Speditionschef gegen ein Urteil des Landgerichts Göttingen. Das Gericht hatte den Ex-Firmenchef im Februar vergangenen Jahres wegen Steuerhinterziehung in 24 Fällen zu einer Freiheitsstrafe von drei Jahren verurteilt.
Zehn Monate der Strafe gelten aber bereits als vollstreckt. Grund sind personelle Engpässe in der Justiz. Deshalb hatte sich das Verfahren über Jahre hingezogen.
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Die A5 zwischen Darmstadt und Frankfurt wird zum eHighway. Dafür werden bis zum Herbst auf fünf Kilometern zwischen den Anschlussstellen Langen/Mörfelden und Weiterstadt laut Hessen Mobil 231 Masten aufgestellt, davon 112 in Richtung Frankfurt und 113 in die Gegenrichtung sowie 6 im Mittelstreifen.
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Der Verein Allianz pro Schiene scheiterte mit seiner Klage, dass die Zulassung von Gigalinern gegen EU-Recht verstoße. Das Verwaltungsgericht Berlin teilte am Mittwoch mit, dass dies nicht so sei. Die Klage, die der Verband im Verbund mit anderen Umweltverbänden eingereicht hatte, wurde zurückgewiesen.
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Man denkt, es trifft immer nur die Alten.
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Ein Bekannter verkauft ein komplettes Spoilerpaket (Dach und Seitenwindabweiser) von einem DAF XF 106 Bj. 2015. Es wurde von einer Sattelmaschine im Baustellenverkehr abmontiert, um niedrige Höhen passieren zu können. Wer Interesse hat oder jemanden kennt, der Interesse hat…
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Das Image der Logistik leidet und leidet. Hat vielleicht auch etwas mit der Öffnung des Marktes Richtung Osten zu tun.
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Warum fragen die nicht mich? Erspart denen zehn Jahre Forschung: Forscher wollen klären, warum uns Kartoffelchips so süchtig machen

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Der „Stern“ widmet eine ganze Story osteuropäischen Lkw-Fahrern: Slums auf Rädern: Das Leben im Lkw voller Einsamkeit und Alkohol
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Was haben der europäische Aal (Anguilla anguilla) und ein deutscher Fernfahrer gemeinsam? Beide sind vom Aussterben bedroht.
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Bei „NTV“ heißt es: „Invasion aus dem Osten“. Kleintransporter fahren am Limit.
Na ja, wohl eher teilweise schon darüber.
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Die Situation vor der Schweizer Grenze bei Weil am Rhein war Thema in „20 Minuten„: Lastwagen-Elend vor der Schweizer Grenze
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In der „Krone“ heißt es kurz und knapp: Lkw im Visier: Es wird getrickst und manipuliert.
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Einen habe ich noch: Im „Haller Kreisblatt“ spricht ein Brummifahrer Klartext: Ohne Lkw bricht alles in unserer Gesellschaft zusammen

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Brücke mit Tunnel

Och nee, dass hätte ich doch fast vergessen. Letzten Samstag bin ich zum ersten mal über die neue Brücke auf der A 3 bei Würzburg gefahren. Also die zwischen Rasthof und Heidingsfeld. Schon arg imposant. Zumindest sehe ich das so als Laie.
Interessant ist übrigens auch die Homepage zum Ausbau der Autobahn. Bis Ende nächsten Jahres soll der Abschnitt komplett fertiggestellt sein.

Ach so. Mitten im Video ist plötzlich der Ton weg. Ich habe keine Ahnung, wieso, warum, weshalb. Auch da bin ich halt nur Laie. Es liegt also nicht an Euren Abspielgeräten…

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Ein halber Geisterfahrer

Auf Autobahnen habe ich ja schon so manches gesehen, was da nicht hin gehört. Da waren Pferde, die aus einem Hänger ausgebückst sind. Oder ein Hund, der über alle Fahrstreifen lief und dessen Herrchen verzweifelt versuchte, diesen wieder einzufangen. Tramper auf dem Standstreifen oder diverse Gegenstände natürlich auch. Nur was mir bisher fehlte, war ein Geisterfahrer.
Nicht das ich so einen vermissen würde, aber in über 25 Jahren gab es wirklich keinen, der mir auf der verkehrten Spur entgegenkam.

Bis letzte Woche. Da passierte es. Gut, nicht so richtig. Es war eher ein halber Falschfahrer – und der fuhr auf dem Standstreifen. Keine Ahnung, ob das gilt. Aber ich war trotzdem etwas perplex. Aber seht selbst:

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Blogleser Olli hat einige Anmerkungen. Vielen Dank für Deinen Bericht:

Moin, ich weiß das ihr teilweise auch extrem unter Zeitdruck steht. Eventuell erreiche ich über dich durch nen Gastbeitrag mehr Trucker!

Ich fahre mit nen Sprinter beruflich zwischen Mainz und Bonn jede Nacht hin und her.
Da begegne ich vielen Trucks, ich mach auch gerne Platz, wenn Ihr auffahrt und geb kurz Lichthupe das die Auffahrt frei ist. Wir sind ja Partner, auch wenn ich 36,5t weniger wiege .

Aber müssen immer mehr Trucks 5m hinter ner Baustelle die Bahn durch überholen blockieren, wenn 2 km weiter die Piste dreispurig wird? Auch ist das echt ärgerlich, wenn kurz nach dem Dreispurigen Bereich LKW Überholverbot herscht und man ( ich hab auf die Uhr geschaut ) statt mit 120 mit 86 kmh 8 Minuten hinter euch her rollen darf. Besonders genial find ich diejenigen, die beim Schwertransport mit dem mobilen Verbotsschhild für LKW trotzdem versuchen zu überholen und stecken bleiben und die anderen Verkehrsteilnehmer dadurch zwingen, teilweise mit 70 vor sich hin zu rollen. Das bringt mich immer wieder dazu, dass ich zu spät zum Entladen komme – in der Paketbranche sind die Zeitpläne teilweise sehr eng.

Ich weiß, dass ich ohne eure Lieferungen arbeitslos wäre, da ich keine Ware hätte, die ich von Depot zu Depot bringen kann. Aber mit etwas mehr Rücksicht und einhalten der Verkehrsregeln kommen wir alle schneller und sicherer ans Ziel.

Allzeit gute Fahrt und immer ne Handbreit Asphalt unter den Rädern…

Olli

Hallo Olli,

joa. Es sind oft die kleinen Dinge, die einem das (Arbeits-) Leben schwer machen. Aber das soll nicht ironisch klingen, also lass mich mal anders beginnen.

In der Regel fahre ich auf Autobahnen höchstens mit 85 km/h durch die Gegend. Mit dieser Geschwindigkeit komme ich auch an mein Ziel, zuvor „schwimme“ ich im Verkehr mit. Laufe ich trotzdem auf einen Lkw auf, der noch langsamer fährt, habe ich noch etwas Reserve nach oben. Den kann ich also relativ zügig überholen. Also wenn es erlaubt ist. Überholverbote ignoriere ich nicht, da ich sowohl auf die Geldstrafe, wie auch auf den Punkt in Flensburg, gerne verzichte.

Was mir da z.B. auf der A 3 zwischen Erlangen und Würzburg auffällt, ist folgendes: Zweispurige Autobahn, bis auf einen Abschnitt von sechs, sieben Kilometer kein Überholverbot. Einer fährt mit 85, 86 vorne weg, acht, neun, zehn andere bleiben dahinter. Es bildet sich also eine Kolonne, in der aber jeder Fahrer Abstand hält.
Jetzt kommt jedoch einer, dem die gefahrene Geschwindigkeit zu langsam ist. Der beginnt, dass Feld von hinten aufzurollen. Dumm nur, dass der auch nur zwei, drei Kilometer die Stunde schneller fährt. Also wird jede Lücke zwischen zwei anderen Lkw genutzt, um wieder auf die rechte Spur zu fahren. Der gerade überholte muss bremsen, danach auch der Hintermann und dessen Hintermann. So zieht sich das immer weiter nach hinten. Aus dem gemütlichen, entspannten Fahren wird für alle auf der rechten Spur ein ständiges Bremsen und Gasgeben – und das nur, weil einige zu ungeduldig sind. Aber dass war nur ein kleines Beispiel, was ich so manchmal sehe.

Im Straßenverkehr gibt es Regeln, die einzuhalten sind. Manchmal fällt das durchaus schwer. Klar, auch mir. Aber die bestehen, um das Fahren von A nach B etwas sicherer zu machen. Viele gefährliche Situationen entstehen einfach nur aus kleinen Fehlern, die manchen aber die Gesundheit oder gar das Leben kosten können. Sich diesen Konsequenzen klar zu werden, lässt einem schon zum Nachdenken bringen.
Wie heißt es in bestimmten Kreisen? Kleine Sünden bestraft der Herr sofort? Mag sein. Aber ich bin der Meinung, dass auch kleine, gute Taten sofort belohnt werden. Nämlich durch uns selbst. Weil wir es einem anderen etwas leichter machen und etwas Licht in das Dunkel der Egozentrik bringen.

Aber ich komme leicht vom Thema ab. Machen wir uns es ein bissel leichter, die Heftigkeit des Lebens trifft uns ohnehin und häufig ohne jede Vorwarnung ziemlich gnadenlos.

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Martin hat einen Videotipp. Danke Dir:

Kennst Du schon diese Möglichkeit?

Unterführung zu niedrig: Dieser Lkw-Fahrer findet eine kreative Lösung

Viele Grüße

Martin

Hallo Martin,

dass Video habe ich letzte Woche schon mal gesehen. Ich dachte erst, es wäre in Polen oder irgendwo in Osteuropa entstanden. Aber nix da, ist hier in Deutschland. Auf jeden Fall ist der Fahrer kreativ. Macht er bestimmt nicht zum ersten mal. Erinnert mich auch ein wenig an Ralpf. Der fuhr oder fährt ja auch solche Container durch die Gegend.

Nur eine kleine Unklarheit wäre da noch: Wo ist eigentlich der Anhänger geblieben?

Abrollkipper ohne Anhänger

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Diese Woche hatte es irgendwie in sich. Also in negativer Hinsicht. Da war z.B. diese Lkw-Irrfahrt durch Oberfranken. Im Drogenrausch lieferte sich ein Lkw-Fahrer eine wilde Verfolgungsjagd mit der Polizei. Erst mit dem gezielten Einsatz des Scheinwerfers eines Hubschraubers konnte der Lkw gestoppt werden.

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Auf der A 3 bei Wiesbaden verursachte ein osteuropäischer Lenker einen schweren Unfall. Er fuhr unbeleuchtet von einer Raststätte auf die Autobahn, drängte dabei einen anderen Lkw ab. Der widerum versuchte auszuweichen und kollidierte dabei jedoch mit einem Pkw. Glücklicherweise gab es hier keine Verletzten. Allerdings wurde beim Unfallverursacher eine Atemalkoholkonzentration von 3,26 Promille festgestellt.

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In Brandenburg wird ein zehnjähriges Mädchen durch einen rechtsabbiegenden Lkw erfasst und überrollt. Die kleine stirbt einige Stunden später im Krankenhaus.
Das Kind hat alles richtig gemacht. Bei rot gewartet, bei grün losgefahren. Wer hier einen Fehler gemacht hat, ist der Fahrer des Lkw – und genau das ist meine Urangst. Nämlich das ich auch mal einen Fußgänger oder Radfahrer übersehe. Trotz Vorsicht und ständigen Schauen in alle Spiegel. Ich hoffe echt, dass ich niemals in solch eine Situation komme.

Solange Lkw nicht serienmäßig mit verfügbaren Abbiegeassistenten ausgerüstet sind, sollten Ampelanlagen so geschaltet werden, dass der Abbiegeverkehr nicht zur gleichen Zeit grün hat, wie Radfahrer und Fußgänger. Schon möglich, dass der Durchfluss des fließenden Verkehrs an diesen Kreuzungen geringer wird. Aber wenn dadurch Leben geschützt werden, sollte das doch trotzdem möglich sein.

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Den Gewinn von DAF habe ich auch verarbeitet. Also durchgelesen. Wer Interesse an dem Buch „Spur der Laster“ hat, kann dies bis zum 2. Februar in den Kommentaren kundtun. Viel Glück.

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