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Kategorie: World Wide Web

Nominiert für Gold. Was? Na den „Goldene Blogger 2018“.

In zwei Tagen werden die „goldenen Blogger“ verliehen. Die was? Hmm, also nochmal: Die Goldenen Blogger. Klar, Bambi, Grammy, Oscar kennt man. Und während bei den großen Preisen sich alles um Film und Musik dreht, geht’s hier ums Internet. Also um Blogger, Instagrammer und Podcaster. Unter anderen.

Funktionieren tut das so: Aus mehr als zweitausend von Nutzern eingereichten Vorschlägen wurden von einer Jury jeweils drei Angebote in siebzehn Kategorien nominiert. Diese nennen sich zum Beispiel „Bestes Tagebuchblog des Jahres“, „Bester Podcast des Jahres“, „Bester Instagram-Account des Jahres“ oder eben „„Bestes Themen- & Nischen-Blog des Jahres“. Also alles ehrbare Rupriken. Besonders die letztgenannte. Denn in der wurde dieses großartige Webblog nominiert, welches Ihr gerade lest. Unglaublich.

Bundeswehr und Kunst

Die beiden anderen in dieser Kategorie nominierten Blogs sind „Augen Geradeaus„, ein Weblog welches über Entwicklungen in der Bundeswehr berichtet und ein Kunstblog mit Namen „Retrospektiven„. Also etwas für an Kunst interessierte Menschen.
Ob ich überhaupt eine Chance habe, diesen Preis zu gewinnen? Keine Ahnung, ich denke eher nicht. Die beiden anderen nominierten Blogs haben einen viel größeren Background als meines. Ist halt so. Zumal ich bei der Verleihung nicht dabei bin. Das hat zeitlich nicht gepasst. Aber überhaupt nominiert worden zu sein, ist ja auch cool. Joa.

Apropo Verleihung. Die findet im Rahmen einer Gala im Telefónica Basecamp in Berlin statt. Dort entscheidet sich, wer die Trophäe in diesem Jahr mit nach Hause nehmen darf. Die Abstimmung verläuft so: Ungefähr ein Drittel der Preise wird von einer Akademie vergeben. Diese setzt sich aus den Preisträgern der vergangenen Jahre zusammen. Ein weiteres Drittel per Abstimmung unter den Zuschauern im Basecamp und ein letztes Drittel per Onlinevoting. Welche Kategorie wie gewählt wird, wird am Montagabend bekannt gegeben.
Aber genau bei dem Voting seid Ihr, meine Leser, gefragt.

Jeder darf abstimmen

Denn jeder darf am Montagabend hier ab 19 Uhr zusehen. Oder wer auf Facebook angemeldet ist, natürlich auch da. Abgestimmt wird dann hier. Und zwar fünf Minuten lang, nachdem die Ruprik genannt wurde. Einen Hashtag gibt es logischerweise auch. Dieser lautet: #GoldeneBlogger. Also eigentlich alles ganz easy.

Ach ja. Alle Kategorien und Nominierten könnt Ihr hier nachlesen. Ist eine interessante, schöne Liste geworden.

2 Kommentare

Vom Streit um Paletten und einer Nominierung

Momentan herrscht hier im Blog ein wenig Tristesse. Urlaub für mich, „zwischen den Jahren“ ein bissel abschalten und auch sonst passiert nix groß interessantes, was aufschreibenswert wäre. Oder habe ich was übersehen? Oh ja, klar. In der Woche vor Weihnachten wurde die Shortlist mit den Nominierten für den Goldenen Blogger veröffentlicht.
Die goldenen Blogger. Klingt lustig. Wie eine Spassveranstaltung. Gut, ich muss zugeben, so richtig wahrgenommen habe ich diese Abstimmung und alles drum herum auch nie. Ging immer etwas an mir vorbei.

Aber jetzt wo dieser Weblog nominiert wurde, habe ich ein bissel rumgestöbert im weltweiten Netz. Spaßig gemeint war es vielleicht in den Anfangsjahren. Mittlerweile ist daraus eine Gala mit viel Vor- und Nacharbeit geworden, die es selbst in die klassischen Medien schafft.
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Aber gut. Noch ist dieser Blog nur nominiert. Klickt mal hier >>> und scrollt ziemlich weit runter bis zur zehnten Kategorie „Themen- & Nischen-Blog“. Da seht Ihr auch die beiden anderen Blogs, die in dieser Rubrik zur Auswahl stehen.
Wer den Preis bekommt, entscheidet sich am 28. Januar. In vier Wochen also. Entschieden wird entweder per Online-Voting, Jury-Entscheid oder durch die Zuschauer im Saal. Das wird erst kurz vorher beschlossen .
Wie auch immer. Gewinne ich das Ding nicht, darf ich wenigstens rum floskeln: Auf den Sieg kommt es nicht an, ich war immerhin nominiert. Auch schön.
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Fast acht Jahre ist das schon wieder her. Unglaublich wie die Zeit vergeht. Und das ist keine Floskel.

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Weitere Informationen

Hier >>> der geschriebene Text dazu. Noch einige Monate älter.
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Was bin ich froh, dass im Italienverkehr meist keine Paletten getauscht werden. Denn dort gibt es für Transportunternehmen keine Verpflichtung, Paletten zu tauschen. Denn Paletten gelten als Ladehilfsmittel, die ein Teil des Verpackungsmaterials sind und entweder im Produktpreis mit eingerechnet oder separat in Rechnung gestellt werden.

Der Europäische Palettenverband Epal und der Internationale Eisenbahnverband (UIC) wollen ihren Streit um den Tausch von Ladungsträgern beider Organisationen in einem gemeinsamen Pool beilegen.

Logistikunternehmen, Speditionen, Transportunternehmen haben am Tausch von Paletten kein Interesse. Das ist Sache von Industrie und Handel und sollte von denen anständig vergütet werden. Denn das sind deren Verpackungsmaterialien. Der Palettentausch wie er jetzt fabriziert wird, ist nur ein Verlustgeschäft für Speditionen und Transporteure.
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Ein Lkw-Fahrer erzählt von seinen Beobachtungen auf der Straße. Manches kann man kaum glauben.

Sind die Menschen inFranken nicht von dieser Welt? Es ist doch allgemein bekannt, dass während der Fahrt nicht nur nach vorn geguckt wird. Ein jeder hat doch schon mal aufs Handy, in Lieferpapiere, Straßenkarte oder worauf auch immer, geschaut. Man kann es also schon glauben.

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Sie haben Post

Lieber Maik,

bestimmt liest Du diese Frage dieser Tage öfters mal. Noch gibt’s keinen Blog-Eintrag von Dir dazu, deshalb frag ich selbst mal nach. Folgender Artikel steht seit gestern in den Nachrichten:

http://www.tagesschau.de/ausland/eu-lkw-101.html

Was meinst Du, gehen die mit dem absoluten Kabinenschlafverbot da zu weit oder ist das eine Unumgänglichkeit, da sonst Kabinenschlafen durch die Hintertür wieder erzwingbar wäre? Weiterhin heißt das ja für alle Fahrer, dass nun der Kampf um die Hotels inklusive passender Parkmöglichkeiten beginnt, die viel zu rar sind. Dauert pro Tag bestimmt auch seine Zeit…
Mit der Forderung nach gleichem Lohn treffen sie aber endlich mal ins Schwarze, oder?

Beste Grüße und gute Fahrt!
Seb

Hallo,

zuerst mal: Das mit dem absoluten Kabinenschlafverbot stimmt nicht. Da hat die „Tagesschau“ zwar den österreichischen Verkehrsminister Hofer zitiert, die Klarstellung seiner Sprecherin aber unterschlagen. Auf „NTV“ wurde es extra erwähnt:

Eine Sprecherin stellte jedoch klar, dass dies nur für die wöchentliche Ruhezeit gelte, nicht für die Übernachtung nach einer regulären Schicht.

Ich darf also weiter im Lkw schlafen. Das mit der Wochenruhezeit schaut momentan so aus. Jeder darf so lange unterwegs sein, wie er es möchte. Oder eben sein Chef es von ihm verlangt. Schlafen darf er aber nur zwei Wochen im Lkw. Nämlich mit einer verkürzten Ruhezeit. Dann muss der Fahrer in einer geeigneten Unterkunft untergebracht werden. So lustige Argumente wie „Zelt neben Lkw“ oder „Hängematte auf dem Auflieger“ sollte man also bitte nicht ernst nehmen.

Das ändert sich aber wohl. In Zukunft soll es so ablaufen: Ein Fahrer muss nach vier Wochen Richtung Heimat disponiert werden. Die Wochenruhezeiten müssen dabei ausserhalb vom Fahrzeug verbracht werden.
Allerdings können zwei Wochenruhezeiten verkürzt werden. Dann muss der Fahrer aber bereits nach drei Wochen wieder zuhause sein.

Aber das ist erstmal eine Einigung zwischen den Verkehrsministern. Jetzt muss das Europäische Parlament darüber und einige andere beschlossene Dinge beraten. Dazu gehören Fragen zur Kabotage, zur Entsendung, einheitlicher Lohn und weitere Fragen zu Ruhezeiten. Es ist also noch ein langer Weg.

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Termine, brennende Transporter und letzte Worte

Meinen Urlaub nutze ich auch, um diverse Wege zu erledigen. So hatte ich am Dienstag einen Termin beim Dermatologen. Der hat seine Praxis in der nächst größeren Stadt gen Norden, vielleicht dreißig Kilometer entfernt. Für mich ein guter Facharzt, bin da zufrieden. Die Strecke nehme ich also gerne in Kauf.
Seit einem halben Jahr stand der Termin fest, dummerweise habe ich diesen Zettel mit der genauen Zeitangabe verschludert. Irgendwo hingelegt, wo ich dachte, da findest Du den hundertpro wieder. Aber nix da. Der war nicht aufzufinden. Blöd, aber passiert.

Den Tag wußte ich noch, nur die Uhrzeit nicht. War mir aber ziemlich sicher, dass es so gegen neun oder zehn Uhr sein sollte. Also um kurz nach acht auf den Weg gemacht. Zehn Minuten später greife ich nach einer Packung Papiertücher in der Mittelkonsole und hab dabei auch den Terminzettel vom Hautarzt in der Hand. Prima. Zumindest bis ich die Uhrzeit las: 14.45 Uhr.
Nun ja. Also wieder gedreht und zurück. Aber immer noch besser, als wenn die Arzthelferin gesagt hätte: „Nehmen Sie im Wartezimmer Platz. In sechs Stunden rufen wir Sie wieder auf!
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Autonomes Fahren macht LKW-Fahrer nicht überflüssig

Aufgrund der einseitig geführten Diskussion über Platooning und irgendwann „autonom“ fahrende LKW entsteht bei vielen jungen Leuten der unzutreffende Eindruck, LKW-Fahrer sei ein Beruf ohne ausreichende Zukunftsperspektive. Dabei wird sich durch die zunehmende Digitalisierung lediglich das Tätigkeitsbild verändern

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Vor vier Wochen bei Mailand. Ein Transporter kommt auf einen Rasthof gefahren, unter der Motorhaube qualmt ein bissel Rauch hervor. Ich dachte erst, vielleicht Probleme mit der Kühlflüssigkeit oder so. Kann ja passieren.
Auch als der Fahrer raus sprang, zum Tankwart rannte – so etwas gibt es in Italien tatsächlich noch – und wild gestikulierend nach irgendetwas rief, dachte ich mir noch nichts dabei. Erst als der Tankwart mit einem Feuerlöscher zum Transporter sprintete, wurde mir klar, dass da mehr als nur ein Kühlschlauch kaputt sein muss.

Aber eigentlich war es sinnlos, irgendwelche Löschversuche zu unternehmen. Der Transporter stand so schnell unter Vollbrand, unglaublich. Selbst zwei, drei Leute mehr hätten das Auto nicht retten können.
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Berühmte letzte Worte. Aber er hatte doch den Assi-Aufkleber. Heiko, 25


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Dänemarks Polizei rettet 22 „misshandelte“ philippinische Fahrer

War da nicht mal was vor fünf Jahren in Lübeck? Ach ja, eine Demo gegen eben solche Machenschaften. Die wurde übrigens von Fahrern organisiert.
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Mittlerweile undenkbar.
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Mein letzter Urlaubstag hat begonnen. Ab Montag hat mich der Alltag wieder. Aber daran will ich noch nicht denken.
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Ach so. Merz möge mir bitte erspart bleiben.
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