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Kategorie: World Wide Web

Mission: Impossible

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Jetzt auch noch Tom Cruise. Bester Spruch: „Ich weiß, was echt ist und was nicht. Ich bin Scientologe.“ Na ja, ich finde es lustig.

Auch wenn er erst einen DAF fährt und am Ende ein Scania auf der Seite liegt. Aber das nur mal nebenbei erwähnt.
Aso. Die Fanta hinter der Scheibe sieht schon ziemlich abgestanden aus. Ist doch Fanta? Oder?

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Mein neues Lieblingswort: Kartoffelpresspülpe
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In Großbritannien bleiben schon seit längerem Regale leer, weil unter anderem wegen des Brexit Lkw-Fahrer fehlen. In Deutschland droht eine ähnliche Entwicklung. Der Branchenverband warnt bereits vor einem „Versorgungskollaps“.

Quelle: Tagesschau.de

Wenn es so schwer ist, neues Fahrpersonal zu finden, sollte man sich fragen, ob Löhne und Arbeitsbedingungen in Ordnung sind. Oder anders ausgedrückt: Lohndumping, kack Arbeitszeiten, miese Behandlung, ein schlechtes Berufsimage…
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Miese Behandlung? Aber nicht bei der Spedition Kurt Beier. Denn dort wurden keine philippinische und sri-lankische Fahrer grob ausgebeutet. Der Inhaber muss lediglich eine Geldstrafe von umgerechnet 3360 Euro für deren miserable Unterbringung zahlen. Tja, anständige Hotelzimmer wären halt teurer gekommen.

Aber mal ehrlich. Ärmliche Menschen aus Ost- oder Südosteuropa oder gar aus Asien als billigste Arbeitskräfte zu missbrauchen, ist ja alltäglich geworden. Auch im Transportwesen. Nur diese Leute, eben weil die aus benachteiligten Teilen der Erde kommen, auszubeuten, ist schäbig.
Ich habe nix dagegen, wenn die hier arbeiten. Dann aber bitte für Gehälter und Arbeitsbedingungen, die auch denen würdig sind.

Ich finde ja nicht einmal, dass man jeden Menschen so behandeln soll, wie man selbst behandelt werden möchte. Denn wenn das jede*r machen würde, lebten wir in einer Welt, in der alles gut und schön ist. Das wäre vielleicht toll oder richtig, aber eben auch Utopie.Und letzteres bringt uns auch nicht weiter.

Nur sollte man wissen, wie man Leute, auch Angestellte wie im Fall Beier, behandelt. Nämlich würdig und mit Respekt. Klappt aber immer seltener. Aber glücklicherweise hat die Gier in dieser Branche noch nicht überall Einzug gehalten.
Es gibt tatsächlich noch Kunden, die verstehen, dass Transport auch was kostet und diejenigen, die diesen durchführen, nach den geltenden Normen und Grundsätzen behandelt werden müssen sollten.

Philippinische LKW-Fahrer wurden über Monate ausgebeutet
Danish police clear camp with Philippine drivers (engl.)
Filippinske arbejdere bor i slumlejr i Danmark (dänisch)
Politiet rydder lejr med udenlandske chauffører (dänisch)
Höinger Unternehmen weist Vorwürfe wegen philippinischer Lkw-Fahrer zurück
Danish Crown har ikke droppet skandaleramt vognmand (dänisch)
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Und da ist er wieder, der Sinn für Geschäfte. Diesmal für müde Trucker:

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Ein Arbeitsleben im Dienste der Gesellschaft: Seit 45 Jahren arbeitet Burkhard Köditz in Weimar bei der Müllabfuhr. In dieser Zeit entsorgte er rund 217.800 Tonnen Müll und lief dabei etwa 99 000 Kilometer. Grund genug, seine Geschichte zu erzählen: Beim Müllentsorgen in Weimar zweimal um den Äquator gelaufen
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Brummipiloten ernst nehmen
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Gut Ding will Weile haben: Der elektronische Frachtbrief kommt
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Wo ist mein Internet?

Nach drei Wochen wieder in Italien und schon ist hier unten Vodafone kaputt. Keine Ahnung was da los ist. Das mobile Internet ist schneckenlahm, selbst bei so profanen Dingen wie WhatsApp muss ich aufpassen, dass mein Geduldsfaden nicht reißt.

Was aber am Tag schon übel war, ist heute Abend fast Quälerei…

Kein Netflix… Kein YouTube… Kein Spotify…

Na ja. Dafür endlich mal Zeit für ein Buch. Und sei es auch nur für sowas wie „Italienisch für Dummies„.
Wie lange ich das Buch schon mit schleppe, weiß ich gar nicht mehr. Habe noch nie wirklich interessiert drin rum geblättert. Selbst vor fünf Wochen beim umräumen in den neuen Lkw ist es sprichwörtlich einfach mit gewandert.

Buch italienisch für dummies

Diesen Beitrag hier schreibe ich übrigens mit dem Handy. Denn eine Unterrichtstunde „Italienisch“ reicht.
Das tippen ist bei einer funktionierenden Verbindung schon ne halbe Quälerei, heute Abend aber noch mühsamer.

Aber gut jetzt mit der Jammerei. Jetzt sollte das Bild eigentlich noch hochladen…

…ah, es funktioniert. Zwar langsam, aber stetig. Und morgen hab ich wieder tolles Internet und alles ist wieder gut. Einfach nur fest dran glauben.

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Von Ungarn Richtung Westen

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YouTube-Originallink >>>

Schönes Video über die Tour eines Fahrers von Hungarocamion. Angenehm auch deshalb, weil es ohne Gequatsche und nervige Hintergrundmusik auskommt.

So die Szene bei Minute 16, wo der Fahrer an der Hinweistafel vor einer Ortschaft steht und die Anlieferadresse sucht. Keine Ahnung, wie oft ich an solchen Tafeln stand. Gibt es die eigentlich noch? Seit dem ich mit Navi fahre, achte ich da nicht mehr drauf.
Oder ab Minute 23 die damals üblichen Grenzstaus und wie gelassen die Fahrer das hinnahmen. Gut, die kannten es nicht anders.

Gegründet 1966 als Hungarocamion Pte. Co., 2002 von Volán Tefu Pte. Co übernommen. Die Gruppe wurde durch den Zusammenschluss der größte Transport- und Logistikdienstleister in Ungarn und ganz Südosteuropa.
Zwei Jahre später, also 2004 wird als Rechtsnachfolger die Waberers Holding Logistics Pte. Co. gegründet. Das sind die mit der grinsenden Sonne auf dem Auflieger.

Aber noch mal zu Hungarocamion. Erinnern kann ich mich noch an die überfüllten Parkplätze mit Lkw von denen, die ich nach Sonntagsausflügen mit meinen Eltern an der Transitstrecke vor Wartha/Herleshausen sah. Denn in der DDR gab anders als im Westen kein Sonntagsfahrverbot.
Da der Weg Richtung Bundesrepublik versperrt war, wurde der Sonntag halt auf einem ostdeutschen Parkplatz verbracht.

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Fundstück von Axel auf dem Gelände einer Spedition in Hamburg. Könnte auch gut in meine RuprikExotische Kennzeichen“ passen. Danke schön.

Hier wie unschwer zu erkennen ist, eines aus dem Iran. Hatte ich vor knapp zwei Jahren schon mal im Blog.
Das welches Axel fotografiert hat, ist ein sogenanntes Transit-Nummernschild. Diese werden für Fahrten ins Ausland vergeben, pro Fahrzeug nur einmal ausgegeben und gelten ein Fahrzeugleben lang.

Kfz Kennzeichen Iran
Kennzeichen aus dem Iran
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Unterwegs…

…zwischen Innsbruck und Schönberg:

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YouTube – Originallink >>>

Noch eines dieser „Mitfahr“ – Videos. Hier von Innsbruck bis zur Mautstelle bei Schönberg. Wann das genau war, hmm, keine Ahnung. Ich schätze mal, so vor zehn, zwölf Jahren.
Der Ton ist eher mies, dreht also die Lautstärke besser etwas runter.

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Links und rechts der (Daten-) autobahn

Wegen der Corona-Pandemie durften Lkw bislang auch an Sonn- und Feiertagen fahren. Seit diesem Wochenende ist das Fahrverbot allerdings wieder in Kraft. Mehr noch: Um für einen flüssigeren Verkehr auf wichtigen Strecken in der Hauptreisezeit zu sorgen, gilt nun auch wieder Samstags auf vielen Straßenabschnitten in der Ferien- und Hauptreisezeit ein Lastwagen-Fahrverbot.

Tja, in den letzten anderthalb Jahren waren wir gut genug. Die Wirtschaft und der private Konsum mussten ja am Laufen gehalten werden. Aber jetzt, wo wir Dieter und Erika im Ford Focus samt Wohnwagen nerven, während sie mit 75 über Autobahnen rasen, stören wir deren Freiheit wieder ungemein.
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Nummer 48 in diesem Jahr. Pünktlich zum Halbjahr wurde die Zahl vom Vorjahr der bei einem Unfall getöteten Fahrer erreicht. Ich nehme Wetten entgegen, dass die Zahl bis Ende des Jahres dreistellig wird. Aber mal ehrlich? Keinen interessiert es so wirklich. Sind doch nur Kollateralschäden.
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Weshalb Spedition Varlemann Insolvenz beantragte
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Wie polnische Paketboten in Deutschland um ihre Rechte kämpfen
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Jetzt fahren sie allein! Erste Tests mit autonomen Lkw
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Der Versorgungskollaps droht. Aha. Warum gibt es eigentlich einen Mangel an willigen Fahrern? Viele werden verheizt, verhöhnt, beschimpft, belogen, betrogen. Und am Ende des Tages beginnt die Suche nach einem einigermaßen annehmbaren Parkplatz. Aber mal ehrlich: Jeder, der diesen Beruf aufgibt, macht den ersten Schritt zu Verbesserungen.
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Wie gefahren wird, kann man sich jeden Tag auf diversen Straßen anschauen. Und es sind nicht nur unsere ausländischen Kollegen, die wie die letzten Idioten fahren.
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Wanted in Europe? Ach Quark: Einer wurde gefunden.
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Subunternehmer. Subsubunternehmer. Subsubsubunternehmer. Und die Fahrer werden ausgebeutet bis zum bitteren Ende. Logistiker wie z.B. GLS kümmert es im Grunde einen Scheiß, was mit denen ganz unten passiert. Hauptsache der Rubel rollt.
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Wohnmobilisten als neues Wahlkampfziel? Der FDP – Luksic hat Probleme. Außerdem gibt es genügend Stellflächen. Einfach mal von der Autobahn fahren, da finden sich viele Campingplätze. Kann ich als Lkw-Fahrer übrigens nicht. Denn in immer mehr Industriegebieten werden Standplätze zurück gebaut.
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Calais wird immer ein Moloch bleiben. Das Lager wurde zwar vor einiger Zeit aufgelöst, die Migranten waren aber nie wirklich weg.
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