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Kategorie: Unterwegs

Stauzeit

Was für eine Kacke. Da fahre ich zweieinhalb Tage durch Italien und habe genau null Staus.

Freitagvormittag düse ich nach Bayern rein und da beginnt das Chaos. Stau am Irschenberg, vor München, bei München, hinter München. Es geht weiter. Stau bei Pfaffenhofen, vor Nürnberg und hinter Nürnberg.

Einen habe ich noch. Stau bei Geiselwind. Am Rasthof Haidt bin ich stehen geblieben. Da hatte ich fast zehn Stunden Fahrzeit voll.
Aber selbst wenn ich noch Zeit gehabt hätte, die A 3 zwischen Würzburg und Frankfurt hätte ich mir nicht mehr angetan. Das ist doch nicht mehr normal.

Stau

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Fehlplanung

So. Endlich Feierabend. Eigentlich wollte ich bis München kommen. Gereicht hat es aber nur bis in die Gegend von Göppingen.

Tja, wenn man schon mal was plant. Aber das laden bei einer Firma im Hunsrück hat wieder Stunden gedauert und dann kam mir auch noch eine Vollsperrung dazwischen. Ab Esslingen bin ich dann über die B 10 gefahren. Zum Glück lief es da relativ gut.

Jetzt stehe ich in einem kleinen Gewerbegebiet mit Lidl, Rewe und – ganz wichtig – McDonalds. Verhungern tue ich also nicht.

Bis zum ersten Kunden bei Padova sind es noch knapp 650 Kilometer. Das müsste morgen hoffentlich zu schaffen sein. Wenn nicht, wird es knapp mit meinem Wochenende. Denn ab Samstag gilt wieder dieses beknackte Ferienfahrverbot. Und zwei Tage blöd rum zu stehen, darauf kann ich gerne verzichten.

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Ein Wunder

Oy. Fünfzig Cent aus dem Vatikan als Wechselgeld von SaniFair. Und das an Fronleichnam. Diese Firma ist ein Wunderland.

Fünfzig Cent Vatikan

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Exoten

Seit längerem mal wieder zwei seltene Exoten auf Deutschlands Straßen gesehen. Heute auf der A3 zwischen Würzburg und Nürnberg einen Transporter aus Andorra und letzten Freitag einen Lkw aus Marokko. Der war auf der A45 bei Dillenburg unterwegs.

Bei ersteren hat es für ein Foto leider nicht gereicht. Aber bei dem Lkw hat es geklappt:

Lkw aus Marokko

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Ich habe keinen Plan

Diese Kratzer hinten rechts am Auflieger ärgern mich nicht nur, nein schlimmer. Ich weiß nicht einmal, wo und wann das passiert sein soll. Gestern früh war da noch nichts, abends sah es dann so aus, wie auf dem Foto.

Das ich irgendwo hängen geblieben bin, bezweifel ich. An beiden Ladestellen war eigentlich genügend Platz und so eng, dass ich den Sattel irgendwo angesetzt habe, war es auch nicht. Da bleibt nur der Zollhof in Chiasso. Aber da steht man auf der italienischen Seite hintereinander und nicht nebeneinander. Ganz komische Sache.

Kratzer auf Plane

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Hach…

…wie schön. Ich habe den Frühling gefunden:

Bäume blühen

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Platzsuche

So, Feierabend in Österreich. Der Auflieger steht in einer Spedition und wird kommende Nacht entladen. Das passt. So brauch ich morgen früh nur die Papiere zu holen und kann gleich weiter fahren.

Auf dem Gelände darf man nicht bleiben. Kollegen von mir parken immer schräg vor dem Einfahrtstor. Eigentlich ist da Platz, erst recht nur mit der Sattelzugmaschine. Aber irgendwie erwischen die immer einen anderen Pförtner. Der von heute legte mir nahe, einen anderen Platz zu suchen. Er hätte die Anweisung, dort nur bestimmte Firmen parken zu lassen. Na ja, also tat ich ihm den Gefallen und suchte mir was anderes für die Nacht.

Jetzt stehe ich in einem Gewerbegebiet. Hier ist zwar viel Autoverkehr, aber egal. Ist eh gleich dunkel. Dann wird es bestimmt ruhiger.
Also geruht Euch gut.

Autos im Gewerbegebiet

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Keine Überraschung

Was für ein Wetter. Heute vormittag in Bayern Frühling und Sonne satt und jetzt im westlichen Mittelhessen Sturm und Regen. Die Karre wackelt wie ein Schiff bei starken Seegang. Aber egal.

Auf dem Maxi-Autohof in Wilnsdorf zahlte ich fürs duschen bisher immer 2.99 Euro. Jetzt nehmen die dafür 3.49 Euro. Gut, die Räume sind noch immer sauber und geräumig. Aber das waren die auch für 2.49.
Was also hat sich gebessert? Gibt es jetzt mehr als einen Kleiderhaken an der Wand? Nee. Aber vielleicht verdienen die Putzfrauen fünf Cent mehr die Stunde? Keine Ahnung. Aber bei Maxi ist es allgemein schon teuer. Meine große Pause mache ich auf deren Autohöfen kaum noch.

Apropo Pause. Meine fünfundvierzig Minuten Standzeit verbrachte ich gestern in einer dieser Nothaltebuchten an der Brennerautobahn zwischen Brixen und Sterzing. Da zählte ich mal für knapp zwanzig Minuten die Herkunftsländer der Lkw, die an mir vorbei fuhren.
Welch ein Wunder. Es führten die Polen mit 12 Gespannen. Danach kamen Rumänen und Deutsche mit je sieben. Gefolgt von Litauern mit sechs, Tschechen und Slowaken mit je fünf. Dann Italiener mit vier Lkw, Bulgaren und Ungarn mit drei. Die Österreicher enttäuschten mit gerade mal zwei Brummis. Den letzten Platz teilten sich ein Holländer, ein Slowene und ein Kroate.

Pause an Brennerautobahn

Das ist natürlich nur eine subjektive Beobachtung. Es zeigt aber schon, dass Osteuropäer allgemein immer mehr Transportleistungen übernehmen. Das ist auch an der Mautstatistik zu erkennen, die vom BAG jährlich veröffentlicht wird.

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