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Kategorie: Unterwegs

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Ein Leser der anonym bleiben möchte, schickte mir folgende Frage:

Hallo, ich habe ein Problem. Ich hatte einen mittelschweren Arbeitsunfall. Ich habe mir meinen rechten Mittelfinger zerquetscht. Nun sind 3 Finger, der kleine, der Ring und der Mittelfinger ein gegipst. Da ich nun ein wenig ein schlechtes Gewissen habe, wollte ich mich schlau machen, ob ich so meinen Laster (40 tonner ) fahren darf. Über eine schnelle Antwort wäre ich echt dankbar.

Was sagt denn der Onkel Doktor zu dem Fall? Hat der Dich nicht krank geschrieben?

Also ich bin der Meinung, dass man mit körperlichen Mängeln nicht am Straßenverkehr teilnehmen sollte. Sprich dann, wenn man sich auf Grund des Mangels nicht mehr sicher im Verkehr bewegen kann.
Ob dies in Deinem Fall so ist, weis ich natürlich nicht.

Ich bin auf der ARAG-Homepage auf einen Text gestoßen, der genau dieses Thema behandelt hat. Und da hieß es eben, dass die Versicherung im Falle eines Unfalls mit Regressforderungen ankommen kann, wenn der Fahrer sich trotz Einschränkungen hinters Steuer gesetzt hat.

Ob eine Beeinträchtigung bei drei eingegipsten Fingern gegeben ist? Ich habe keine Ahnung. Vielleicht könnte ich mit drei gegipsten Fingern das Lenkrad greifen und benutzen, aber nicht so fest zupacken, wie es in einer Gefahrensituation erforderlich wäre.

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Fundstücke Teil XCV

Ein wenig Unaufmerksamkeit? Das kommt uns sicher allen bekannt vor. Na ja, zumindest manchmal. Oder nicht?

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Unterschiede

Dieser Preisunterschied zwischen zwei Tanksäulen ist mir gestern erst nach dem Tanken aufgefallen. Der Diesel war der gleiche, kam schließlich aus Lkw-Zapfanlagen. Preislich kann sich auch nichts verändert haben, da ich beide Tanks gleichzeitig gefüllt habe. Komische Geschichte.

unterschiedlicher Preis

Diese Woche fahre ich seit langer Zeit mal nicht nach Italien. Stattdessen sind zwei Touren in die Schweiz geplant. Die erste habe ich morgen früh schon hinter mir.
Aus alter Gewohnheit wäre ich gestern Nachmittag fast über die Transitspur auf den Zollhof in Weil gefahren.

Für Unkundige sollte ich das kurz erklären: Vor dem Grenzzollamt in Weil gibt es drei Spuren. Die rechte ist für Lkw vorbehalten, die Ware verzollen lassen müssen. Auf der mittleren bewegen sich Lkw, die im Transit durch die Schweiz fahren und ganz links fahren Pkw und Busse.
Auf der rechten Spur herrscht quasi Dauerstau. Es gibt halt zu wenige Parkplätze auf dem Zollhof. Dagegen läuft es im Transitverkehr relativ flüssig. Zumindest ab dem späten Vormittag.

Auf der Zollanlage sind beide Bereiche – also Verzollung und Transit – auch getrennt. Tja, und gestern wäre ich fast im falschen Bereich gelandet. Aus purer Gewohnheit.

Heute Abend das bereits gewohnte Spiel, diesmal am Rasthof Hardtwald-Ost bei Heidelberg: Die Toilettenfachkraft fährt gegen 18.00 Uhr nach Hause. Danach werden die beiden Duschen für die nächsten zehn oder zwölf oder vierzehn Stunden nicht mehr gereinigt.
Selbst das Klopapier war schon eine Stunde später, also gegen sieben Uhr abends, alle. Die Abdeckung für den Papierspender lag in der Dusche. Über das Nichtvorhandensein dieses Pflegeartikels war mein Vornutzer wohl noch erzürnter als ich.

Der volle Preis ist natürlich fällig. Auch für keinerlei Gegenleistung. Gut, außer vielleicht dreißig Liter Wasser.

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Nächtliche Gestalt

Die letzte Nacht verbrachte ich auf einem Autobahnparkplatz bei La Spezia in Ligurien. Der Platz war ziemlich groß, die drei oder vier Lkw die da standen, wirkten darauf ziemlich verloren.
In der hintersten Ecke stand ein altes Klohäuschen. Also ich denke, dass es mal eines war. Mittlerweile ähnelte es eher einer Ruine, die Außenwände waren mit Hakenkreuzen und irgendwelchen Parolen beschmiert.

In dessen Nähe stellte ich mich hin, Kundschaft war da eh nicht zu erwarten. Und es war die entfernteste Ecke zur Autobahn. Also relativ ruhig.
Gegen drei heute früh wollte ich weiter fahren. Eigentlich wasche ich mich vorher immer fix am Kanister, schon um etwas munterer zu werden. Später hole ich dann an einer Raststätte den Rest nach.

Nur drehte heute früh ein Pkw Runde um Runde auf dem Parkplatz. Dazu hatte der nur Standlicht an. Da steige ich bestimmt nicht aus. Selbst auf die Abfahrtskontrolle verzichtete ich erst mal. Die machte ich hundert Meter weiter vorne, neben einem anderen Lkw. Natürlich im Schnelldurchgang und den Pkw immer im Blick. Als ich fertig war, stand der schräg hinter meinem Lkw.

Nein, ich bin nicht ängstlich. Aber man muss ja nicht jede schräge Situation heraus fordern. Wahrscheinlich war es nur ein Schwuler, auf der Suche nach einem schnellen Abenteuer. Also völlig ungefährlich. Trotzdem mag ich auf solche Begebenheiten gerne verzichten.

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Fundstücke Teil XCIV

Nick Townley fährt mit seinem Lkw von englischen Somerset in Richtung Glastonbury, als ein Autofahrer mit Wohnanhänger versucht, den Trucker zu überholen.

Der Versuch geht allerdings völlig schief…

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Keine Ahnung warum

Aber irgendwie ziehe ich die italienische Polizia derzeit magisch an.

Dienstag Mittag hatte ich die nächste Kontrolle – und diesmal war ich wirklich unschuldig. Ich zwischen zwei Italienern und mich ziehen sie raus. Passiert ist das hinter einer Mautstelle bei Bologna.
Bisher kannte ich das immer anders. Da hielten die sich eher an ihre Landsleute. Schwamm man als Ausländer gemütlich im Strom mit und fiel nicht auf, hatte man seine Ruhe. Kontrollen hatte man dann kaum zu befürchten.

Diesmal wollten die neben den Dokumenten zwei Ausdrucke haben, die vom Montag und Dienstag. Es war alles ok, nach zehn Minuten durfte ich weiter fahren.

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