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Kategorie: Links

Links und rechts der (Daten-) autobahn

Mein neues Lieblingswort: Kartoffelpresspülpe
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In Großbritannien bleiben schon seit längerem Regale leer, weil unter anderem wegen des Brexit Lkw-Fahrer fehlen. In Deutschland droht eine ähnliche Entwicklung. Der Branchenverband warnt bereits vor einem „Versorgungskollaps“.

Quelle: Tagesschau.de

Wenn es so schwer ist, neues Fahrpersonal zu finden, sollte man sich fragen, ob Löhne und Arbeitsbedingungen in Ordnung sind. Oder anders ausgedrückt: Lohndumping, kack Arbeitszeiten, miese Behandlung, ein schlechtes Berufsimage…
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Miese Behandlung? Aber nicht bei der Spedition Kurt Beier. Denn dort wurden keine philippinische und sri-lankische Fahrer grob ausgebeutet. Der Inhaber muss lediglich eine Geldstrafe von umgerechnet 3360 Euro für deren miserable Unterbringung zahlen. Tja, anständige Hotelzimmer wären halt teurer gekommen.

Aber mal ehrlich. Ärmliche Menschen aus Ost- oder Südosteuropa oder gar aus Asien als billigste Arbeitskräfte zu missbrauchen, ist ja alltäglich geworden. Auch im Transportwesen. Nur diese Leute, eben weil die aus benachteiligten Teilen der Erde kommen, auszubeuten, ist schäbig.
Ich habe nix dagegen, wenn die hier arbeiten. Dann aber bitte für Gehälter und Arbeitsbedingungen, die auch denen würdig sind.

Ich finde ja nicht einmal, dass man jeden Menschen so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte. Denn wenn das jede*r machen würde, lebten wir in einer Welt, in der alles gut und schön ist. Das wäre vielleicht toll oder richtig, aber eben auch Utopie.Und letzteres bringt uns auch nicht weiter.

Nur sollte man wissen, wie man Leute, auch Angestellte wie im Fall Beier, behandelt. Nämlich würdig und mit Respekt. Klappt aber immer seltener. Aber glücklicherweise hat die Gier in dieser Branche noch nicht überall Einzug gehalten.
Es gibt tatsächlich noch Kunden, die verstehen, dass Transport auch was kostet und diejenigen, die diesen durchführen, nach den geltenden Normen und Grundsätzen behandelt werden müssen sollten.

Philippinische LKW-Fahrer wurden über Monate ausgebeutet
Danish police clear camp with Philippine drivers (engl.)
Filippinske arbejdere bor i slumlejr i Danmark (dänisch)
Politiet rydder lejr med udenlandske chauffører (dänisch)
Höinger Unternehmen weist Vorwürfe wegen philippinischer Lkw-Fahrer zurück
Danish Crown har ikke droppet skandaleramt vognmand (dänisch)
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Und da ist er wieder, der Sinn für Geschäfte. Diesmal für müde Trucker:

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Ein Arbeitsleben im Dienste der Gesellschaft: Seit 45 Jahren arbeitet Burkhard Köditz in Weimar bei der Müllabfuhr. In dieser Zeit entsorgte er rund 217.800 Tonnen Müll und lief dabei etwa 99 000 Kilometer. Grund genug, seine Geschichte zu erzählen: Beim Müllentsorgen in Weimar zweimal um den Äquator gelaufen
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Brummipiloten ernst nehmen
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Gut Ding will Weile haben: Der elektronische Frachtbrief kommt
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Wegen der Corona-Pandemie durften Lkw bislang auch an Sonn- und Feiertagen fahren. Seit diesem Wochenende ist das Fahrverbot allerdings wieder in Kraft. Mehr noch: Um für einen flüssigeren Verkehr auf wichtigen Strecken in der Hauptreisezeit zu sorgen, gilt nun auch wieder Samstags auf vielen Straßenabschnitten in der Ferien- und Hauptreisezeit ein Lastwagen-Fahrverbot.

Tja, in den letzten anderthalb Jahren waren wir gut genug. Die Wirtschaft und der private Konsum mussten ja am Laufen gehalten werden. Aber jetzt, wo wir Dieter und Erika im Ford Focus samt Wohnwagen nerven, während sie mit 75 über Autobahnen rasen, stören wir deren Freiheit wieder ungemein.
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Nummer 48 in diesem Jahr. Pünktlich zum Halbjahr wurde die Zahl vom Vorjahr der bei einem Unfall getöteten Fahrer erreicht. Ich nehme Wetten entgegen, dass die Zahl bis Ende des Jahres dreistellig wird. Aber mal ehrlich? Keinen interessiert es so wirklich. Sind doch nur Kollateralschäden.
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Weshalb Spedition Varlemann Insolvenz beantragte
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Wie polnische Paketboten in Deutschland um ihre Rechte kämpfen
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Jetzt fahren sie allein! Erste Tests mit autonomen Lkw
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Der Versorgungskollaps droht. Aha. Warum gibt es eigentlich einen Mangel an willigen Fahrern? Viele werden verheizt, verhöhnt, beschimpft, belogen, betrogen. Und am Ende des Tages beginnt die Suche nach einem einigermaßen annehmbaren Parkplatz. Aber mal ehrlich: Jeder, der diesen Beruf aufgibt, macht den ersten Schritt zu Verbesserungen.
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Wie gefahren wird, kann man sich jeden Tag auf diversen Straßen anschauen. Und es sind nicht nur unsere ausländischen Kollegen, die wie die letzten Idioten fahren.
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Wanted in Europe? Ach Quark: Einer wurde gefunden.
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Subunternehmer. Subsubunternehmer. Subsubsubunternehmer. Und die Fahrer werden ausgebeutet bis zum bitteren Ende. Logistiker wie z.B. GLS kümmert es im Grunde einen Scheiß, was mit denen ganz unten passiert. Hauptsache der Rubel rollt.
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Wohnmobilisten als neues Wahlkampfziel? Der FDP – Luksic hat Probleme. Außerdem gibt es genügend Stellflächen. Einfach mal von der Autobahn fahren, da finden sich viele Campingplätze. Kann ich als Lkw-Fahrer übrigens nicht. Denn in immer mehr Industriegebieten werden Standplätze zurück gebaut.
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Calais wird immer ein Moloch bleiben. Das Lager wurde zwar vor einiger Zeit aufgelöst, die Migranten waren aber nie wirklich weg.
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Eine Hommage an „1984“. Nee, nicht das Jahr, den Roman: Orwells Zukunft ist längst Gegenwart geworden.
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Frage. Gibt es in NRW noch eine Brücke, die befahrbar ist?
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Oh. Und noch eine Brücke, die nicht mehr will. Das muss dieser Brückenlockdown sein.
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Aber nicht nur Brücken, nein, auch Lärmschutzwände machen Probleme. Denn an der A3 bei Geiselwind muss ein vor kurzen gebauter Wall abgerissen werden. Dessen Erneuerung kostet Millionen und dauert mehrere Monate.
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Wer diverse Verfügungen wie z.B. die derzeitigen Ausnahmen zum Sonn,- & Feiertagsfahrverbot sucht, wird auf der Seite des Bundesamt für Güterverkehr fündig. Nur, können die ihre Seite nicht mal so langsam für Mobilgeräte optimieren? Aber vielleicht fehlen dafür auch die Mittel.
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Die Zeit für Tests ist erstmal vorbei. Jeder war negativ, trotzdem kam immer mal wieder der Gedanke, was passiert, wenn wider erwarten doch einer positiv sein sollte. André aus Dresden weiß es:

Corona-Falle in Südtirol
Corona-Falle in Südtirol Teil 2
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Trucker aus Osteuropa – Lange Fahrten für wenig Geld
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Chancengleichheit auf Europas Straßen sieht so aus: Osteuropäische Transporteure haben bei den Arbeitskosten einen Vorteil von über 170 %. Auch bei den Lohnkosten wird getrickst. Denn nur knapp 1/4 des Lohnes wird versteuert. Der Rest wird in Spesen und Zulagen versteckt.
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Ein Sattelzug verliert einen tonnenschweren Stahlquader? Fakenews. Der war so schwer, der kann überhaupt nicht rutschen. Ist schließlich eine alte Fernfahrer Weisheit
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Der Straßengüterverkehr ist auch deshalb wettbewerbsfähig, weil viele Fahrer aus Osteuropa die Hälfte oder 2/3 des Jahres im Lkw verbringen und für die geleistete Arbeit einen Hungerlohn erhalten.
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Kleiner Tipp. Wer betrunken noch fahren will, nie mehr als erheblich saufen. Denn: Deutlich alkoholisiert – Lkw liegt neben der Straße. Erheblich alkoholisiert – Lkw steht neben der Straße.
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Amazon wächst und wächst und wächst. So als würde das Wachstum nie enden.
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Ermittler des Hauptzollamts Osnabrück haben ein mutmaßliches Netzwerk von Paket-, Kurier- und Scheinfirmen zerschlagen und fünf mutmaßliche Haupttäter festgenommen.
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Zuerst mal etwas in eigener Sache. Anfang der Woche kam eine Mail, in der mir mitgeteilt wurde, dass dieser mein Blog zu den 100 wichtigsten oder auch relevantesten Blogs in Deutschland gehört. Na ja, dass ist ja toll. Nur:

Basis des Top-100-Blogrankings ist der Blogger-Relevanzindex. Hierfür werden rund 2.000 Blogs in fünf Disziplinen bewertet…

Quelle: www.faktenkontor.de

Eine Bewertung unter zweitausend Blogs. Das sind ja nun nicht soooo viele. Zumal ich keine Ahnung habe, welche genau begutachtet wurden. Von daher, alles easy. Keine Aufregung.
Allerdings könnte dieses Ranking für die Außendarstellung vielleicht mal wichtig sein. Keine Ahnung, wer oder was mal anfragt. Für mein Tagesgeschäft hier aber eher nur eine Fußnote.

Blogger sind relevant
Das Ziel ist da, wo der Pfeil hinzeigt. Platz 5 unter den Autoblogs, Platz 86 im Gesamtranking. Quelle: Blogger-Relevanzindex.de

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Auch die Bayern haben es letzte Woche geschafft, eine Corona-Teststation zu installieren. Diese ist am Autohof Raubling, so zwanzig Kilometer vor Kiefersfelden, zu finden. Initiatoren sind der Landesverband Bayerischer Spediteure (LBS) und der Landesverband Bayerischer Transport- und Logistikunternehmen (LBT). Nach Aussage der beiden Verbände habe es in Fahrtrichtung Süden bisher an einer solchen Einrichtung gefehlt.

Das ist gelogen. Die Tiroler haben schon eine Woche vorher zwei Schnelltest-Stationen eingerichtet, auf dem Rastplatz „Münster-Nord“ und in Nößlach. Die Bayern dagegen haben eine ganze Woche länger dafür gebraucht.
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Letztes Jahr wurde das Mobilitätspaket Teil I beschlossen. Es beinhaltet auch Verbesserungen von Arbeitsbedingungen für Lkw-Fahrer*innen. So müssen Speditionen oder Fuhrunternehmen jetzt die Arbeit ihrer Fahrerinnen und Fahrer so planen, dass es ihnen innerhalb eines jeden Vier-Wochen-Zeitraumes mindestens einmal ermöglicht wird, an ihren Wohnsitz oder, (Achtung: Jetzt wird es kompliziert) an die im Niederlassungsmitgliedstaat des Arbeitgebers gelegene Betriebsstätte des Arbeitgebers, der sie normalerweise zugeordnet sind, zurückzukehren, um dort eine Wochenruhezeit von mindestens 45 Stunden einzulegen.

Auch die Fahrzeuge, also Lkw, unterliegen einer Rückkehrpflicht. Diese müssen mindestens alle acht Wochen in das Land zurückkehren, in dem sie registriert sind.
Wirtschaftlich wäre das natürlich furchtbar. Denn kein ost- oder südosteuropäisches Unternehmen hätte einen existenziellen Vorteil davon, ihre Laster regelmäßig heimzuholen. Also schicken die ihre EU-Abgeordneten nach vorn, um das zu verhindern.

Ich hoffe, EP und Rat werden die Realität akzeptieren und fordern, dass die Heimkehrpflicht für Lkw aus dem Gesetz gestrichen wird

Marian-Jean Marinescu, rumänischer Europaabgeordneter (EVP)

Die Rückkehrpflicht für Lkw ist kompletter Unsinn. EU-Kommission, sie sind am Zug.

Andor Deli von der ungarischen Fidesz-Partei

Klar gibt es auch einen Grund für den Beißreflex dieser Abgeordneten. Nämlich die Umwelt. Denn diese geplanten Vorschriften könnten dazu führen, dass in der EU jährlich bis zu 2,85 Milliarden Lkw-Kilometer mehr gefahren werden und der CO2-Ausstoß durch den Verkehr um bis zu 3,3 Millionen Tonnen steigt. Das zumindest beinhalten zwei Studien, die von der EU-Kommission in Auftrag gegeben wurden.

Merkt Ihr was an diesen Zahlen? Genau, die zeigen doch vorbildlich, dass viele Lkw jetzt dauerhaft nicht in dem Land unterwegs sind, in dem die zugelassen sind. Wird also längst Zeit, dass zu ändern. Denn sollen Gewinnmaximierung und Wettbewerbsverzerrung weiterhin wichtiger sein, als Arbeitnehmer- und Menschenrechte?
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Chefredakteur: „Hey Nathanael, willst mal wieder raus aus München? Dann fahr auf nen Autobahnrasthof, such Dir zwei Trucker, die Dir was aus Ihrem Leben erzählen. Die sind eh einsam und immer froh, wenn sich jemand für sie interessiert.

So oder zumindest ähnlich stelle ich mir das Vorgespräch zu diesem Artikel vor.

Corona-Test nach 72 Stunden in einem Risikogebiet? Welcher Lkw-Fahrer wurde denn bisher danach gefragt? Mit Ausnahme von England vor Weihnachten und Tschechien und Tirol seit letzten Montag hat ein Test doch meines Wissens keinen interessiert. Und in den drei Fällen geht oder ging es um die Virusmutanten.

Denn um die Versorgungssicherheit aufrecht zu erhalten, wurden Green-Lanes beschlossen und eingerichtet. Die Betonung liegt hier auf „Versorgungssicherheit“ und nicht auf „Erleichterungen“ für uns Fahrer.

Soziale Kontakte? Zumindest Fahrer im Fernverkehr haben die doch schon immer kaum. Das darauf zurück zu führen, dass immer weniger Fahrer der deutschen Sprache mächtig sind, naja, ich weiß nicht.

Diese Brummi-Card gibt es nur für einen kleinen Teil der Fahrer. Wie viele davon ausgegeben und letztlich auch genutzt werden, keine Ahnung. Würde mich aber mal interessieren.
Das so wenig Fahrer gewerkschaftlich organisiert sind, liegt wohl kaum am dauernden unterwegs sein. Eher am Eigenbrötlertum vieler, wo ich wieder bei den fehlenden sozialen Kontakten bin, und den allgemeinen Vorurteilen gegenüber Gewerkschaften. Manchmal glaube ich, diese werden den zukünftigen Fahrern schon mit in die Wiege gelegt. Ok., der letzte Satz war ein kleiner Scherz.
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„Ich hab den Assi“.

Vor zweieinhalb Jahren startete Verkehrsminister Scheuer die „Aktion Abbiegeassistent“. Hat sich eigentlich diesen BEscheuerTEN Aufkleber schon mal irgendwer an „seinen“ Lkw geklebt? Ich zumindest hab noch keinen gesehen. Zum Glück.

aufkleber ich hab den assi

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Letzten Januar habe ich versucht mich zu erinnern, wann ich hierzulande zum letzten mal kontrolliert wurde. Sinnlos, ist mir nicht eingefallen. Seitdem ist auch nix passiert. Also wieder dreizehn Monate ohne Kontrolle.

Jetzt wollen das Bundesamt für Güterverkehr (BAG) und der Bundesverband Güterkraftverkehr Logistik und Entsorgung (BGL) gemeinsam stärker gegen illegale Kabotagetransporte vorgehen. Wäre schön, wenn das so funktionieren würde. Darf ich aber bezweifel. Denn wenn ich mal einen BAG-Bulli sehe, ist der zur Mautkontrolle abgestellt. Scheint lukrativer zu sein.
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Eine Demo in Berlin. Hab mal ein bissel auf Facebook rum geklickt. Viele geben ihren Senf dazu, wird also schon kaputt diskutiert. Also wie damals, vor einigen Jahren. Nur da wurden es am Ende immerhin acht Demos, quer über Deutschland verteilt.
Kommen bei der in drei Wochen auch nur eine überschaubare Zahl an Teilnehmern zusammen, war es das. So ist das halt in der Branche. Tja, da kann man nix machen.
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Tod eines Lkw-Fahrers löst Debatte um Hilfsbereitschaft aus.
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Was ist denn nun los? Ein deutsches Unternehmen verstößt in Polen gegen die Kabotage? Und wird dabei auch prompt erwischt? Vielleicht gibt es demnächst einen Betriebsausflug von Köln, dem Sitz des BAG, nach Warschau. So ein bisschen praktische Erfahrungen sind bestimmt nicht verkehrt.
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Verkehrsminister Scheuer fordert Konsequenzen. Nein. Nicht für sich. Sondern für Lkw-Fahrer nach dem Wetterchaos auf Autobahnen Anfang der Woche. Nämlich die, die trotz des immer wieder verlängerten Fahrverbotes gefahren sind.

Im „Bild“ – Bericht wird die A 4 in Osthessen thematisiert. Da gab es überhaupt kein Fahrverbot. Sondern nur in OWL und Südwestniedersachsen. Ob das dort alle Fahrer mitbekommen haben, darf ich bezweifeln.
Aber davon abgesehen. Vielleicht erinnert mich in einem halben Jahr jemand daran, ob irgendwo erwähnt wurde, wie viele Euro als Folge der Missachtung der verhängten Fahrverbote eingenommen wurden? Auch oder besonders von osteuropäischen Firmen?
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Auf Grund der neuen deutschen Einreiseregeln will Tirol den Durchgangsverkehr nach Deutschland bereits am Brenner stoppen. Denn Tirol soll nicht der Parkplatz Europas werden. Sagt deren Landeshauptmann Blatter.

Ich denke, der meint das eher ironisch. Denn seit Jahren stehen Lkw regelmäßig auf bayerischen Autobahnen herum. Nämlich dann, wenn Tirol wieder nur eine begrenzte Anzahl Laster ins Land lässt. Nennt sich Blockabfertigung. Stau zurück bis zum Inntaldreieck ist da nicht selten.
Aber es ist und es bleibt. Der am Ende diese verfehlte Politik ausbaden muss, ist doret vor Ort der Lkw-Fahrer.
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Wer kontrolliert eigentlich das Bundesamt für Güterverkehr?

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Ein Redakteur vom „Spiegel“ telefoniert mit einem Lkw-Fahrer, der sich Anfang der Woche durch Schnee und Eis kämpfen musste. Heraus kam ein wahres journalistisches Meisterstück. Bei der „BILD“ hätte man es nicht schlimmer hinbekommen.
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Schlappe für den Landeshauptmann. Denn ein Gutachten belegt, dass das sektorale Fahrverbot in Tirol rechtswidrig ist.
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Drei Tage Schnee und Eis, Lkw blieben stecken oder durften nicht fahren. Zack, viele Regale in Supermärkten blieben leer. Mir persönlich sind Lieferengpässe eigentlich ziemlich egal. Trotzdem bin ich gegen Grenz-Kontrollen des fahrenden Lkw-Personals. Ja, auch weil ich selber davon betroffen wäre.

Denn wie das funktioniert, sorry, nicht funktioniert, habe ich letzten März am Brenner erlebt. Tiroler richteten Kontrollen auch für Lkw-Fahrer ein, der Stau ging über vierzig, fünfzig Kilometer bis hinter Klausen. Wartezeit fast anderthalb Tage. Nur, denn dann wurden die Kontrollen sang und klanglos beendet.

lkw stau vor dem kanal tunnel folkestone in england
Warten in England

Oder viele haben noch die Bilder der Weihnachtswoche vor Augen. Franzosen machten die Einreise aus England dicht, Chaos war da. Und die Engländer hatten noch Glück im Unglück, zauberten ein verlassenes Flugfeld aus dem Ärmel. Das haben weder die Tschechen, noch die Tiroler. An Mega-Staus und vollgekackte Randstreifen sollten wir uns also wieder gewöhnen.
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Kurze Durchsage von Verdi: „Lkw-Fahrer sind nicht zum Vergnügen unterwegs“.
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