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Termine, brennende Transporter und letzte Worte

02 Nov 2018

Meinen Urlaub nutze ich auch, um diverse Wege zu erledigen. So hatte ich am Dienstag einen Termin beim Dermatologen. Der hat seine Praxis in der nächst größeren Stadt gen Norden, vielleicht dreißig Kilometer entfernt. Für mich ein guter Facharzt, bin da zufrieden. Die Strecke nehme ich also gerne in Kauf.
Seit einem halben Jahr stand der Termin fest, dummerweise habe ich diesen Zettel mit der genauen Zeitangabe verschludert. Irgendwo hingelegt, wo ich dachte, da findest Du den hundertpro wieder. Aber nix da. Der war nicht aufzufinden. Blöd, aber passiert.

Den Tag wußte ich noch, nur die Uhrzeit nicht. War mir aber ziemlich sicher, dass es so gegen neun oder zehn Uhr sein sollte. Also um kurz nach acht auf den Weg gemacht. Zehn Minuten später greife ich nach einer Packung Papiertücher in der Mittelkonsole und hab dabei auch den Terminzettel vom Hautarzt in der Hand. Prima. Zumindest bis ich die Uhrzeit las: 14.45 Uhr.
Nun ja. Also wieder gedreht und zurück. Aber immer noch besser, als wenn die Arzthelferin gesagt hätte: „Nehmen Sie im Wartezimmer Platz. In sechs Stunden rufen wir Sie wieder auf!
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Aufgrund der einseitig geführten Diskussion über Platooning und irgendwann „autonom“ fahrende LKW entsteht bei vielen jungen Leuten der unzutreffende Eindruck, LKW-Fahrer sei ein Beruf ohne ausreichende Zukunftsperspektive. Dabei wird sich durch die zunehmende Digitalisierung lediglich das Tätigkeitsbild verändern

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Vor vier Wochen bei Mailand. Ein Transporter kommt auf einen Rasthof gefahren, unter der Motorhaube qualmt ein bissel Rauch hervor. Ich dachte erst, vielleicht Probleme mit der Kühlflüssigkeit oder so. Kann ja passieren.
Auch als der Fahrer raus sprang, zum Tankwart rannte – so etwas gibt es in Italien tatsächlich noch – und wild gestikulierend nach irgendetwas rief, dachte ich mir noch nichts dabei. Erst als der Tankwart mit einem Feuerlöscher zum Transporter sprintete, wurde mir klar, dass da mehr als nur ein Kühlschlauch kaputt sein muss.

Aber eigentlich war es sinnlos, irgendwelche Löschversuche zu unternehmen. Der Transporter stand so schnell unter Vollbrand, unglaublich. Selbst zwei, drei Leute mehr hätten das Auto nicht retten können.
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Berühmte letzte Worte. Aber er hatte doch den Assi-Aufkleber. Heiko, 25


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War da nicht mal was vor fünf Jahren in Lübeck? Ach ja, eine Demo gegen eben solche Machenschaften. Die wurde übrigens von Fahrern organisiert.
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Mittlerweile undenkbar.
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Mein letzter Urlaubstag hat begonnen. Ab Montag hat mich der Alltag wieder. Aber daran will ich noch nicht denken.
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Ach so. Merz möge mir bitte erspart bleiben.
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3 Tonnen geladen zu “Termine, brennende Transporter und letzte Worte”

  1. 1
    Marco meint:

    Bilder können täuschen. Aber bei dem Transporter sieht es so aus, als ob der aus dem Motorraum qualmt. Und da vor allem auf der Fahrerseite. Da ist es dann natürlich wichtig und richtig, den Reifen und Radkasten auf der Beifahrerseite zu schützen 🙂

  2. 2
    maik meint:

    Das fing irgendwo unten an mit brennen. Der hat mit dem Feuerlöscher versucht, die Flammen zu löschen, aber umsonst.

  3. 3
    Tim Klein meint:

    Huiujui, das ist schon eine menge Rauch, sieht man auch nicht alle Tage.

    Wen ich mit meinem alten VW Touran unterwegs bin, kommt es aber auch schonmal zu etwas Rauch. Der hat aber auch schon über 300k Kilometer also mache ich mir keine allzu großen Sorgen über diesen leichten nach Gummi reichenden Rauch.

    Ist auch nur die ersten eine bis zwei Kilometer weit so, dann verdünnisiert er sich wieder haha.

    Ein Kollege von mir hat neulich erst eine Weiterbildung zum UVV Prüfer gemacht. Der schüttelt immer den Kopf,w enn er mich vorbeifahren sieht ^^

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